Süd

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Bautzen

Seit einigen Monaten zeichnet sich auch langsam in der hintersten Ecke Sachsens eine stete Entwicklung von Techno, House bis Break- beat und Jungle ab. Nicht zuletzt dazu beigetragen hat das "Mega- dance" in Wetro mit seinen Raves-Parties alle 14 Tage.
Eine echte Bereicherung, aber warum nur alle 14 Tage? Hier heizen die House- DJs Jan mit einigen Guest-DJs die heimatliche Szene kräftig ein. Zuletzt wurde das bewiesen am 7. April, als nach anfänglichen Startschwierigkeiten die DJs Jan und Mirko eine spitzenmäßige House- und Techno-Runde fuhren und uns dann DJ Fuck mit einem genialen Hardcore-Set den Rest besorgte. Um die Vinyl-Versorgung kümmert sich nun "Franks Beathouse" in der Neusalzener Straße, wo nicht nur Platten jeglicher Stilrich-tung zu finden sind ,sondern es auch kräftig was auf die Ohren gibt, wenn verschiedene DJs dort ihr Set hinlegen. Weiterhin stehen auf dem Tourplan durch Bautzens Umgebung "Ultrasonic" und im Mai "Robotnico 2" und verschiedene Guest-DJs im Megadance.

Alles in allem ein Frühlingsanfang - hoffentlich wird es noch besser, oder soll unser Winterschlaf noch längern dauern??

Siebenschläfer


Kempten

Falls dieser Bericht in dieser Ausgabe noch zu lesen sein wird, haben wir das einzig und allein dem Streßverständnis der netten Redaktion zu verdanken, denn die Deadline haben wir hier unten völlig verpeilt. Der vergangene Monat war ja auch mit viel Feierei bepackt und da kann es schon zu gewissen Problemen mit dem Erinnerungsvermögen kommen. Leider war die Weggehbereitschaft der Allgäuer Zappelszene vergangenen Monat nicht ganz so groß wie üblich. Das lag sicherlich auch daran, daß sehr viele größere und ganz große Veranstaltungen in der näheren und weiteren Umgebung stattfanden. Es gibt eben immer noch zu viele Möchtegerns bei uns, die meinen, nur Parties ab 2000 Partypeople sind gute Parties.

Damit haben wir mit der Endstufe und dem Tango zwei wirklich gute Clubs, in die es sich lohnt reinzuschauen. Auch wenn nicht die großen Namen auf den Flyern zu lesen sind, schauen die Veranstal-ter doch drauf, daß immer hochwertige DJs hinter den Plattentellern stehen. Aber was reg ich mich überhaupt so auf, erzähl mal lieber, was vergangenen Monat so los war.
Am 17.2. besuchte uns mal wieder Marc Worm in der Endstufe. Das Aufwärmen schaffte DJ Thranx noch ganz gut, aber dann wurde er ganz böse "auf die Hörner" genommen und verbrachte den Rest des Abends meist schlaf(f)end im Chill-out-Room.
So blieb dem Marc nicht anderes übrig, als ein 4-Stunden-Set zu absolvieren, was ihm mit Sicherheit nichts ausgemacht hat. Für die Leute, die nicht da waren, kann ich nur sagen "Selbst schuld!". Andererseits konnten selbige ja noch am nächsten Abend den Herrn Worm bestaunen, denn da gabs einen neuen Part des Infinity Raves im Schlachthof, bei dem des weiteren auch noch die DJ Mindbreaker, Thranx (der ziemlich blaß aussah), Oliver Bondzio und Peter Lavelle auflegten. Rob Acid spielte live und bekam wirklich Super-Kritiken im Nachhinein. War echt obergeil.
Am 19. gings dann weiter mit der After-hour in der Endstufe. Allgemein kann man sagen, daß es nicht überdimensional viel Leute geschafft haben, die Zeit von 4.oo bis 5.oo Uhr totzuschlagen. So wars auch nicht brechend voll im Dach-boden, aber dafür ziemlich geil. Die eigentliche After-hour DJ Smart und Thranx verratschten sich wohl noch am Rave und kamen erst um 7.oo Uhr. Aber die Party mußte schließlich weitergehen und so sprang erstmal Jelly ein bis dann Smart übernahm. Aus Helligkeitsgründen kamen einige Leute auf die Idee, die Fenster in der Endstufe mit Sprühdosen zu verdunkeln, so daß mal kurzzeitig der Krupphusten rumging. Um neun Uhr begab sich der harte Kern in die Jägermeisterbar, wo 's dann noch bis halb drei weiterging.

