Vollständige Version anzeigen : Effizienter produzieren
Hallo,
bin auf der Suche nach Soft-und Hardware,workshops, elektronischer Musik(downloads zur musikalischen Orientierung) etc...eben alles was mich vorran bringt und damit auf diese Seite gestoßen.
Meine Zeit als "Homeproducer" ist recht jung und würde sie daher gern fragen ob sie mir informationen über gängige methoden,material in der (Hard-)Trance-,Electronica-,House-,Techno- etc Produktion geben könnten.Wie produziere ich effizient solch genrezugehörige Musik bzw. welches Material ist heutzutage Pflicht bzw. genau auf diesen Stil aus?
Wo wird mir ein fundiertes Wissen über den aufbau eines tracks der oben genannten genres beigebracht und deren techniken um es mit meinem zu kombinieren?
Benutze bisher FL Studio und Cubase SX dazu diverse Synths,Sampler von NI und Samplepakete von Ueberschall und denke über den Kauf eines Virus TI,eines Jomox XBase in Zukunft nach.Mir ist nachdem ich mich in die diversen Softwares eingearbeitet habe immer mehr klar geworden,dass ich mich in der Scene nach Klangmaterial umschauen muss um schnell zu lernen und effektiver Ideen umzusetzen,vorhandenes Material einzusetzen bzw. nach neuem zu suchen von dem ich lernen kann(das heißt: nicht klauen).Daher bin ich hier.
Vielen Dank im Vorraus für das Lesen der Nachricht.
dj bluemoon
16.04.2008, 21:38
UUUUUUUUmwuuuuucht, Frischfleisch.......hau rein.........und helf dem dürstenden.....grinz....da biste bestens auffgehoben bei ihm...einfach on an ihn, und er wird dir helfen....
Black Hole
16.04.2008, 22:47
ach der Umwucht ist Produzent?
Dann kannste mir das doch auch beibringen, oder? Wenn man das mitm PC machen kann und nicht gleich 2216783€ fuer Hardware ausgeben muss.
aber ne Frage, R87...
wer ist diese "sie" von der du da redest??? ;)
ja das ist so eine Sache mit dem Techno machen, wie soll ich sagen... Irgendwie muss jeder selber dahinter kommen wie es funktioniert. Es gibt da wohl einige Anhaltspunkte an die man sich halten kann.
Letztendlich muss man einfach draus los machen, die besten Sounds entstehen oft durch Probieren. Damit schliesse ich das Thema Side Chain z.B. nicht aus. Allerdings muss man natürlich wissen was diese Geräte für Funktionen mitbringen und diese Verstehen, so kommt man dann allein auf den Trichter was man tun könnte und hilft beim Experimentieren. Nach ein paar Jahren weiss man dann genau was wann welches Gerät wie in welcher Konstelation oder Verschachtelung mit anderen tut oder sich verhält.
Grundlegend ist es daher nicht verkehrt sich ein paar Bücher über die Grundlagen der Tontechnik und Synthesizer zu lesen.
Meistens helfen auch die Handbücher von Externem Outboardequipment.
Behringer bietet unglaublich Umfangreiche Handbücher zu ihren Produkten, durch die man eine Menge über Tontechnik lernen kann. Anwendungsbeispiele erleichtern das Verständis.
Ich selber bin allerdings kein Behringer Fan, doch die meisten Professinellen Geräte Hersteller setzen meisst ein gewisses Mass an Wissen voraus und halten dementsprechend ihr MAnuals knapp und aufs wesentliche beschränkt, wohingegen die Behringer Manual selbst Fremdwörter aufschlüsselt. Und das beste man kann sie kostenlos auf der jeweiligen Herstellerseite laden und ja... man wird es nicht für möglich halten... LESEN.
Lernen kann man immer und meistens kostet es nichts!
Es gbt da glaube ich sogar noch ein Buch über Techno Musik Produzieren, das Zeigt die Basics usw., Harmonielehre ist kein Muss aber wenn man es kann...
Tja zum Schluss solltest du dich noch mit dem Mix und Mastering beschäfftigen, hier wird dein zuvor gelerntes Wissen nochmals vertieft und du lernst richtig mit deinem Audiomaterial umzugehen.
Sorry, wenn meine Antwort zu allegemein gehalten ist, aber ich habe deine Frage auch nur sehr Allegemein auffassen können, weil kein genauer Ansatz zu erkennen war.
