Blake Baxter
<Raving Society Brenda Russel >
fp: Was gibts Neues?
Blake Baxter: Die Doppel 12" auf Disko B und
verschiedene Sachen für Mix-Records (BBs eigenes Label). Und
dann natürlich das Tresor-Album, das ich schon vor
ungefähr einem Jahr fertiggestellt hatte, das aber erst jetzt
rauskommt. Damit bin ich eigentlich auch zufrieden, was mich nur
nervt, ist, daß jedesmal, wenn ich was mache, es ein oder zwei
Jahre dauert, bis es veröffentlicht wird. Das liegt daran,
daß ich gerne mit verschiedenen Firmen zusammenarbeite und die
alle unterschiedliche Zeitpläne haben. Manchmal vertrauen sie
dann dem Material nicht genug, dann muß ich denen sagen:
Ey, das ist genau das, was im Moment läuft, damit sie es
rausbringen.
Warum arbeitest Du für so viele unterschiedliche Labels?
Ich hab eine Weile lang versucht, so populär wie Jeff Mills
oder Richie Hawtin zu werden, diese großen, berühmten Kerle.
Aber jetzt habe ich mich entschieden, zum House
zurückzukehren, das Tempo zu verringern und mich mehr an
House zu orientieren, damit habe ich mal angefangen,
weißt Du, den größten Erfolg hatte ich mit solcher Musik,
"one more time" oder
"brothers". alles, was danach
kam, ging einfach nicht so gut. Ich glaube, logic wollte, daß ich
richtig viel Platten verkaufe, das Zeug, was ich für sie
gemacht habe, hat sich so zwischen 8 > 10.000 mal verkauft,
ihre Vorstellungen lagen so bei 20 > 25.000 oder höher.
Was sie wollten, war mehr Techno - , europaorientierte Sachen -
sie lieben englandorientierte Produkte. Also war das für mich
erledigt. Jetzt bin ich zurück bei Tresor, um für sie
"Dreamsequence2" fertig zu
machen. Danach werde ich nur noch für Mix Rec. Detroit
arbeiten.
Legst Du noch auf? Ich kann mich noch an Dein
überdimensionales
DJ-Case erinnern. Hast Du das noch?
(lacht) Ja, aber das benutze ich nicht mehr. Ich habe jetzt ein
kleineres,
es ist eigentlich immer noch ein ziemlich großes. Ich nehme
einfach überall neue Platten mit, wenn ich unterwegs bin,
also brauche ich viel Platz. Außerdem lege ich manchmal nur House
auf, gelegentlich, wenn ich Hardcore spiele, komme ich nicht
weiter, d.h. eigentlich nicht wirklich Hardcore, eher Techno, oder
progressiv. Ich komme nun einmal aus Detroit, also erwarten das
die Leute von mir. Obwohl ich selber viel lieber House spiele, so
zwischen 125 und 130 bpm. Schneller als 135 bpm werde ich dann
nicht. Wenn Du zu schnell wirst, verlierst du den Groove,
glaube ich. Manchmal mag ich das schon, aber ich könnte das
nicht eine ganze Nacht lang durchhalten. Ist einfach nicht mein
Ding.
Wie waren Deine Gigs in letzter Zeit?
Ich war jetzt gerade in Amsterdam für zwei Wochen, zwei Gigs
pro Nacht, dann war ich in Belgien, im "la
rocca" und verschiedenen anderen Locations, es
waren so viele, ich kann mich an die Namen gar nicht mehr
erinnern, es waren so ungefähr 8 Clubs in zwei Wochen. Neue
Leute habe ich da keine kennengelernt, aber mit 100%Isis oder
Dimitri habe ich schon Spaß gehabt, aber die gibt es ja schon eine
ganze Weile lang. Eddie de Clerq mag ich wirklich gern, der ist
auch seit den Anfängen der A'damer House-Szene dabei und hat
es immer noch gut drauf. Er haut es immer wieder raus.
Also gehst Du mehr in die Richtung, die Du schon auf ESP unter
"Gettho Brothers" gemacht
hast?