Am 24. begann dann für einige von uns das wohl härteste Wochenende ihrer Raverkarriere. Los gings am Freitag in der Endstufe, wo halbjähriges Bestehen zu feiern gab. Für ausreichend Vinyl auf den Plattentel-lern sorgten Thranx und U.P.T. aus Ulm. Und weil man ein halbes Jahr halt richtig feiern muß, ging die Party bis 10.oo Uhr. Einige kamen wieder auf die Hörner, es ging also ziemlich lustig zu.
Am Samstag fuhren dann einige nach München zu Marlboro House Tour, aber die meisten fuhren wohl zum Union Rave nach Düsseldorf. In Düsseldorf angekommen, wartete man gespannnt auf den Auf- tritt von Sublogic, wo's dann auch gleich krass abging. Harry war klar der Abräumer-Live-Act des abends. Allgemein kann man sagen, daß der Union Rave die Reise wert war.

Erwähnenswert noch der Infinity-Rave mit dem Infinity-DJ-Team sowie Tommy Yamaha, Pierre Morgan und PussyLover. Man hatte auch Konzes-sion bis 5.oo Uhr im Schlachthof. Die Location war

übrigens völlig umgebaut worden aus diesem Anlaß. Next dates im Schlachthof Kempten: 9. Mai Natural Born Raver Tour und am 24. Juni der nächste Infinity-Rave.

See ya allhoi


Mannheim

Endlich fand in der Walzmühle noch einmal ein Rave statt, den man nicht sofort vergessen möchte. Unter dem Motto "The House is on Fire" ging der Housefloor wieder mal richtig ab. Bereits um 24.oo Uhr war der Rave ausverkauft. Die Walzmühle war wohl noch nie so gut besucht wie beim Housefloor II.

Wie bei der ersten gab es zwei Floors. Besonders hervorstechend waren John Aquaviva und Armand van Helden. Die beiden waren in Bestform und legten abgefahrensten Sets auf. Ganz zum Schluß gab dann Hazel B. mal wieder richtig Gas. Daß die Housefloor-Raves mittlerweile so 'ne Art Mdayday für Houselovers sind, dürfte jetzt klar sein. Für Raver, die nicht genug von Housefloor bekommen können, ist für den 3. Juni der Chapter 3 angekündigt. Mit dabei Roger Sanchez, Erik Rug und John Aquaviva.
Mit immer besser werdenden Ideen zieht der Vibrations Club Forst bei Bruchsal immer mehr Raver aus Mannheim. Freitags ist House- und Trance Day und samstags gehts jungle- und breakbeattechnisch ab. Der Veranstalter plant für jeden Monat einen Guest-DJ aus dem Ausland zu buchen. So sind im April DJs wie Brian Gee und Carl Craig zu erleben. Der Samstag ist für die Breakbeater ein absolutes Muß.
Mit abgefahrenen Rave-Ideen wird die Reggatta Posse voraussichtlich ab Juni die Mannheimer Szene mit ihren Andromeda Raves begeistern. Watch out for Flyer....