Interesanter Link (einfach mal durch die Seite wühlen/ geile Tipps/Videos)
http://www.sonicstate.com/articles/article.cfm?id=148
@edit:
Grade sehe ich....
Du willst dir einen Virus TI und dieses Jomoxx Ding kaufen.
Wenn du einen TI hast kannst du das andere ohne bedenken Weg lassen (braucht du dann einfach nicht mehr)
ach der Umwucht ist Produzent?
Dann kannste mir das doch auch beibringen, oder? Wenn man das mitm PC machen kann und nicht gleich 2216783€ fuer Hardware ausgeben muss.
aber ne Frage, R87...
wer ist diese "sie" von der du da redest??? ;)
Natürlich gibt es auch so Vögel wie du die nur im PC mit Plug Ins arbeiten, aber es hört sich ncht so FETT an wie ein echter Synthesizer. Ausserdem hat ja jeder Synth seinen eigenen Charackter nur alleine schon wegen der Bauteile. Ein Plug iN wird sich immer wie PC anhören, ist ja doch irgendwo logisch einleuchtend oder???
Wie auch immer, ich bin kein Produzent in dem Sinne, ich habe auch gar nicht vor einer zu werden.
Ich habe Spass an der Technik, den Sounds und was man da sonst noch alles anstellen kann. Aber im Gegensatz zu vielen anderen die Techno machen, habe ich mich Jahrelang durch Bücher gewälzt um mehr über die Hintergründe zu erfahren.
Weil nichts ist dümmer als zwar am Rgler zu drehen, aber gar nicht zu Wissen woran man da dreht bzw. was genau Technisch im Hintergrund passiert wenn man daran dreht, das schliesst Mix und Masterng nicht aus.
Aber auch hierfür braucht man sehr viel Erfahrung, ich bin nur ein kleiner Hosenmatz, der dies alles als Hobby betreibt, allerdings Profesionell. Ich bin Froh wenn es dieses Jahr endlch mal klappt meine LP raus zubringen.
Xell Tremox
17.04.2008, 20:19
ach der Umwucht ist Produzent?
Dann kannste mir das doch auch beibringen, oder? Wenn man das mitm PC machen kann und nicht gleich 2216783€ fuer Hardware ausgeben muss.
aber ne Frage, R87...
wer ist diese "sie" von der du da redest??? ;)
Ach das ist wirklich seeeehr einfach. Gerade mit Fruity Loops - Habe schon sehr oft besuch gehabt und die wollten unbedingt mal techno machen bei mir. Ich habe denen 5 Minuten erzählt wie man wo was einsetzt und zusammen baut - und zack... Schon ging alles FAST von alleine...
Wenn du die grundschritte drauf hast, heisst es nur noch antasten an weitere möglichkeiten wie Effekte etc... Das lernst du alles von alleine - Du musst dich halt nur damit STÄNDIG mit befassen und niemals die lust dran verlieren.
Wenn ich dir meine ersten Tracks zeige wo kein schema drin ist und so lachst du dich erstmal kaputt... Hauotsache irgendwas gemacht :D
Irgendwann kommt man auch dahinter wie und wofür zB ein Oscilator ist und wofür man Synthesizer auch benutzen / missbrauchen kann
Black Hole
17.04.2008, 22:39
Also ich wollte ja nur generell was machen... und die Grundlagen kann man doch auch am PC lernen, oder?? Und wenn nicht isses mir zu teuer um es nur erstmal auszuprobieren...
klar auf jeden Fall kann man am PC lernen.
Wenn du später dann aber doch mal Hardware kaufst wirst du allerdings merken, dass die GEräte sich anders Verhalten, sie reagieren ganz anders.
Black Hole
18.04.2008, 10:17
Jep...
Aber was kannst du mir als prog empfehlen? Und wo bekomm ich Samples her? Und wie bau ich das Grundgeruest von nem Song auf? Und wie find ich ne Melodie?
Hehe du siehst dass ich garkeine Ahnung habe:p
@ R87:
Meine Antwort auf deine letzte PN... lieber hier rein, weil es kann länger werden und die PN`s sind leider Zeichenlimitiert.
