disko b

Ein Label, das Freiräume schafft


Wer die deutsche Labelszene über die letzten Jahre verfolgt hat, wird erkennen müssen, das viele ehemals gute Label heute nur noch auf der Trendschiene fahren. Ein Label gehört hier keinesfalls dazu. ->->->

Nur wenige Labels, wie z.B. Structure, Force Inc., Basic Channel oder D.Jungle Fever haben ihr Niveau halten können. Zugegeben, dies sind alles Acidlabel und Acid ist nicht halb so populär gewesen und hat die 90er nicht in dem Maße bestimmt, wie Techno und Hardcore -> trotz Revival.

Techno und Hardcore tragen die Bürde der glanzvollen Jahre 91 und 92. Acid war immer da, untergründig. Mit der Zeit haben sich zwangsweise andere experimentelle Richtungen entwickelt, die auf geschmackvolle Art und Weise den Spirit von 91 und 92 auf ihre Weise wieder aufleben lassen. Ein Spirit, der kreative Qualitäten auf Grund von freiheitlichem Denken, möglich machte.

Disko B sieht sich in dieser Tradition und hat heute, mehr denn je ein wasserfestes Angebot and internationalen, guten Acts und Producern. Eckpfeiler des Labels sind: DJ Hell, Acidscout, Kotai, Pulsinger+Tuna Khan, Dave Clark und nicht zuletzt Jeff Mills.

Parallel zum Label gründete Peter Wacha (->: DJ Upstart), der Macher des Labels Ultraworld ein monatlich stattfindenes Rave in einer der Hallen im Flughafen Riem, mit dem eigentlichem Ziel einen Club zu eröffnen.

Mitte Juni nun, eröffnete Ultraschall, der offizielle Club von Disko B, in der Küche des Flughafens.

Frontpage sprach mit Upstart.

< Sam Jennings                                                      DJ Dick >

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