Morrock


München

Der April, der April, der weiß nicht, was er will. Dieses Sprichwort schienen sich Cherry Moontrax auf dem Bonzai-Label-Rave am 8. April in der Alabama-Halle zum Motto gemacht zu haben. Nachdem beim Live-Act die Anlage ausfiel, weil ein DAT-Tape ausgewechselt wurde (der zweite Sampler war gar nicht angeschlossen) weigerten sie sich weiter zu spielen.
Das war aber leider nicht das einzige, was schiefging. Yves de Ruyter sagte zum Beispiel ab, so daß für ihn der altbewährte Alabama-DJ Hitchhiker einsprang. Als sich Cherry Moontrax dann doch noch entschließen konnte aufzulegen, brachten sie die mit ca. 2200 Ravern ziemlich volle Halle zum Kochen.
Best DJ of the evening war aber zweifelsohne DJ Fly, der mit seinen Scheiben die noch einigermaßen Fitten unter uns total zum doschdrehen brachte. Einige wohl ein bißchen zu sehr, denn um ca. 6.oo Uhr fing eine Schlägereian, die Barfrau Alex (unter Einsatz ihres Lebens) beenden mußte, wobei sie auch etwas abbekam. Die Security stand versammelt vor der Tür.

Clubwearlocationsmäßig hat sich in der Weltstadt mit Herz nicht sehr viel verändert. Bis auf die Tatsache, daß der wahrscheinlich älteste Clubwearladen der City, nämlich das "Flip", in die Feilitzschstraße umgezogen ist. Besser gesagt in die alte Behausung des Boy/Door, der ja leider Konkurs angemeldet hat. Im alten Flip in der Fallmerayerstraße bekommt ihr jetzt nur noch Second-Hand, während es im neuen Shop wie gewohnt die abgespacesten Klamotten südlich der Isar gibt. Aber die billigste Clubwearabteilung hat nicht etwa der H&M oder der Hallhuber. Unglaublich aber wahr: Im C&A gibt es seit neuestem Neoncamougemusterte Klamotten, Satin- und Lack-hosen ect, ect. Zu empfehlen sind auch die Kinderabteilungen der verschiedenen Kaufhäuser (Frei nach dem Motto: Raver sind Kinder).
Leider negativ aufgefallen ist das Fortuna, in dem im Laufe einer Schlägerei jemand vor zwei Wochen der Kiefer gebrochen wurde. Premiere in Sachen Diebstahl war wohl der Einbruch in das Büro der Alabama-Halle, wobei aber nichts entwendet wurde. Der Spieleabend im Ultraschall war trotz Tanzverbot Treffpunkt für alle, die Laurent Garnier mal wieder lauschen wollten. Dieser sagte aber im letzten Moment ab, so daß wir mit den üblichen Ultraschall-DJs Vorlieb nehmen mußten. Es sei aber gesagt, Laurent wurde sehr gut vertreten.

Daß München immer mehr Jungle-Liebhaber hat, bewiesen die Tanzdiebe, die am Ostersonntag mit Into the Jungle ca. 2.500 Leute in die Location Alabama-Halle/Tempel riefen. Im Wicked- Garden of Jungle & Breakbeat überzeugten Todi Toby als DJ und Pussylover als Live-Act. General Levy, von dem eigentlich am meisten erwartet wurde, enttäuschte leider mit einem mittelmäs-sigen Live-Auftritt. Im Doom of Hardtrance (Alabamahalle) war der Live-Act von Pravda-Traxx eindeutig Höhepunkt des H-Trance-Abends.
Mark NRG von Noom-Records drehte als DJ dann noch einmal richtig auf, da er auf dem Noom-Records Label Rave am 22. April leider nicht dabei sein kann.

Die beste Location unter der Woche, der allseits beliebte Club/ Entrance (Mittwoch und Sonntag) war wegen der Ferien total überfüllt. Man mußte sich schon gegen 23.oo Uhr anstellen, um echt harte Kontrollen über sich ergehen lassen, bevor man dann in einem übervollen Raum eingepfercht rumstehen konnte. Gottseidank sind es nur zwei Wochen Osterferien. Danach geht wohl alles wieder seinen gewohnten Gang.
Erwähnenswert wäre noch, daß das Piercing-Studio "Cutclass Piercing" in die Pestalozzistraße 34 umgezogen ist.
Wir sehen uns beim Maitanz.

ADAM


Nürnberg

Da soll noch mal einer sagen, die Franken seien träge oder so-gar faul. Fieberhaft wurde in den letzten Monaten geplant, geheim und öffentlich. Warum das alles? Kehren neue Besen wirklich besser? Jedenfalls kehren sie nicht schlechter und frischer Wind hat nunmal die Funktion, alten Mief zu vertreiben. Jedenfalls ist plötzlich alles anders, Nord ist Süd, Ost ist West, Glitsch ist Glotsch, Bif ist Bäf usw. und so fort.
Der changende Wind hat ordentlich geblasen und nicht nur er. Aber nun zu den Fuckten, denn nur die Fuckten sprechen Bäände.

