<City Report Nord City Reports Ausland >
Alles in allem ein Frühlingsanfang - hoffentlich wird es noch besser, oder soll unser Winterschlaf noch längern dauern??
Siebenschläfer
Damit haben wir mit der Endstufe und dem Tango zwei wirklich gute
Clubs, in die es sich lohnt reinzuschauen. Auch wenn nicht die
großen Namen auf den Flyern zu lesen sind, schauen die
Veranstal-ter doch drauf, daß immer hochwertige DJs hinter
den Plattentellern stehen. Aber was reg ich mich überhaupt so
auf, erzähl mal lieber, was vergangenen Monat so los war.
Am 17.2. besuchte uns mal wieder Marc Worm in der Endstufe. Das
Aufwärmen schaffte DJ Thranx noch ganz gut, aber dann wurde
er ganz böse "auf die Hörner" genommen und verbrachte
den Rest des Abends meist schlaf(f)end im Chill-out-Room.
So blieb
dem Marc nicht anderes übrig, als ein 4-Stunden-Set zu
absolvieren, was ihm mit Sicherheit nichts ausgemacht hat.
Für die Leute, die nicht da waren, kann ich nur sagen "Selbst
schuld!". Andererseits konnten selbige ja noch am nächsten
Abend den Herrn Worm bestaunen, denn da gabs einen neuen Part des
Infinity Raves im Schlachthof, bei dem des weiteren auch noch die
DJ Mindbreaker, Thranx (der ziemlich blaß aussah), Oliver
Bondzio und Peter Lavelle auflegten. Rob Acid spielte live und
bekam wirklich Super-Kritiken im Nachhinein. War echt obergeil.
Am
19. gings dann weiter mit der After-hour in der Endstufe.
Allgemein kann man sagen, daß es nicht überdimensional
viel Leute geschafft haben, die Zeit von 4.oo bis 5.oo Uhr
totzuschlagen. So wars auch nicht brechend voll im Dach-boden,
aber dafür ziemlich geil. Die eigentliche After-hour DJ Smart
und Thranx verratschten sich wohl noch am Rave und kamen erst um
7.oo Uhr. Aber die Party mußte schließlich weitergehen
und so sprang erstmal Jelly ein bis dann Smart übernahm. Aus
Helligkeitsgründen kamen einige Leute auf die Idee, die
Fenster in der Endstufe mit Sprühdosen zu verdunkeln, so
daß mal kurzzeitig der Krupphusten rumging. Um neun Uhr
begab sich der harte Kern in die Jägermeisterbar, wo 's dann
noch bis halb drei weiterging.
Am 24. begann dann für einige von uns das wohl härteste
Wochenende ihrer Raverkarriere. Los gings am Freitag in der
Endstufe, wo halbjähriges Bestehen zu feiern gab. Für
ausreichend Vinyl auf den Plattentel-lern sorgten Thranx und
U.P.T. aus Ulm. Und weil man ein halbes Jahr halt richtig feiern
muß, ging die Party bis 10.oo Uhr. Einige kamen wieder auf
die Hörner, es ging also ziemlich lustig zu.
Am Samstag
fuhren dann einige nach München zu Marlboro House Tour, aber
die meisten fuhren wohl zum Union Rave nach Düsseldorf. In
Düsseldorf angekommen, wartete man gespannnt auf den Auf-
tritt von Sublogic, wo's dann auch gleich krass abging. Harry war
klar der Abräumer-Live-Act des abends. Allgemein kann man
sagen, daß der Union Rave die Reise wert war.
Erwähnenswert noch der Infinity-Rave mit dem Infinity-DJ-Team sowie Tommy Yamaha, Pierre Morgan und PussyLover. Man hatte auch Konzes-sion bis 5.oo Uhr im Schlachthof. Die Location war
übrigens völlig umgebaut worden aus diesem Anlaß. Next dates im Schlachthof Kempten: 9. Mai Natural Born Raver Tour und am 24. Juni der nächste Infinity-Rave.
