Neue N-Serie bei KORG
Die auf der diesjährigen Sommer-NAMM (USA) vorgestellten KORG Music Workstations der N-Serie werden schon ab September '96 auch in Deutschland erhältlich sein. Die Serie besteht aus einer 61-er Tastatur mit dem Namen N364 und dem Modell N264 mit 76 Tasten, die beide 64-stimmig spielbar sind. Über 400
Programme, plus 128 GM Sounds, und '
400 Combinations decken alle Klangbereiche aktueller Musikproduktionen ab. Das N364 kostet DM 2.790,00 und für
DM 3.390,00 kann man stolzer Besitzer eines N264 werden.
TRINITY-Optionen
jetzt komplett im Set
Neben den bereits erhältlichen
TRINITY Optionen "Solo-Synth-Board", "Playback Sampler/Flash ROM" für KORG und AKAI Sample Formate und der ADAT-kompatiblen Schnittstelle "Digital I/F" werden ab September auch die noch ausstehenden Erweiterungen erhältlich sein. Die SCSI-Schnittstelle ermöglicht den Daten-austausch zwischen TRINITY und externen Speichermedien wie z.B. Festplatten oder CD-ROM. Sie ist bereits im 4-Spur Hard Disk Recorder mit enthalten, mit dem es möglich sein wird, Audiodaten, wie z. B. Gesang, Gitarre usw., direkt aufzunehmen und zum internen Sequenzer zu synchronisieren. Hierbei kann der Musiker auf die internen Effektprozessoren des TRINITY sowie umfangreiche Editiermöglichkeiten zurückgreifen. Die Hard Disk Option kostet DM 1.190, und der SCSI-Port ist schon für DM 790,00 zu haben. Weitere Informationen gibt es im Fachhandel oder bei Musik Meyer, Postfach 17 29, 35007 Marburg.
"EQUINOX" Mixer
Von den auf der Musikmesse '96 vorgestellten 12-Kanal EQUINOX Mixern von AUDIO CENTRON sind neben der Grundversion ACM1262 jetzt auch die Modelle ACM1262P und ACM1262D lieferbar. Die Version ACM 1262D verfügt zusätzlich über eine editierbare Multi-Effektsektion mit insgesamt 100 Speicherplätzen. Die integrierten Effekte können nicht nur in ihrer Intensität sondern auch in wichtigen Parametern verändert werden. Der ACM 1262P verfügt über eine integrierte Endstufe mit 2 x 150 Watt Sinusleistung an
4 Ohm. Alle Modelle sind
mit zuschaltbarer Phantomspeisung bestückt und können mit 12 HE Rackadaptern in ein 19' Rack eingebaut werden (Rack-Adapter und Soft-Cases sind optional erhältlich).
Die Grundversion
ACM 1262 kostet DM 950,-.
Das Modell ACM 1262D liegt bei DM 1390,-, der Powermixer ACM 1262P wurde mit DM 1750,- unverbindlicher Preisempfehlung veranschlagt.
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Neue Version vom MPC
Der Hardware-Sequenzer MPC 3.000 von Akai - bisher mehr oder weniger Standard bei Profis - soll abgelöst werden. Und zwar von der Version mit der Nr. 2.000. Allerdings, so verlautete aus den bekannten gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen, wird nicht ans Abspecken gedacht. Vielmehr soll das neue Teil neben den bewährten Eigenschaften noch ein paar zusätzliche spendiert bekommen - und das alles wesentlich billiger als der MPC 3.000. Man munkelt von einem Straßenpreis von etwas über DM 2.000,-
Und wo wir schon mal bei AKAI sind: Auch der "Remix 16", ein DJ-Sampler der gehobenen Klasse, wird rundum erneuert, erhält eine neue Versionsnummer und soll dazu auch noch billiger werden. Schöne Aussichten also...
Nun doch Update vom Sound-Designer II
Eine kleine Änderung gibt es bei der Update-Politik von digidesign. Wegen der großen Nachfrage wurde Sound-Designer II jetzt doch überarbeitet, um sowohl NuBus als auch PCI-basierte Systeme zu unterstützen. Damit wird es den Sound Designer II weiterhin als selbstständiges Programm geben, obwohl der gesamte Leistungsumfang auch in den neuen ProTools 4.0 enthalten sein wird. Weitere Entwicklungen wird es nicht mehr geben. Der SoundDesigner II unterstützt bei PCI-Rechner keine Plug-in-Technologie. Das Programm in der Versionsnummer 2.82 kostet DM 990,-
Freudiges für PC-Welt
Am Freitag, dem 12. (nicht am 13.) Juli 1996 hat die neue WaveLab Version 1.5 die ersten InHouse-Tests bei Steinberg bestanden. WaveLab 1.5 heißt, daß WaveLab um die neue Real-Time Engine erweitert wird und damit Echtzeit-Effektprocessing ermöglicht. Es mag unwahrscheinlich klingen und ist natürlich von vielen Faktoren abhängig. Steinberg hat es jedoch nach eigenen Angaben geschafft, mit einem 486 DX2/66, Stereo Delays, Chorus und EQ in Echtzeit zu betreiben. Auf einem Pentium 100 funktionierte auch der Denoiser. Wenn sich der gute Eindruck weiterhin bestätigt, wird der Herbst das erste Realtime audio processing System für Windows 95 PC bringen. Außer den mitgelieferten Effekten kann die Wavelab Realtime-Engine selbstverständlich auch mit externen PlugIns in Echtzeit arbeiten.
