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MicroWave
EMAGIC
AKAI
Doepfer
Quasimidi


NEWS

MicroWave

Aus vielen House- und Technoproduktionen ist der Waldorf MicroWave nicht mehr wegzudenken. Obwohl er einfach zu bedienen ist, wünschen viele Musiker dennoch eine Bedieneroberfläche wie bei den Analog"sauriern". Hier hilft der Access MicroWave Programmer. Er besitzt Regler und Tasten für die wesentlichen Parameter der analogen Klangerzeugung. Er eignet sich optimal zum schnellen Anpassen von Sounds genauso wie zum spielerischen Experimentieren mit den Klangmöglichkeiten. Der Access Micro Wave Programmer. arbeitet als völlig eigenständiges System ohne zusätzliche Software und läßt sich deshalb auch hervorragend live einsetzen. Die Reglerbewegungen können im Sequenzer aufgezeichnet werden. Der Access MicroWave Programmer. kann sowohl im Singl- als auch im Multimode des MicroWave benutzt werden. Über die Instrument-Select-Funktion wird ausgewählt, welches Instrument im aktuellen Multiprogramm editiert wird. Auch das Editieren von mehreren Klängen gleichzeitig ist möglich.

Technische Daten:
Aluminiumgehäuse, Abmessungen: 356 x 186 x 63 mm, Gewicht: ca. 1200g, Stromversorgung: 9V300mA, 26 Drehregler, 9 Taster mit Status LEDs, Midi In/Midi/Out, Netzteilbuchse


EMAGIC

Mit einer neuen Versionnummer - 2.5 - wartet einer der Standardsequenzer für Macintosh auf, der Logic Audio von Emagic auf. Dem Programm wurden gleich eine ganze Reihe neuer Features spendiert. Die Applikation wurde völlig neu geschrieben und läuft jetzt auch im Native Modus, kann also die neuen Power-PC mit den RISC-Prozessoren voll nutzen. Der Apple Sound Manager wird in der Version 2.5 unterstützt und bei den 660 bzw. 840-AV-Rechnern stehen 12 Audiospuren mit einer Sample-Tiefe von 16 Bit (44kHz) zur Verfügung. Die AV-Tracks können simultan mit der Digidesign-Hardware bzw. dem Yamaha CBX Audio-Tracks betrieben werden. Kompatible ist die neugeschriebene Software auch mit Apple QuickTime 2.0. Änderungen wurden auch im Sequenzer-Bereich vorgenommen. Logic 2.5 bietet die Möglichkeit, beliebige Sequenzen und sogar ganze Ordner beliebigen MIDI-Noten oder Buchstaben-Tasten zuzuordnen. Mit diesen Tasten lassen sich dann die zugeordneten Sequenzen in Echtzeit "anstoßen", d.h. auf Tastendruck abspielen.

Natürlich können auch diese Noten wiederum aufgenommen werden. Auf diese Weise lassen sich ganze Arrangements "einspielen". Eine völlig neue Funktion, die man benutzt haben muß, um die gewaltigen musikalischen Möglichkeiten zu erahnen. Ein Bildschirmkeyboard gibt dem Anwender einen grafischen Überblick über alle aktuellen Touch-Track-Objekte. Im Arrange-Fenster von Logic 2.5 lassen sich praktisch unbegrenzt viele Markierungen setzen. Jeder Markierung kann ein Textfeld (Timed Notepad) zugeordnet werden. Ein Notepad mit Platz bis zu 30.000 Zeichen mit beliebiger Farbe, Größe, Stil und Font für jeden einzelnen Marker. Das zeitgesteuerte Notizbuch läßt sich über die Marker mit jeder musikalischen Position im Song verbinden. Alle Logic Fenster sind jetzt mit effektiv organisierten Menü-Strukturen ausgestattet - Für noch mehr Übersicht und leichtere Bedienung aller Logic und Logic Audio Features.

Logic 2.5 enthält weiterhin große Anzeigen für Bars, Beats, Ticks und SMPTE-Zeiten, welche in der Größe variabel sind. Jedes Event in Logic kann jetzt mit jeder gewünschten SMPTE-Position unverrückbar verknüpft werden. Damit lassen sich SMPTE Offsets oder Tempi beliebig verändern, ohne daß gelockte Events verrückt werden. Eine wichtige Funktion für die Filmvertonung.