See ya allhoi
Wie bei der ersten gab es zwei Floors. Besonders hervorstechend
waren John Aquaviva und Armand van Helden. Die beiden waren in
Bestform und legten abgefahrensten Sets auf. Ganz zum Schluß
gab dann Hazel B. mal wieder richtig Gas. Daß die
Housefloor-Raves mittlerweile so 'ne Art Mdayday für
Houselovers sind, dürfte jetzt klar sein.
Für Raver, die nicht genug von Housefloor bekommen
können, ist für den 3. Juni der Chapter 3
angekündigt. Mit dabei Roger Sanchez, Erik Rug und John
Aquaviva.
Mit immer besser werdenden Ideen zieht der Vibrations Club Forst
bei Bruchsal immer mehr Raver aus Mannheim. Freitags ist House-
und Trance Day und samstags gehts jungle- und breakbeattechnisch
ab. Der Veranstalter plant für jeden Monat einen Guest-DJ aus
dem Ausland zu buchen. So sind im April DJs wie Brian Gee und Carl
Craig zu erleben. Der Samstag ist für die Breakbeater ein
absolutes Muß.
Mit abgefahrenen Rave-Ideen wird die Reggatta Posse
voraussichtlich ab Juni die Mannheimer Szene mit ihren Andromeda
Raves begeistern. Watch out for Flyer....
Morrock
Clubwearlocationsmäßig hat sich in der Weltstadt mit
Herz nicht sehr viel verändert. Bis auf die Tatsache,
daß der wahrscheinlich älteste Clubwearladen der City,
nämlich das "Flip", in die Feilitzschstraße umgezogen
ist. Besser gesagt in die alte Behausung des Boy/Door, der ja
leider Konkurs angemeldet hat. Im alten Flip in der
Fallmerayerstraße bekommt ihr jetzt nur noch Second-Hand,
während es im neuen Shop wie gewohnt die abgespacesten
Klamotten südlich der Isar gibt. Aber die billigste
Clubwearabteilung hat nicht etwa der H&M oder der Hallhuber.
Unglaublich aber wahr: Im C&A gibt es seit neuestem
Neoncamougemusterte Klamotten, Satin- und Lack-hosen ect, ect. Zu
empfehlen sind auch die Kinderabteilungen der verschiedenen
Kaufhäuser (Frei nach dem Motto: Raver sind Kinder).
Leider negativ aufgefallen ist das Fortuna, in dem im Laufe einer
Schlägerei jemand vor zwei Wochen der Kiefer gebrochen wurde.
Premiere in Sachen Diebstahl war wohl der Einbruch in das
Büro der Alabama-Halle, wobei aber nichts entwendet wurde.
Der Spieleabend im Ultraschall war trotz Tanzverbot Treffpunkt
für alle, die Laurent Garnier mal wieder lauschen wollten.
Dieser sagte aber im letzten Moment ab, so daß wir mit den
üblichen Ultraschall-DJs Vorlieb nehmen mußten. Es sei
aber gesagt, Laurent wurde sehr gut vertreten.
Daß München immer mehr Jungle-Liebhaber hat, bewiesen
die Tanzdiebe, die am Ostersonntag mit Into the Jungle ca. 2.500
Leute in die Location Alabama-Halle/Tempel riefen. Im Wicked-
Garden of Jungle & Breakbeat überzeugten Todi Toby als DJ und
Pussylover als Live-Act. General Levy, von dem eigentlich am
meisten erwartet wurde, enttäuschte leider mit einem
mittelmäs-sigen Live-Auftritt. Im Doom of Hardtrance
(Alabamahalle) war der Live-Act von Pravda-Traxx eindeutig
Höhepunkt des H-Trance-Abends.
Mark NRG von Noom-Records drehte als DJ dann noch einmal richtig
auf, da er auf dem Noom-Records Label Rave am 22. April leider
nicht dabei sein kann.
