Mit einer etwas anderen Mix-CD hat sich Detroit-DJ und
Planet-E-Labelmacher Carl Craig zurückgemeldet.
Im Frontpage-Interview spricht er über >Kommunalpolitik,
>Weltraum-TV, >Techno
als Weltmusik & > eine denkwürdige Begegnung
im Londoner "Town & Country Club"
Wie bist du mit Studio K7 in Kontakt gekommen?
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CC: Als K7 die Rechte an einem Track von mir klären
wollte, haben sie mich durch meinen Rechtsanwalt kontaktiert
und gefragt, ob ich zum Mix-CD- Projekt Lust hätte.
Wenn normalerweise so eine Mix-Sache herauskommt, ist
sie auf dem selben Weg entstanden wie ein Home-Mixtape.
Mir war das viel zu einfach und deshalb habe ich mir
die Tracks so zusammengeschnitten, wie ich sie später
am besten gebrauchen konnte. Danach habe ich dann die
einzelnen Tracks aneinandergesetzt, ohne dabei jedoch
das typische Mixfeeling zu vergessen. Ich würde
das Endprodukt wie ein Mix-Album betrachten.
Mir fiel z.B. beim Track von Mark Bell einige Veränderungen
auf...
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Ja, ich habe da ein anderes Arrangement gefunden und
es dann anders geschnitten. Als ich damals mit DJing
angefangen habe, drehte sich alles um dein Können
und wie du es den "cut & scratch" rüber
gebracht hast. Auch kleine Versatzstücke aus dem
Radio wurden in das Set eingebaut und ich war eben
etwas überrascht, daß das noch niemand bei
einer Mix-CD versucht hatte. Nie experimentiert einer
dabei; so bleibt es langweilig und ich will einfach
nichts langweiliges machen.
Wenn Journalisten mit dir ein Interview machen, geht
es da meistens um die Vergangenheit oder
um deine momentane Produktion?
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Viele Journalisten stellen Fragen über die Vergangenheit,
nur wenige stellen aktuelle Fragen. Für die meisten
scheint meine Vergangenheit wichtiger zu sein...
Stört dich das auf Dauer und
ist das als Musiker nicht sehr
unbefriedigend?
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Es führt einfach dazu, daß man immer wieder
das Gleiche sagt und eben auch immer wieder das Gleiche
geschrieben wird. Und da fragt man sich, wer das braucht.
Aber ich meine... also wirklich; .... die Leute wollen
doch nicht immer wieder die gleichen Geschichten hören
und es wundert mich auch nicht, wenn zum Beispiel Aphex
Twin seine Geschichten immer wieder ändert. Und
dann bezeichen manche Magazine ihn als Lügner!
Manchmal denke ich auch, daß es ganz schön
Spaß machen könnte, bestimmten Journalisten
etwas ganz anderes zu erzählen.
Was sind die üblichen Klischées, die du
über Detroit immer wieder hörst?
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Nenn Beispiele...
Wie gefährlich es sein kann, in Detroit zu leben....
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Ja, kommt vor...
Die typische Industriestadt mit ihrer Autoindustrie...
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Sehr oft...
Das in Detroit kaum jemand Techno hört...
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Manchmal...
Jetzt mußt du aber auch welche nennen!
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Ich glaube, du hast schon so ziemlich alle Klischées
genannt. Es kann schon eine gewaltsame Stadt sein und
natürlich sind wir eine Industriestadt. Aber auf
welche Großstadt trifft das nicht zu? In London
gibt es auch eine Menge Autos und das wird nicht besonders
erwähnt, wenn du dich mit jemand über London
unterhältst. In Detroit gibt es schon deswegen
so viele Autos, weil unser öffentlicher Verkehr
schlecht ausgebaut ist und alles so weit voneinander
entfernt ist.
Wenn du die Chance hättest, mit dem Bürgermeister
von Detroit zu reden und Vorschläge für Verbesserungen
zu machen, was würdest du ansprechen?
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Bevor der neue Bürgermeister zur Wahl stand, hatten
ich, meine Freundin (die ein Magazin herausbringt)
und einige andere ausgewählte, sogenannte "kreative"
Personen ein Treffen mit dem späteren Gewinner
der Wahl. Mit dabei waren z.B. Mad Mike von UR und
weitere Künstler aus der Musik- und Kunstszene.
Er versprach uns zwar einige Dinge, aber daraus wurde
dann nach der Wahl nichts. Wenn ich ihn also sehen
würde, dann würde ich ihn an diese Versprechungen
errinnern. Man könnte viel mehr für die Galerien
tun und man sollte denen, die Partys organisieren,
von Seiten der Polizei nichts in den Weg stellen.
In welcher Gegend von Detroit wohnst du?
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In Downtown.
