PDA

Vollständige Version anzeigen : [U]BERLIN GHETTO BASS-BOOTYNIGHT @ Club Maria Berlin[/U]


Beatmik
20.10.2008, 17:29
BERLIN – DETROIT
SAMSTAG 06.12.2008 Open: 23:00h

http://i35.tinypic.com/25zmqzs.jpg

GHETTO TECH / BOOTY FLOOR ( MARIA)

DJ GODFATHER (DETROIT)
WOLLE XDP (TEKKNOZID BERLIN)
SQIM (BGB-COSEKSQIM_WEAR, BERLIN)
AKIM + TIBOR (BGB, BERLIN)


TONKULTUR BERLIN FLOOR (JOSEF)

RALPH BALLSCHUH (D-FENS, BERLIN)
MIKA FLANGER (TKB-BGB, BERLIN)
EGG.ART (MITTE 90 –BGB, BERLIN)
Live PA: DATATRAXX (TKB-WIM-BGB, BERLIN)


----------------------------------------------------------------------------------



Es gibt weltweit nur wenige Artists, die so gekonnt die Hip-Hop-Skills eines Battle-Scratchers mit den Partytugenden eines Techno-DJs kombinieren und dabei den Funk, oder besser: den Ass-Shake-Moment nicht verlieren wie Bryan Jeffries alias „DJ Godfather“. Bryan kann sich wirklich damit brüsten, zeitlebens nur sein eigenes Ding gemacht zu haben.

Sein Sound, den er selbst als Ghettotech bezeichnet, stellt ein stiefkindliches Bindeglied zwischen Urbansounds wie Hip-Hop, Miami Bass und Crunk und Techno- und Electro dar, dessen auf um die 160 Beats pro Minute hochgepitchte straighten Tech-Grooves und oftmals eher unter die Gürtellinie zielende Rhymes wegen ihrer Juicyness nie so richtig Kredibilität bei den Intellektuellen der Szene ernten konnte und dennoch dank seines Außenseiterstatus zum Kultsound mutiert ist. Es ist eine Art clubtauglicher Kompromiss zwischen HipHop als wichtigste aktuelle Jugendkultur und der unbändigen elektronischen Tanzmusik, wie sie in den 80er Jahren in Detroit und Chicago entstanden ist.



http://i36.tinypic.com/11kumn4.jpg


Mit sechzehn Jahren startete der Godfather (der Name wurde ihm bei einem Radioauftritt verpasst und blieb hängen) seine Karriere als Battle-DJ - “Ich konnte scratchen, bevor ich mixen konnte” - und spielte hoch gepitchten Miami Bass für eine Crowd, die mit Techno in den Airwaves groß geworden war und dennoch auf HipHop feierte: “Detroit ist nach wie vor eine sehr urbane City”, erzählt Godfather: “Techno wurde zwar hier geboren, aber der Großteil der Leute in den Clubs war und ist es nicht gewöhnt, dass der Sound so elektronisch klingt, aber in dem ich Techno mit Miami-Bass-Musik mixte, schaffte ich es, die Leute zum Tanzen zu bringen.”

Und das dass Konzept auch in Berlin funktioniert wird er am 06.12. auf dem Mainfloor im „Club Maria“ erneut unter Beweis stellen.


Dazu gesellt sich „Wolle XDP“. Dieser ist mit seinem Können als Techno-DJ allerorten bestens bekannt. Bei der Berlin-Ghetto-Bass-Party gibt es nun die Möglichkeit, ihn von seiner anderen Seite kennen zu lernen. Seine musikalischen Wurzeln gehen zurück in die Zeit, als er in jugendlichen Jahren die Ostberliner Strassen als Breakdancer unsicher machte. Und das auch damals schon mit Erfolg. Er brachte es zweimal hintereinander zum DDR-Vizemeister!

Zum Breakdance wird ihn heute mit Sicherheit niemand mehr überreden können. Aber seine Liebe zu´Ghetto-Vibes mit expliziten Vocals a la "2 Live Crew" hat er sich mehr als nur erhalten. Damit ist es auch zu erklären, dass er seit vielen Jahren Chicago-Ghettofunk und Detroitbass nicht nur leidenschaftlich sammelt, sondern sich auch in dieser Szene einen guten Namen als DJ erarbeitet hat.

Für ihn sind diese Partys mit ihrer "Abfahrt" und ihrem trashigen Humor eine immer wieder äußerst willkommene Abwechslung.

Unterstützung gibt’s von den Berlin Ghetto Bass DJ’s „Sqim“ und „Akim & Tibor“.

Wer zwischendurch klassischen Berliner Sound hören möchte, kann auf dem Tonkultur Berlin Floor zu aktuellen Techhouse-, Deep-, und Minimalsounds von „Ralph Ballschuh“, „Mika Flanger“ und „Egg-Art“ abfeiern. Dazu präsentiert „Datatraxx“ eine Live PA mit seinen Releases auf den Netlabels „Tonkultur Berlin“ und „White in Music“.


Los geht’s um 23.00 Uhr unweit des Berliner Ostbahnhofs.

www.djgodfather.com
www.tekknozid.de
www.berlin-ghetto-bass.de
www.tonkulturberlin.com
www.clubmaria.de