Die beste Location unter der Woche, der allseits beliebte Club/
Entrance (Mittwoch und Sonntag) war wegen der Ferien total
überfüllt. Man mußte sich schon gegen 23.oo Uhr
anstellen, um echt harte Kontrollen über sich ergehen lassen,
bevor man dann in einem übervollen Raum eingepfercht
rumstehen konnte. Gottseidank sind es nur zwei Wochen Osterferien.
Danach geht wohl alles wieder seinen gewohnten Gang.
Erwähnenswert wäre noch, daß das Piercing-Studio
"Cutclass Piercing" in die Pestalozzistraße 34 umgezogen
ist.
Wir sehen uns beim Maitanz.
ADAM
Fuckt 1: Das Belly Cloud ist umgezogen und
befindet sich jetzt im Fate, Am Hafen 7, Erlangen. Dazu
später mehr. Lassen wir erst mal unseren Blick auf einer
Party verharren, die da zum Ab-schied aus dem Hirschen gefeiert
wurde. Der Hirsch in Nürn-berg war ja die Base des Belly
Clouds. Wie ein Lauffeuer hatte sich in Nürnberg der Umzug
herumgesprochen und der Andrang der Menschen, die mitfeiern
wollten, war enorm. Schlangen vor der Tür, erschütternde
Scenen, aber es half ja alles nichts, denn innen drin ging einfach
nichts mehr. Die Bude war voll. Viel Prominenz ward gesehen, DJ`s
aus aller Herren Länder hatten sich eingefunden, um den Club
allein mit Ihrer Anwesenheit zu ehren, gesehen wurden:
Kid Paul
(er war gebucht), Tanith (er war gut gelaunt), Woody (er war
Legende), Trevor Rockcliffe (er war betrunken, aber
süß) Daz Saund (er war einfach Daz Saund), Tommy Yamaha
(stille Wasser gründen tief), BBM (Endspurt = Bloodsport),
Marc Worm (Ich kann noch viel mehr trinken).............
Auch Würzburger Prominenz wurde gesehen, Schnittchen besuchte uns,
Heidi und Betsi, beide schon Exil-Nürnberger, mit Anhang und
ein sehr bekannter Würzbur-ger DJ wurde gesichtet.
Scheißname, vergessen, Beppo oder so - egal. Allez oldz
schoolz oderz wuaz. Stimmung Weltklasse. Einer wird den Abend
allerdings nicht so schnell vergessen.
Prominentes Raveopfer: MOF
the living fly.
Schon den ganzen Abend turnte er
übermütig und tollkühn auf sämtlichen
Barhockern, Tischen und Frauen herum, so daß sich schon eine
Wettrunde bildete, die darauf wettete, wie lange das denn wohl
gutgehen würde. Zeitsprung - zwei Platten vor Schluß,
Verantwortungslos spielte DJ Woody ohne groß nachzudenken
das Lieblingslied von MOF. (Lieblingslied stammt aus den Zeiten
des Strahlauer Planets - der Verfasser) Infolge dieser groben
Fahrlässigkeit wurde MOF dazu getrieben, seiner Euphorie
durch waghalsige Luftsprünge Herr zu werden. End vom Lied:
ein gebrochenes Wadenbein zum sichtlichen Ärger einiger
Wettender, Woody mit Schuld-komplexen, MOF auf Abtörn. Tja
aufpassen beim Raven!!! Es kommt manchmal schneller als man denkt
und dann ist der Ärger groß.
Auch P-500 zieht ins Fate nach Erlangen. Laut eines sehr
undergroundig gehaltenen Flugblattes findet die Abschiedsparty
von P-500 am 29.04 statt. Neustart des Clubs unter neuem Namen (P-
7), wird der 06.05 sein mit Paul van Dyk, Tommy Yamaha, BBM, You-
Dee-O und Marc Worm sein, live wird M-Phaser spielen.