Wie stehst du der Aussage, daß in Detroit die
Zusammerarbeit von Künstlern ein Problem wäre,
weil jeder an sich selbst denke.
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CC: Das kann natürlich ein Problem sein. Im Prinzip
gibt es aber in jeder Szene erst einmal Verbündete
und so war es am Anfang von Techno auch bei Derrick
(May), Kevin (Sauderson) und Juan (Atkins). Als
diese Allianz ihre Brüche bekam, ging jeder seine
eigenen Wege. Das ist in anderen Städten genauso.
In Detroit arbeiten schon einige Labels und Künstler
zusammen; Submerge und 430 West helfen sich gegenseitig
und auch ich habe Leute, mit denen
ich auf einer Linie liege.
Gibt es denn deiner Meinung nach jemanden, für
den es besser wäre, wenn er nicht in Detroit wohnen
würde?
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Der einzige, der mir da einfallen würde, wäre
Kenny Larkin.
Du hast dein Label PLANET E nach einem
TV-programm benannt.
Woraus bestand das Programm?
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Hauptsächlich ging es dabei um den Weltraum und
ich dachte, ähnlich wie in der Musik ist auch
die Kommunikation zwischen Astronaut und Erde sehr
wichtig. Ich bin jetzt nicht der Typ, der oft ins Planetarium
geht oder zu Hause die ganze Nacht durchs Teleskop
guckt. Alles, was darüber im Fernsehen kam, fand
ich jedoch immer sehr fesselnd und spannend; bezüglich
meinem Labelnamen fand ich 1991 diesen Zusammenhang
also recht passend.
Wie hast du dann die Explosion des Space-Shuttle Challenger
im Januar '86 erlebt?
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Das hat mir wirklich Angst gemacht! Das war einer der
schlimmsten Dinge, die man sich denken konnte. Außerdem
glaube ich, daß ein Space-Shuttle-Flug nicht
sehr viel anders als ein normaler Düsenjetflug
ist und wenn da schon solche Dinge passieren können,
wundert man sich nicht, wenn jedes Jahr hunderte Passagiere
bei Abstürzen ums Leben kommen.
Auf PLANET E sind in letzter Zeit einige
ausländische Künstler rausgekommen.
Wie kamst du z.B. zu Steve Payton
alias The 4th Wave aus London?
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Bei Steve war es so, daß ein Freund von ihm zu
Besuch in Detroit war und mir ein Tape von ihm vorspielte.
Ich war direkt hin und weg von "Electroluv"
und rief deshalb einfach an.
Gibt's für dich einen stylistischen Unterschied
zwischen Tapes aus Europa oder den Staaten?
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Nein, eigentlich nie. Ein Grund, warum ich mein Label
Planet E genannt habe, ist die Tatsache, daß
es ein länderübergreifendes Projekt sein
sollte und obwohl es in Detroit beheimatet ist, mag
ich Musik aus allen Ecken dieser Erde. Viel von der
Musik, von der ich beeinflußt wurde, kommt aus
Deutschland, England, Frankreich
und eben Amerika. Ich würde nie behaupten, daß
diese Musik nur amerikanisch oder nur typisch Detroit
wäre. Meinetwegen könnte man auch sagen,
daß diese Musik aus dem Weltall kommt. Ich persönlich
interessiere mich im Moment nur für das, was in
der Zukunft kommen wird. Ich möchte in der Lage
sein, diese Zukunft mitzugestalten und Musik zu machen,
die in diese Richtung weist. Wenn man meine Musik im
Moment nicht versteht, dann wird man sie vielleicht
in zwei oder drei Jahren verstehen; zumindest ist das
mit meiner bisherigen Musik sehr oft so gewesen.
Häufig werden im Zusammenhang von Techno Wertebegriffe
wie Toleranz oder Offenheit erwähnt. Würdest
du diese Behauptung unterstützen?
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Ich würde eher sagen, daß wir von Open-Mindness
noch sehr weit entfernt sind! Das soll jetzt gegenüber
denen, die Techno gerne hören, nicht respektlos
klingen, aber unglücklicherweise folgen genau
diese Leute bestimmten Richtlinien, die sie vom Techno
her beziehen. Sie können dann zwar Musik bewerten,
die diesen Richtlinien folgt, andere jedoch fällt
unten durch. Leute wie Juan Atkins oder Derrick May,
die diese Richtlinien mit geschaffen
haben, werden bei jeder Abweichung von anderen gedisst.
Nur weil man anderes Equipment benutzt oder mal etwas
anderes ausprobiert, soll derjenige auf einmal nicht
mehr dazu gehören! Als Derrick May diesen Track
auf dem System-7-Album rausbrachte, laß ich ein
Review, daß ihn "Master of the 909"
titulierte. Natürlich beherrscht Derrick die 909,
aber laßt uns doch endlich Mal von diesen Stereotypen
wegkommen ! Die 909 ist eine Drummachine, nicht mehr
und nicht weniger. Man sollte die Musik wegen der Musik
lieben und nicht wegen irgendeinem Gerät. Derrick
May is the Master of Music, not only of the 909.
