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Vollständige Version anzeigen : Valium/Antidepressiva


Nina
09.12.2005, 18:38
Wer kennt sich mit antidepressiven Medikamenten aus, was bewirken diese? Macht man sich einfach weniger Gedanken oder bringen die nur gute Laune und wie lange hält die Wirkung jeweils? Welche Nebenwirkungen gibt es usw.?

Danke für die Infos
Eure Nina

gotnoname
09.12.2005, 18:43
wenn du meine meinung hören willst. fingers weg von dem shit. selbst wenn man die verschrieben bekommt kommt es nicht selten vor, das man verschiedene präpartate nehmen muss bis man das richtige findet. my ex-girlfriend musste vor jahren mal welche nehmen, hatte bei den ersten so "angenehme" nebenwirkungen wie schlaflosigkeit & übelkeit. duch die dinger wurde sie depressiver als sie vorher schon war, hat sie dann von selbst abgesetzt...

Cotton85
09.12.2005, 19:30
Die wirken nicht direkt, das dauert ein paar Wochen bis die sich im Blutbild verfestigt haben. Es gibt ein Medikament (das Valium) welches direkt nach ca 30min wirkt und du absolute relaxed bist und vor nix Angst hast, macht aber abhängig :P. Man nimmt das Zeugs in akuten Paniksituation, Angsattacken etc.. Bei Antidepessiva ist man auch nicht happy drauf sondern dein Stimmungspegel wird normaler, d.h. du hast keine sinnlosen negativen Gfühle. Mal für einen Tag oder so son Zeugs zu nehmen ist wie gesagt sinnlos, wirken erst nach ein paar Wochen und man muss sie regelmäßig nehmen.

Nebenwirkungen: Alles :), Übergeben, starke Magenschmerzen, das Denken wird langsamer, Gedächnislücken und jede Menge andere

Mein Tipp: nur nehmen, wenns wirklich mit Suizidgedanken verbunden ist

belladonna
14.12.2005, 21:08
hey nina,also ich nehm schon seit ca.3 jahren antidepressiva.hab das bekommen weil ich medikamentenabhängig war.also ich würd dir auf jeden abraten.weil irgendwie bringt das nix.ich weiß auch ehrlich gesagt nich warum mir mein arzt das immer noch verschreibt.ich war nie depressiv,aber seitdem zeug bin ich's manchmal.also lass es lieber und mach was mit deinen freunden oder familie.das hilft. ;)

Thorsten
14.12.2005, 23:56
ich weiß auch ehrlich gesagt nich warum mir mein arzt das immer noch verschreibt. ich war nie depressiv,aber seitdem zeug bin ich's manchmal.Wieso nimmst du das Zeug dann noch ein?

omen_kind
15.12.2005, 17:37
hey nina,also ich nehm schon seit ca.3 jahren antidepressiva.hab das bekommen weil ich medikamentenabhängig war.also ich würd dir auf jeden abraten.weil irgendwie bringt das nix.ich weiß auch ehrlich gesagt nich warum mir mein arzt das immer noch verschreibt.ich war nie depressiv,aber seitdem zeug bin ich's manchmal.also lass es lieber und mach was mit deinen freunden oder familie.das hilft. ;)
Genau, wieso nimmst Du das Zeug eigentlich noch? Probier´s doch mal mit Belladonna!
Aber vorsichtig dosieren bitte.... :D

T'rip
20.12.2005, 11:48
Also Antidepressiva setzen ja erst frühestens nach 5 Tagen oder so ein. Alles was gleich einsetzt sind Psychopharmaka, aber die machen verdammt schnell abhängig und sind von der Wirkung her so dass man emotional total abstumpft, auch dauerhaft. Am besten is es zu kiffen wenn man depri ist. Ich kiff seit 2 Jahren Und nehm Parallel dazu pflanzliche Antidepressiva und fahr ziemlich gut damit. Wenn Antidepressiva dann erstmal eingesetzt haben is die Wirkung eigentlich ganz nobel. Es gibt zwar keinen Flash aber der Lebensmut kommt wieder. Und nimm auf keinen Fall Teile (Ecstasy), weil des so glücklich macht dass du es immer wieder willst. Geht mir grad so.