Angekündigt für die nächsten Monate sind Daz Saund,
Tanith, Tom Clark, Sven Väth, Woody, Carl Cox, Laurent
Garnier und schon am 20. Mai Richie Hawtin. Man weiß ja um
die guten Verbindungen der P-500 Crew zur internationalen DJ Scene
und darf sich also auf die Zukunft freuen.Wer auf dem Boot
weitermacht, ist noch unklar, da die gesammte P-500 Crew
geschlossen ins Fate wechselt, sogar die eine oder die andere
Barfrau soll sich dem Treck angeschlossen haben.
Nichtbestätigten Gerüchten zufolge soll Oliver Kapp am
Start sein, wir werden sehen. Das alte Trust hat wieder aufgemacht
und feierte seine Opening Party am 15.04 mit Sammy Dee in einer
schweißtreibenden Nacht. Ein kleiner schöner
hoffnungsvoller Club, erinnert einen irgendwie an eine Höhle
- Save the Underground. Auch um die Alabama ranken sich schon
wieder neue Gerüchte. Hatte man vor kurzem den Anschein,
alles würde glatt laufen mit der Ravemucke, hört man nun
Gerüchte, daß dem Münchner Projekt eine baldige
Schließung bevorsteht.
Bauliche Mängel sollen die
Gründe hierfür sein. Auch hört man, daß Boris
Konopka ein neues Projekt plant und einen neuen Club in
Nürnberg eröffnen will. Clubschwemme oder
Überangebot ? Ich denke nicht, wird sich doch in naher
Zukunft zeigen, wie stark die Scene in und um Nürnberg sein
wird. Alte Strukturen werden wohl abge-löst, neue frische
Kräfte werden sich durchsetzen, so war es schon immer, so
wird es immer sein. Wer macht schon immer dasselbe, wer kann dazu
Lust haben?
Die Situation hat sich also gewandelt, es ist mehr
Angebot da in der Region und wir sollten froh darüber sein.
Jeder sollte sein Bestes geben, sollte kreativ sein und darauf
bauen und trauen, daß der mitdenkende Besucher sich
eigenständig entscheiden kann und dort feiern gehen wird, wo
es ihm am besten ge-fällt. Es mutet schon ein bißchen
waghalsig an, was da in Erlangen am Hafen 7 versucht wird. Drei
Tage, Drei Clubs, Drei Konzepte, gemischt mit einem unter der
Woche-Betrieb so mit einem Techno Cafe, Ambient Veranstal-tungen
usw. Ziel der Vereinigung soll eine Stätte der Begegnung
sein, an der der Hauptschwerpunkt nicht unbedingt im Feiern liegen
soll.
Natürlich werden sich die Clubs allergrößte
Mühe geben, auch dem Feiernden das Beste und Feinste zu
bieten, was die hiesige Technowelt hervorgebracht hat und
hervorbringen wird. Hierbei wird man sich natürlich
größte Mühe geben müssen, damit auch die
verschiedenen Tage ihre eignen Charaktäre bewahren. Vom
Programm her jedenfalls klingt es überzeugend und man darf
sich überraschen lassen. Geplant sind aber auch ganz andere
Dinge. Laut Bertreiber T.L. wird man in nächster Zeit mit
Inszenierungen zwischen "Schein und Sein", Modeschauen zwischen
"Grausen und Sausen", Partys zwischen "Feiern und Reihern" und
"Spaß ohne Gras" und für die "Kühe viel Mühe"
rechnen müsse. Unter der Woche wird es Ambientbarhouse geben,
gemütliches Sitzen, entspannen, Nachdenken ist hier angesagt,
aber immer mit da right Groove, versteht sich.
