Vollständige Version anzeigen : Bekannter von Zug überfahren!!!
Hi! Ich weiß nicht mehr was ich machen, tun und denken soll. Habe gestern erfahren dass ein guter Bekannter mit dem ich oft feiern war und auf After Hour abgechillt habe am Sonntag morgen nach dem Feiern unter Alkohol und Drogeneinfluss von einem Zug überrollt worden ist. Wieso müssen solche Dinge passieren? Scheiss Feierei.
Hi! Ich weiß nicht mehr was ich machen, tun und denken soll. Habe gestern erfahren dass ein guter Bekannter mit dem ich oft feiern war und auf After Hour abgechillt habe am Sonntag morgen nach dem Feiern unter Alkohol und Drogeneinfluss von einem Zug überrollt worden ist. Wieso müssen solche Dinge passieren? Scheiss Feierei.
Hey Flokati,
das tut mir wirklich leid für dich. Ich habe auch mal ein Freund wegen Konsum verloren. Der wurde allerding erschossen weil er sich mit den falsche Leuten auf Dealereien eingelassen hat. Ich kann das also im Ansatz nachvollziehen. Ich kann mir vorstellen das es nicht einfach ist so etwas zu verstehen.
Hat er sich den das leben genommen, oder war es ein Unfall?
LG
mag hart klingen, aber man sollte doch mit gewissen substanzen einen solchen umgang pflegen, der weder das eigene, noch das leben anderer in mitleidenschaft zieht.
p.s. mein beileid, den tod verdient keiner.
trademarc
07.07.2006, 16:46
Das tut mir wirklich leid für dich, der Umgang mit dem Tod ist eine harte Schule, durch die wir (leider) alle gehen müssen.
Aber so ist das mit dem Leben, da gehört der Tod einfach mit dazu.
mhhhh ich muss ehrlich sagen das mir der Zugfahrer in der Situation mehr leid tut als der Verstorbene selbst, der hat jetz echt nen Schock für sein Leben wech, ich mein man muss sich mal in so eine Person hineinversetzen, hat nen Menschen überfahren ohne etwas dagegen tun zu können. Aber der Umgang mit dem Tod von deinem Standpunkt aus betrachtet ist natürlich auch kein Pappenstiel, am besten mit jemand drüber reden der euch beiden sehr nahe stand. Viel Kraft bei der Trauerbewältigung!
Ich fühle mich jetzt nicht schuldig oder so, ich weiß ich hätte da nichts verhindern können. Ich bin eher dankbar dass ich zwei Tage vorher noch mit ihm feiern konnte...
Man kann nicht genau sagen was passiert ist. Ob Absicht oder Unfall. Er hatte vor einem halben Jahr einen Selbstmordversuch. Aber das am Sonntag sah eher so aus als ob er zu nahe am Rand des Gleises gastanden hat und dann vom vorbeifahrenden Zug hineingesogen wurde... so stand es zumindest auch in der Zeitung. Ich denke Drogen und Alk haben ihn leichtsinnig gemacht. Trotzdem kann ich nicht deswegen nicht sagen: "selber schuld" Ich finde es furchtbar mir sein Gesicht vorzustellen und im nächsten Gedanken vor Augen zu haben wie ihn der Zug ..... na ihr wisst schon.
Wenn er sich umgebracht hat, dann bin ich ihm saumäßig böse, weil er Menschen einfach unwissend zurücklässt die sich fragen wie sie es verhindern hätten können. Aber er war eh für mich ein sehr undurchsichtiger Mensch. Er war keiner der mit Selbstmord droht, sondern er war eher der Typ der es einfach unerwartet tut.
DJ x-file
11.07.2006, 14:53
ich muss sagen, dass tut mir echt leid.
Aba ich bin da sozusagen ein leidensgenosse (scheißwort)
Vor langer, langer zeit is meine schwester gestorben :(
GreeTz
ich muss sagen, dass tut mir echt leid.
Aba ich bin da sozusagen ein leidensgenosse (scheißwort)
Vor langer, langer zeit is meine schwester gestorben :(
GreeTz
Was ist passiert?
Der Tod gehört nunmal zum Leben. Hatte auch mehrmals ähnliche Varianten von Konfrontationen mit "Ihm". Musste auch erstmal lernen damit umzugehen.
Ich bin mir nicht sicher ob man das lernen kann...
Wenn der Tod einen nicht mehr schocken kann, dann hat das für mich etwas mit Gleichgültigkeit und Abstumpfung zu tun.