Fuckt 1: Das Belly Cloud ist umgezogen und befindet sich jetzt im Fate, Am Hafen 7, Erlangen. Dazu später mehr. Lassen wir erst mal unseren Blick auf einer Party verharren, die da zum Ab-schied aus dem Hirschen gefeiert wurde. Der Hirsch in Nürn-berg war ja die Base des Belly Clouds. Wie ein Lauffeuer hatte sich in Nürnberg der Umzug herumgesprochen und der Andrang der Menschen, die mitfeiern wollten, war enorm. Schlangen vor der Tür, erschütternde Scenen, aber es half ja alles nichts, denn innen drin ging einfach nichts mehr. Die Bude war voll. Viel Prominenz ward gesehen, DJ`s aus aller Herren Länder hatten sich eingefunden, um den Club allein mit Ihrer Anwesenheit zu ehren, gesehen wurden:
Kid Paul (er war gebucht), Tanith (er war gut gelaunt), Woody (er war Legende), Trevor Rockcliffe (er war betrunken, aber süß) Daz Saund (er war einfach Daz Saund), Tommy Yamaha (stille Wasser gründen tief), BBM (Endspurt = Bloodsport), Marc Worm (Ich kann noch viel mehr trinken).............
Auch Würzburger Prominenz wurde gesehen, Schnittchen besuchte uns, Heidi und Betsi, beide schon Exil-Nürnberger, mit Anhang und ein sehr bekannter Würzbur-ger DJ wurde gesichtet. Scheißname, vergessen, Beppo oder so - egal. Allez oldz schoolz oderz wuaz. Stimmung Weltklasse. Einer wird den Abend allerdings nicht so schnell vergessen.
Prominentes Raveopfer: MOF the living fly.
Schon den ganzen Abend turnte er übermütig und tollkühn auf sämtlichen Barhockern, Tischen und Frauen herum, so daß sich schon eine Wettrunde bildete, die darauf wettete, wie lange das denn wohl gutgehen würde. Zeitsprung - zwei Platten vor Schluß, Verantwortungslos spielte DJ Woody ohne groß nachzudenken das Lieblingslied von MOF. (Lieblingslied stammt aus den Zeiten des Strahlauer Planets - der Verfasser) Infolge dieser groben Fahrlässigkeit wurde MOF dazu getrieben, seiner Euphorie durch waghalsige Luftsprünge Herr zu werden. End vom Lied: ein gebrochenes Wadenbein zum sichtlichen Ärger einiger Wettender, Woody mit Schuld-komplexen, MOF auf Abtörn. Tja aufpassen beim Raven!!! Es kommt manchmal schneller als man denkt und dann ist der Ärger groß.

