akai

Akai-Pict

HD-Recording
- gut und preiswert

Harddisc-Recording ist leider bis jetzt noch immer denen unter uns vorbehalten, die über mehr Geld als üblich verfügen. Ob Mac-gestützte Systeme wie ProTools oder entsprechende Recorder - die Sache ist eine teure Angelegenheit und unter DM 4.000,- ist man eigentlich nicht dabei.
Das soll sich jetzt ändern.
Zur Musikmesse in Frankfurt wurde von Akai Professional der "DR4 VR" vorgestellt. Der Name erinnert
an den seit Jahren schon auf dem Markt befindlichen "DR4d". Bei
dem neuen Gerät steht das VR nicht etwa für "virtuelle Realität"
sondern für Virtual Reel. Dahinter verbirgt sich eine Neuentwicklung, nämlich die Möglichkeit, im Recorder intern bis zu 250
Spuren zu erstellen, zu bearbeiten und zusammen zu mixen. Das Ganze passiert völlig auf digitaler also verlustfreier Ebene. Der DR4 VR wird vier Einzelausgänge besitzen, über die der Mix beispielsweise auf DAT
ausgegeben werden kann. Wie Akai mitteilte, ist es sogar möglich, bereits gemixte Spuren wieder einzeln verfügbar zu machen, also für weitere Mixe zu verwenden. Die Soundqualität soll die gleiche sein wie bei dem DR4d, allerdings nicht der Preis. Und der ist neben den technischen
Neuerungen eine kleine
Sensation: Das Gerät soll etwas mehr als DM 2.000,- kosten. Ein ausführlicher Test folgt in einem der nächsten Hefte.