Der Schock sitzt immer noch sehr tief und ich weiß nicht in welcher der 5 Phasen der Trauer ich mich nun gerade befinde.
Ich habe mir teilweise schon gedacht dass es am besten ist man bricht sämtliche sozialen Kontakte ab und lebt allein und abgeschieden, dann gibt es niemanden der einem nahe steht und der einem durch seinen Tod Kummer bereiten kann. (Ist natürlich nicht realistisch)
Hab auch nie behauptet dass man lernen kann, dass der Tod nicht mehr schockt. Es ist auch nichts Schlimmes daran seine Trauer auszuleben. "Schlechte Gefühle" sind nicht immer negativ zu betrachten. Es ist eine Form der Auseinandersetzung und Verarbeitung. Daran ist nichts schlecht. Manche Leute halten sich halt darin und fallen in ein Loch. Mann muss es einfach akzeptieren.
hm mein freund ist damals auch wegen drogen und alk nach einem disko besuch im auto verbrannt- sein kumpel der am steuer saß liegt seit jahren im rollstuhl un das mit 23...ich habe mir damals auch verdammt veile vorwürfe gemacht weil ich nicht da war sondern am anderen ende von deutschland- doch es klingt jetzt blöd aber kopf hoch- behalt ihn so in erinnerung wie du ihn glücklich erlebt hast...mir gibt das hoffnung wenn ich daran denke was wir erlebt haben und das er in meinem herzen immer bei mir bleibt- seh alles als eine erfahrung im leben und dein kumpel ist ein teil von dem Ganzen-
und verdränge auf keinen fall das trauern- es hilft...ich bin damals noch nicht mal auf die beerdigung gegangen und habe alle bilder verbrannt weil ich dachte das hilft mir, doch es wurde nur schlimmer- heute weiß ich man kann es nur schaffen wenn man zu freunden geht und sich mit ihnen ausquatscht denn zusammentrauern ist am besten ....
So hart es auch klingt, stimme ich meinen Vorrednern zu.
Wenn er vom Zug überfahren wird, weil er sich vollgepumpt hat mit Drogen und Alk, hat er doch selbst entschieden, dass er das konsumieren will. Und damit geht er bewusst ein Risiko ein, dass was passieren kann. Und solche Dinge passieren auch im völlig nüchternen Zustand.
Und es passiert immer wieder im Leben, dass man Menschen mehr oder weniger sinnlos verliert. Lebe deine Trauer aus, aber steiger dich nicht rein und versuch dein Leben weiter zu leben. Und behalt den Menschen einfach in guter Erinnerung...
So long
Marie_LL
25.07.2006, 08:55
Wie ich schon in einem anderen Thread schrieb, bin ich auch nach der Feierrei gerade so mit dem Leben davon gekommen. Meine Nahtoderfahrungen konnte ich lange Zeit nicht verkraften und ich bin jetzt in psychologischer Betreuung.
Das kann ich nur jedem raten, sich besser früher in die Hände eines Spezialisten begeben als zu spät.
Wer auch Nahtoderfahrungen gemacht hat, findet hier ein paar ganz interessante Aspekte (http://www.aboutit.de/wissen/medizin/nahtod-erfahrungen.htm)
RaverPerle20
25.07.2006, 21:35
kenne das auch gut, habe vor 3 jahren meinen besten kumpel beim autounfall verloren. er fehlt mir sehr....
Chefetage
25.07.2006, 21:52
mein bester kollege ist 2003 vom zug überfahren worden.. nachts um 00.53
ich bin heute noch nicht richtig drüber weg.. wenn ich das hier lese kommt bei mir wieder alles hoch und ein kalter schauer läuft mir den rücken runter..
er hatte absynth und wodka gesoffen.. und wollte dann irgendwann nach hause. er kamm nie zu hause an. morgen um 09.00 kam die polizei nach mir.. und hat mich gefragt. ob der kollege gestern mit mir unterwegs war und ich gesagt ja und dachte er hat wieder irgend ne scheisse gemacht als er nach hause gegangen ist... und ich habe gefragt wieso und die sagen mir aufeinmal er ist TOT.. und ich wollte das natürlich nicht glauben bis ich mit seine mutter telefoniert habe.. und da war alles vorbei --
er war mein bester kollege........... sein besten kollegen verlieren ist sehr sehr schlimm!!
er war erst 18 jahre....
REST IN PEACE MICHAEL KRUCKMANN!!!
ich gehe im noch regelmässig am grab besuchen und kanns heute noch nicht fassen!!