Vollständige Version anzeigen : Unfassbar- Babymord
Furchtbare Tat
Mutter ersticht ihren Sohn
Eine 33-jährige Frau hat am Samstagabend ihren erst zwei Jahre alten Sohn zu Hause mit mehreren Messerstichen getötet! Danach stellte sie sich selbst der Polizei. Sie wurde von einem Arzt in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.
Die Tat ereignete sich in der Wohnung der Frau mitten im Stadtzentrum von Kufstein. Die Tirolerin hatte sich erst vor kurzem vom Vater ihres Buben getrennt und danach eine eigene Wohnung bezogen. In der Beziehung soll es bei Weitem nicht gut gelaufen sein.
Krach in der Beziehung
Nach Angaben der Polizei war es zu „massiven Spannungen“ gekommen. Dass so etwas passiert, damit konnte aber keiner rechnen. Von Seiten der Polizei hieß es, eine derartige Tat „sei nicht vorhersehbar gewesen“.
Nicht vernehmungsfähig
Die Frau war, nachdem sie sich bei der Polizei gestellt hatte, nicht vernehmungsfähig. Sie musste im psychiatrischen Krankenhaus in Hall stationär aufgenommen werden.
Quelle: http://www.Krone.at
Man liest mittlerweile fast täglich in den ZEitungen von sowas (unfassbar). Aber wenn es dann vor der eigenen Haustür passiert, und man den Menschen gut kannte, ist es noch schockierender. Ich kann die Mutter nicht mal verachten, ich versteh nur nicht, wie sie zu sowas fähig war. Sie war immer ziemlich STolz auf ihren Sohn.
Wie verzweifelt muss man sein, um zu sowas fähig zu sein?? Was sagt ihr dazu?
louisdpdl
12.06.2006, 20:27
Ich bin zwar kein Vater oder Mutter. Aber ich kann es trotzdem nicht verstehen wie man auch allgemein Kinder wehtun kann.
Sie können meist am wenigsten für die Probleme der Erwachsenen. Kinder können anstrengend sein, aber Ihnen etwas anzutun, unbegreiflich.
Freundin
12.06.2006, 21:18
Ich bin selbst Mama von einem 10 Monaten alten Jungen.
Es ist ganz schwer für mich sowas zu lesen oder zu hören, ich hab dann immer das Gefühl das könnte mir auch passieren. Ich hatte schon einige Male die Situation in der ich Hass gegen mein Baby empfand. Nein, stimmt nicht eigentlich war es Hass gegen seinen Vater den ich unfairer Weise auf mein Kind übertragen habe. Warum das so ist weiß ich selbst nicht, ich schätze Mütter sind einfach so, man hört es ja so oft. Mütter die ihrem Kind etwas antun haben immer Streß mit dem Vater des Kindes. Der Zusammenhang ist nicht zu leugnen. Jedenfalls was ich eigentlich sagen wollte....Wenn ich in der Situation war, in der ich so sauer, deprimiert und verzweifelt war dass ich mein Kind als störend empfand, dann bin ich gegangen. Ich habe den Kleinen in sein Bettchen gelegt und ihn dann einfach mal 5 Minuten schreien lassen bis ich mich gefangen hatte. Das dauert ja in der Regel noch nicht mal 5 Minuten bis ein Mensch aus seiner großen Rage wieder runterkommt. Ich kann nicht verstehen, wie man sein Kind töten kann. Eine Runterhauen, schupsen, ins Zimmer einsperren um mal alleine zu sein, ich denke das sind alles Dinge die man in einer solchen Situation durchaus nachvolllziehen kann. Aber ein Messer nehmen und mein Kind töten? Mein eigen Fleisch und Blut? Das Baby dass ich 9 Monate lang unter meinem Herzen getragen habe und unter Schmerzen auf die Welt gebracht habe? In diesem Fall das Kind dass ich 2 Jahre lang versorgt und bemuttert habe? Wie kann ich dabei zu sehen, wie das Blut aus dem Kleinen unschuldigen Körper dieses Kindes spritzt? Wie kann ich mir anhören wie das Kind schreit vor Schmerz immer wieder MAMA MAMA ruft, weint und schließlich regungslos Zusammenbricht? WIe kann man so etwas zulassen, gar selbst vollziehen?
