Vollständige Version anzeigen : nachrichten des tages
piff-paff-poff>>>höf
13.11.2006, 15:33
so,habe mir gedacht,daß man ja hier nachrichten des tages posten könnte und darüber disskutieren,denke für jede nachricht ein eigener thread wäre etwas übertrieben.
Iran droht im Fall eines israelischen Angriffs mit Gegenschlag
Teheran/Moskau (dpa) - Der Iran hat im Fall eines israelischen Militärschlags gegen seine Atomanlagen mit einem vernichtenden Gegenangriff gedroht.
Mahmud Ahmadinedschad
Irans Präsident Ahmadinedschad fordert eine "Alternative" zu den Vereinten Nationen.
Sollte sich Israel zu einer solchen "Dummheit" hinreißen lassen, würde sein Land sofort, entschlossen und vernichtend antworten, sagte der iranische Außenamtssprecher Mohammed Ali Hosseini laut Nachrichtenagentur IRNA am Sonntag in Teheran.
Der neue israelische Vizeverteidigungsminister Efraim Sneh hatte hatte in einem Interview mit der israelischen Zeitung "Jerusalem Post" erklärt, er betrachte einen Präventivschlag gegen den Iran als "letzte Möglichkeit". Er wolle eine iranische Atombombe "um jeden Preis" verhindert sehen. Israel könne nicht unter der Bedrohung einer Zerstörung leben. Mögliche Sanktionen gegen den Iran blieben wahrscheinlich unwirksam.
Bei der Rückkehr von Gesprächen in Moskau zum Streit um das Atomprogramm seines Landes warnte der iranische Chefunterhändler Ali Laridschani am Sonntag, eine Resolution des Weltsicherheitsrats gegen Teheran würde das Ende von Verhandlungen bedeuten.
anscheinend spitzt sich die lage im nahen osten immer weiter zu.traurige zeiten in denen wir leben,auch wenn es uns nicht direkt betrifft,so könnte eine weitere verschärfung der lage durchaus weltumspannende folgen haben,denke ich.wenn das nicht sowieso schon der fall ist.
piff-paff-poff>>>höf
13.11.2006, 17:00
brave new world...
Indigene Völker wegen Diabetes vom Aussterben bedroht
Diabetes und Fettleibigkeit bedrohen Experten zufolge ganze Gruppen von Ureinwohnern in ihrer Existenz.
"Wir haben es mit der größten Epidemie in der Geschichte der Welt zu tun", sagte der Direktor des Internationalen Diabetes-Instituts, Paul Zimmet, bei einem Treffen der Internationalen Diabetes-Vereinigung im australischen Melbourne. Es müsse dringend gehandelt werden, ansonsten bestehe das Risiko, dass in diesem Jahrhundert die Zahl der Ureinwohner zurückgehe oder ganze Volksgruppen aussterben.
Ureinwohner in Nord- und Südamerika, Asien, Australien und im Pazifik seien durch die rasche Anpassung an die westliche Ernährung besonders anfällig für die Typ-2-Diabetes, die vor allem durch Fettleibigkeit entstehe. Damit gehe ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten, Schlaganfälle und Leberkrankheiten einher.
Laut dem kanadischen Diabetes-Experten Stewart Harris sind in einigen indigenen Völkern bereits bis zur Hälfte der Erwachsenen an Diabetes erkrankt. Dies stelle eine ernste Bedrohung für ihr Überleben dar.
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"Der rasche Wandel innerhalb von ein oder zwei Generationen in vielen Volksgruppen hin zu westlichen Ernährungsgewohnheiten und Sesshaftigkeit haben dazu geführt, dass Diabetes die Infektionskrankheiten als Hauptbedrohung für das Überleben abgelöst hat", sagte Harris.
Als Beispiele für betroffene Ureinwohner nannte der Wissenschaftler unter anderem die Bewohner der Pazifikinsel Nauru und die Indianerstämme der Sioux und Pima in den USA. Auf der Konferenz in Melbourne sollen Maßnahmen zum Kampf gegen Diabetes beschlossen werden, die der UNO vorgelegt werden sollen.
hauptsache immer schön alle anpassen wollen...*kopfschüttel*
piff-paff-poff>>>höf
15.11.2006, 11:53
Hessen: Koch äußert sich im Landtag zu Vorwürfen
Wiesbaden (dpa) - Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) äußert sich heute im Landtag in Wiesbaden zum Erpressungs- Vorwurf der Freien Wähler (FWG). Dazu treten auf Betreiben der oppositionellen SPD und Grünen der Haupt- und der Innenausschuss zusammen. Auch Innenminister Volker Bouffier (CDU) soll aussagen.
In der Affäre um den angeblichen Versuch der hessischen CDU-Spitze, den Freien Wählern ihre Teilnahme an der nächsten Landtagswahl abzukaufen, wächst der Druck auf Landesparteichef Roland Koch.
