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11.05.2008, 09:38
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Streetparade 2008
Hallo zusammen, bin neu hier und komme aus der Schweiz.
Für meinen ersten Beitrag hier im Forum, bringe ich euch News von der Streetparade.
Nicht gerade die erbaulichsten, aber ich denke euch könnte es interessieren, was sich in der "chliine" Schwiz so in sachen Techno tut.
Sie droht mit letzter Street Parade
08.05.2008
ZÜRICH – Kriegen die Techno-Jünger ihre Exzesse nicht in den Griff, droht das Aus: Dann stellt der Stadtrat die Street Parade 2009 in Frage. Das sagt Polizei-Chefin Esther Maurer.
Esther Maurer will die Exzesse an der Street Parade nicht länger tolerieren. (Keystone)
Bei der Zürcher Street Parade, dem europaweit grössten Techno-Anlass, verlaufe die Entwicklung wie bei der Berliner Love Parade, warnt SP-Frau Maurer. Je länger je mehr werde der Anlass für Drogen- und Alkohlexzesse missbraucht. Jugendliche aus der ganzen Schweiz und dem Ausland kämen nach Zürich, um sich zu besaufen.
Das sagt die Zürcher Polizeivorsteherin in einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Maurer droht für die Street Parade 2009 mit dem Entzug der Bewilligung, falls es im kommenden August nicht gelinge, die Alkohol- und Drogenexzesse auf Zürichs Strassen zu verhindern.
Bei der letzten Street Parade mussten Sanitäter über 250 Personen wegen Alkohol- und Drogenmissbrauch behandeln. Die Stadt erarbeitete deshalb zusammen mit den Organisatoren der Street Parade ein Massnahmenpaket gegen die Alkoholexzesse.
Bei den Beizern umstritten ist in diesem Zusammenhang das von der Stadt neu verhängte «Barverbot im Freien». Restaurants erhalten 2008 keine Sonderbewilligungen mehr für Verkaufstheken und Musik im Freien.
Maurer räumt im Interview ein, dass die Verantwortlichen der Street Parade nicht die Verantwortung übernehmen könnten für alles, was an diesem Wochenende in Zürich abgehe. Die Organisatoren gäben sich erhebliche Mühe, dass es nicht wieder zu Exzessen wie vor einem Jahr komme. So werden beispielsweise alkoholfreie Getränke an Ständen günstiger verkauft als solche mit Alkohol.
Die Street Parade findet in diesem Jahr zum 17. Mal statt. Wird es die letzte sein? 2007 wurde sie von rund 800´000 Personen besucht. (SDA/noo)
Verbot für Boulevard-Bars an Street Parade
Stimmungsdämpfer für die nächste Street Parade: Das Limmatquai fällt als Partymeile aus. Die Stadt duldet dort keine Boulevard-Bars und Freiluft-Musikanlagen mehr.
Der Stadtpolizei sind Kampftrinker, Krawallmacher und der Lärm während der Street Parade ein Dorn im Auge. Deshalb verbietet sie erstmals Openair-Bars und Soundanlagen. «Die Gastronomen können ihre Geschäfte nur im üblichen alltäglichen Rahmen betreiben», bestätigt Stadtpolizeisprecher Reto Casanova eine Meldung von Radio 1. Der Stadtrat habe sich einstimmig für das Verbot ausgesprochen. Die eigentliche Street Parade - der Umzug der Love Mobiles rund um das Seebecken - ist von der Regelung nicht betroffen. An den Verpflegungsständen entlang der Strecke wird nach wie vor Bier ausgeschenkt. «Das Verbot wird keine Auswirkungen auf die Stimmung und Zuschauerzahlen haben», sagt Street-Parade-Sprecher Stefan Epli. Bedauerlich sei dieser Entscheid für die betroffenen Gastronomen und Partymacher.
Deren Reaktionen sind unterschiedlich. Erbost über den Entscheid ist Dieter Glauser, Geschäftsführer des Cafés Odeon. «Das wäre für uns ein totales Desaster.» Die Street Parade sei der umsatzstärkste Anlass des Jahres. Er überlegt sich deshalb gegen den Entscheid vorzugehen. Dabei dürfte er laut Polizeisprecher Casanova auf Granit beissen. Die bisherige Sonderbewilligung sei von der Stadt nur aus Goodwill erteilt worden. Ein Rechtsanspruch bestehe nicht. Gastro-Unternehmer Christian Kramer versteht, dass die Bevölkerung in der Innenstadt nach der Euro mehr Ruhe möchte. Er glaubt, dass sich der Umsatzverlust in seinen betroffenen Betrieben Ziczac, Blue Monkey und Quaglinos wegen des Verbots in Grenzen hält.
