paul johnson

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Spätestens seitdem Saskia von Djax Up auf ihn aufmerksam wurde, ist Paul Johnson jedem ein Begriff. Man verbindet Chicago mittlerweile so fest mit seinem Namen, wie mit dem von Armando oder Marshall Jefferson. Er könnte einer aus der ersten Zeit sein, zumindest ist er einer derjenigen, die es geschafft haben mit ihren endarbeiten auf Dance Mania einen Stil zu entwickeln, den man heutzutage gerne mit Chicago gleichsetzt:

>>>>>>> Basementstyle.

Sehr reduziert, knochentrockene, harte, gradlinige Bassdrums und alles sehr um die Drums herum strukturiert. Mit irrsinnigen Vocals und seltsamsten Geräuschen treibend in einer Art und Weise, die nahezu die Grenzen zwischen House und Techno überflüssig macht.

the basement king

Seit nun fast einem halben Jahr hat er mehr als nur die Houseszene beeinflußt und seine Kreise bis nach Eng- und Deutschland triumpierend ausgedehnt.

Funky Techno ist nur eine der Richtungen, die ohne Chicago, das sich bis vor kurzem in einer extremen Abgeschiedenheit entwickelt hat (die man in einer so medialisierten Gesellschaft wie der unseren kaum glauben möchte), nicht denkbar wären. Aber das ist nur eine Seite von Chicago und nur eine Seite seiner Persönlichkeit. Denn er macht harte Housetracks genau wie vieles andere. Jazzige Tunes, verdrehte Gimmicks um ein Videospiel wie Donkey Kong und selbst Acidtracks werden für Paul Johnson kein unerforschtes Gebiet bleiben. Die Zeit, in der Chicago zum wichtigsten Sound auf dem Erdball wurde, hat gleichzeitig zu einer Kommunikation zwischen den Kontinenten geführt, der viele Sounds und Stile in Chicago wieder einführen wird. Man darf gespannt sein, was die Basements der Geburtstadt von House aus Techno noch alles machen werden. Bislang ist ihnen sogar das Wort ein wenig suspekt. Aber wir kommen mit House auch ganz gut klar, was immer es sein mag. Wenn es aus Chicago kommt, wird es ruff sein. Basementstyle, Undergound.

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