Auch P-500 zieht ins Fate nach Erlangen. Laut eines sehr undergroundig gehaltenen Flugblattes findet die Abschiedsparty von P-500 am 29.04 statt. Neustart des Clubs unter neuem Namen (P- 7), wird der 06.05 sein mit Paul van Dyk, Tommy Yamaha, BBM, You- Dee-O und Marc Worm sein, live wird M-Phaser spielen. Angekündigt für die nächsten Monate sind Daz Saund, Tanith, Tom Clark, Sven Väth, Woody, Carl Cox, Laurent Garnier und schon am 20. Mai Richie Hawtin. Man weiß ja um die guten Verbindungen der P-500 Crew zur internationalen DJ Scene und darf sich also auf die Zukunft freuen.Wer auf dem Boot weitermacht, ist noch unklar, da die gesammte P-500 Crew geschlossen ins Fate wechselt, sogar die eine oder die andere Barfrau soll sich dem Treck angeschlossen haben.
Nichtbestätigten Gerüchten zufolge soll Oliver Kapp am Start sein, wir werden sehen. Das alte Trust hat wieder aufgemacht und feierte seine Opening Party am 15.04 mit Sammy Dee in einer schweißtreibenden Nacht. Ein kleiner schöner hoffnungsvoller Club, erinnert einen irgendwie an eine Höhle - Save the Underground. Auch um die Alabama ranken sich schon wieder neue Gerüchte. Hatte man vor kurzem den Anschein, alles würde glatt laufen mit der Ravemucke, hört man nun Gerüchte, daß dem Münchner Projekt eine baldige Schließung bevorsteht.
Bauliche Mängel sollen die Gründe hierfür sein. Auch hört man, daß Boris Konopka ein neues Projekt plant und einen neuen Club in Nürnberg eröffnen will. Clubschwemme oder Überangebot ? Ich denke nicht, wird sich doch in naher Zukunft zeigen, wie stark die Scene in und um Nürnberg sein wird. Alte Strukturen werden wohl abge-löst, neue frische Kräfte werden sich durchsetzen, so war es schon immer, so wird es immer sein. Wer macht schon immer dasselbe, wer kann dazu Lust haben?
Die Situation hat sich also gewandelt, es ist mehr Angebot da in der Region und wir sollten froh darüber sein. Jeder sollte sein Bestes geben, sollte kreativ sein und darauf bauen und trauen, daß der mitdenkende Besucher sich eigenständig entscheiden kann und dort feiern gehen wird, wo es ihm am besten ge-fällt. Es mutet schon ein bißchen waghalsig an, was da in Erlangen am Hafen 7 versucht wird. Drei Tage, Drei Clubs, Drei Konzepte, gemischt mit einem unter der Woche-Betrieb so mit einem Techno Cafe, Ambient Veranstal-tungen usw. Ziel der Vereinigung soll eine Stätte der Begegnung sein, an der der Hauptschwerpunkt nicht unbedingt im Feiern liegen soll.
Natürlich werden sich die Clubs allergrößte Mühe geben, auch dem Feiernden das Beste und Feinste zu bieten, was die hiesige Technowelt hervorgebracht hat und hervorbringen wird. Hierbei wird man sich natürlich größte Mühe geben müssen, damit auch die verschiedenen Tage ihre eignen Charaktäre bewahren. Vom Programm her jedenfalls klingt es überzeugend und man darf sich überraschen lassen. Geplant sind aber auch ganz andere Dinge. Laut Bertreiber T.L. wird man in nächster Zeit mit Inszenierungen zwischen "Schein und Sein", Modeschauen zwischen "Grausen und Sausen", Partys zwischen "Feiern und Reihern" und "Spaß ohne Gras" und für die "Kühe viel Mühe" rechnen müsse. Unter der Woche wird es Ambientbarhouse geben, gemütliches Sitzen, entspannen, Nachdenken ist hier angesagt, aber immer mit da right Groove, versteht sich.

Am 16.04 gabs dann auch die inoffizielle Eröffnungsparty des Sonntagspro-gramms (Belly Cloud) mit Brenda Russel, Massiv, Marc Worm, Roman To und dem Schluß DJ`s des kleinen Clubs Babischka Mr. "No Bass", wie er in Insiderkreisen genannt wird. Der Besucherstamm hielt dem Belly Cloud die Treue, auch wenn der eine oder der andere noch diverse Probleme hatte, die neue Location zu finden. Aber so gegen 24 Uhr hatte es auch der letzte geschafft und man feierte Belly-gewohnt herzlich heftig. Am 21.04 wird es dann dort weitergehen mit der Rebirth Party des RAF, Onkel Tom und die Mannen habe keine Kosten und Mühe gescheut, haben den DJ Disko aus dem Berliner E-Werk ge-bucht, no Kompaß heißt die Devise, Richtung ist angesagt, egal wohin, aber Richtung. So laßt uns auf die Zukunft freuen und den Frühling ge-niessen. Es wird alles bestimmt wunderschön werden, so wir alle zusammenhelfen und an den Händen fassen. In diesem Sinne

John Boujaka alias DJ Schnellerwohnen


Oberpfalz

Einiges tut sich derzeit in der Oberpfalz, und da besonders in Regensburg. Während Jörg weiterhin an seinen Freitagen in der FACTORY festhält, kann man neuerdings auch dienstags, jedenfalls solange die Osterferien dauern, in gleicher Location abfeiern: Am 11.04. in der Night of chaos und am 18.04. auf dem Mystic Rave. Das Sundayraving mit Jörg und Guests ist jedenfalls eine echte Alter-native zu denen in anderen Städten, wie dem famosen Belly Cloud in Nürnberg. In naher Zukunft sollen außerdem noch BBM, Gary D., Kid Paul und Tommy Jamaha auftauchen.

