Mailyne
19.05.2006, 00:22
Mal wieder lokale Nachrichten über die sich alle Gedanken machen können:
Ort: Bremen-Vahr, Vahrer Straße
Zeit: 15.05.06, 19:00 Uhr
Ein maskierter und bewaffneter 13-Jähriger überfiel am Montagabend
eine Tankstelle im Bremer Stadtteil Vahr. Nachdem er eine Angestellte
massiv bedroht hatte, flüchtete er zunächst unerkannt mit einigen
Hundert Euro Bargeld als Beute. Er und ein 15-jähriger Mittäter
konnten noch am selben Abend von der POLIZEI BREMEN ermittelt und
vorläufig festgenommen werden.
Zur Tatzeit befand sich eine 21-jährige Angestellte mit mehreren
Kunden im Verkaufsraum der Tankstelle, als sie auf einen maskierten
Jungen mit einer schwarzen Schusswaffe in der Hand aufmerksam wurde.
Die Angestellte hielt die Waffe für eine Spielzeugpistole und maß dem
Kind mit der Ski-Maske keine weitere Bedeutung zu. Es verließ kurz
darauf unverrichteter Dinge die Tankstelle. Wenige Minuten später
erschien derselbe maskierte Junge erneut in der Tankstelle und wartete
ab, bis sich keine Kunden mehr im Verkaufsraum aufhielten. Dann holte
er plötzlich ein langes Messer hervor, hielt es der 21-jährigen
Angestellten an den Hals und verlangte aggressiv die Herausgabe der
Tageseinnahmen. Die so eingeschüchterte Angestellte öffnete die Kasse
und entnahm einige Hundert Euro Bargeld, um sie sogleich an den Jungen
auszuhändigen. Danach flüchtete der junge Räuber mit einem roten
Damenfahrrad in Richtung Kurt-Schumacher-Allee. Nach ersten
umfangreichen polizeilichen Ermittlungen konnte noch am gleichen Abend
ein 13-jähriger russischstämmiger Bremer als Täter ermittelt werden.
Er hatte sich nach der Tat in die Wohnung seines 15-jährigen
-ebenfalls russischstämmigen- Mittäters geflüchtet, um sich und die
Beute in Sicherheit zu bringen. Beide Jungen hatten die Raubtat zwei
Stunden vor der Ausführung zusammen verabredet und vermutlich war die
Strafunmündigkeit des 13-Jährigen entscheidend dafür, das dieser den
Plan in die Tat umsetzte. Der 13-Jährige begab sich nach eigenen
Aussagen zunächst allein mit einer Schusswaffe in die Tankstelle,
brach sein Vorhaben aber wegen zu vieler Kunden im Verkaufsraum ab.
Beim zweiten Versuch begleitete der 15-Jährige seinen Freund bis vor
die Tankstelle. Nach der Tatausführung flüchteten sie dann in die
elterliche Wohnung des 15-Jährigen. Eine polizeiliche Durchsuchung
seines Zimmers brachte die Beute, die Sturmhaube, das Tatmesser und
auch die zuvor mitgeführte Schusswaffe -eine "echte" Gaspistole- zu
Tage. Die Beute war bereits unter den Tätern zu gleichen Teilen
aufgeteilt worden. Als Motiv für den Überfall gaben sie Geldsorgen an.
Die Täter wurden vorläufig festgenommen, auf Grund fehlender
Haftgründe bzw. fehlender Strafmündigkeit jedoch wieder entlassen und
ihren Eltern übergeben.
ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen
Ort: Bremen-Vahr, Vahrer Straße
Zeit: 15.05.06, 19:00 Uhr
Ein maskierter und bewaffneter 13-Jähriger überfiel am Montagabend
eine Tankstelle im Bremer Stadtteil Vahr. Nachdem er eine Angestellte
massiv bedroht hatte, flüchtete er zunächst unerkannt mit einigen
Hundert Euro Bargeld als Beute. Er und ein 15-jähriger Mittäter
konnten noch am selben Abend von der POLIZEI BREMEN ermittelt und
vorläufig festgenommen werden.
Zur Tatzeit befand sich eine 21-jährige Angestellte mit mehreren
Kunden im Verkaufsraum der Tankstelle, als sie auf einen maskierten
Jungen mit einer schwarzen Schusswaffe in der Hand aufmerksam wurde.
Die Angestellte hielt die Waffe für eine Spielzeugpistole und maß dem
Kind mit der Ski-Maske keine weitere Bedeutung zu. Es verließ kurz
darauf unverrichteter Dinge die Tankstelle. Wenige Minuten später
erschien derselbe maskierte Junge erneut in der Tankstelle und wartete
ab, bis sich keine Kunden mehr im Verkaufsraum aufhielten. Dann holte
er plötzlich ein langes Messer hervor, hielt es der 21-jährigen
Angestellten an den Hals und verlangte aggressiv die Herausgabe der
Tageseinnahmen. Die so eingeschüchterte Angestellte öffnete die Kasse
und entnahm einige Hundert Euro Bargeld, um sie sogleich an den Jungen
auszuhändigen. Danach flüchtete der junge Räuber mit einem roten
Damenfahrrad in Richtung Kurt-Schumacher-Allee. Nach ersten
umfangreichen polizeilichen Ermittlungen konnte noch am gleichen Abend
ein 13-jähriger russischstämmiger Bremer als Täter ermittelt werden.
Er hatte sich nach der Tat in die Wohnung seines 15-jährigen
-ebenfalls russischstämmigen- Mittäters geflüchtet, um sich und die
Beute in Sicherheit zu bringen. Beide Jungen hatten die Raubtat zwei
Stunden vor der Ausführung zusammen verabredet und vermutlich war die
Strafunmündigkeit des 13-Jährigen entscheidend dafür, das dieser den
Plan in die Tat umsetzte. Der 13-Jährige begab sich nach eigenen
Aussagen zunächst allein mit einer Schusswaffe in die Tankstelle,
brach sein Vorhaben aber wegen zu vieler Kunden im Verkaufsraum ab.
Beim zweiten Versuch begleitete der 15-Jährige seinen Freund bis vor
die Tankstelle. Nach der Tatausführung flüchteten sie dann in die
elterliche Wohnung des 15-Jährigen. Eine polizeiliche Durchsuchung
seines Zimmers brachte die Beute, die Sturmhaube, das Tatmesser und
auch die zuvor mitgeführte Schusswaffe -eine "echte" Gaspistole- zu
Tage. Die Beute war bereits unter den Tätern zu gleichen Teilen
aufgeteilt worden. Als Motiv für den Überfall gaben sie Geldsorgen an.
Die Täter wurden vorläufig festgenommen, auf Grund fehlender
Haftgründe bzw. fehlender Strafmündigkeit jedoch wieder entlassen und
ihren Eltern übergeben.
ots Originaltext: Pressestelle Polizei Bremen