WIe gesagt, ich bin selbst Mutter und ich kenne solch schlimme Situationen in denen man "austickt". Aber das kann ich nicht verstehen, und ich hoffe ich werde es auch nie verstehen!
RundfunkRob
12.06.2006, 23:41
Wenn man so etwas macht, dann fehlt einem einfach was in der Birne, ums mal ganz primitiv auszudrücken. Diese Leute haben einfach was nicht das normale Leute haben. Ich nenn es jetzt mal Gewissen.
:eek:
HASS...........EINFACH NUR HASS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :mad:
Leider kommt es immer öfters zu solchen Vorfällen. Und ich finde, das die meisten zu milde verurteilt wurden!!! Wenn man dann immer hört, das sie durch Probleme vermindert Schuldfähig sind. Schwachsinn sowas !!!!!
shranzi setz doch bitte die quelle mit dazu! (original link!!)
wideness
13.06.2006, 06:26
@Holsch (im Speziellen) und alle Anderen:
Ich will diese, oder eine solche Tat überhaupt nicht verharmlosen und natürlich ist es schrecklich und ich kann das genausowenig verstehen, aber härtere Strafen sind nicht der Ausweg!
Und das es einem so vorkommt, als ob es "in letzter Zeit häufiger vorkommt", was denkt ihr wohl woran das liegt? - Nicht zufällig an unserer "Informations"gesellschaft?
Hier mal zum Nachdenken/-lesen/-hören:
http://www.zeit.de/2006/22/Strafe_xml?page=all
http://podcast.hr2.de/derTag/die_angstviren_gehen_um_-_risiken_und_nebenwirkungen_einer_zivilisationskra nkheit.mp3
@Holsch (im Speziellen) und alle Anderen:
Ich will diese, oder eine solche Tat überhaupt nicht verharmlosen und natürlich ist es schrecklich und ich kann das genausowenig verstehen, aber härtere Strafen sind nicht der Ausweg!
Und das es einem so vorkommt, als ob es "in letzter Zeit häufiger vorkommt", was denkt ihr wohl woran das liegt? - Nicht zufällig an unserer "Informations"gesellschaft?
Ich hab mal gelesen(wo weiss ich nicht mehr...:o ) das in den USA z.B. die Berichterstattung über Gewaltverbrechen in den letzten Jahren massiv gestiegen ist...
Gleichzeitig ist die Häufigkeit solcher Verbrechen stark gesunken...
Es haben aber immer mehr Menschen Angst Opfer zu werden und bewaffnen sich deshalb...
Ich denke schon das die Überflutung mit solchen Meldungen und das Fokussieren auf Gewalt so eine Art kollektive Paranoia auslösen kann.
Tja und zum Thema,... immer wieder machen Menschen in Extremsituationen furchtbare Dinge...:( . Lebenslang sollte in so einem Fall die Norm sein.
@
headfuck
13.06.2006, 23:28
leute,ihr rafft es nich oder? solche menschen sind krank! sowas macht niemand freiwiliig! sprüche wie "hass einfach nur hass" sind da echt unangebracht, die nützen keinem was.
leute,ihr rafft es nich oder? solche menschen sind krank! sowas macht niemand freiwiliig! sprüche wie "hass einfach nur hass" sind da echt unangebracht, die nützen keinem was.
Korrekt... aber sie sind auch gefährlich... Es gibt halt Krankheiten die die muss man einsperren.
Und die die hier nur HASS posten möchten da nicht nachdenken sondern ihre Gefühle rauslassen.