Gibt es etwas, was du im Studio überhaupt nicht
gerne tust?
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Was ich nicht mag, sind Begrenzungen und die gibt es
manchmal, wenn ich Musik mache.
Was für Begrenzungen?
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Eigentlich lasse ich mich davon gar nicht mehr aufhalten.
Wenn ich zum Beispiel eine Idee habe, passiert das
fast immer auf dem gleichen Wege; deshalb habe ich
auch angefangen, mit Samples zu arbeiten, denn da kann
man eine Idee in mehrere Ergebnisse umwandeln. Bei
diesen typischen Dingen wie Noten spielen oder Arrangements
zusammenstellen fühle ich mich manchmal in der
Kreativität behindert, doch das ignoriere ich
letzter Zeit mehr und mehr. Ich glaube aber, daß
das jedem Musiker so ergeht, denn jeder will zwar einen
bestimmten persönlichen Stil kreieren und sich
trotzdem weiter entwickeln.
Ich welche Richtung geht deine Arbeit im Moment?
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Mein Ziel für die kommende Zeit werden mehr Vocal-Projekte
sein, die in Richtungen wie Techno, House oder Jazz
gehen können.
Wenn du deine Plattensammlung anschaust, von welchem
deutschen Techno/Houselabel hast du die meisten Platten?
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Sehr wahrscheinlich von denen ich die meisten Promos
bekomme! Ich weiß wirklich nicht, von welchem
Label ich die meisten habe. Ich sammle meine Platten
nicht nach Labels, sondern nach Künstlern; von
Chain-Reaction und von der M-Serie habe ich wohl mehrere...
Vor einigen Monaten kam auf Network-Rec. "Strings
of Life" in der Ashley-Beedle-Bearbeitung heraus.
Wie stehst du zu diesem Remix?
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Ich mag Ashley und seine Arbeiten wirklich sehr, aber
ich war über diesen Remix nicht sehr....ähm...
Erfreut?
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Derrick war nicht sehr erfreut! Ich dachte mir nur,
daß die Plattenfirma da wohl noch mal Kohle rausholen
wollte und gerade das störte mich am meisten.
Der Remix war meiner Meinung nach auch nicht so das,
was es verdient hätte.
Wenn du dich an den Abend des 14. September 1989 im
>Town and Coutry-Club, London< errinnern wolltest,
was würdest du dann erzählen?
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Wir haben an zwei Abenden gespielt und der Abend, von
dem das Tape der Beedle-Platte gezogen wurde, war der
entschieden bessere Abend. Der andere war ziemlich
daneben, weil eine Vorgruppe fast das ganze Publikum
verjagt hat und wir bei unserem Auftritt dann auch
noch ohne Kickdrum auskommen mußten. An dem guten
Abend klappte alles wunderbar und das Publikum fiel
fast in so eine Art Trance, weil sie solche Musik so
nicht gehört hatten.
Du hast "Theme from S-Express" geremixt und
auch einige deiner alten PLANET E-Platten neu herausgebracht.
Oft wird dann davon gesprochen, daß dieses Jahr
eine Art von Retrobewegung erleben wird...
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Wenn manche Künstler ihre Platten wieder veröffentlichen,
so sehen sie diese Platten wie eine Art Ware an, die
man nochmals verkaufen kann. Wir bei PLANET E haben
die alten Platten nur deswegen neu gepreßt, weil
einfach so viel Nachfrage dahinter stand; weniger um
zu zeigen, was wir in der Vergangenheit schon alles
released haben. Wir zeigen, daß die Vergangenheit
auch die Gegenwart und Zukunft zugleich sein kann!
Vieles von dem, was damals gespielt wurde, ist ja nicht
gestorben, sondern dieser Sound lebt weiter. Bei PLANET
E haben wir sehr wahrscheinlich viele Klassiker produziert;
vielleicht nicht klassisch zu der Zeit, aber mit einem
Blick in die Zukunft eben als späterer Klassiker!
Richie Hawtin hat sein PROBE-Label abgeschlossen. Was
müßte passieren, damit du das gleiche mit
PLANET E machen würdest?
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Der einzige wirkliche Grund wäre, wenn mir etwas
passieren würde. Ansonsten will ich PLANET E am
Leben halten, da es mein Outlet für Kreativität
und Ideen ist; wenn ich also einen Track gemacht habe,
der absolut mindblowing ist, dann kann ich das mit
meinem Label jederzeit tun.
Du hast einen Bruder und eine Schwester;
was sagen die zu deiner Musik?
