8.7., 2. Juliwochenende
Teilnehmer: 280.000
Ort: Berlin
Strecke: Kurfürstendamm
Motto: Peace On Earth
Wagen: 35
Das Loveparade Wochenende fand nun nicht mehr am 1. Juliwochenende statt sondern am 2. Diese neue Entscheidung sollte bis zur Jahrtausendwende bestand haben. Zum vergangenen Jahr verdreifachte sich fast die Teilnehmeranzahl. Es war unglaublich heiß und alle fragten sich, wo denn die Parade nächstes Jahr stattfinden soll: Der Ku'Damm war brechend voll.
Frontpage schrieb über das Jahr 1995: "Wegen des Krieges in Bosnien benennt Dr. Motte den Untertitel der Love Parade in "Peace On Earth" um und meldet die Demonstration an. Die Veranstaltungscrew reicht außerdem ein Müllvermeidungskonzept ein. Vorher hatte sich der private Müllentsorgungsbetrieb Alba bereiterklärt, die Love Parade zu Sponsoren und bei der Müllentsorgung zu helfen. Am 24.5. [1995] entscheidet der Polizeipräsident von Berlin trotzdem: die Love Parade ist keine Demonstration. Die Veranstalter legen umgehend Wiederspruch ein. Die Love Parade ist Tot Thema in den Medien. Am 6.6. findet eine erneute Anhörung statt. Der Staatssekretär des Berliner Innensenats Böse lenkt ein und genehmigt die Love Parade als Demonstration. Damit ist der Weh frei für die Parade und das Liebeswochenende."
Das einzigste offizielle Video erschien in diesem Jahr mit dem Namen "Love is the Message - The Parade documentary". Die 54 min beinhalten Bilder und Musik der Parade 1995, Musik kommt gemixt durch Kid Paul u.a. von The Mighty Dub Kats, K.Hand, Jaydee und Felix de Housecat.
Veröffentlicht wurde es von Stud!o K7, Leipzigerstr. 54, D-10117 Berlin; Fax: 030 - 2044456, Email: K7@contrib.de; Vertrieb durch Rough Trade.
Musik: Es erschien keine Compilation.
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