Ebenfalls ins FACTORY wagte sich am 24.03. das Maniax-Team. Doch Regensburg war für diese schon immer ein heißes Pflaster und so blieben die Besucher auf dieser Dream-U.K.-Party trotz guter Sounds und mehrerer regionaler DJ-Größen hinter den Erwartungen zurück. Sei es nun aufgrund der schlecht verteilten Werbung oder weil die meisten schon für den tags darauf stattfindenden Rave im QU sparten. Die dortige Arts-x-perience war, zumindest kommerziell, mit 1800 Leuten ein voller Erfolg. Ein für hiesige Verhältnisse megamäßiges Line-Up mit den DJ's Bounty-hunter, Henry, F.A.C.T., Hitch Hiker, dem Resident-DJ Jörg sowie den Live- Ultra-Sonic, C. J. Bolland und Komakino wirkte wie ein Magnet, auch wenn am Ende doch nicht alle kamen. Auffällig nur die nahezu vollkommen identischen Buchungslisten zu den Alabamahallen in München und Nürn-berg, jeweils kurz vor- oder nachher. Sollten die Münchner Alabama-Hallenbetreiber nach der Übernahme des Nürnberger Resi auch beim QU ihre Hände im Spiel haben? Denn auch am 08.04. war eine gewisse Über-einstimmung in den Line-Up`s nicht zu leugnen. Bei dem an diesen Sams-tag stattfindenden Bonzai Label Rave gaben sich neben einem Großteil der DJ-Prominenz des belgischen Minibäumchenvertriebs (Fly, Yves de Ruyter,...) auch Live- Act-Größen wie Dream your Dream oder Cherry Moon Trax die Ehre. Dazwischen gab es am 31.03. im ZAP noch Birthday Clubing mit Dan und Mystic - tolle Musik, super Stimmung.

Scheinbar angespornt durch den Erfolg des QU`s mit solchen Organisationsmethoden, wollen jetzt auch andere Diskotheken in der Oberpfalz groß ins Geschäft mit den internationalen Acts einsteigen. Man hört dabei vom Nabburger Paramount und vom in Wörth an der Donau gelegenen Las Palmas oder kurz L.P. (RMB). Solange es dadurch nicht gleich zu einem Rave-Overkill kommt, kann man diese Entwicklung mit bitteren Beigeschmack begrüßen, wenn damit wenigstens einmal die Leute, seien sie auch oft nur Mitläufer der Szene (,weil es eben in ist`), an den heimischen Öfen gehalten werden können.

Am 1. April gab`s im Amberger Josefshaus die Fashionshow Freedom 95, organisiert durch den Surf- und Snowboardladen Aircraft, mit an-schließender Party. Dort begeisterten dann DJ Fritz und besonders Marc von NONAMe ab 1 Uhr mit seinen Houseklängen die Anwesenden. Wenngleich das Licht auf dem Dancefloor etwas arg hell war und die Tonanlage nach Meinung der DJ`s etwas besser hätte sein können, ist es doch schade, daß es so etwas in unserem Raum nicht öfter gibt. Das nötige Publikum, das hat man gesehen, wäre jedenfalls vorhanden. Während ihr diese Zeilen hier lest, haben die meisten von euch wohl bereits den ersten Oberpfälzer Führer für progressive Tanzmusik in den Händen gehalten, das Sucker Magazin. Das Release-Datum ist nun endgültig der Ostersonntag, 16.04, im Nabburger MED.-RO mit Tommy Jamaha.

Günthi, das schreibende Raverlein!