OK, auf gehts lol
Warum für mich Fruity Loops und Reason schnell keinen Sinn mehr gemacht hat war folgendes: Ich habe Fruity Loops warscheinich die einser Version benutzt sowie die erste Version von Reason. Die Klangqualität kommt einfach nicht an ein Externes Gerät heran, es ist einfach nicht möglich, jeder der was anderes behauptet hat keine Ahnung und das ist Fakt, da darf sich wer will angegriffen fühlen... mir egal.
Fruityloops und Co. setzen auf das Triggern und transponieren von Sampels. Doch ist es nicht besser seine eigenen Sampels erstellen zu könne in höchster Qualtität wie z.B. 192 Khz 24 Bit??? Da kommt kein Fruity Loops mit, ist einfach so, wer sich angegriffen fühlen will, bitte...
Diese Programme finde ich alle sehr gut, das ist keine Frage, es unglaublich einfach einen Track zu basteln und vor allem erzielt man schnell ein Ergebnis. Man ist aber nichts destotrotz durch die Anzahl und Qualität der fertigen Sampels beschränkt in seiner möglichkeit.
Also gibt es zumindest für mich die möglichkeit zu sagen, OK ich Sapel die Synth ab und erstelle mir meine eigenen Sampels bzw. Spuren und bearbeite sie dann nach.
Ausgangspunkt für einen Mix sind immer die einzelnen Spuren, o sie nun aus einem Plugin, Fruity Loops oder sonst wo her kommen.
Diese spuren sollte man am besten in Cubase oder einem Vergleichbaren Host laden. Mac User werden warscheinlich bevorzugt auf Pro Tools oder Logic gehen.
Wie auch immer. Für die Nachbearbeitung mit Effekten innerhalb der Anwendung gibt es Plugins und Hallgeräte von Lexicon oder TC. Du kanst eine Spur nach der anderen mit Analogem Outboard nachbearbeiten, indem du deine Spuren einzeln durch die Ausgänge deines Interface an die Hardware schickst und dann das Effektsignal wieder als zusätzliche Spur aufnimmst. Cubase bietet seit SX 3 hierzu eine geniale Lösung an indem ein weiterer seperater Bus für diesen Arbeitsschritt eingerichtet werden kann.
Lexicon hat mit dem MX 400 ein Gerät rausgebracht das du als VST Plugin in Cubase einbinden kannst, so spart man sich eventuelle Latenzverzögerungen bei einer Analogen aufnahme. Die Effekte werden hierbei in der Maschine berechnet.
Das MX 400 kostet 400 € und ist absolut zu empfehen. Du kannst natürlich auch auf Basis von TDM z.B. div. Plugins in Externer Hardware berechnen lassen um deine Spuren zu bearbeiten. Allerdings wesentlich teurer.
Du hast bereits sehr gute Hersteller erwähnt. Sonalksis kann ich nur empfehlen, genauso wie die Waves Plugins, die man bei bedarf sogar auch mit einem Hardware Interface DSP Powered berechnen lassen kann.
Bei dem Sonalksis EQ ist gleich ein Spektrum Analyser mit bei, du must allerdings aufpassen das du ihn nur bei jeweils einer Spur aktivierst. Ich hatte das Problem das ich nach einigen Spuren den Spektrumanalyser nicht mehr Realtime angezeigt bekommen hatte. Ich dachte erst es sei die CPU in den eller gegangen, aber Nein, du musst nur eine Spur mit dem Analyser aktivieren und Analyser in der nicht benötigten Manuell wieder ausschalten, weil ansonsten der analyser im Hintergrund weiterarbeitet.
Zum Mien und Mastern gibt es unzählige Theorien und jeder macht es auch ein wenig anders, aber halten sich natürlich alle einen Masstab. Nicht zuletzt entsteht der besondere Sound durch Hochwertige externe Geräte und das selbst wenn du hauptsächlich mit Plugins gearbeitet hast. Sprich es macht auch Sinn seine Plugin Spuren z.B. durch einen Externen Studio Channel zu jagen, dadurch kann man dem Sound dann ein wenig mehr Fülle und Chrakter geben.
