2.7., 1. Juliwochenende
Teilnehmer: 110.000
Ort: Berlin
Strecke: Kurfürstendamm
Motto: Love 2 Love
Wagen: 40
Das die Loveparade an Bedeutung gewann zeigte allein schon die Tatsache, dass die Politiker die Parade nicht mehr als Demonstration zulassen wollten. Dieses Jahr war das Müllproblem im Nachhinein wichtiger als die Parade selbst.
Frontpage schrieb über das Jahr 1994: "Zum ersten Mal gab's Probleme bei der Genehmigung der Love Parade als Demonstration, doch dank dem Berliner Jugendsenator Krüger (SPD) konnte die Parade doch wie geplant stattfinden. Was keiner gedacht hatte: über 100.000 Raver aus der ganzen Welt und mehr als 40 Trucks machten die größte Streetparty des Erdballs, mit dem sich allenfalls noch der Karneval in Rio messen kann. Es gab 2 dutzend Parties in der ganzen Stadt, von denen unvergessen sind Love Nation (mit Stromausfall freitags und der vollsten Party Berlins samstags), dem heillos überfüllten E-Werk mit "Wahrer Liebe", dem weltweit beachteten Interference Festival im Tresor und dem legendären Unity Bath mit Sven Väth am Sonntag im SEZ Schwimmbad. Unschöner Aspekt der 94er Love Parade: die Teilnehmer hinterließen einen beachtlichen Müllberg, die Berliner Stadtreinigung war bis in die frühen Morgenstunden mit der Beseitigung des Abfalls beschäftigt."
Musik: "The Love Nation Compilation" hieß die zweite Love Parade Compilation. Offiziell wieder kein "Love Parade" Album. Immerhin aber gab es dieses 2 Jahr zwei CDs mit insgesamt 17 Tracks. Die Love Nation fand am 1. und 2.7.1994 in Berlin in "Der Halle" (Weißensee) statt. Herausgebracht von Low Spirit Rec., vertrieben von Polygram.
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