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Heidrun Bengsch, Techno Referat
history of techno technokultur und drogenkonsum in berlin dipl. arbeit flyer techno referat what is rave referenz/ best of

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Gliederung:
1. Entstehung
2. Stile
3. Beat
4. Ahnenforschung
5. berühmte DJs
6. Techno-Geschäft
7. Techno und Drogen

1.Entstehung: Chicago ist die Geburtsstädte der House-Music; ihr Name stammt von dem seit 1977 dort existierenden Club "Warehouse".
(Techno selber ist eine deutsche Erfindung. Ihr Geburtsjahr ist 1990. Die Gruppe "Kraftwerk" gilt mit ihren Computersounds als Urheber der Technobewegung. Als Erfinder des Technos gelten Juan Atkins und Richard Davis. Sie veröffentlichten Ende der 80er den Track "Techno City", der dem Stil den Namen gab. Während Kraftwerk mit ihrer Musik große Erfolge verbuchten, fanden im Untergrund die ersten Gehversuche mit Techno statt. Es begann alles mit Parties in alten heruntergekommenen Discotheken. Die Musik die dort gespielt wurde hatte aber nur sehr wenig mit dem zu tun was man heute als Techno bezeichnet, denn die Technik war noch nicht weit genug das sich diese Musik wirklich angenehm hören ließ.

Ende der 80er schwappte der House-Stil aus England und USA nach Europa herüber. Deutsche Pioniere waren Westbam und Sven Väth. Später kam Acid aus England herüber und machte sich zur Mode. Die Musik wurde recht heftig. Quitschende Töne durchzogen die Tracks und entfachten in den Hörer totale Extase. Die Hörer begannen sich für Technoparties zu verkleiden und z.B. Müllarbeiteranzüge oder ähnliches zu tragen, was heute noch ein absolutes Cliché ist. Wenn heute jemand den Begriff Techno hört, dann denkt er sofort an kaputte Typen in Müllanzügen mit Gasmaske. Aber wie gesagt nur ein Cliché. Zu dieser Zeit wurden zum ersten Mal Techno bzw. Acid-House Tracks in MTV gespielt und eine erste kommerzielle Möglichkeit war geschaffen. Die Tracks die in MTV gezeigt wurden waren aber eher wie das heutige Vocal-House, eher soft und sehr soul-getoucht. Sogar die BRAVO berichtete über Acid-House Parties in U-Bahn Schächten und Bunkern.

1989 fand die erste Love Parade in Berlin statt. Erfinder Dr.Mottes (DJ) Gedanke war einen Tag zur Demonstration von House Musik zu schaffen. Anfangs gab es Probleme mit dem Berliner Senat, da man für solch einen Umzug das Demonstrationsrecht in Anspruch nehmen muss, um den öffentlichen Raum in Anspruch nehmen zu dürfen. Mit einem politisch magerem Programm gelang es ihm 1995 aber doch den Senat umzustimmen, der einsah, dass die Love Parade ein sehr guter Werbeeffekt für Berlin war, größer als die ganzen Müllbeseitigungskosten, die bei jeder Love Parade übermaß nehmen.

Anfang der 90er kam dann der Hardcore aus Holland herüber und wurde zur nächsten Moderscheinung, konnte sich jedoch nicht bei der breiten Masse durchsetzen, weil er einfach zu heftig war. Das neue Motto hieß : Je härter desto besser. Und die Holländer trieben dies an die Spitze mit ihrem Gabber. Aus Gabber entwickelte sich der Hardtrance und der Trance der für jedes Ohr tauglich war.

Im Dez.1991 fand die erste Mayday (in großen Hallen) statt und wurde der erste wirkliche überregionale Treff von Technobegeisterten. Schon damals waren Marusha, Sven Väth und C.J Bolland dabei. Erst 1995 wurde die Mayday zum Mega-Event. Vorher hatte sich noch alles in Mini-Clubs oder irgendwelchen ungenutzten Hallen abgespielt, jetzt wurde es in Deutschlandweit gefeiert. Die Raver (engl. to rave - toben) merkten das sie nicht alleine waren. Und genau dieses Jahr legte den Grundstein für das was heute aus Techno geworden ist.

Copyright Heidrun Bengsch, Jahr 2001

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