Um einen guten Mix zu machen reicht es im Prinzip schon aus wenn du die günstige Sonalksis Suite benutzt. Achte einfach ganz simpel darauf das du die Sounds in bestimmte Bereiche integrierst. Das heisst vor allem das du die Charakterlichen eigenschaften jedes Sounds erkennen musst und diese dort hervorhebst. Hierzu musst du aber zuerst dem Sound im Spektrum Platz verschaffen. Ganz wichtig um einen Anfänger MIx gut klingen zu lassen: Weg mit den Bässen. Alles was kein Bass ist ausser Basedrum und Bassline hat nix m Bassbereich zu suchen, aber wirklich rein gar nichts verloren. Ansonsten matscht man sich untenrum alles zu. Hat man einen sehr tiefen Bass ist es vieleicht sinnvoll selbst die Basdrum mit einem Lowcut zu versehen, damit man an gewisserstelle den Bass von der Bassdrum differenzieren kann. Wie gesagt es sollte alles seinen Raum bekommen. es kann sein das etwas anderes im weg ist... In diesem Fall ist es Unsinn den Sound an der Stelle voll reinzudrehen oder reinzuboosten. Sonderne eher das was im weg steht schmalbandig an anderer Stelle zu entfernen.
Das bearbeiten jeder Spur mit einem LP und HP ist muss, die HH sollten wenn möglich fast ganz und gar komplett alleine stehen.
Kompression... Das Kapitel ist fast schein bar endlos gross.
Ich würde empfehlen, wenn man so eine Diskussion startet, sich auf ein einziges Themengebiet zu beschränken, weil ich glaube der eine oder andere erkennt an meiner Schreibweise, das ich das so kurz wie möglich halten will aber auch gleichzeitig so informatif wie möglich. Aber es ist echt schwer alles so genau in kürze zu beschreiben, das geht eigentlich gar nicht. Hehe Vieleicht werde ich ja mal ein Buch schreiben lol
Ach das ist wirklich seeeehr einfach. Gerade mit Fruity Loops - Habe schon sehr oft besuch gehabt und die wollten unbedingt mal techno machen bei mir. Ich habe denen 5 Minuten erzählt wie man wo was einsetzt und zusammen baut - und zack... Schon ging alles FAST von alleine...
Wenn du die grundschritte drauf hast, heisst es nur noch antasten an weitere möglichkeiten wie Effekte etc... Das lernst du alles von alleine - Du musst dich halt nur damit STÄNDIG mit befassen und niemals die lust dran verlieren.
Wenn ich dir meine ersten Tracks zeige wo kein schema drin ist und so lachst du dich erstmal kaputt... Hauotsache irgendwas gemacht :D
Irgendwann kommt man auch dahinter wie und wofür zB ein Oscilator ist und wofür man Synthesizer auch benutzen / missbrauchen kann
Beim Techno Produzieren, so zumindest meine Meinung kommt es nicht unbedingt mehr so viel drauf an wie man sein beat zusammenwürfelt.
Was einen Individuellen Track ausmacht sind seine Sounds ud die hat man in Fruity nicht...
Wie viele Millionen mal wurde Fruity über den Ladentisch verkauft...?
Alle machen Techno und ausgerechenet alle auch noch mit dem selben Sounds... oder haben se etwa in jeder PAckung Fruity andere Sampels beigelegt!?
Auf meine Urei sthet z.B. Seriennummer 0946 oder auf meinem Waldorf Synth Seriennummer 496 genauso habe ich einen der letzen 5 in Deutschland verfügbaren Noah Geräte ergattert / die Sounds hat nicht jeder und wenn doch, egal... ich kann den Sound so machen wie ich will.
Achso und die Frage ist nicht "wie und wofür ein Oszilator" sondern was ein Oszilator... ;-)
Wobei der Oszilator fast scon die unbedeutenste Rolle am Synthie spielt, weil er ja nur der erzeuger der Amplitude ist. Im endeffekt würde ein einfaches Rauschen aus Soundgenerator voll kommen reichen, weil das Rauschen das gesamte Spektrum erfüllt das man dann mit den Fillter und der Modulation berbeiten kann ;-)
@ umwucht
Vielen Dank im Vorraus für deine Auskünfte.
Ich möchte nun im Bereich Kompression eindeutiger fragen.