öhm, auch wenn ihr mich jetzt alle niederbrüllt, aber weder sind diese Mütter meistens total geisteskrank noch gefährlich in dem Sinne. Wenn eine Mutter ihr Kind tötet, dann aus Verzweiflung oder andern seelischen Gründen ect. und diese Mütter produzieren oft einen Blackout und erinnern sich dann an nichts. Es gibt in England ein Gesetz das sogar besagt das eine Mutter bis ein Jahr nach der Geburt nicht wegen Mordes sondern nur wegen Infanticides (KIndstötung) verurteilt werden darf, wenn sie überhaupt verurteilt wird. Weil in dieser Zeit solche Mütter das Kind immer noch als Teil ihrer selbst wahr nehmen und von daher einen Teil von sich töten. Auch kann sich das Gefühl auf ältere Geschwister, Adoptivkinder erstrecken........und Mütter die dann versuchen das Kind zu töten, es aber nicht schaffen, retten es sogar wieder, nur um es später, wenn´s nicht erkannt wird, nochmal zu versuchen.
Schrecklich, aber wahr. Ich finds hart wenn Mütter ihre Kinder zu Tode prügeln (lassen) oder verhungern lassen, aber mann muss trotzdem nen Unterschied machen und nicht gleich Hasstiraden predigen. Und das sag ich obwohl ich einen 2-jährigen Sohn hab (seit heute 2:0210: )
BiancaSSV
14.06.2006, 07:29
öhm, auch wenn ihr mich jetzt alle niederbrüllt, aber weder sind diese Mütter meistens total geisteskrank noch gefährlich in dem Sinne. Wenn eine Mutter ihr Kind tötet, dann aus Verzweiflung oder andern seelischen Gründen ect. und diese Mütter produzieren oft einen Blackout und erinnern sich dann an nichts. Es gibt in England ein Gesetz das sogar besagt das eine Mutter bis ein Jahr nach der Geburt nicht wegen Mordes sondern nur wegen Infanticides (KIndstötung) verurteilt werden darf, wenn sie überhaupt verurteilt wird. Weil in dieser Zeit solche Mütter das Kind immer noch als Teil ihrer selbst wahr nehmen und von daher einen Teil von sich töten. Auch kann sich das Gefühl auf ältere Geschwister, Adoptivkinder erstrecken........und Mütter die dann versuchen das Kind zu töten, es aber nicht schaffen, retten es sogar wieder, nur um es später, wenn´s nicht erkannt wird, nochmal zu versuchen.
echt ? wusst ich garnich das man da nen so großen unterschied macht hab ja keine ahnung davon. was ist denn genau der unterschied wischen kindstötung und der mord an einem kind ?
Naja für Mord is die Strafe wesentlich höher.-.......es gibt auch Fälle wo Mütter für Infanticides nicht bestraft wurden....die mussten nur in psychatrische Betreuung.....
Finde ich auch besser, wenn solche Mütter in psychologische Behandlung kommen.
In den Fall, hätte die Mutter vor 1-2 Jahren schon hin gehört, da sie Psychisch total instabil war, aber eine solche tat hätte ihr keiner zugetraut.
Hass, naja, ich finde es eher ziemlich unverständlich.
Servus.
Und wieder hat eine Mutter Ihr Kind misshandelt !!!!
http://www.bild.t-online.de/BTO/news/aktuell/2006/06/19/maedchen-folter-kalkloeser/maedchen-folter-kalkloeser.html
Was kann man gegen solche kranken Leute nur machen????
wideness
20.06.2006, 11:19
Was kann man gegen solche kranken Leute nur machen????
Weniger BILD lesen, Kinder kriegen verbieten und am Besten die gesamte Menschheit erschießen!
Wer Ironie findet: Bitte in Zeitungspapier einwickeln und mir zuschicken!
louisdpdl
20.06.2006, 11:27
Weniger BILD lesen, Kinder kriegen verbieten und am Besten die gesamte Menschheit erschießen!