Bongraucher
20.12.2005, 23:50
der sollte mal hier reinschauen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Antidepressivum

Wenn mans nötig hat helfen die Dinger gut!!! :p :p :p

Ich bin gerade gleichzeitig auf http://de.wikipedia.org/wiki/Paroxetin, http://de.wikipedia.org/wiki/Mirtazapin und http://de.wikipedia.org/wiki/Sertralin

mariomilano
28.12.2005, 17:23
Vallium, wie oben gesagt, nur im äußersten Notfall!!!!

Ich gehe seit 5 Jahren regelmäßig zum Psychiater, und kann mich ehrlich gesagt nicht beschweren. Meine Erfahrung ist, daß der für jeden die richtige Tablette hat. Ich nehme ein starkes Neuroleptikum so ähnlich wie das Sagenumwobene Heildol.

Wenn man sich wegen so einem Zeug (Nebenwirkungen) schlecht fühlt, hilft nur Sport treiben und 2 - 3 mal wöchentlich ordentlich schwitzen. Kompression ist das Zauberwort, sonst kommst Du aus dem Tal der Tränen nicht raus.

Gruß Mario

Cotton85
28.12.2005, 19:18
Ich hab übringens Valium mit Tavor verwechselt, naja habe aber beides schon bekommen und rate dir davon ab.

Hate
03.01.2006, 21:27
Antidepressiva wirken erst nach mehrern Wochen richtig. Und dann sollen sie nur bezwecken das man nicht in depressive Löcher fällt, d.h. sie putschen nicht auf oder machen glücklicher, man soll sich nur "normal" fühlen.
Es gibt Notfallpillen, bei schweren Depressionen oder SVV die man einnehmen soll wenn ganz schlimm wird, die betäuben allerdings eher und machen einen furchtbar gleichgültig.

brainbug
11.03.2006, 11:30
also, mein tip:
1. rechner aus
2. telefonbuch her
3. termin beim arzt abmachen


informier dich nicht im netz über so wichtige themen, du weisst nie wie viel ahnung die leute wirklich von dem haben, was sie erzählen.
es gibt verschiedene arten von antidepressiva, von mild bis elefanten-dope,
also vorsicht. von valium kann ich dir nur abraten, egal wie scheisse es die geht. das zeug ist mehr n schlafmittel als n antidepressivum und macht extrem süchtig, psychisch und physisch, betroffene berichten davon dass der entzug schwerer sein soll als der von heroin.

brainbug
11.03.2006, 11:31
Ich hab übringens Valium mit Tavor verwechselt, naja habe aber beides schon bekommen und rate dir davon ab.

ist die selbe stoffgruppe (benzodiazepine), tavor ist wohl nicht ganz so stark wie valium, eigentlich aber genau son teufelszeug

freaky girl
11.03.2006, 16:44
also nina hör zu ich war 3 einhalb jahre abhängig (pep,cokes,speed,xtc,crystal,haschisch,tabletten und verdammt viel alk) ich war dreimal in stationärer behandlung und bin heute noch in ambulanter behandlung nehme sechs tabletten am Tag zwei von den medikamenten die ich nehme sind antidepressiva ich nehme die jetzt schon fast zwei jahre, weil ich selbstmordgefährtdet war und starke depressionen habe und dazu noch Angstzustände/Panikattacken ich kaum aus dem Haus aber das hört sich jetzt heftig an ich weiß aber seit ich die medikamente regelmäßig nehme ist mein zustand viel stabiler ich hab zwar zugenommen aber das ist mir gerade ziemlich egal hauptsache mir gehts besser, wie schon von den anderen gesagt wirken die aber nur wenn man sie regelmäßig einnimmt und es dauert eine gewisse zeit bis sich ein spiegel bildet damit das medikament richtig wirken kann, es gibt auch leider viele unangenehme Nebenwirkungen aber die vergehen spätestens in einer woche wenn nicht solltest du mit deinem Arzt reden und besser ein anderes ausprobieren (ging mir genauso).wenn es dir nach einer gewissen Zeit nicht besser geht würde ich dir einen stationären aufenthalt raten. :0206: :0206: :0107:

RundfunkRob
26.04.2006, 20:28
Ich kann nur jedem von so einem Scheiss abraten! Ich habe bei Freunden und Bekannte gesehn wie sich das Zeug auswirkt. Die waren irgendwann nicht mehr wiederzuerkennen. Mir ist schon passiert das ich an einem nen Meter vorbeigegangen bin und ich ihn gegrüßt habe und er mich nicht erkannt hat und nur geistesabwesend geradeaus gestarrt hat wie ein Zombie und ist weitergegangen. Und das nicht einmal nein mehrmals und mir kann keiner erzählen das wäre Absicht gewesen. Ein Kumpel von mir ist auf Zwangstherapie er ist auch nicht mehr der Mensch der er mal war. Je mehr Medikamente er genommen hat desto fremder wurde er mir. Zum Glück ist er die gerade am Absetzten aber ich bezweifle das er je wieder der sein wird der er vorher war. Wenn ihr mich fragt benutzen die ganzen Ärzte solche Patienten die die depri sind als Versuchskaninchen hab schon oft nicht von irgendwo sonder von Bekannten gehört das sie einem immer was anderes verschreiben..... Ja oben wurde schon was genannt dass sie bei jedem anders wirken ich denke das es einfach in dem Sinne gar kein Antidepressiva gibt das wirkt und je mehr man von dem Zeug frisst wird es so sein wie mit eigentlich allem die gewünschte Wirkung kehrt sich um. Noch was: Wenn man wegen Drogenkonsum depri geworden ist, ist es nicht gerade ne gute Idee seine Sucht bloß zu verlagern in dem man andere Drogen nimmt in dem Falle Medikamente denn die verträgt man dann auch nicht auf Dauer. Ihr betrügt euch damit nur selber. Es gibt so viele andere Wege mit sich klar zu kommen, Medikamente sind der falsche Weg. Und bitte sagt mir nicht ihr seid darauf angewiesen das kann ich nicht akzeptieren. So wie es ohne Drogen geht so geht es auch ohne Medikamente.
MfG and Rob'n'Roll!

TagTraum81
26.04.2006, 20:53
wenn man keine ahnung hat, einfach mal ....

RundfunkRob
26.04.2006, 21:33
Mir langt das was ich sehe und das geb ich weiter also einfach mal.....
Ich rate jedem davon ab lasst den Scheiss bleiben ist gefährlicher als Drogen!
@ Tagträumer: :0190:

TagTraum81
27.04.2006, 19:53
Mir langt das was ich sehe und das geb ich weiter also einfach mal.....
Ich rate jedem davon ab lasst den Scheiss bleiben ist gefährlicher als Drogen!
@ Tagträumer: :0190:

soweit richtig, wenn das leute zum spass machen.
aber es soll auch leute geben, die darauf angewiesen sind. damit mein ich jetzt nich die hausfrau die nen schlechten tag hatte und sich deshalb was einfährt.
gibt da nen unterschied, man nennt das dann medikamente und nich droge, auch wenn man diese unter umständen dazu mißbrauchen kann.:0138:

Sparket
01.05.2006, 04:01
Hab mal gehört da geht die Geilheit von flöten? Stimmt das?