Regensburg

Zeitgleich mit der Alabama-Halle in München fand im Regensburger QU am 8. April der Bonzai-Label-Rave statt. Die DJs und Live-Acts brachten die gute Stimmung aus München mit. Besonders beeindruckt waren die Raver von Cherry Moon Trax, Yves de Ruyter und DJ HitchHiker. Trendshop Fearless und Andromedar Records waren wie immer in der Merchandise-Area vertreten. Die Belegschaft des Fearless unterlag zu später Stunde den Mächten des Alkohols.

Parallel zu dieser exzessiven Party fand wenige Kilometer vor Regensburg in der Harthalle eine Veranstaltung mit Jens Lissat, Carmen Caballero und Oli Scope statt. Auch hier ging es mächtig ab.
Etwa 1.500 Fans tobten, als Jens hinter den Plattentellern stand. Höhepunkt im Club LP in Regensburg/Wörth war der Auftritt von RMB, die mit ihrem Hap-py-Hardcore-Sound die Besucher begeisterten. Auch DJ Momo und DJ Jörg überzeugten durch abwechslungsreichen Techno. Bei der anschließenden Afterhour im Hotelzim-mer von RMB flogen dann bis 13.oo Uhr so richtig die Fetzen. Das plötzliche Erschei-nen der Polizei führte zum abrupten Ende der Feier.. Gerüchten zufolge wird das Hotel jetzt völlig renoviert.

Ab sofort gibt es die limitierten Karten für United on Boat am 4. Juni mit Pascal F.E.O.S., Jens Lissat und Amenophis im Fearless, UB 10 und Recordstore München. Bis nächsten Monat.

CMS


Stuttgard

Alle warten auf den Sommer. Dabei ist noch nicht mal der Frühling richtig ausgebrochen. Das ist wohl auch der Grund, warum die meisten im Moment recht unternehmungs-un-lustig sind. Keine besonderen Parties, keine besondere Stimmung. Es ist wohl die Ruhe vor dem großen Sturm, denn große Raves sind angesagt.

Am 5. Mai steigt die Frontpage Party "NaturaL BORN RAVERS" IM NEXUS 6 in Schorndorf. Wer auf der letzten FP-Party war, weiß, daß er dies auf keinen Fall verpassen darf. Und ganz wichtig: No suckas allowed...Wenn das Wetter mitmacht, kann sogar schon der großräumige Biergarten eingeweiht werden.
Ansonsten viel des üblichen Stress: Jede Menge Polizei. Wenn man alle Polizisten, die ständig nach dem Rechten sehen und die Diskotheken umkreisen, einladen würde, dann wären die Schuppen alle und ständig überfüllt. Und diese blöden Fragen (Zitat: "Entschuldigung, was suchen Sie eigentlich, wenn Sie die Leute kontrollieren?") - das laugt irgendwie auch den besten Raver aus. Doch kleinzukriegen sind wir nicht!

Verwunderlich ist eigentlich, daß der Mega-Rave in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle im Juni überhaupt genehmigt wurde. Der Kartenvorverkauf läuft bereits und man sollte sich beeilen, denn so viele namhafte DJs auf einem Haufen wird man in Stuttgart nicht mehr so schnell zu Gehör bekommen: Carl Cox, Laurent Garnier, Pascal F.E.O.S., um nur einige zu nennen.
Ist es eigentlich bekannt, daß die Stuttgarter Techno-Szene sehr naturverbunden ist? Wenn nicht, dann solltet Ihr mal in die verträumten Gesichter schauen, wenn sie von den letzten Parties im Freien erzählten. Natur 1 und 2 z.B. "unter der Brücke" in Schorndorf, ganz in der Nähe des NEXUS 6, die leider dem Bauwahn zum Opfer fiel, Spontan-Parties am See... Wo bleibt der SOMMMMAAAAA? Ja, auch ich bin davon befallen, denn schließlich will ich hier schreiben, was in Stuttgart tolles los ist. Aber daß außer Melvyn immer noch keine tannengrünen Haare hat, gibt es leider nicht viel aufregendes....Warten wir also auf den nächsten Monat.

Anja D.


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