Die Hessen-CDU hatte der FWG eine Wahlkampfkosten-Erstattung auf kommunaler Ebene in Aussicht gestellt. Nach Darstellung der Freien Wähler stellte die Union dabei aber die Bedingung, dass die FWG nicht zur Landtagswahl 2008 antritt. SPD und Grüne sehen darin den Versuch einer politischen Erpressung. Koch bestreitet das und weist darauf hin, dass Parteien bei der Teilnahme an Landtagswahlen sowieso Anspruch auf Kostenerstattung haben und die FWG in diesem Fall nicht noch zusätzliches Geld bei Kommunalwahlen bekommen könne.
Koch warf der FWG "intrigantes Spiel" vor und unterstellte deren Landesvorsitzendem Thomas Braun, er handele aus gekränktem Ehrgeiz. Der frühere CDU-Kommunalpolitiker Braun wies dies zurück.
]Abschlussdiskussion für durchgehende Öffnungszeiten außer Sonntags[/B]
Die Entscheidungs steht eigentlich fest doch der Beschluss soll Morgen offiziell werden. Nach Berlin bekommt nun auch NRW durchgehende Ladenöffnungszeiten sofern es die Kirche nicht schafft, in letzter Minunte n Strich durch die Rechnung zu machen. Begründen tun sie den Einwand mit "Familienfeindlichkeit". Lächerlich Oder. Es werden Arbeitsplätze geschaffen und für mich persönlich macht es auch einiges einfacher.:0063:
piff-paff-poff>>>höf
16.11.2006, 11:08
Lehrerin hat Sex mit 17-jährigem Schüler
Sex ist wohl definitiv nicht auf dem Stundenplan gestanden – trotzdem hat die attraktive Lehrerin Carrie McCandless im US-Staat Colorado einem 17-jährigen Schüler Nachhilfe in Sachen Erotik gegeben. Als der Schüler mit dem Lehrerinnen-Sex prahlte, flog die pikante Angelegenheit auf. Die 29-jährige Lehrkraft, die mit dem Direktor der Schule verheiratet ist, wurde von ihrem Mann gekündigt.
Passiert ist alles auf einem Schulausflug im Oktober, bei dem gecampt wurde. McCandless und der 17-Jährige kamen einander näher – zu nahe. Der Schüler war verständlicherweise stolz darauf, Sex mit der Lehrerin gehabt zu haben, und erzählte Freunden von seiner Errungenschaft.
Dabei hat er vermutlich nicht bedacht, dass sein loses Mundwerk McCandless den Job und vielleicht auch die Ehe kostet. Als die Sache aufflog, wurde ein Haftbefehl gegen die Lehrerin erlassen, die sich daraufhin selbst stellte und gegen Kaution wieder freigelassen wurde. Ihrem Ehemann, dem Direktor, blieb nichts anderes übrig, als seine eigene Frau von der Schule zu werfen.
:0210:
piff-paff-poff>>>höf
16.11.2006, 11:27
da hast du verdammt recht,aber so etwas darf man als deutscher ja nicht sagen,da ist man gleich ein judenhasser,aber ich sehe das genauso.hauptagressor war schon immer israel.
piff-paff-poff>>>höf
16.11.2006, 11:42
eigentlich sollte es die juden ja nicht kuemmern, was wir sagen, da wir ja laut dem babylonischen talmud nur “vieh” sind ...
echt?danke für die info,auch wenn man das jetzt sicher nicht als meinung aller juden deklarieren kann,aber trotzdem interessant.ich meinte auch eigentlich eher die ganzen stock-konservativen im eigenen land,oder linksextremen,die meiner meinung nach genauso einen an der klatsche haben wie die rechtsextremen, die einen gleich bei solchen äußerungen judenhasser schimpfen.
Ashley muss für immer Kind bleiben
Von Heike Le Ker und Stefan Schmitt (Quelle: Spiegel online)
Die Eltern eines geistig behinderten Mädchens entscheiden, dass ihre Tochter ihr Leben lang Kind bleiben soll: mit Hilfe von Hormontherapie und Operationen. Der Fall erregt die USA - und verbietet vorschnelle Urteile.
Ashley war erst sechs, als sie aufhören sollte zu wachsen. Ihre Eltern wollten das so. Ärzte spritzten dem Kind Östrogen in hohen Dosen. Das weibliche Geschlechtshormon stoppte das Knochenwachstum, gleichzeitig raste Ashley durch die Pubertät. Ihre Brüste haben die Ärzte ihr vorsorglich entfernt, ebenso die Gebärmutter. :eek: Die Eltern nennen den medizinischen Einzelfall "Ashley Treatment" - die Ashley-Behandlung.