Ich habe eine "Mastercuts"
(dj-mix - Compilation) Vol.1 und 2 mit Orlando Voorn gemacht, die
ziemlich housy waren. Die sind ungefähr ein oder zwei Monate
alt. Die beiden gefallen mir auch sehr gut. Weißt du, als wir
"Work your body" oder
"Sexuality" gespielt haben,
sowas in der Richtung will ich wieder mehr machen.
Warum singst Du eigentlich immer auf Deinen eigenen
Stücken?
(lacht) Ich arbeite momentan mit Vocals, weißt du, immer, wenn ich
mit Sängern gearbeitet habe, hatte ich so viel
Schwierigkeiten, meistens wollten sie Unmengen von Geld, sie
dachten, ich hätte eine Menge, was leider nicht der Fall war.
Normalerweise schreibe ich Gedichte, Texte und dann singe ich sie
über einen Track, weil ich niemand anderen finde, oder ich
mache es einfach so.
Gibt es irgendwas aus Deutschland, das zur Zeit in Dein Konzept
passt?
Das Einzige, was ich kenne, sind die "Basic
Channel"- Sachen, das gefällt mir sehr gut.
Einige von den Disko B - Veröffentlichungen gefallen mir,
also das meiste, einiges ist mir zu experimentell. Ich würde
es nicht spielen, obwohl ich es ganz gern höre. Auch einige
deutsche Releases auf sm:)e mag ich sehr. Teilweise ist es mir zu
heavy, aber mir gefällt die Idee dahinter.
Und was ist mit amerikanischen Sachen?
Da sind Masters at Work, Louie Vega, lil' louis, solche Sachen.
Die Technosachen aus den Staaten, die mir gefallen, sind Joey
Beltram, Dan Bell, einige Carl Craig - Stücke, Kenny
Larkin..., also er ist halt Kenny, aber was er so macht, haut mich
nicht so richtig um, ich respektiere es schon... also er verkauft
sich ganz gut, dann muß er ja irgendwas haben.
Roy Davis ist auch sehr gut zur Zeit, seine Sachen spiele ich
gerne, und als ich den neuen Release von lil' louis und Louie Vega
gehört habe, auf Strictly Rhythm, dachte ich, mmh, das ist
es, ich hätte das machen sollen. (lacht)
Hast Du vor, in Zukunft auch mit anderen zu produzieren?
Ich würde ja gerne, aber irgendwie arbeite ich immer alleine.
Trotzdem bevorzuge ich es, mit Leuten zusammen zu arbeiten,
vielleicht wird das ja in Zukunft mal was. Weißt Du, ich suche
gerade einen Produzenten, ich stehe überhaupt nicht auf das
Rumschrauben am Mischpult und so, das Ganze einzustellen und zu
verkabeln, ist nicht meine Welt; ich schreibe lieber die Texte und
mache die Grooves. Also, wenn es jemanden gibt, der mich
produzieren will, das wäre großartig. Ich bringe dann die
Trax und die Lyrics dazu und der Produzent könnte von da aus
weitermachen. So arbeite ich auch z.b. mit Thomas Fehlmann oder
Moritz von Oswald. Wir haben uns zusammen ein Bild, eine
Vorstellung gemacht, ich habe dann die Lyrics und einen Track
geschrieben und sie haben von da aus alles aufgebaut.
"Reach Out", meine neue
12" auf Tresor z.b., da habe ich einen basic
Track in Detroit aufgenommen und sie haben den hier in Berlin
auseinander- genommen und neu abgemischt, ich weiß, da sind meine
Trax in den richtigen Händen. Genauso war es auch mit
"One more time " und
"Brothers gonna work it out",
da hatten sie eine Menge mit der Produktion zu tun. Und Moritz'
Produktionsweise gefällt mir sehr gut.
Gibt es noch andere Pläne?