Zunächst einmal grundlegend welche Attack-und Releasezeiten bzw Threshhold und Ratio für BD,Snare,Clap,Hi-Hats sollten gelten(um natürlich davon ausgehend die einstellungen individuell oder übertrieben vorzunehmen wenn es mal gefällt) ?Dass man z.B bei den Hi-Hats,die auf jeder achtel oder sechzentel note liegen,eine extrem kurze Releasezeit einstellen sollte um so den pegel der nächsten Hat nicht zu beeinträchtigen hab ich z.B. schon geschlussfolgert.In einer diskussion in diesem forum habe ich erfahren bei einer BD sollte eine kurze Attack-Zeit eingestellt werden um sie im weiteren verlauf punshen zu können,nachdem man den Threshhold,die Ratio etc eingetellt hat...jedoch stehe ich manchmal vor dem problem,dass bei der ein oder anderen BD eine art Klacken entsteht(als würde man an einer Holztür klopfen) und die bassanteile bzw das drücken vermindert wird...oft dreh ich so lange an den parametern rum bis ich wohl fast jede erdenkliche konstelation ausprobiert habe aber der sound ist im besten fall genau wie vorher)natürlich achte ich auch auf einen vorher nachher pegelausgleich.Und du meinst ein Lowpassfilter für die Drums und ein Hipassfilter für die Hats ist pflicht?Schickst du grundsätzlich alles(z.B. auch Pads und Strings) durch Filter?Und in welchem Pegelbereichen sollten die einzelen Instrumente zueinander stehen?Ist mindestens ein dezenter Nachhall pflicht?
Wie hast du die grunlegenden techniken des abmischens gelernt und wird es einfacher(vorrausgesetzt man weiß was man tut)mit hochwertigem equipment?
Willst du mich testen, oder ist dir deine Frage ernst?
dj bluemoon
20.04.2008, 15:30
Willst du mich testen, oder ist dir deine Frage ernst?
ich glaub das is ihm ernst, siehste schon an der art wie er schreibt, hab noch keinen gesehn, zumindest hier im forum, der sich schon so in die materie reingeschafft hat wie er.....also sei friedlich....grinz
Du must nur dann Komprimieren wenn sich das gewünschte element Dynamiktechnisch nicht in den Mix einfügt.
HiHtas wüde ich grundsätzlich nicht Komprimieren, da durch die kompression der Klang dumpf wird und so die brilianz der HH wegnimmt. Man kann allerdings die Drum Subgruppe nehmen wo ja dann auch die HH dabei ist und die Komprimiert in gewissem Verhältnis dazugeben um so einen gewissen Effekt zu erzielen.
Die BD kommt ja bei Techno meisst aus einem Preset Gerät, oder ihr benutzt Sampels. Da alle ohne Ende Geil auf Bassdrum sind, sind diese Sampels oder Presets ohnehin schon so weit ausgearbeitet das man nicht unbedingt mehr was verändern müsste, ausser vieleicht bei bedarf entweder den Attack mittels eq oder transient designer rauszuholen. In einigen Anwendungsgebieten, also grade wenn man sich sein BD selber macht kann es Sinnvoll sein mit einem Kompressor die Drum zu bearbeiten, z.B. wenn zwar Bassanteile / Sustain da ist aber zu leise, oder wenn zu wenig attack da ist.
der Kompressor verändert nicht dn Sound an sich sondern tut nur leise machen, allerdings geben viele Hochwertige Kompressoren dem Sound aufgrund ihrer Eigenschaften eine gewisse Note.
Der Attack sollte da angestzt werden ab wann du willst das Leise gemacht wird, der Realease immer so weit wi die Unterdrückung stattfinden soll und nie länger als wie der nächste Attack einsetzen könnte. Die Ratio ist dem Ohr überlassen, entsprechend der Anforderung. Nur je mehr die Ratio um so langsamer arbeitet der Kompressor, deswegen immer gutes Equipment nutzen.
Du kannst auch einer Bassline mit einem Kompressor mehr Akzent geben indem du mit einer niedrigen Attackzeit ziemlich am anfang der jeweiligen Basnote ansetzt. So unterstützt du den Bass und akzentuierst einen Attack.
Es gibt fälle wo eine Modulierte Fläche z.B. lauter und leiser wird, hier kannst mit dem Kompressor die Lautstärke der Fläche auf einem Level halten indem du ihm so einstellst das er bei überschreiten der gewünschen Lautstärke sofort das signal abbremst. ein OptoKompressor finde ich hier sehr gut, ich benutze einen TF Pro für so was weil er sehr unaufällig und weich ist. Der SSL kann beides entweder ist er Hart wie ein Stein oder Weich wie eine Feder.
Wohingegen ein DBX Transistor Kompressor eher hart ist und zu deinen beschriebenen harten Klack Attack Geräuschen fürht die man aber gewust wie auch mit dem EQ nachbearbeiten kann.
