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Toneman Interview
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Alex Bau und Sven Dedek, zwei Technoheads die wohl eher unter dem Synonym Basic Implant bekannt sein dürften, versprühen schon seit einigen Jahren gewaltige Energieströme und kicken mit enormer Kraft alle Technotiker, die sich willenlos dem "Sound of Toneman" hingeben! Apropos Toneman - das Label von Alex und Sven, welches am 27.11.2000 mit der ersten Veröffentlichung (Basic Implant - Structured Forms) seinen Einstand feierte, veranstaltet schon seit geraumer Zeit eine allumfassende Tour, die die Massen bewegt und noch bewegen wird! Ein guter Anlaß also, um sich mal mit den zwei Jungs genauer zu unterhalten.

TO (Techno Online): Seit einiger Zeit tourt ihr mit Eurem Label Toneman quer durch Europa und sogar Südamerika. Was ist der Inhalt Eurer Tour und was wollt ihr den Leuten vermitteln?

Alex Bau: Wir zeigen den Gästen der Tourdates, wie sich Techno aus unserer Sicht anhört. Es gibt eben nicht nur Schranz oder nur House oder whatever! Die Mischung macht's, und es geht um die Party, sonst nichts!

Sven Dedek: Wir vermitteln eigentlich nur eine Botschaft und die lautet: "Schöne Grüße an die Füße". Genauer gesagt geht es um die Party, dass die Leute nen schönen Abend mit guter Musik verbringen dürfen, viel tanzen, und das ist in Gottes Namen unsere Aufgabe und sonst nix. Soundforschung und Ähnliches kann man im Wohnzimmer hören aber es hat meiner Meinung nach, nichts in einem Club zu suchen. Die Leute zahlen für die Party und nicht für irgendwelche orgasmatorischen Filtersweeps.

TO: Gibt es einen speziellen Anlass für Eure Tour? Ist diese verbunden mit einer Album- oder Compilation-Veröffentlichung oder ist es eine reine Präsentations-Tour Eures Labels Toneman?

Alex Bau: Anlaß ist die erste Labelcompilation PROPULSION mit allen wichtigen Tracks, die bisher von Leuten wie Rush, Liebing, F.E.O.S, Berkovi aber natürlich auch von uns selbst und unseren Newcomern rauskamen. Es ist eine Mix-CD von mir, sie erscheint Ende Februar und wird über Neuton/Zomba vertrieben.

TO: Was werden die Stationen Eurer Tour sein?

Alex Bau: Wir waren jetzt zum Start in München, dann in Utrecht und jetzt geht's weiter mit Dates in Deutschland, Kroatien, Ungarn, Brasilien und der Schweiz.

TO: Welche Künstler mischen bei der Tour mit?

Alex Bau: Neben uns selbst noch Justin Berkovi, Ian Void, Multitude, Drumcomplex, Max Cavalerra, Mike-l und Christian Fischer.

TO: Seit wann gibt es Euer Label Toneman und was für eine Linie verfolgt ihr damit!? Wie kamt ihr auf die Idee ein Label zu gründen?

Sven Dedek: Unser Label gibt es offiziell seit 2000. Die Planung dafür existiert allerdings schon seit 1998. Die Idee dahinter ist oft die gleiche, die auch andere Produzenten dazu treibt eins zu gründen - seinen eigenen Style zu propagieren.

TO: Wie oft legt Ihr auf bzw. spielt Ihr live?

Alex Bau: Im Schnitt so ca. 1 mal pro Woche, hin und wieder 2 mal. Gerade so oft, daß es jedes Mal noch Spaß macht und in der Magengegend kribbelt. Wenn das fehlt, dann sollte ich was Anderes machen.

Sven Dedek: Im Schnitt spiele ich 3 mal im Monat live.

TO: Dein/Euer schönster bzw. außergewöhnlichster Gig?