Ich reise viel, dazwischen versuche ich noch, in Detroit einiges
aufzuziehen. Ich bin dabei, einen Plattenladen zu eröffnen,
dann sind wir fast fertig mit unserem eigenen Club, wir brauchen
eigentlich nur noch einen Namen. Der Laden ist riesig, hat aber
überhaupt kein Echo oder so, der Sound kommt direkt in alle
Ecken, das ist großartig. Dann fummel ich noch an meinem
Homestudio rum, um den Sound noch zu verbessern.
Ich wohne und arbeite jetzt seit ca. 1 1/2 Jahren wieder in
Detroit, aber eigentlich habe ich vor, nach N.Y. zu ziehen, also
meine Homebase bleibt dann schon in Detroit, aber zum Arbeiten
würde ich dann immer nach N.Y. pendeln, ich liebe es dort.
Man kann so viel unternehmen, auf Raves oder in Clubs auflegen,
eine Houseparty machen oder auch mit so vielen unterschiedlichen
Produzenten arbeiten. Das habe ich vernachlässigt; mit
anderen zu arbeiten, ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen
Remix gemacht. Es haben zwar Leute nachgefragt, aber entweder
haben sie sich nie wieder gemeldet oder sie zogen Joey Beltram
oder Jeff Mills vor.
Außerdem bin ich meist mit meinen eigenen Trax so
beschäftigt, daß ich eigentlich gar keine Zeit habe, andere
Sachen zu machen. Ich sitze dann zuhause, habe 32 Spuren digital
und eine Menge Spaß damit. Über die Jahre habe ich eine ganze
Reihe Roland und Moog Geräte gesammelt. In Detroit sind die
noch leicht zu kriegen, weil sich keiner so richtig dafür
interessiert, es gibt tonnenweise Läden, die sowas verkaufen.
Einmal wurde bei mir eingebrochen und mein SP12 (Kult-DrumSampler
von Emulator) und die A-DAT-Maschine haben sie mitgenommen, danach
habe ich mir dann eine Alarmanlage zugelegt. Also, meine Wohnung
liegt im zweiten Stock, sie haben eine Leiter benutzt, um das Zeug
rauszuholen. Mitten am Tag auf einer Hauptstraße sind sie
hochgeklettert, haben das Fenster eingedrückt und sind
reinspaziert. Aber ich lebe downtown, da hat immer keiner was
gesehen. Das ist so in Detroit, wenn Du etwas siehst, hast Du es
besser nicht gesehen.
Passieren auch nette Sachen in Detroit?
Es gab eine Menge guter Parties dort, aber irgendwann kommt immer
die Polizei und macht alles dicht. Das passiert ungefähr
einmal im Jahr, meistens im Sommer. Normalerweise werden für
Parties bei uns kleine, leerstehende Hallen gemietet, und das
Ganze bleibt solange sicher, bis die Presse dann alles
fotografiert und Artikel darüber bringt. In den Nachrichten
fragen die Leute dann: Wie kann so etwas passieren? Leute auf
Drogen, Sex, und so weiter. Drogen sind jetzt auch erst
populär seit die Rave-Generation sich durchgesetzt hat, das
ist das Ding im Moment. Der Unterschied zu deutschen Raves ist
immer noch der, daß in Detroit auch mal House auf großen Parties
läuft, zwischen den härteren Sachen, es gibt mehr
Abwechslung. Aber die Leute haben mittlerweile angefangen, mit
Drogen herumzuexperimentieren und das ist schlecht. Obwohl wir
längst nicht so viele User haben wie in Deutschland, kann es
nicht mehr lange dauern.
Wer legt auf den Raves auf?
Eddie (Fowlkes), Plastikman, also Richie Hawtin, der schmeißt die
besten Parties in Detroit überhaupt. Absolut voll und die
beste Stimmung. Das hat sich im Moment aber alles erstmal
erledigt, weil die Polizei einfach alles verbietet. Die stellen
sich vor die Tür, oder sie kommen rein und stellen sich
mitten auf die Tanzfläche. Und unsere Polizei ist wirklich
anders als Eure, die fragen Dich nicht, die knallen Dich gegen die
Wand, sie beschimpfen Dich, besonders, wenn du schwarz bist. Ich
bin eigentlich immer davongekommen, es gibt meist einen
Hinterausgang für die DJs, wir gehen dann alle in einen Raum,
spielen Karten und warten, bis alles vorbei ist.