Ansonsten, mein Bruder musste mal in Behandlung. Heute ist er kaum noch alleine Lebensfähig. Also mein Rat. Wenns irgendwie geht keine Medikamente die an der Psyche drehen. Die momentane Verbesserung wird u.U. durch langfriste negative Veränderungen erkauft. Dann lieber was rauchen/trinken wenns hilft. WObei wenn beim Kiffen das set nciht stimmt kann der Schuss auch nach hinten losgehen. Von anderen Sachen hab ich keine Ahnung.

s.

headfuck
01.05.2006, 11:57
trinken gegen depressionen und schlaflosigkeit ist das schlimmste, was man machen kann. VORSICHT!!!
grade o.g. symptome verschlimmern sich auf lange sicht ERHEBLICH durch alkohol, und auch die gefahr der abhängigkeit bzw. gewöhnung steigt tierisch!!!
bei cannabis das gleiche, nur imo nicht ganz sos chlimm, das ist aber von person zu person verschieden.
prinzipiell muss gelten:
erst die ursache bekämpfen, dann die symptome!!!
---> medikamente/drogen sollten die letzte wahl sein, aber wenn sie nötig sind, sollte man sich auch nicht prinzipiell dagegen wehren! auch hier gilt, das jedes medikament zur droge werden kann.
und vor allem: lieber beim arzt, von angesicht zu angesicht, informieren, als im netz in halbanonymen foren.
viel glück!!!

Sinnestäuschung
01.05.2006, 16:46
...lieber beim arzt, von angesicht zu angesicht, informieren, als im netz in halbanonymen foren.
viel glück!!!

Na welcher Arzt nimmt sich denn heute noch die Zeit seine Patienten aufzuklären??
Die kritzeln die Tagesration auf die Schachtel, schmeißen den Pack auf den Tisch und jagen dich davon weil schon die nächste "Sau" bereitsteht.

Das mit den "Ursachen behandeln", ist auch immer so besserwisserisch dahergelabert! Was sind denn bitte schön die Ursachen für eine Depression??? Kann man die immer so ohne weiteres herausfinden??

Aber man muss schon sagen, dass man mit einer Selbstmedikation bei dieser Art von Pharmaka schon enorm vorsichtig sein muss.
Und wenn es einem vom Arzt verschrieben wird, dann erst recht!!

headfuck
01.05.2006, 17:39
1. es gibt gute ärzte, wenns ernst ist solte man sich ruhig mal auf die suche machen

2. nein, du hast recht, die ursachen einer depression lassen sich selten unzweifelhaft feststellen, jedoch gibt es faktoren, von denen bekannt ist, dass sie depressive symptomatiken verschlimmern, z.b ernährungsgewohnheiten (--->ungesättigte fettsäuren wirken sich positiv aus!) nikotin- und sonstiger drogenkonsum, schlafgewohnheiten. manchmal können auch ganz simple veränderungen einen riesigen effekt haben: mehr licht, jeden tag vorm schlafengehn 15min rausgehen etc...
es gibt x möglichkeiten, sich was gutes zu tun, ohne dass an dadurch mühe hat. man muss sich nur erstmal aufraffen ;-)

Sinnestäuschung
01.05.2006, 17:55
1. es gibt gute ärzte, wenns ernst ist solte man sich ruhig mal auf die suche machen

Dabei kann man aber schonmal in eine Depression verfallen! :0031:


2. nein, du hast recht, die ursachen einer depression lassen sich selten unzweifelhaft feststellen, jedoch gibt es faktoren, von denen bekannt ist, dass sie depressive symptomatiken verschlimmern, z.b ernährungsgewohnheiten (--->ungesättigte fettsäuren wirken sich positiv aus!) nikotin- und sonstiger drogenkonsum, schlafgewohnheiten. manchmal können auch ganz simple veränderungen einen riesigen effekt haben: mehr licht, jeden tag vorm schlafengehn 15min rausgehen etc...
es gibt x möglichkeiten, sich was gutes zu tun, ohne dass an dadurch mühe hat. man muss sich nur erstmal aufraffen ;-)

Da stimm ich dir zu, jedoch wirst du mit etwas "aufraffen" keine psychische Krankheit aus dem Weg räumen.
Ich denke, an einer Psychotherapie mit pharmakologischer Unterstützung führt momentan nichts vorbei!

konstantin2311
27.05.2006, 01:24
Pharma macht den kopf kaputt!