Wie bist du den druff.
wideness
21.06.2006, 13:18
Wer Ironie findet: Bitte in Zeitungspapier einwickeln und mir zuschicken!
Nicht gut genug gesucht?
Also, wenn man hier so die Beiträge liest, denkt man man ist im falschen Film. Entweder sind deren Verfasser noch zu jung oder einfach dumm.
Unsere Regierung wundert sich, das immer weniger Paare Kinder kriegen. Dabei sind Kinder heute Luxus. Habe selbst zwei und weiß, was es kostet ein Kind groß zu kriegen. Ich glaube deshalb verzweifeln auch viele Eltern, aus dem einfachen Grund, das beide arbeiten gehen müssen um die Familie über Wasser zu halten, den der Staat hat zwar große Töne gespukt, läßt Familien aber ganz schön hängen. Es ist eine Nervensache, wenn man nach einem harten Arbeitstag heim kommt und zwei schreinde ,forderne Kinder vor sich hat. Ich kann schon verstehen, das das manchmal der Auslöser sein kann, das einem die Nerven surch gehen, aber dann sollte man die Bremse ziehen und sich Hilfe holen.
Also, wenn man hier so die Beiträge liest, denkt man man ist im falschen Film. Entweder sind deren Verfasser noch zu jung oder einfach dumm.
Unsere Regierung wundert sich, das immer weniger Paare Kinder kriegen. Dabei sind Kinder heute Luxus. Habe selbst zwei und weiß, was es kostet ein Kind groß zu kriegen. Ich glaube deshalb verzweifeln auch viele Eltern, aus dem einfachen Grund, das beide arbeiten gehen müssen um die Familie über Wasser zu halten, den der Staat hat zwar große Töne gespukt, läßt Familien aber ganz schön hängen. Es ist eine Nervensache, wenn man nach einem harten Arbeitstag heim kommt und zwei schreinde ,forderne Kinder vor sich hat. Ich kann schon verstehen, das das manchmal der Auslöser sein kann, das einem die Nerven surch gehen, aber dann sollte man die Bremse ziehen und sich Hilfe holen.
Da hast du leider recht. Ich selbst habe zwar keine Kinder, weiß aber von ner Freundin, dass es sehr hart sein kann (ab und zu).
Ich nehme es auch keinem übel, wenn jemand mal sein Kind 5-10 Minuten schreien läßt und kurz an die Luft geht, wenn es mal zu viel wird. Besser als das Kind umzu bringen!!!
louisdpdl
27.06.2006, 18:55
Also, wenn man hier so die Beiträge liest, denkt man man ist im falschen Film. Entweder sind deren Verfasser noch zu jung oder einfach dumm.
Unsere Regierung wundert sich, das immer weniger Paare Kinder kriegen. Dabei sind Kinder heute Luxus. Habe selbst zwei und weiß, was es kostet ein Kind groß zu kriegen. Ich glaube deshalb verzweifeln auch viele Eltern, aus dem einfachen Grund, das beide arbeiten gehen müssen um die Familie über Wasser zu halten, den der Staat hat zwar große Töne gespukt, läßt Familien aber ganz schön hängen. Es ist eine Nervensache, wenn man nach einem harten Arbeitstag heim kommt und zwei schreinde ,forderne Kinder vor sich hat. Ich kann schon verstehen, das das manchmal der Auslöser sein kann, das einem die Nerven surch gehen, aber dann sollte man die Bremse ziehen und sich Hilfe holen.
Habe selber kein eigenes, will auch im Moment keins. Habe aber eine Zeit lang 10 h meine Nichte mit versorgt. Ich weiß aus eigener Erfahrung wie hart das sein kann. Ich könnte ihr aber nie etwas antun.
So, hab grad mal nachgeforscht... das Urteil ist schon raus:
http://tirol.orf.at/stories/183585/
Nachdem ich grad auch die Hintergründe zu der Tat gelesen hab, bin ich jetzt bezüglich des Urteils hin- und hergerissen. Aber es ist ja nicht rechtskräftig, halt uns mal auf dem Laufenden, ob Berufung eingelegt wird oder so.