"Prophecy" mutiert zum Soundsytem
Daß es sie gibt, die beiden neuen Soundcards für den "Prophecy", das haben wir bereits in der letzten FP vermeldet, wie sie klingen, das soll hier nachgeholt werden. "Analog & Vintage" ist eine der beiden Cards überschrieben und die andere trägt den Titel "Modern Models".
Um es sofort zu sagen:
Beide Cards sind gut, wobei naturgemäß die Analog-Sounds mehr in Richtung Flächen und Trance gehen und die "Modern Models" mehr für denjenigen mit schrägerem Geschmack
bringen. Es wäre unsinnig und wenig lohnend, auf die Sounds im einzelnen einzugehen. Der "Prophecy" ist bekanntlich ein monophoner Synthi und die an Bord befindlichen 128 Klänge sind irgendwann ausgereizt, obwohl über Filter und Velocity auch hier noch kräftig verändert werden kann. Auf die Dauer benötigt man jedoch eine Klangerweiterung und genau dafür sind die Cards entwikkelt worden. Mit drei oder vier Cards wird so der "Prophecy" ein komplettes Soundsytem. Eines von der Sorte, die man sich mal anschafft und die vermutlich nie in einer Studioecke unbenutzt herumliegen.
Dafür ist das Gerät einfach viel zu gut und zu vielfältig.
Die beiden jetzt lieferbaren Cards in jedem Falle sind richtige Schritte in die Richtung
leistungsfähigesSoundsystem.
Das hat seinen Preis, genaugenommen kostet die Card DM 289,-
Billig ist das nicht, aber an Soundauswahl und besonders
an der Soundqualität gibt es überhaupt nichts auszusetzen.
Der Preis geht also o.k. >ste.-
Auf dem Weg nach Cyberia
Es ist mal wieder an der Zeit, die Welt zu retten.
Diesmal trifft es ZAK, einen ehemaligen Computer-Hacker Marke "Mir-ist-alles-egal, aber-wenn-es-was-zu-ballern-gibt-bin-ich-dabei". >Im Spiel steuert man diesen ZAK durch verschiedene Räume, wobei man aus einer von-schräg-hinten-Perspektiven ZAK vollanimiert durch die Gegend schlendern sieht. In anderen Spielabschnitten wiederum sitzt ZAK in einer Art Hyper-Jet (das Geschehen datiert sich 2028). Während des autopilotgesteuerten Fluges kämpft man sich durch verschiedene Missionen und muß diverse Kampfjäger, Hubschrauber, Bodenstationen und sonstige Feindesgefährte in wunderschöne Explosions-Animations zu verwandeln. >Begleitet wird das Spiel von ständigen Film-Sequenzen (Hyper-Jet dreht Looping, Hyper-Jet im Tiefflug durch einen Tunnel, Zak rutscht auf einer Ölfläche aus, Zak knutscht eine Frau, Zak knutscht einen Elch...)wie überhaupt Cyberia sich eher wie ein interaktiver Film verhält als wie einherkömmliches Video-Spiel. Aufgrund der massiven Grafikprogrammierung gibt es meist nur wenige Möglichkeiten, das Spiel zu beeinflussen : >Entweder man läuft oder man schießt oder man löst tricky Rätsel um in andere Räume zu gelangen. >Zum Glück gestaltet sich der Spielablauf aber nicht so langweilig wie diese Aufzählung eben, im Gegenteil : Einmal angefangen muß man stundenlang um jeden Preis wissen, was wohl im nächsten Level so auf einen zukommt. >Die Grafik von Cyberia ist wirklich geil. Das Licht wirkt in diesem Spiel so unglaublich echt, das man wirklich manchmal keinen Unterschied zur Realität erkennt. Auch die gerenderten Oberflächen heben sich wohltuend vom üblichen Texture-Brei hervor. Wenn Ihr also mal selbst Regisseur eines Sci-Fi-Action-Spektakels werden wollt, schnallt euch vor Cyberia fest und innerhalb von Sekunden morpht ihr zu einem kleinen George Lucas..... >DE