Es stehen dir alle möglichkeiten offen.
Generell kann man bei einer Bassdrum sagen das eine krze Attack und Release Zeit den Attackauschlag der Drum wegnimmt und absenkt so das du den leisen unteren Bereich der Drum lauter drehen kannst, also denn Bassanteil.
Jetzt ist dein Drum aber ziemlich platt aber hat gut langstehenden Bass / Sustain, um aber wieder Attack in die Drum zu kriegen legst du einfach nochmal einen Kompressor und akzentuioerst die Drum, oder du nimmst den SPL Transient Designer, der macht so geshen alles von alleine. Zum Schluss noch mit dem EQ den Attack rausholen und eventuelle überlappungen mit einem Bass aus dem Frequenzspektrum entfernen aber dafür weiter unten etwas reindrehen wenns sein muss.
Normal hast du aber Glück und deine Preset Drum ist gut genug, so das du gar keinen Kompressor brauchst.
Wie gesagt der Kompressor muss nicht eingesetzt werden, viele versprechen sich was Wunder ein Kompressor angeblich machen wird. Ist Blödsinn, als Anfänger neigt man dazu sich von einem Kompressor verarschen zu lassen. Ein Kompressor dient nur dazu um Lautsärkeschwankungen auszugleichen, um so das Dynamic Verhalten des Sounds oder des Audiomaterials zu verbessern. In einigen Fällen kann man ihn Überdrehen und so ganz witzige effekte erzielen. Durch das Absenken dr Lautstärke wird das material nach unten gedrückt, so das man es später lauter machen kann um ein gesamteinheitliches Lautstärke verhältnis zu bekommen. Es erscheint je nach Material ein wenig Dichter und Fülliger. Aber nur weil eben der unterschied zwischen den Lauten Passagen oder zu hohen Attackspitzen die Übersteuerung verurscahen und den leisen pAssagen nicht mehr so ist... Ausserdem gibt ein guter Kompressor bedingt durch seine Architektur und Bauteile sowie Wirkungsweise im Release dem Signal einen eigeen Charakter. Das ganze wird dan als Warm bezeichnet.
Ich kenne niemand anderen,der mir bisher grundsätzliches gezeigt hat...geschweigedenn musik produzieren sich ernsthaft vornimmt,daher habe ich bisher nur ausprobieren können und hören welchen effekt es hat wenn ich einen kompressor oder filter einsetze etc...aber fundiertes wissen habe ich bislang nicht erhalten.
Es war ernst gemeint
Das grösste Problem bei einem Kompressor ist gerade am Anfang, das du gar nicht den Unterschied erkennst wenn du an den Reglern drehst.
Ausserdem ermüden deine Ohren sehr schnell, Sprich je mehr und länger du versuchst noch so angestrengt den Kompresor korekt einzustellen, passiert grade mal das Gegenteil, weil sich nach einiger Zeit alles gleich anhört.
Am besten ist es wirklich sich ganz Simples Audomterial zu nehmen und dann mal anzufangen zu gucken wo der Sound sich verändert. also einfach mal den Release halboffen lassen und dann mit dem Attack und der ratio durchzufahren um zu sehen wann der Kompressor "Zu" macht. Der release sollte halt nur so lange sein wie entweder die Kompression gewünscht ist oder kurz bevor der nächste Attack Einsatz sei würde. ansnsten machst du alles Platt oder es fängt an zu Pumpen.
Nur wie gesagt das erkennen und hören der Funkrion des Kompressors ist schwer...
wenn bestimmtes Audiomaterial schon gut ist, brauch man keinen Kompressor, am Anfang würde ich einen Kompressor nur empfehlen wenn man definitif feststellt... OK hier gibts probleme mit der Lautstärke, also ein Sound hat zu starke Pegelschwankungen die es schwer machen, den Sound beim mixen im Track unterzubringen.
Danke für die auskunft...nur was mich zum schluss noch interessieren würde ist wie du die theorie im laufe der zeit gelernt hast bzw sie in der praxis einzusetzen...Kontakte?Unterricht?Oder ausschließlich selbst beigebracht(was ich denke ein wichtiger Punkt ist,nur geht es mit infos von erfahrenen mit sicherheit schneller)
Alles zusammen. Mein grösster Mentor ist ein Arbeitskollege (seit neustem Tonmeister)den ich jetzt seit 8 Jahren kenne. Aber mit der Zeit habe ich meine eigenen Gedanken entwickelt und einen anderen Bezug zu er Materie aufgebaut.