Am 16.04 gabs dann auch die inoffizielle Eröffnungsparty des Sonntagspro-gramms (Belly Cloud) mit Brenda Russel, Massiv, Marc Worm, Roman To und dem Schluß DJ`s des kleinen Clubs Babischka Mr. "No Bass", wie er in Insiderkreisen genannt wird. Der Besucherstamm hielt dem Belly Cloud die Treue, auch wenn der eine oder der andere noch diverse Probleme hatte, die neue Location zu finden. Aber so gegen 24 Uhr hatte es auch der letzte geschafft und man feierte Belly-gewohnt herzlich heftig. Am 21.04 wird es dann dort weitergehen mit der Rebirth Party des RAF, Onkel Tom und die Mannen habe keine Kosten und Mühe gescheut, haben den DJ Disko aus dem Berliner E-Werk ge-bucht, no Kompaß heißt die Devise, Richtung ist angesagt, egal wohin, aber Richtung. So laßt uns auf die Zukunft freuen und den Frühling ge-niessen. Es wird alles bestimmt wunderschön werden, so wir alle zusammenhelfen und an den Händen fassen. In diesem Sinne
John Boujaka alias DJ Schnellerwohnen
Ebenfalls ins FACTORY wagte sich am 24.03. das Maniax-Team. Doch Regensburg war für diese schon immer ein heißes Pflaster und so blieben die Besucher auf dieser Dream-U.K.-Party trotz guter Sounds und mehrerer regionaler DJ-Größen hinter den Erwartungen zurück. Sei es nun aufgrund der schlecht verteilten Werbung oder weil die meisten schon für den tags darauf stattfindenden Rave im QU sparten. Die dortige Arts-x-perience war, zumindest kommerziell, mit 1800 Leuten ein voller Erfolg. Ein für hiesige Verhältnisse megamäßiges Line-Up mit den DJ's Bounty-hunter, Henry, F.A.C.T., Hitch Hiker, dem Resident-DJ Jörg sowie den Live- Ultra-Sonic, C. J. Bolland und Komakino wirkte wie ein Magnet, auch wenn am Ende doch nicht alle kamen. Auffällig nur die nahezu vollkommen identischen Buchungslisten zu den Alabamahallen in München und Nürn-berg, jeweils kurz vor- oder nachher. Sollten die Münchner Alabama-Hallenbetreiber nach der Übernahme des Nürnberger Resi auch beim QU ihre Hände im Spiel haben? Denn auch am 08.04. war eine gewisse Über-einstimmung in den Line-Up`s nicht zu leugnen. Bei dem an diesen Sams-tag stattfindenden Bonzai Label Rave gaben sich neben einem Großteil der DJ-Prominenz des belgischen Minibäumchenvertriebs (Fly, Yves de Ruyter,...) auch Live- Act-Größen wie Dream your Dream oder Cherry Moon Trax die Ehre. Dazwischen gab es am 31.03. im ZAP noch Birthday Clubing mit Dan und Mystic - tolle Musik, super Stimmung.
Scheinbar angespornt durch den Erfolg des QU`s mit solchen Organisationsmethoden, wollen jetzt auch andere Diskotheken in der Oberpfalz groß ins Geschäft mit den internationalen Acts einsteigen. Man hört dabei vom Nabburger Paramount und vom in Wörth an der Donau gelegenen Las Palmas oder kurz L.P. (RMB). Solange es dadurch nicht gleich zu einem Rave-Overkill kommt, kann man diese Entwicklung mit bitteren Beigeschmack begrüßen, wenn damit wenigstens einmal die Leute, seien sie auch oft nur Mitläufer der Szene (,weil es eben in ist`), an den heimischen Öfen gehalten werden können.