Alex Bau: Puh, schwere Frage! Es gab viele geile Nächte (aber auch schlechte ab und zu...). Spontan fällt mir da ein Event in Jugoslawien ein, das in einer Festung aus dem Mittelalter stattfand und mit 1.500 absolut partywütigen, netten und wahnsinnig offenen Menschen gefüllt war. Der Sonnenaufgang dann zusammen mit meiner Abschlußplatte "never let me down again" von Depeche Mode, und die 3000 Arme wie bei einem DM-Konzert in der Höhe - wow, da läuft es mir heute noch eiskalt den Rücken runter!!! Und die Frauen dort waren auch echt sexy!

Sven Dedek: Es gibt sehr viele schöne Gigs. Zum Beispiel letztes Wochenende in Utrecht/Holland. Openminded People, die tanzen und sich nicht gleich beschweren, wenn um 11.00 Uhr nicht gleich ne Psychoschranzplatte läuft. So muss das sein.

TO: Sven - was reizt dich am Live-Auftritt?

Sven Dedek: Kein Sex kann geiler sein, als mit netten Feierleutz nen geilen Abend zu verleben und seine Definition von Techno/Techhouse zu präsentieren. Nichts ist geiler, als die Leute, auch ohne Drogen, nur durch die Musik auf eine Reise zu schicken, die mit Höhen und Tiefen und der absoluten Abfahrt geprägt ist. Väthmäsig eben.

TO: Alex - was reizt dich am DJing?

Alex Bau: Faszinierend finde ich beim Auflegen die Interaktion zwischen mir und dem Publikum. Am liebsten würde ich mittendrin stehen, um mit Party feiern zu können. Das kann man zwar auf der Bühne auch aber der direkte Kontakt eben - es ist ein Geben und Nehmen! Und auch wenn es eigentlich immer wieder die gleichen Platten an einem Wochenende sind - am Freitag reagieren die Leute so, und am Samstag woanders wieder so auf deine Musik. Aber immer geht es um die Abfahrt. Es ist schwer in Worte zu fassen aber lächelnde Leute auf der Tanzfläche, that's it!!!

TO: Sven du bist Diplom-Toningenieur? Was reizt dich am Produzieren und an der Studioarbeit - gibt es Herausforderungen?

Sven Dedek: Ich bin also der Sklave im Studio, thats right! Naja, Alex ist auch sehr fleißig seit nem Jahr, brav, brav! Ich hab im Verhältnis zu anderen Produzenten ein relativ großes Studio, glaub ich zumindest!? 30 Synths, 28 Dynamiks, 14 Effekts etc.! Das Problem ist nur, dass ich seit 1 Jahr nix mehr auf den Geräten produziert habe, da ich im Moment Alles auf dem PC/Mac in Logic mache (internes mixing). Ich hoffe jedoch, dass es sich wieder ändert und ich nicht zu faul bin, die Geräte wieder einzuschalten. Der eigentliche Reiz ist in letzter Zeit auf der Strecke geblieben, da man durch die ständige Arbeit am Computer relativ unmotiviert ist, find ich zumindest. Es fehlt das Schrauben am Mischpult bzw. Synths. And i love livearrangements!

TO: Welche Künstler achtet ihr vor allem - gibt es Vorbilder?

Alex Bau: In Hinsicht auf musikalisches Verständnis und Talent zum Songschreiben sicher mit Abstand die Nummer 1: Martin l. Gore! DJ's gibt es viele gute, Namen zu nennen wäre hier falsch!

Sven Dedek: Klar gibt es die. Ich gönne zum Beispiel Chris jede Mark, die er verdient. Und jeder der lästert ist entweder neidisch oder ein Idiot. Chris hat sich hochgearbeitet, hatte zwar viel Glück, fand jedoch keinen der ihm Zucker in den Arsch geblasen hat. Väth ist natürlich ein Monument, dass sich gegen jede Brandung zu wehren weiß und nen musikalischen Background hat, wo so mancher Top-DJ mal getrost nach Hause gehen kann. Als Produzenten gibt es Vorbilder die mich im Laufe der letzten 10 Jahre geprägt haben: Hardfloor, Basic Channel, Jeff Mills, Underworld, Ministry of Sound ...

TO: Wie seid Ihr zur Musik gekommen?