AKAI

Seit seinem Erscheinen im jahre 1988 hat sich das Akai MPC60 Production Center den Ruf erworben, einer der Welt besten Sampling-Drum-Maschinen zu sein und darüber hinaus auch als einer der besten Midi-Hardwaresequenzer für all diejenigen zu dienen, die sich eine Alternative zu den Computer-Sequenzern wünschen. Akai stellte jetzt das Nachfolgemodell MPC 3000 vor, der über all die Fähigkeiten des MPC60 verfügt, dessen Möglichkeiten jedoch weit über die seines Vorgängers hinausreichen. Erweitert wurde das Modell durch Features, die in den Akai-Sampler-Serien S3000 vorhanden sind, also 16-Bit-Stereo-Sampling und über ein SCSI Interface die Möglichkeit, direkt von digitalen Quellen wie CD-Player zu samplen.

Standardmäßig ist der MPC 3000 mit 2 MB Speicher ausgerüstet, der mit den handelsüblichen SIMMs auf bis zu 32 MB aufgestockt werden kann. Die interne CPU erreicht eine drei- bis vierfache Arbeitsgeschwindigkeit im Vergleich zum MPC60. Mit lassen sich besonders komplexe Prozesse wesentlich schneller abarbeiten. Zur vollen Ausnutzung der großen Sampling-Kapazität wurde ein neues Sound-Ordnungssystem geschaffen, das es gestattet, bis zu 24 DrumSets (Programs genannt) im Memory zu halten. Neben anderen Softwarefeatures wurde auch interfacemäßig einiges getan. Die Diskettenkapazität wurde von 798K auf das jetzt übliche Format von 1,44 MB geändert. Der SCSI-Anschluß gestattet die Verwendung von SCSI-Harddisc sowie Optical- oder CD-ROM Laufwerke auch anderer Hersteller.


Doepfer

Einer der immer umlagerten Stände bei der diesjährigen Musikmesse war die Präsentation der Firma Doepfer - und zwar in der Regel von Mitarbeitern großer Hersteller, die sich aufs "Digitale" spezialisiert haben. Die analogen Synthesizer haben eben ihre Freunde. Und verdammt noch mal, es machte einfach einen Heidenspaß, in Echtzeit den Klang auf wunderbare Weise zu verändern, einfach an Knöpfen oder Regler drehen und schon hört man das Ergebnis. Auf einzelne neue Produkte der Firma gehen wir im nächsten Heft ein. Aber die Info muß jetzt raus: Doepfer bietet keine Bausätze mehr an. Ein herber Schlag für die Freunde analoger Synthis und des Lötkolbens. Die Elektroniker unter uns müssen also künftig auf diese Freude verzichten. Doepfer hat jedoch noch für einzelne Geräte Bausätze lieferbar. Wer Interesse hat, sollte einfach anfragen: Geschäftszeiten: Montag bis Donnerstag von 9 - 16 Uhr, Freitag von 9 bis 14 Uhr. Tel.: 089/ 85 55 78/ Fax: 089/ 854 16 98


Quasimidi

Ab Mai ausliefern wird "Quasimidi" neben dem "Raver" auch ein Masterkeyboard. Cyber-6 heißt die neue Steuerzentrale für Live- und Studio-Setups. Neben den gängigen Masterkeyboardfunktionen erfüllt der Cyber-6 so ziemlich alle Wünsche, die man an ein modernes Keyboard stellt: Zum einen verfügt der Cyber-6 über einen integrierten Midi-Sequenzer, dessen Funktionsumfang und Arbeitsweise speziell auf die Bedürfnisse der Dancefloor- und Technomusiker ausgerichtet ist. Im Cyber-6 befinden sich gleich zwei Hochleistungs-Arpeggiatoren zur Generierung spaciger Trance- und Ambient-Muster. Cyber-6 besitzt 3 Wheels, drei weitere Regler sowie Anschlußmöglichkeiten für zwei Fußtaster und Fußschwellen. Die Spielhilfen können sowohl beliebige Midi-Controller als auch interne Parameter der Keyboards steuern. Alle Einstellungen merkt sich der Cyber-6 in seinem üppig ausgelegten Speicher. Damit auch im Sequenzerbetrieb wahre Freude aufkommt, ermöglicht es das Keyboard, die Spielhilfen-Verwendung nachträglich im Sequenzer aufzuzeichnen.
Auslieferung: Mai 95

Interview

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