Am 1. April gab`s im Amberger Josefshaus die Fashionshow Freedom 95, organisiert durch den Surf- und Snowboardladen Aircraft, mit an-schließender Party. Dort begeisterten dann DJ Fritz und besonders Marc von NONAMe ab 1 Uhr mit seinen Houseklängen die Anwesenden. Wenngleich das Licht auf dem Dancefloor etwas arg hell war und die Tonanlage nach Meinung der DJ`s etwas besser hätte sein können, ist es doch schade, daß es so etwas in unserem Raum nicht öfter gibt. Das nötige Publikum, das hat man gesehen, wäre jedenfalls vorhanden. Während ihr diese Zeilen hier lest, haben die meisten von euch wohl bereits den ersten Oberpfälzer Führer für progressive Tanzmusik in den Händen gehalten, das Sucker Magazin. Das Release-Datum ist nun endgültig der Ostersonntag, 16.04, im Nabburger MED.-RO mit Tommy Jamaha.
Günthi, das schreibende Raverlein!
Parallel zu dieser exzessiven Party fand wenige Kilometer vor
Regensburg in der Harthalle eine Veranstaltung mit Jens Lissat,
Carmen Caballero und Oli Scope statt. Auch hier ging es
mächtig ab.
Etwa 1.500 Fans tobten, als Jens hinter den Plattentellern stand.
Höhepunkt im Club LP in Regensburg/Wörth war der
Auftritt von RMB, die mit ihrem Hap-py-Hardcore-Sound die Besucher
begeisterten. Auch DJ Momo und DJ Jörg überzeugten durch
abwechslungsreichen Techno. Bei der anschließenden Afterhour
im Hotelzim-mer von RMB flogen dann bis 13.oo Uhr so richtig die
Fetzen. Das plötzliche Erschei-nen der Polizei führte
zum abrupten Ende der Feier.. Gerüchten zufolge wird das
Hotel jetzt völlig renoviert.
Ab sofort gibt es die limitierten Karten für United on Boat am 4. Juni mit Pascal F.E.O.S., Jens Lissat und Amenophis im Fearless, UB 10 und Recordstore München. Bis nächsten Monat.
CMS
Am 5. Mai steigt die Frontpage Party "NaturaL BORN RAVERS" IM
NEXUS 6 in Schorndorf. Wer auf der letzten FP-Party war,
weiß, daß er dies auf keinen Fall verpassen darf. Und
ganz wichtig: No suckas allowed...Wenn das Wetter mitmacht, kann
sogar schon der großräumige Biergarten eingeweiht
werden.
Ansonsten viel des üblichen Stress: Jede Menge Polizei. Wenn
man alle Polizisten, die ständig nach dem Rechten sehen und
die Diskotheken umkreisen, einladen würde, dann wären
die Schuppen alle und ständig überfüllt. Und diese
blöden Fragen (Zitat: "Entschuldigung, was suchen Sie
eigentlich, wenn Sie die Leute kontrollieren?") - das laugt
irgendwie auch den besten Raver aus. Doch kleinzukriegen sind wir
nicht!
Verwunderlich ist eigentlich, daß der Mega-Rave in der
Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle im Juni überhaupt
genehmigt wurde. Der Kartenvorverkauf läuft bereits und man
sollte sich beeilen, denn so viele namhafte DJs auf einem Haufen
wird man in Stuttgart nicht mehr so schnell zu Gehör
bekommen: Carl Cox, Laurent Garnier, Pascal F.E.O.S., um nur
einige zu nennen.
Ist es eigentlich bekannt, daß die Stuttgarter Techno-Szene
sehr naturverbunden ist? Wenn nicht, dann solltet Ihr mal in die
verträumten Gesichter schauen, wenn sie von den letzten
Parties im Freien erzählten. Natur 1 und 2 z.B. "unter der
Brücke" in Schorndorf, ganz in der Nähe des NEXUS 6, die
leider dem Bauwahn zum Opfer fiel, Spontan-Parties am See...
Wo bleibt der SOMMMMAAAAA? Ja, auch ich bin davon befallen, denn
schließlich will ich hier schreiben, was in Stuttgart tolles
los ist. Aber daß außer Melvyn immer noch keine
tannengrünen Haare hat, gibt es leider nicht viel
aufregendes....Warten wir also auf den nächsten Monat.
Anja D.
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