Alex Bau: Eigentlich ein ganz normaler Werdegang - durch das viele Radiohören (damals noch jeden Nachmittag Thomas Gottschalk auf Bayern 3 mit den ganzen Hits der 80er), das hinterläßt Spuren. Und die Plattensammlung wuchs parallel dazu auch stetig mit eben den Sachen, die man öfter als nur einmal im Radio hören will.

Sven Dedek: Meine Wurzeln liegen eigentlich in extrem harter und abgedrehter Musik. Als ich 1991 allerdings durch Kollegen das Feiern für mich entdeckte, wurde auch mein musikalisches Interesse breitgefächerter und ich begann auch gleich mit dem Produzieren - das war so 1992. Damals allerdings nur mit dem Amiga.

TO: Was hört Ihr privat?

Alex Bau: Natürlich "beruflich" viel Techno, generell aber lassen mich die 80er und auch 90er nicht los, z.B. viel von Depeche Mode oder ähnlicher Stuff dieses Genres. Eigentlich ist alle Art Musik ohne einen eindeutig kommerziellen Hintergrund hörenswert.

Sven Dedek: Privat hör ich natürlich auch - man glaubt es kaum - Techno. Na ja zum Teil auch andere Sachen wie: Underworld (is in my eyes auch Techno), EBM, Dark Wave, Grindcoregeschichten etc.!

TO: Eure erste Platte?

Alex Bau: Ein Geschenk Anfang der 80er - die erste Dschingis Khan LP mit dem fetten Hit "Moskau", leider ist die bei einem Umzug dann mal verlorengegangen.

Sven Dedek: Meine erste gekaufte Platte war George Kranz mit "in daa daa(trommeltanz)" (schön kitschig aber Kult und von 1983). Meine erste offiziell produzierte Platte war die Touchtone 1(Basic Implant) bei Chris Liebing

TO: Was sagt Ihr zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der elektronischen Musik?

Alex Bau: die Vergangenheit beginnt für mich persönlich in den 80ern mit Depeche Mode, dann aber auch viel Stuff aus der EBM Ecke. Das sind für mich die Roots, wenngleich auch Kraftwerk z.B. schon vorher am Start war. Die Gegenwart ist etwas geprägt von Lethargie beim Publikum, das ist schade. Denn viele beschäftigen sich zu wenig mit der Musik oder haben generell nur Interesse daran mit Hilfe der Musik berühmt und reich zu werden, naja... Zukunft: Nach den Loop-Eskapaden der letzten zwei Jahre wird es wohl wieder etwas musikalischer, und das ist denke ich dringend nötig. Definitiv spüre ich aber wieder eine steigende Motivation beim Publikum. Liegt wohl daran, daß die Leute wieder neugierig geworden sind und den Trott mit den immer gleichen Line-Ups etc. satt haben.

Sven Dedek: Ich denke, dass in letzter Zeit zu viel über dieses Thema geschrieben worden ist. Ich finde es ziemlich nervig, dass in Deutschland soviel auf höchstem Niveau gejammert wird. Die ganzen Veranstalter und Plattenfirmen haben in den letzten Jahren dicke Kohle geschäffelt. Jetzt wo Deutschland in einer wirtschaftlichen Talfahrt steckt, wird sich wohl oder übel die Spreu vom Weizen trennen, was auch gut so ist. Es ist schon richtig, dass es im Moment in den Clubs in Deutschland nicht so wirklich abgeht, das liegt allerdings auch zum Großteil an den Veranstaltern. Nur dicke Line-Ups an den Start schicken und dafür mehrere tausend Euro zu bezahlen ist definitiv der Genickbruch der Technoszene. Ich empfehle den Partygängern folgendes: verbindet euch die Augen beim Abfeiern und hört nur auf die Musik, um die geht's hier nämlich! Und ihr werdet feststellen, dass dann so mancher Resident DJ besser auflegt als so mancher überbezahlter DJ. Die Leute sollten auch mal wieder richtig feiern lernen und sich nicht nur hundertweise glotzend vor irgendwelche Superstar DJ's stellen und sich visuell einen runterholen lassen. Man sollte den deutschen Partyleutz den "Stecken aus dem Arsch ziehen", dann geht's auch besser mit dem Tanzen.