Im Mittelpunkt steht ja hier die sehr schwierige familiäre Situation und deren Auswirkungen auf den psychischen Zustand der Frau.
Die Frau war ihrem Ehemann untreu und dieser hat deshalb einen Peilsender an ihrem Auto angebracht, um sie ständig überwachen zu können. Rein menschlich kann ich das verstehen, aber der Ehemann hat damit eine Straftat begangen. Deshalb kann ich die Aussage des Richters, die Frau hätte ja die Überwachung durch ihren Mann durch ihre Untreue provoziert, zwar menschlich verstehen, aber im Gerichtssaal hat der Richter nach dem Gesetz und nicht nach seinem menschlichen Verständnis zu entscheiden. Und er rechtfertigt hier eine Straftat des Ehemannes mit der Untreue der Frau, die nicht strafbar ist, sondern lediglich gegen die Werte in unserer Gesellschaft verstößt.
Natürlich halte auch ich die Treue in einer Beziehung für überaus wichtig, weil die Grundlage einer Beziehung ja die Vertrauensbasis zwischen beiden Partner ist und die ist ja in disem Fall nicht mehr gegeben gewesen. Aber die Gründe für die Untreue in diesem Fall sind ja nicht bekannt. Die Frau war von ihrem Ehemann finanziell abhängig und hat sich vermutlich deshalb nicht von ihm getrennt.
Dass die Frau aus dieser Situation ausbrechen wollte, kann ich verstehen, aber was kann das Kind dafür? Hätte sie den Mann irgendwie bei einem Streit im Affekt getötet, hätte ich es verstanden. Ok, sicher dachte sie, wenn ich den Grund für das Sorgerechtsstreit, also das Kind, aus dem Weg räume, gibt es keinen Grund mehr, mich zu überwachen.
Interessant ist dabei aber die Frage, ob die Mutter diese Tat vorher geplant hatte oder ob dem vllt. ein Streit, ein Telefonanruf o. ä. vorausgegangen ist. Dann wäre es nämlich eine Affekthandlung und dürfte nicht so hart betraft werden.
Da davon aber nichts erwähnt wurde, scheint das eher geplant gewesen zu sein, also wie die Staatsanwältin auch sagte, vorsätzlich. Dann wäre die Strafe auch meiner Meinung nach absolut angemessen.
Der psychologische Gutachter in diesem Fall sagte aber aus, die Frau "habe die Verzweiflungstat in einem psychischen Ausnahmezustand begangen, sei dabei aber zurechnungsfähig gewesen, wenn auch in "höhergradig" eingeschränkter Form" und das ist wieder die andere Seite. Ich frage mich, ob sie da nicht eher in die forensische Psychiatrie gehört.
Shranzi sagt ja auch, die Frau wäre die ganze Zeit vorher überaus labil gewesen und ich finde, der Ehemann, der ja eigentlich nur seinen Sohn schützen wollte, hätte seiner Frau lieber psychologische Hilfe besorgen, anstatt diese Überwachungsaktion starten sollen. Aber verstehen kann ich ihn schon.
Ein aus psychologisch und menschlicher Sicht sehr schwieriger und interessanter Fall.
Bleibt abzuwarten, wie es weitergeht.
Nicht nur die Frau war untreu... Er war eigentlich schlimmer... ich kenn sie ja, und die war nervlich total am Ende... Das schon lange vor der Tat.
Sie hätte schon viel früher in psychologische Behandlung gehört (in meinen Augen)
und er, naja, dazu äußer ich mich mal nicht, außer, das er ihr das Leben wirklich oft zur Hölle gemacht hat!
Hätte sie den Mann irgendwie bei einem Streit im Affekt getötet, hätte ich es verstanden.
Das hätten in Kufstein die meisten verstanden!
