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Vollständige Version anzeigen : von software producing mit reason 4 auf hardware umsteigen


1040heinz
28.02.2010, 16:58
ich wollte schon immer meine eigene mucke produzieren in richtung industrial techno mit kranken sounds.

es sollte sich nicht nach diesen typischen bum... sch... bum... sch... auf 160 bpm anhören sonder nach etwas ganz individuellem mit charakter klingen.

ich habe mich bislang ein 3/4 jahr lang mit reason 4 intesiv beschäftigt und konnte auch für mich schöne abgedrehte töne mit thor und malström in combination mit scream erzeugen.

also habe ich schon ein paar kenntnisse.

jetzt spiele ich mit dem gedanken mir hardware zu zulegen.

ich habe mich auch schon etwas umgeschaut aber mir ist noch nicht so ganz klar was ich für geräte benötige.

auf jeden fall brauche ich einen drumsequezer, effekte und einen synthesizer.

also dachte ich zuerst an emx die kiste hat alles in einem aber ich glaube der synth hat nicht soviel zu bieten wie andere synths.

da würde ich mich lieber für microkorg, microkorg xl oder korg r3 entscheiden und dazu das kaoss pad 3.

welchen der drei synths würdet ihr mir empfehlen um in richtung industrial techno und verzerrte töne einzuschlagen ?

besonders hat es mir der demo track von micro xl - badgirlz angetan.

das teil besitzt auch 17 kaoss effekte wäre dann das zulegen eines separaten kaoss pads sinnlos ?

so dann brauch ich noch einen drumcomputer aber welchen ?

und viel wichtiger ist für mich ob man dann auch das kaoss pad anschliesen kann um die drums usw zu verzerren ?

dann brauche ich bestimmt noch einen mixer an dem die geräte und boxen angeschlossen werden oder ?! (hab davon echt kp)

kann man die mucke dann irgendwie über pc aufnehmen um als mp3 oder so zuspeichern ?

muss der fertige track dann gemastert werden ?

meine letzte frage wäre erstmal ob man einen ton vom synth den man durch lfo oder so durch jagt und den dann auch auf pc aufnehmen kann um ihn in samples zuschneiden ?!



hoffe auf ein paar ratschläge

flying_sorcerer
28.02.2010, 17:26
kauf dir eine RME HDSP 9652 oder min die HDSP 9632, häng ein paar Wandler über ADAT drann und synchronisire alles am besten über wordclock. Die HDSP Karten haben DSP basiertes Mixing ohne CPU belastung, demnach könntest du dir ein Mischpult sparen

Du kannst über Total Mix alles Kanäle routen um so z.B. auch Auxwege und Returns für Externe Effektgeräte zu definieren

Ich hole mir jetzt die HDSP 9652 mit 3 mal ADAT I/O und hänge es an ein Yamaha O2r / 02R Digitalmischpult. Das Digitalpult fungiert dann als Wandler und Mischer für meine externe Hardware. Über ADAT werden dann die aufgenommenen Spuren auf die Känäle des Pult gelegt...

Wenn du schon mit einer DAW Arbeitest dann ist das Chaos Pad unsinn, weil da kannst dua auch die Plugins nehmen. Externe Effektgeräte lohnen sich z.B. für den Lexicon PCM 70 bis PCM 96 oder TC M2000 bis System 6000 oder den Eventide Eclipse, aber bei den restlichen klingen die Plugins meist sogar besser.

Wenn du dir dann also in der Zukunft Externe Hardware kaufst, egal ob Synthesizer oder Effektgerät wäre es eventuell Sinnvoll von vorn herein darauf zu achten das das Gerät ADAT fähig ist um dann den Prozess der erneuten Wandlung zu übergehen. Der Lexicon PCM 80 ist Analog aber egal.. Der Lexicon PCM paar 90 hat Digital I/O, die Novation Supernova oder auch der Akai S5000 Sampler haben ADAT. Dann kannste den Scheiss gleich Digital an deine HDSP Karte anschliessen. Auf der anderen seite gibt es aber auch externe Geräte die über den analog Ausgang besser klingen, naja.. Die HDSP 9652 kann man ja zur Not mit Analog I/O Karten erweitern, oder du nimmst die HDSP 9632 die hat aber nur ein ADAT, naja... Im endeffekt ist die HDSP 9652 preislich / Leistungsmässig geshen billiger, da sie nämlich 150 EURO mehr kostet und neben den 3 ADAT I/O und SPDIF / AES/EBU sogar noch Wordclock I/O und MIDI hat, Analog I/O kann man immernoch für ein paar Euro bei Ebay nachrüsten.