TO: Seid Ihr Eurem Stil treu geblieben oder zieht Ihr bei Trends mit?

Alex Bau: Ich würde schon sagen, daß ich einen eigenen Style habe, sowohl was das Auflegen als auch meine Tracks betrifft. Jedoch wäre es fatal sich aufgrund eines "Stocks im Arsch" und dem Namen "Mr. Ignoranz wegen Coolness" neuen Trends zu verweigern. Wenn was gut ist, dann ist es das einfach.

Sven Dedek: Ich denke schon, dass ich mich in den letzten Jahren nicht gebückt habe, das wird auch so bleiben. Jeder Produzent sollte, wenn er an die Musik glaubt und es nicht nur für die Kohle macht, seinen eigenen Style haben und ihn auch vertreten. Lieber ein schlechtes Original, als ne gute Kopie. Weiterentwicklung ist natürlich essenziell, denn Stillstand ist der Tod.

TO: Ein Klassiker?

Alex Bau: In allgemeiner Hinsicht meine Alltime-Nr. 1: "enjoy the silence"! Im Technobereich ein Klassiker unter einigen wäre "adventures of dama"!

Sven Dedek: Klassiker für mich sind auf jeden Fall Jeff Mills "waveform transmission 1-3" (Technobretter vom Feinsten, in einer Zeit, wo die heutigen Produzentengrößen noch in den Eiern ihrer Vätern schaukelten) sowie Solar Quest (acid air raid) und und und.....

TO: Engagiert Ihr Euch für den "Nachwuchs"? Wenn ja, wie?

Alex Bau: Diese Frage sollten eher Herren wie Väth & Co beantworten. Ich selbst bin da wohl eher zu unbedeutend, um Jemanden wirklich fördern zu können. Aber ich freue mich, daß wir auf unserem Label Toneman ein paar neue Talente haben.

Sven Dedek: Schwierige Frage, die man sehr eingebildet beantworten kann. Nein im Ernst, ich versuche neue Leute für unsere Labels Toneman, Music First und demnächst Pershing Rec. zu entdecken. Ich denke wir haben auch schon zwei sehr gute Peoples gefunden. Zum einen ist das Drumkomplex (tman 12), zum anderen Multitude(tman 10).

TO: Was ist Eure derzeitige Inspiration fürs Djing, Live bzw. Produzieren?

Alex Bau: Geld, Frauen, Ruhm... Nein, wohl eher Musik zu machen, die ich selbst als "pure techno" definiere und die das ausdrückt, worum es mir geht: Techno mit Tanzbefehl ohne interessante sounds etc. außer Acht zu lassen.

Sven Dedek: Motivation fürs Produzieren ist für mich das Erzeugen von coolen Sounds und ideenreiches Arrangement der Tracks, die ich releasen will. Kein Mensch braucht die 10tausendste Loopplatte mit 3 übereinandergelegten Loops. Das ist ne Arbeit von 10 Minuten und kann wirklich jeder (und mit "jeder" mein ich auch wirklich jeden). Wo ist in den letzten 2 Jahren die Kreativität geblieben? Die Produzenten haben, so glaube ich, die Verantwortung für die Technoszene. Sie prägen mit ihren Sound die Zukunft der elektronischen Musik!! So fuck, sit down and do some fuckin cool shit! In den letzten 2 Monaten kamen auch wirklich wieder sehr gute musikalisch interessante Platten raus. Sehr gut! (leider nicht von mir ;-) )

TO: Ihr beide seit ja auch noch durch Euer Projekt Basic Implant bekannt - gibt es Pläne für die Zukunft?

Sven Dedek: Si Signore, die gibt es! Im Herbst oder so gibt es eine Fortsetzung der erfolgreichen Reihe "revenge of the 101", nämlich eine Toneman mit "revenge of the 202", natürlich mit lecker Remixen. Außerdem kann es in naher Zukunft ne Basic Implant auf Audio geben, das hängt allerdings von mehreren Faktoren ab, die ich jetzt leider nicht erörtern will.