Da davon aber nichts erwähnt wurde, scheint das eher geplant gewesen zu sein, also wie die Staatsanwältin auch sagte, vorsätzlich. Dann wäre die Strafe auch meiner Meinung nach absolut angemessen.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass das geplant war. Sie hat mir eine Woche vorher noch ganz stolz erzählt, wie groß der Kleine schon ist und wie toll er sich entwickelt... Und dann soll sie sowas geplant haben? Ich glaub eher an nen Nervenzusammenbruch und ne Handlung im Affekt.
Wollte eigentlich schon fragen, ob Du mehr weißt. Ich finde den Fall ja auch deshalb so interessant, weil er in meinen Augen auchwirklich nur vom psychischen Zustand der Frau abhängig ist. Da Du sie kennst, kannst Du das natürlich besser einschätzen.
Nachdem, was Du jetzt schreibst, scheint die familiäre Situation für sie viel schlimmer gewesen zu sein, als der Richter berücksichtigt hat. Und dann rechtfertigt er noch die Überwachung durch den Mann mit ihrer Untreue, obwohl der Ehemann selbst untreu war?
Unter den Umständen finde ich das Urteil viel zu hart, dann gehört sie in meinen Augen in die forensische oder zumindest die geschlossene Psychiatrie zur Therapie und nicht ins Gefängnis. Aber ich denke, dass ihr Anwalt Berufung einlegen wird, das Urteil ist ja noch nicht rechtskräftigt. Gefängnis wäre dann doppelte Strafe, weil sie als Kindsmörderin dort kein einfaches Leben hätte und bestraft ist sie ja dann schon genug.
Wenn es neue Infomationen gibt, dann poste sie mal bitte, würde mich echt interessieren, allein vom psychologisch /psychiatrischen Standpunkt aus.
Gewalt jeglicher Art gegen kleine Kinder ( sei es Körperlich oder Seelisch ) ist in meinen Augen das schlimmste was man tun kann .
Auch die schweren Familiären Probleme sind für mich kein Grund und schon gar keine Entschuldigung für diese barbarische tat .
Diese Frau gehört entweder lebenslang in den Knast oder wenn sie Psychisch nicht zurechnungsfähig ist in eine geschlossenen Psychatrische Anstallt .
Meine Meinung
Ich hab auch nie gesagt, das die Tat ungeschoren davon kommen soll, aber ich finde den Knast verkehrt. Psychisxhe Hilfe wär bei weitem angebrachter in meinen Augen
das mag sein , du kennst die Person ja besser . Aus den Infos die wir haben kann man sich auch kein genaues Urteil erlauben . Deshalb schrieb ich ja entweder Knast oder Psychische Betreuung .
Gewalt jeglicher Art gegen kleine Kinder ( sei es Körperlich oder Seelisch ) ist in meinen Augen das schlimmste was man tun kann .
Auch die schweren Familiären Probleme sind für mich kein Grund und schon gar keine Entschuldigung für diese barbarische tat .
Diese Frau gehört entweder lebenslang in den Knast oder wenn sie Psychisch nicht zurechnungsfähig ist in eine geschlossenen Psychatrische Anstallt .
Ja, das ist auch das schlimmste, was man tun kann, das stimmt. Es gibt soviele Eltern, die ihre Kinder misshandeln,vernachlässigen,quälen oder sogar töten, obwohl sie voll zurechnungsfähig sind. Das kann man sich teilweise schon gar nicht mehr mit angucken. Wenn ich da an meine Tochter denke, der Gedanke, dass ihr mal was passieren könnte, ist schon allein unerträglich.
Und natürlich ist das keine Entschuldigung für diese Tat. Und eigentlich auch nicht der Grund. Um was es geht, ist der psychische Zustand der Frau, denn famliäre Probleme wirken sich, je nach Persönlichkeit, bei unterschiedlichen Personen auch unterscheidlich schwer aus. Sie hätte auf jeden Fall schon viel früher in psychologische Behandlung gehört, dann wäre es zu dieser tat vermutlich gar nicht erst gekommen.
