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Wirkungsstoffe und Erste Hilfe
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Erste Hilfe bei Komplikationen
1) Keine Panik
2) Ruft einen Arzt oder Sanitäter. Denkt daran, dass jemand bei der betroffenen Person bleibt, um sie zu beruhi-gen und auf Symptomveränderungen zu reagieren.
3) Die Person an einen kühlen, ruhigen Ort bringen und in die stabile Seitenlage legen, so daß die Atemwege frei sind. Muß sie sich erbrechen, solltet Ihr nichts dagegen tun - was raus ist, ist draußen und kann nicht noch mehr Schaden anrichten.
- ist der Puls schwach und langsam, legt die Beine hoch, damit das Blut zurück in den Kopf laufen kann.
- ist der Puls rasend schnell, einfach nur Ruhe bewahren.

Wichtig ist, dass jemand für die betroffene Person da ist, die Hand hält und beruhigend mit ihr redet (besonders bei Halluzi-nationen) Strychnin kann schon als kleine Dosis Unruhe, Angst, Muskel-krämpfe, Muskellähmungen (besonders im Gesicht und in den Beinen) und Atembe-schwerden verursachen, die zum Atemstillstand und Tod führen können. Nach Einnah-me von Strychnin muß sofort ein Arzt aufgesucht werden.


RISKANTE STOFFE

Atropin
ist ein Wirkstoff der Tollkirsche, des Stechapfels, der Alraunewurzel und noch manch anderem Nachtschattengewächs. Es weitet die Pupillen wie Ecstasy, erhöhte die Körpertemperatur wie Ecstasy, verur-sacht einen trockenen Mund wie Ecstasy ­ nur stellt sich keine aufputschende oder glücksversprechende Wirkung ein. In der Medizin wird Atropin vor allem in der Au-genheilkunde eingesetzt, also rein äußer-lich. Unerwünschte Wirkungen können außerdem sein: Kopfschmerzen, ver-schwommenes Sehen, Atemstörungen und Müdigkeit bis hin zu Halluzinationen, Herz-rasen und Delirium.

Ketamin
ist eigentlich ein Narkosemittel. Nach kurzer Benommenheit (teilweise auch Bewußtlosigkeit) folgen ein bis eineinhalb Stun-den Rausch. Ketamin bewirkt eine Trennung von Geist und Körperempfinden. Bei hohen Dosierungen können Todesängs-te die Folge sein.

MDA
wirkt bei einer Dosis von 30 bis 50 mg ähnlich wie Ecsta-sy, aber ca. 8 Stunden. Ab 50 mg kommen Halluzinationen hinzu, außerdem Nebenwir-kungen, die ziemlich unange-nehm sein können, z.B. Gleichgewichtsstörungen und Desorientierung, Wirkungs-dauer dann bis zu 12 Stun-den. Achtung: MDA soll ge-hirnschädigend sein!

MDEA
wirkt ähnlich wie MDMA, nur ist der Rausch nicht so kon-stant und stärker (bei gleicher Dosierung). Außerdem soll MDEA nicht so gesundheitsschädlich sein. In letzter Zeit kamen auch immer wieder Meldungen von Konsumenten, die von beunruhigenden MDEA -Räuschen berichtet haben. Methamphetamin wirkt im wesentlichen wie Amphetamin ­ aber länger und stärker. Die "normale" Dosis beträgt 5 bis 10 mg. DOB zählt zu den psychisch stimulierenden Amphetaminen mit einer stark halluzi-nogenen und leicht aufputschenden Wirkung. Die Wirkung ist extrem lang (bis zu 30 Stunden) und mit zuneh-mender Dosis immer schwerer vor-auszusagen. Die "normale" Dosis beträgt 2mg.

PMA
ist ein stark wirkendes Halluzi-nogen und hoch giftig. PMA erhöht bei einer Dosierung über 30 mg die Körpertempe-ratur, die schnell zum Tod führen kann, steigert den Blutdruck, den Herzschlag + verursacht Krämpfe. Einzelne Todesfälle durch PMA sind bereits bekannt geworden. PMA zählt zu den gefährlichs-ten Substanzen und wird in letzter Zeit auch als Ecstasy verkauft.

2CB
2CB wirkt sowohl halluzinogen, mit visuellen und farbigen Halluzinationen und mit Wahrnehmungsverzerrun-gen, als auch körperlich, Berührungen werden als sinnlicher empfunden. Die Wirkung ist stark dosisabhängig und kann aber auch bei gleichen Personen sehr unterschiedlich auftreten, Normalerweise dauert die Wirkung zwischen 3 und 6 Stunden und die Wirkungsdosierung liegt (mit 10 mg) deutlich niedriger als bei MDMA (ca.100 mg).

4-MTA
ist von seiner Wirkung ähnlich wie MDMA (normale Dosierung 135 mg). MTA war bis vor kur-zem legal in holländischen Smartshops erhältlich. In Deutschland ist es schon lange illegal. Die Substanz ruft häufig unangenehme Nebenwirkun-gen wie Unruhe, Übelkeit und Augenzittern hervor. Wirkdauer ist 5-8 Stunden.

Ganz frisch reingekommen sind zwei neue Dr. Obs Fragen (nicht zu verwechseln mit Dr. Sommer) inkl. den Antworten. Schaut doch mal unter: www.step-hannover.de/data/dprae/rav5.html?id=1

Kontakt:
Jugend- und Drogenberatungzentrum Hannover
Bereich: Prävention
Odeonstr. 14
30159 Hannover
Fon: 0511 / 70146-0
Durchwahl: 0511 / 70146-27
Fax: 0511 / 70146-39
E-Mail: praeventionsteam@step-hannover.de
Internet: www.Dr-Obs.de
Forum: www.step-hannover.de/data/step/for1.html


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