TO: Für Euch im Einzelnen - Was sind persönliche Zukunftspläne?

Alex Bau: Wir arbeiten hart für unser Ding und geben dabei Alles! Wo das mal endet, keine Ahnung!? Ich selbst werde in den nächsten Wochen meine Diplomarbeit mal endlich fertig machen müssen, damit ich dann zu 100% meine Zeit der Musik widmen kann. Es gibt noch so viele gute Parties, auf denen ich noch nicht war - das soll sich ändern in der nächsten Zeit! Ein ganz wichtiger Plan: den Leuten verdeutlichen, daß Musik Alles, und Image nichts ist! Viele vergessen das manchmal, vor allem dann, wenn irgendwelche Superstar-DJ's mit Gagen aus einem anderen Universum Leistungen auf durchschnittlichem Niveau abliefern, ein nicht ganz so bekannter Act evtl. sogar besser ist!

Sven Dedek: For me its important to have much chicks, fame and drugs. Nein, Blödsinn! Für die Zukunft wünsche ich mir, dass unsere Labels weiterhin erfolgreich laufen. Für die Technoszene im allgemeinen wünsche ich mir, dass die Produzenten und DJs der Szene auch wieder was zurückgeben und nicht nur die Sahne abschöpfen, sonst ist bald nix mehr "bumbum". Damit meine ich horrende Gagen zu verlangen, wenn sie nicht mal den Club mit 200 Leuten füllen. Ich glaub, da läuft was falsch! Listen to the sound und sonst nix - das Ohr entscheidet und nicht das Starimage!

TO: Wie steht ihr zum Unwort "Schranz" - assoziiert ihr Euch damit oder wie definiert ihr Euren Style?

Alex Bau: Ach, das wird glaube ich alles nur noch von der Industrie ausgeschlachtet. Alle Nase lang gibt's was Neues und weil sich viele der Leute zu wenig Gedanken drüber machen, was wirklich eigener Geschmack ist, wird halt gekauft, was "cool" ist! Es gab schon vor 10 Jahren um Lichtjahre abgedrehteren und härteren Techno als das, was heute als Schranz kursiert. Nennt es wie ihr wollt, für mich ist und bleibt es Techno - und genau den liebe ich!

Sven Dedek: Schranz ist so geil, ich hab die geilste Hubschrauberfrisur und ne Zelthose mit nem 80 cm Schlag... Ne jetzt mal ernsthaft: meine Lieblingsfrage bei Interviews! Sehr geliebt auch in Foren im Internet. Ich glaube darüber zu diskutieren ist müßig. Ich werde jetzt mal für alle Karstadtraver mein Statement abgeben: Begonnen hat das Ganze, ich glaub bei ner Party mit Monika und Chris. Die hieß nämlich Schranz Part 1 oder so (Flyer hab ich hier irgendwo rumliegen - ca.1996). Schranz steht eigentlich in diesem Zusammenhang für die Party und sonst nix!! Schranz ist kein Musikstil, sondern nur ein sehr geiles Wort das Chris Liebing und sonst niemand eingeführt hat. Wenn Chris gewusst hätte, was für Schindluder mit seinem Wort getrieben wird, hätte er es bestimmt nicht gewollt. Jetzt wird nur "fuckin kommerz" mit dem Wort betrieben. Hauptsache es steht Schranz auf der CD und schon kann man jeden Scheissdreck vermarkten! Naja auch egal - whatever you call it. Nenn es Schranz oder Techno oder Böllermusik, Hauptsache die Leute werden wieder offener für die Musik und werfen ihre Scheuklappen weg. Kein Schranz ist so hart wie richtiger Techno!!! So think about it und haltet die Schnauze bei Diskussionen über dieses leidige Thema! Es ist nur eine Verblendung und Vermarktung des Wortes. Hätte Chris sich das Wort damals patentieren lassen, so würde er jetzt in der Hängematte auf den Bahamas liegen und sich die Eier massieren lassen.

Kontakt:
Url: www.toneman.de
Email: mailbox@toneman.de

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