Ich denke mal, dass sie wahrscheinlich auch im Gefängnis sein wird, hab vorhin erst das Datum des Artikels gesehen und das ist ja schon länger her. Und wenn sie dort nicht hingehört aufgrund ihres Geisteszustandes, gehört sie auf jeden Fall in eine psychiatrische Klinik, gar keine Frage.
Aber ich denke, wenn jemand so verzweifelt ist, dass man sein eigenes Kind umbringt... Sorry, aber sojemand gehört für mich so oder so in die Anstalt... Da muss es doch an der psyche egal wie fehlen...
In gewisser weise hast du schon recht ... es ist ein schwieriges Thema und ich bin froh das es nicht an mir ist dieses zu Beurteilen .
Nur Verständniss habe ich für diese Person nicht .
Aber ich denke, wenn jemand so verzweifelt ist, dass man sein eigenes Kind umbringt... Sorry, aber sojemand gehört für mich so oder so in die Anstalt... Da muss es doch an der psyche egal wie fehlen...
Ich bin zwar kein Psychologe, aber schon allein, dass sie über 20x auf das Kind eingestochen hat, deutet für mich auch eindeitig auf eine Verzweiflungstat und nicht auf kaltblütigen Mord. Ein kaltblütiger Mörder würde das Kind einfach töten, wofür ja ein Messerstich ausreichen würde, da er ja sogar geschlafen hat. Außerdem hat sie sich ja sofort der Polizei gestellt. Dieser Zustand muss demnach für sie wirklich so unerträglich gewesen sein, dass sie dem einfach entfliehen wollte, egal, was für Konsequenzen das hat. Anderenfalls hätte sie doch, wie viele andere auch, versucht, das ganze zu vertuschen. Für mich gehört sie auch in eine Klinik. Komisch, dass die Geschworenen das anders gesehen haben.
Aber, was ich besonders schlimm finde, ist eigentlich, dass es überhaupt erst soweit kommen musste, dass dieses Kind sterben musste. Es muss doch Angehörige gegeben haben, die den Zustand der Frau bemerkt haben müssen. Wenn sie Dir, Shranzi, obwohl Du ja für sie eine Fremde bzw. nur eine flüchtige Bekannte warst, schon alles erzählt, muss sie dass doch auch bei Freunden und Verwandten getan haben. Dass man als außenstehender nichts unternimmt, ist klar, aber als Familienangehöriger oder guter Freund, hätte man doch was unternehmen können, müssen. Das versteh ich einfach nicht...
Gute Freunde?? Ist halt die Frage, ob man mit viel Geld umbedingt noch gute Freunde hat...
Und Familie??? Keine Ahnung, sie hat nie darüber was gesagt...
Kaltblütiger Mord war das denke ich nicht . Es ist barbarisch 20 mal auf ein Kind diesen alters einzustechen , sowas macht keiner der sowas Plant . Und wenn doch , dann stimmt tatsächlich was nicht im Oberstübchen und dann wären wir wieder bei der Psycho ...
Warum keiner was gemerkt hat ? Ist es nicht fast immer so dass alle immer weg gucken , das es keinen Interessiert was da nebenan los ist ? Es wird wenn überhaupt immer nur hintenrum geredet , aber tun tut keiner was .
Gute Freunde?? Ist halt die Frage, ob man mit viel Geld umbedingt noch gute Freunde hat...
Und Familie??? Keine Ahnung, sie hat nie darüber was gesagt...
Naja, so abgehoben wegen dem Geld war sie ja scheinbar nicht.
Aber wenn sie echt niemanden hatte, arme Frau, kein Wunder, dass die Auswirkungen dann so ausgeufert sind.
Vor allem, das arme Kind, dass sein Leben dafür lassen musste...