Ich kann mich noch erinnern, letztes Jahr im
"1217", die geben eine Menge
guter Parties dort, kamen die Bullen. Wir hatten uns alle in einem
Stockwerk verschanzt, wo sie nicht hinkamen. Aber ihre Autos waren
direkt unter den Fenstern geparkt und wir haben Ziegelsteine aus
der Wand gebrochen und die ganzen Karren völlig demoliert.
Sie waren sehr böse auf uns, weil sie nicht an uns rankommen
konnten. Wir haben drei von ihren Autos völlig ruiniert.
Leicht pubertäres Verhalten, schätze ich.
Wie alt bist Du?
Das sag ich nicht. Wir sind alle in den Mittzwanzigern, einige von
uns sind 30. Derrick (May) und Kevin (Saunderson) sind die
Ältesten. (überlegt) Nein, Juan (Atkins) ist definitiv
der Älteste. Aber wir verstehen uns alle gut, bis auf Derrick
und mich. Eine Menge Leute respektieren Derrick, aber sie
können ihn eigentlich nicht ausstehen. Mal ist er der
netteste Mensch der Welt und im nächsten Augenblick ist er
das absolute Arschloch. Er sagt Dir auf den Kopf zu, was er von
Dir hält, das ist einigen Leuten zuviel. Er geht in einem
Laden zum DJ: (springt auf und kreischt) "Du
bist totale Scheiße, völlig bescheuert, warum legst Du
überhaupt auf, laß es doch einfach sein."
Ich war auch mal so, hab mich viel gestritten und geprügelt
mit den Leuten. Es gab eine Zeit, da haben alle Detroiter sich
ständig geprügelt, das war, als wir alle immer unterwegs
waren, in Europa aufgelegt haben, das war zu viel für uns
alle. Zurück in Detroit dachten dann alle, sie wären was
besonderes und müssten ganz speziell behandelt werden. Du
mußt dich halt erstmal an den Rummel gewöhnen. Das war
für mich auch schwer zu begreifen. Ich hatte immer vor, etwas
besonderes zu machen, eine Riesenkarriere. Aber irgendwann habe
ich eingesehen, daß es wichtiger für mich ist, wenn ich Spaß
habe und zufrieden bin mit dem, was ich mache. Es ist es nicht
wert, sich für seine Karriere aufzugeben. Es gibt auch noch
andere Sachen, mit denen man Erfolg haben kann. Außerdem, wenn ich
etwas machen würde, was wirklich erfolgreich wäre, dann
würden die Leute sagen, daß ich mich ausverkaufe.
Wenn Du Dir Carl Craig oder Kevin Saunderson ansiehst, oder
Derrick, die machen alle ein Scheißgeld und keiner von ihnen
"verkauft" sich. Sobald ich
mit Logic zusammengearbeitet habe, sagten einige Leute, das
wäre ihnen zu komerziell, dabei habe ich genau das gemacht,
was ich immer schon gemacht hatte. Ich finde das sehr dumm, denn
wenn Du das machst, was Du liebst und am besten kannst, wie kann
man da von Ausverkauf sprechen? Wenn Du Dir treu bleibst, ist doch
alles o.k.
Wie ist das Verständnis von Techno in USA momentan?
In Detroit denken die Leute immer noch an
"Strings of life" oder Juan
Atkins oder so. Aber wenn Du die New Yorker fragst, denken sie an
Armando oder Armani, weißt Du, in Amerika klassifizieren wir Musik
anders. Was bei euch Hardcore heißt, ist bei uns
"Ravemusic", Techno ist bei
uns um die 135 > 140 bpm schnell. Ich habe einige Videos von
der Mayday oder andere Rave-Videos, wenn ich die zu Hause jemandem
zeige, fragen die mich: "Was zur Hölle ist
das? Dieses Rattatttattta." (lacht)
Irgendwie ist es wie Industrial-Musik, aber nicht so abstrakt,
daran erinnert es mich immer. Ich meine, ich finde es ganz lustig,
manchmal, aber tanzen kann ich dazu nicht. Ich bin nicht so
schnell im Tanzen (lacht). Ich bin mehr für Clubmusik zu
haben. Auch wenn der Club groß ist.