Patientin Ashley: Die Eltern zeigen in ihrem Weblog Fotos des Mädchens mit dem Geist eines drei Monate alten Babys
Bis zum Herbst war diese nur Fachkreisen bekannt, durch Veröffentlichungen im Fachjournal "Archives of Pediatrics and Adolescent Medicine". Die Patientin wurde darin anonym beschrieben. Erst seit der Jahreswende ist der Vorname des Mädchens bekannt. Ihre Eltern haben im Internet Stellung bezogen - und in einem offenen Brief erklärt, warum sie glauben, dass es für ihre Tochter am besten ist, ihr Leben lang den Körper eines Kindes zu behalten. Der bewegende Eintrag im Weblog "The Ashley Treatment" ist auch ein Befreiungsschlag: Nach ersten Medienberichten in den USA hatten Kritiker der anonymen Familie vorgeworfen, "Gott zu spielen", eine "Entscheidung aus Bequemlichkeit" gefällt und damit gar "Eugenik" betrieben zu haben.
Ashley ist seit ihrer Geburt geistig und körperlich schwer behindert. "Mit mittlerweile neun Jahren kann Ashley ihren Kopf nicht aufrecht halten, sich umdrehen oder ihre Schlafposition verändern, ein Spielzeug festhalten oder sich alleine aufsetzen, von gehen oder sprechen ganz zu schweigen", beschreiben ihre Eltern. Das Mädchen reagiert zwar auf seine Umgebung, aber Ärzte gehen davon aus, dass es sich in Zukunft geistig nicht weiter entwickeln wird.
"Wir konnten kein Pflegepersonal finden"
Als Ashley Anfang 2004 sechs Jahre und sieben Monate alt war, suchten die Eltern Rat in der Kinderklinik der University of Washington in Seattle: Schon damals wuchsen Ashley seit fast einem Jahr Schamhaare, seit drei Monaten sprossen ihre Brüste. Besonders sorgten die Eltern sich aber um die Größe ihres Kindes: In dem vorausgegangenen halben Jahr war Ashley im Vergleich zu anderen Kindern überproportional schnell gewachsen. Die Familie befürchtete, dass sie sich nicht mehr richtig um ihr Kind kümmern könnte, wenn es zu groß - und zu schwer - werden würde. Denn bis dahin wurde Ashley zuhause - umgeben von zwei gesunden jüngeren Geschwistern - gepflegt, nur von ihren Eltern und zwei Großmüttern.
"Wir konnten kein qualifiziertes, vertrauenswürdiges und bezahlbares Pflegepersonal finden", schreiben die Eltern. Und die Eltern wollten ihre Ashley nicht "an fremde Hände" verlieren, wie die Hormonspezialisten Daniel Gunther und Douglas Diekema das Paar in ihrer Fachveröffentlichung vom Oktober 2006 zitieren. Das war das entscheidende Argument für die Experten. Es zieht sich als Rechtfertigung durch ihren gesamten Fachaufsatz.
Die beiden Ärzte stimmten einer Therapie zu, die in dieser Form als Experiment gelten muss: Gunther und Diekema wollten der Sechsjährigen hoch dosiertes Östrogen geben, um ihr Wachstum auf dem Niveau eines Kindes zu halten - und gleichzeitig einige Unannehmlichkeiten erwachsener Körper von ihrem fernhalten. Schon im Mai 2004 stimmte die Ethikkommission des Seattle Children's Hospital dem Vorhaben zu. Ashley sollte nicht größer als 1,30 Meter und nicht schwerer als 34 Kilogramm werden.
Gebärmutter und Brustgewebe entfernt
Doch bevor das Mädchen über zweieinhalb Jahre hinweg alle drei Tage ein neues Hormonpflaster aufgeklebt bekam, wurde das Kind operiert. Im Juli 2004 entfernten Ärzte seine Gebärmutter. So wollten sie verhindern, dass es einen Tumor im Bereich des Gebärmutterhalses entwickeln könnte - ein typisches Risiko einer Östrogentherapie. Auch die bis dahin nur knospende Brust entfernten die Chirurgen auf beiden Seiten, denn sie befürchteten, dass das Kind besonders große Brüste und sogar Krebs entwickeln könnte.
"Die Brustamputation sowie die Entfernung der Gebärmutter sind medizinisch und ethisch nicht zu rechtfertigende, bleibende Veränderungen an den Geschlechtsmerkmalen eines Mädchens", sagt Dirk Schnabel, Oberarzt der pädiatrischen Endokrinologie von der Berliner Charité zu SPIEGEL ONLINE.
Die Seattler Ärzte Gunther und Diekema hingegen stimmten den Eingriffen zu und begannen unmittelbar danach mit der Hormontherapie. Im Herbst endete sie - erfolgreich und ohne Nebenwirkungen, wie Ärzte und Eltern versichern. Für Experten in den USA ist es ein ethischer und moralischer Modellfall. In der Januar-Ausgabe der Fachzeitschrift der "American Academy of Pediatrics" fragen die Autoren des Leitartikels: "Ist es angemessen, das Wachstum schwer entwicklungsgeschädigter Kinder zu hemmen, um ihre Pflege zu vereinfachen?"