Warum keiner was gemerkt hat ? Ist es nicht fast immer so dass alle immer weg gucken , das es keinen Interessiert was da nebenan los ist ? Es wird wenn überhaupt immer nur hintenrum geredet , aber tun tut keiner was .
Das stimmt, das ist das schlimme in diesem Staat. Aber andererseits wurde das Kind ja vorher nicht misshandelt, da hätte sich vllt. schon jemand eingesetzt. Dazu fällt mir wieder das Gedicht ein, was ich neulich schon gepostet habe:
Ein anderer von Kristiane Allert-Wybranietz
Du siehst zu, wie ein anderer geschlagen wird. –
Wärst du der Geschlagene,
würdest du den Umstehenden vorwerfen,
sie hätten dir nicht geholfen?
Du schweigst,
wenn ein anderer Unrecht erfährt. –
Wärst Du der Unrechterfahrende,
würdest du den anderen klagen,
niemand habe für Dich recht gesprochen?
Du hast genug zu tun,
wenn ein anderer um Hilfe bittet. – Und bist betrübt, wenn niemand
dir als Hilfesuchendem die Hand reicht?
Du bist auch
ein anderer
Für die anderen.
Darüber sollten echt alle mal nachdenken. Aber ob sich daran jemals was ändern wird? Ich fürchte nicht..
Warum keiner was gemerkt hat ? Ist es nicht fast immer so dass alle immer weg gucken , das es keinen Interessiert was da nebenan los ist ? Es wird wenn überhaupt immer nur hintenrum geredet , aber tun tut keiner was .
Gemerkt, dass es ihr nicht gut geht haben einige, aber es hätte nie jemand damit gerechnet, dass sie auf ihr Kind los geht... Das ist es warum nie einer was gemacht hat...
Gemerkt, dass es ihr nicht gut geht haben einige, aber es hätte nie jemand damit gerechnet, dass sie auf ihr Kind los geht... Das ist es warum nie einer was gemacht hat...
Glaub ich, wer rechnet schon mit sowas...
Gemerkt, dass es ihr nicht gut geht haben einige, aber es hätte nie jemand damit gerechnet, dass sie auf ihr Kind los geht... Das ist es warum nie einer was gemacht hat...
ja das stimmt schon , es ist nur schlimm das es hat soweit kommen müssen . Das arme Kind :(
reallife
07.10.2007, 20:04
Das stimmt, das ist das schlimme in diesem Staat. Aber andererseits wurde das Kind ja vorher nicht misshandelt, da hätte sich vllt. schon jemand eingesetzt. Dazu fällt mir wieder das Gedicht ein, was ich neulich schon gepostet habe:
Ein anderer von Kristiane Allert-Wybranietz
Du siehst zu, wie ein anderer geschlagen wird. –
Wärst du der Geschlagene,
würdest du den Umstehenden vorwerfen,
sie hätten dir nicht geholfen?
Du schweigst,
wenn ein anderer Unrecht erfährt. –
Wärst Du der Unrechterfahrende,
würdest du den anderen klagen,
niemand habe für Dich recht gesprochen?
Du hast genug zu tun,
wenn ein anderer um Hilfe bittet. – Und bist betrübt, wenn niemand
dir als Hilfesuchendem die Hand reicht?
Du bist auch
ein anderer
Für die anderen.
Darüber sollten echt alle mal nachdenken. Aber ob sich daran jemals was ändern wird? Ich fürchte nicht..
hätt nicht gedacht dass du in der lage bist solche gedanken zu verstehn.
aber wow, im ernst, genialer text.
ach ja, ich bin einer von denen die helfen. hättste au nich von mir gedacht, ratlos.
reallife
07.10.2007, 20:07
:eek:
HASS...........EINFACH NUR HASS!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! :mad:
hass ist furchtbar und unmenschlich.
hasse dich, liebe dich. was nun ?
vllt trifft es Unfassbarkeit eher.
wer hasst wird gehasst. so ist es