Bei René Spahn, Geschäftsführer der Vereinigung Limmatquai/Dörfli, haben sich verschiedene Mitglieder über das Verbot beschwert. Am Donnerstag will er an einer Vorstandssitzung das Thema besprechen. «Polizeivorsteherin Esther Maurer hat uns en passant am Ende einer Euro-Infositzung über das Verbot informiert.» Maurer habe gesagt, sie wolle damit vor allem die Euro-geschädigte Bevölkerung in der Innenstadt schonen, sagt Spahn. In Maurers offiziellem Schreiben an Gastro Zürich-City ist davon allerdings keine Rede mehr. Die Entscheidung basiere auf den «jährlich zunehmenden Alkoholexzessen» und einer «kontinuierlich steigenden Gewaltbereitschaft». Es stehe nun «zweifelsfrei» fest, dass es sich «nicht um einmalige Vorkomnisse oder zufällige Spitzenwerte» handle. Deshalb müsse die Stadt Zürich «dieser Tendenz konsequent» entgegenwirken. Fällt das Verbot aus Sicht der Stadtpolizei auf positive Resonanz, wird es auch in den kommenden Jahren für Openair-Bars keine Sonderbewilligungen mehr geben.
Wirte schlucken Verbot nicht
«Immer schiebt man den Wirten die Schuld in die Schuhe», sagt Ernst Bachmann, Präsident von Gastro Zürich. Das Verbot sei reine Willkür. Bachmann will den Entscheid nicht schlucken und Kontakt mit der Stadt aufnehmen.
Sehr zufrieden über den Entscheid ist Charles A. Weibel, Mitglied der Arbeitsgruppe «Lärm» des Quartiervereins rechts der Limmat. «Damit wird etwas Druck von der Bevölkerung genommen.»
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28.05.2008, 10:48
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grml
nur weil einige wenige (verhältnis 250 - 800.000) ihre grenzen nicht kennen, behilft man sich mit solchen maßnahmen
ich gehe seit 6 jahren regelm. zur streetparade und habe es IMMER als ein friedliches mitteinander empfunden.
das bei einem anlauf bis zu 1 mio. besucher auch mal etwas passiert, ist doch nur normal.
zum vergleich - man besuche mal ein fussballspiel in der schweiz
es wird mit sicherheit wieder ein hammer event, aber mit mit den "freiluft-anlagen", samt Bars, wird auch etwas fehlen.
Schade! 
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17.06.2008, 10:53
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Das find ich auch übertrieben..war die letzten beiden Jahre da und habs als voll friedlich empfunden. Klar, ein paar Ausnahmen gibts immer, aber kein Vergleich zum Münchner Oktoberfest..was da in den 2 Wochen abgeht, da müsste das ja schon lang verboten werden. 
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22.07.2008, 14:57
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hallo!
kann mir jemand bitte mitteilen, wo man am besten nach der streetparade feiert? besten dank! greetz..
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22.07.2008, 15:01
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zum beitrag von "heaven undergrpund": finde auch, dass 250 in keinem vernünftigen verhältnis zu 800.000 partypeople stehen! exzesse gibt es bei allen massenveranstaltungen, vor allem alkoholexzesse, die leider jedes we überall vorzufinden sind! leider...is aber kein grund, wie ich finde, deshalb die mehrheit die friedliche masse zu bestrafen.
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10.08.2008, 18:22
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Ich finde richtig was die Stadt wegen den Freiluftbars gemacht hat und kann verstehen wenn es im Jahr 2009 keine Streetparade mehr geben müsste, die Leute die sich besaufen sind Schuld.
Bilder von der Streetparade kann man unter anderem auf Partybomben.com anschauen. Das was mir aufgefallen ist sind die schönen Frauen & viel Sonne 
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18.11.2008, 11:09
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Man beschwert sich über die drogen und alkoholexzesse bei der streetparade? bin ein vorarlberger und oft in zürich unterwegs, naja was da sonst so alles abgeht ist echt krass
PS: wenn man die richtigen leute kennt
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