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Zitat von R87 |
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wär es eigentlich dann erlaubt bzw in ordnung die sampels weiterzugeben?
.... und 20:1 ratio und halt leicht dazu gemischt...
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zum ersten: ja... das ist kein Problem die Samples kannst du auf jeden Fall weitergeben. Anders sieht es bei Samples oder Presets aus die dem Copyright unterliegen. also angenommen ich mache jetzt ne FX Sounds Collection und stelle se in den laden zum verkauf, dann darfst du sie nicht weitergeben
zum 2ten 20:1 ist viel zu hoch... abgesehen davon wird der release nicht schnell genug sein es wieder frei zugeben... ein kompressor kann innerhalb einer bestimmten zeit so und so viel db schliessen oder öffnen... ziel sollte es sein das der kompressor bei beendung des release wieder voll offen ist, bei 20:1 wird das glaube ich kaum passsieren, ausser du hast den schnellsten kompressor den es gibt: den dbx 160 oder 162 sl. der nächste faktor ist der der pegeleingang...
du musst ja wissen was du mit dem kompressor machen willst, wills du ihn als effekt benutzen oder willst den pegel anheben. Du musst auf jeden Fall wissen wie hoch der PEack ist mit dem du in den Kompressor rein gehst, weil ansonsten nützt dir die ganze einstellung hintendran nichst....
sagen wir mal du hast den Kompressor ordentlich bei 1 Volt / 0db eingepegelt, Aber der primäre Soundanteil befindet sich bei bis -15 db, alles was darüber ist, sind spitzen oder der Aufbau von einer spitze die wenig nutzt... Das sieht man am einfachsten wenn man ein Sample hat, weil wenn du dir ein Sample anguckst diehst du ja anhand der wellenform wo der meiste Sound sitzt und wo die Spitze ist. Beim analogen Mischpult musst du dich auf die PEgelanzeige verlassen und diese gut beobachten können und wisen wie sie sich verhält, dann kann man auch hier erkennen wo der PEgel anfängt im Pegel zu hüpfen.. also.. ziel ist es den Pegel soweit wie möglich konstant zu halten... das erreicht man indem man die Spitzen wegmacht... Gut.. wenn wir jetzt wissen das der gute Pegel bei -15 oder -20 db ist und das da ziwschen bis 0 das Zeug ist das wir nicht gebrauchen können.. dann wissen wir auch wo wir den threshold des kompressors anzusetzen haben... Nicht ganz so tief weil sonst zu viel dynamic verloren geht, aber das muss man lketzendlich beim hören testen. Jetzt kommt eben auch das Kompressionsverhältnis ins spiel. wenn wir jetzt wissen das wir den Energiegehalt von dem Sound haben wollen der bei -20 db liegt, der Kompressor auf 0 db ingepegelt ist, dann wissen wir auch wie hoch das kompressionsverhältnis sein muss. Das Problem ist, wenn es sehr schnell gehen soll, wird der Kompressor es nicht schaffen das eingestellte kompressionsverhätnis tatsächlich zu erreichen, zudem spielt es noch ein rolle ob es bässe sind oder andere sounds mit weniger energiegehalt. In dem Fall wäre es sinnvoller mehrere Kompressoren hintereinander zuschalten die jeweils ein bisschen komprimieren...
wie gesagt das mit dem 20:1 finde ich unsinn, damit machst du den sound her kaputt, lieber in 2 kompressoren gegangen richtig eingepegelt und mit 4:1 komprimiert, dann hat der Sound wenigstens noch dynamic und hört sich nicht dumpf oder kaputt an
Dein Kompressor wird es erst gar nicht schaffen die 20:1 zu erreichen... der wirft auf halbem weg das handtuch und macht wieder auf oder der nächste attack kommt, also da brauchst du mindestens den dbx 160sl oder 162sl um so was ansatzweise erreichen zu können. Es gibt noch teurere und beser klingende Kompressoren, aber diese beiden dbx sind die schnellsten auf dem Markt
das beste was du machen kannst ist, den sound den du am synthie bastelst von vornherein zu beobachten und so einzustellen das er möglichst wenige hohe Pegelschwankungen erreicht. In manchen Fällen klingt aber eine modulation so gut das man sie unbedingt behalten möchte.. nur gerät dadurch der Grund ound zu leise weil die Modulation den Peak erreicht... Dann würde ich liber hergen und den Sound in 2 Spuren aufteilen und mit einem entweder low oder High pass belegen, so hast du den Sound auf 2 Spuren kannst aber meinetwegen dann den zu leise geratenen anteil im Mix erhöhen ohne den Peak zu erreichen und genauso auf der anderen Seite den Teil des Sound der den Peak ereicht entweder mit einem Kompressor bearbeiten oder mit dem Fader im Pegel anpassen
Manchmal passiert es eben das man am synthie schraubt und so abgefahren Sounds erzeugt.. die man unbedingt behalten will, aber dann muss man eben einen kompromiss eingehen.. dann lässt man eben den Sound so wie er ist oder versucht ein wenig resonanz weg zu nehmen und behält die Dynamic... Der Kompressor zerstört die Dynamic... Dynamik ist aber gut,
nicht nur alleine die Sounds oder die Sound / Notensetzung ergeben Abwechselung im Track sondern auch die Lautstärke... Und wenne s zu krass wird, kann man wie gesagt meiner Meinung nach immernoch den Sound in 2 Spuren aufsplitten die man dann seperat mit einem Filter bearbeitet. Im endeffekt habe ich dann 2 Sounds, aber ich kann ohne gros die Dynamic einzuschränken die Pegel der sounds anpassen. Aber das kommt auch immer auf den Sound selber drauf an... Ich meine mal so.. wenn du z.B. einen bass machst.. dann kannst du den auch gleich von vorn herein so machen das er auch ohne Kompressor so am synthie bauen das er in etwa Pegel konstant bleibt. EIn Vorteil wenn du Sounds selber baust, als Presets zu verwenden, weil beim Preset must du eben das nehmen was du bekommst. Mir fällt gerade auf das das ganze ien wenig in die richtung Multiband Kompressor abdrifftet, naja...
Noch ein Tip:
Kompressor einstellen und gut ist, innerhalb der ersten 2 bis 5 Minuten muss die Kompressoreinstelung sitzen. Je länger du an dem Scheiss Kompressor herumdrehst um so weniger wird dir der Sound gefallen, zum Schluss chraubst du dich tod um die richtige Einstellung zu finden. Set and forget.. Der erste GEdanke der in dein Ohr kommt ist der richtige. Am Kompressor kannst du dich todschrauben, bis zum Schluss sich alles gleich anhört, egal wie du ihn einstellst.. zum schluss hat sich dein Ohr so abgefuckt das sich alles gleich anhört