Warst Du selbst mal auf einer Mayday?
Noch nie, obwohl ich anfangs mal gefragt worden bin. Ich hatte
damals kleinere Probleme mit Low Spirit, wegen des ersten Mayday-
Stücks, "Rave Channel",
von Maruscha. Ich habe das damals produziert und die ganzen
Samples gemacht, dann war ich weg, und als ich zurückkam,
wollten sie mich nicht bezahlen. Ich hatte auch keinen Vertrag,
wir haben das Stück einfach so aus Spaß gemacht, Dick hat es
dann geremixt. Die Idee für das Sample Save the Rave Channel
kam von mir, einige der Sounds, Dick hat den gesamten Drumtrack
übernommen, weißt Du, ich denke, wenn Dick Credits für
das Stück zustehen, dann als Remixer und nicht als Produzent.
Ich war wirklich angepißt davon, und dann haben sie mich auch noch
gefragt, ob ich auf der zweiten Mayday, glaube ich, auflegen
wollte; ich hab gesagt, daß ich kommen würde und bin dann gar
nicht hingegangen. Einmal lasse ich mich verarschen, dann ist es
genug. Ich bin zweimal abgezogen worden, einmal von Derrick May
und einmal von Low Spirit.
Von Derrick May?
Aber richtig. Wir waren mal die besten Freunde, haben sogar
zusammen gewohnt, ich habe seine Miete bezahlt, weil er sich
weigerte, einen anständigen Job zu suchen. Als das erste
Techno- Album auf Virgin 10 erschien, war Derrick der Koordinator
der Reihe, er hat das Budget damals verwaltet, usw. Er gab mir
damals vielleicht 300 $ für vier Tracks. Ich sprach dann
irgendwann mal mit der Plattenfirma, die sagten mir, daß jeder
1200 $ pro Track kriegen sollte. Ich habe ihm mit einer Klage
gedroht, am Ende bekam ich dann insgesamt 900 $ für alles.
Seitdem hat er wirklich verschissen bei mir, ich war so sauer, daß
ich seine Freundin gefickt habe. Wir können uns wirklich gar
nicht leiden. Wir haben uns sogar auf einem 808State Konzert
geprügelt.
Als die Jungs Autogramme gaben, stand Derrick auf der einen Seite
und ich auf der anderen, er sprang auf einen Tisch, dann auf mich,
warf mich auf den Boden und dann ging's los. Das ist jetzt 4 oder
5 Jahre her und wir reden immer noch nicht miteinander. Mit allen
anderen verstehe ich mich ansonsten prima.
Weißt Du was? Ich glaube, das war's dann.
Vielen Dank
Diskographie
<Raving Society Brenda Russel >
Copyright © 1995, Technomedia GmbH
Diskograhpie Blake Baxter
1985
(dj international)
work your body
1987
(kms)
work your body
when we used to play
does not compute
get laid
1988
(kool kat)
when we used to play (rmx)
(virgin 10)
ride em boy
un, deux, trois
forever and a day
spark (1/4)
1990
(incognito)
sexuality
i wish u luv
acid does not compute
crimes of the heart
when we used to play (rmx)
work your body (rmx)
we are who we are
1991
(underground resistance)
when a thought becomes u
vision of truth
going up
combustible
1992
dream sequence (tresor)
the project /with eddie fowlkes (tresor)
one mo' time (logic)
brothers gonna work it out (logic)
1993
you're an angel /with tomi d. (tresor)
1995
reach out (tresor)
dream sequence 2 feat. b.b.: endless reflection (tresor)
Copyright © 1995, Technomedia GmbH