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Mein Bruder Steve steht mehr auf Hip-Hop und auch meine
Schwester kann nicht so unbedingt was mit meiner Musik
anfangen; sie ist genauso wie ich ein großer
Prince-Fan. Bei beiden geht es bezüglich meiner
Musik immer auf und ab.
Welche Eindrücke hattest du
bei deinem ersten Deutschland-Besuch?
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Ich war meistens während der Wintertage in Deutschland
und jedesmal ist es nicht nur kalt, es fühlt sich
auch im Ganzen eher kalt an. Das kann manchmal schon
sehr deprimierend sein und meistens war ich danach
auch krank und hatte eine Erkältung.
Was denkst du über die Eröffnung des Tresor
in Detroit?
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Meinen Segen haben sie.
Wo legst du auf in Detroit?
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Am 23. Mai werden wir in Downtown mit M-Plant und 7th-City
eine Party machen und das wird für mich ein erster
Detroit-Event seit langem sein.
Comment on 15 Persons:
Richie Hawtin
A genius at his style. Er ist auch in punkto Promotion
sehr genial, da er es geschafft hat, seine Musik und
seine Labels am Laufen zu halten.
Mathew Hawtin
Ich kenne Mathew nicht so gut und deshalb kann ich zu
ihm nicht viel sagen.
Laurent Garnier
Der beste ausländische DJ, den ich je in Detroit
hab auflegen hören.
Claude Young
(Muß lachen..) He's not a clown! Nein, wirklich
er macht sehr gute Musik; außerdem versucht er,
möglichst verschiedene Arten von Musik zu machen
und deshalb mag ich seine Art.
Carl Coxxxx
Woh... Ich habe ihn bisher nur einmal auflegen sehen
und there he really blew my mind! Auch sonst scheint
er ein netter Typ zu sein.
Daniel Bell
Dan ist ein guter Freund von mir und hat es geschafft,
seinen Vertrieb auf die Beine zu stellen und bei seinen
Platten diese Form des Minimalismus Aufrecht zu erhalten.
Westbam
Ich mag Westbam; er ist wirklich ein cooler Typ. Ich
bin auch von der Tatsache ziemlich beindruckt, daß
sein Label und all seine geschäftlichen Aktivitäten
in der Branche als really huge angesehen werden.
Robert Hood
Another PRO at minimalism! Ein sehr netter und intelektueller
Mensch und ich rechne ihm hoch an, daß er in
einem Interview mit "Generator" seine politischen
Ansichten klar geäußert hat und die auch
mit seinen Tracks unterstreichen will, auch wenn keine
Worte darin vorkommen.
Alex Paterson
Auch da kann ich kaum einen Kommentar abgeben; ich habe
ihn nur einmal getroffen und habe einen Remix für
ihn gemacht. Ich mag die Platten von The Orb sehr,
aber ihn selbst kenne ich halt nicht so gut.
Dave Clarke
(Muß wieder lachen...) Ich mag Dave sehr und er
ist wrklich ein lustiger Typ. Viele mögen ihn
nicht wegen der Dinge, die er in der Presse über
andere sagt. Ich weiß nicht, was er über
mich gesagt hat, aber vielleicht kann ich ihn da Mal
selber drauf ansprechen.
Sven Väth
Ich kenne leider nichts, was Sven Väth produziert
hat. Hat er nicht vor längerer Zeit einen Song
namens "Da, Da, Da" gemacht? Das war hier
in den Staaten bei der Progressive-Scene ein großer
Erfolg. Sonst kenne ich ihn aber nicht.
Jeff Mills
Jeff Mills is one of the pioneers of Detroit-DJs! Sehr
wahrscheinlich auch der einflußreichste in ganz
Detroit; er nahm einen in New-York sehr beliebten Style
und kombinierte ihn mit einem Twist of Detroit. Er
hat damit sehr viele verschiedene Personenkreise beeinflußt.
DJ Premier
Ich habe erst vor kurzem ein Mixtape gehört, was
wirklich phantastisch war. Ich mag seine Beats und
die Sachen, die er mit Gangstarr, Notorius BIG und
DAS EFX gemacht hat.
DJ Pierre
Als er "Masterblaster" herausbrachte, war
das einer der Platten, die man 10 mal am Tag hören
wollte, weil sie so intensiv rüberkam. Als ich
ihn mal traf, sagte er mir, und das fand ich schon
sehr lustig, daß er sich wünsche, solche
Tracks jeden Tag machen zu können.
- Gibt es noch jemanden, den du nicht unerwähnt lassen
willst?
-
Chriss Hoss! > Er hat '81 "Liasons Dangereuse"
produziert und ich würde mir wünschen, daß
er wieder Tracks machen würde. Bezüglich
Techno und Experimentieren war das für mich eine
sehr wichtige Platte!