Aber zu deiner Frage: Alles zusammen, ich habe Bücher, Videos, Schulungen, die Hardware habe ich sowieso und dementsprechend auch genug Nahtoderfahrungen.
Unterricht gibt es dafür in dem Sinne nicht, Mix und Mastering ist eine reine Geschmacksfrage. Weil jeder hört die Musik anders. Du kannst lernen eine Gitarre zu spielen. Das andere hat alles mehr was mit Technik und Musikalischem Verständis zu tun.
Jemand der keine Ahnung hat wird zu einem Fruity Loops Track sagen... WOW it der Sound (Klang) Geil.
Jemand anders wiederum wird sich fragen was der Scheis soll.
Ich denke ich werde erst einmal abwarten was das praktikum in einem tonstudio dass ich vorraussichtlich demnächst antreten kann für erfahrung mit sich bringt...wenn ich damit fertig bin will ich tontechniker an einer FH machen...ich denke das ist ein gute möglichkeit um seine eigenen produktionen einen professionellen unterbau zu geben.Nur will ich ungeachtet dessen überall wo es nur geht infos sammeln...daher würde es mich interessieren von welchen büchern und videos du sprichst.
Studiobibel -> Hat ein Arbeitskollege geschrieben (Marco, Besler)
Erfolgreicher Service Elektronischer Musik Instrumente -> Franzis
Effekte Prxisbuch -> Carstensen
Synthesizer Programierung ->Carstensen
Das PC Tonstudio -> Verlag keine Ahnung
Waves Mastering Guide -> Verlag glaube ich Waves (ist aber auf Englisch)
Das Tonstudio Handbuch -> Carstensen
Hands on Cubase -> Alle Teile auf DVD
Hands on Mix and Mastering ->Tishmeyer
Diverse Fotokopien von Deutsche Pop Unrichtsmaterialien
1200 Seiten Fotokopien von Hofa Lehrmaterial
Audio Mastering -> Tishmeyer Publishing
Diverse DVD`s von SAE / Studios 301
Und einige Kopien ausm Netz sowie Pöhlertsche Harmonielehre
Sind nur so ein paar Bücher oder Medien, wie an will. Aber es hat mir gereicht. Bin schliesslich Hauptberuflich Comuter Jogie. Der Rest ist halt alles Probieren und erfahrungsaustausch mit anderen.
Ich denke mal wenn du so zu Hause was angucken willst sind die Mastering Sachen von Tishmeyer Publishing nicht schlecht.
http://www.tischmeyer-mastering.de/pwde/
Aber wenn du eh auf eine FH gehen willst... Toi Toi Toi, dann kannst du ja wenn du fertig bist bei mir den Raum vermessen und die Akustik machen lol
Als Praktikant wirst du warscheinlich nicht so viel mitbekommen, wenn ich ehrlich sein soll, warscheinlich wirst du höchstens mal die Micros hin und her fahren dürfen oder so.
Ist für dich nicht SAE in Frage gekommen?
Xell Tremox
20.04.2008, 16:35
@ umwucht
Hmmm also wenn man Fruity Loops oder Reason RICHTIG bedient und alles sauber abmastert und im FX Channel alles sauber aussteuert wirst du sicherlich nicht merken das ein track per software gemacht wurde...
Du wirst nicht glauben wieviele "STARS" mit dem PC musik machen.
Klar ist der Sound ein ganz anderer über Hardware aber mit den richtigen kniffen und effekten etc... hörst du das 1000%ig nicht mehr raus :)
Heutzutage sind die Programme so ausgereift - Ich kann dir mal die Tracks vom Synthor zeigen... Der macht alles mit Reason - So klarer sound und so.. Echt hammer
Gibt es da etwas,woran man nur schlecht ran kommt wie z.B. die 1200 Seiten HOFA Material,die du mir als pdf o.ä. schicken würdest?Nach dem,woran ich einfach kommen kann,werde ich mich noch erkundigen.
Na du bist gut... ich würde dir ja gerne pdf schicken... aber wer scannt denn die ganze scheisse ein?
Hab grad deine geänderte nachricht gelesen.SAE ist sehr teuer...das wäre ja nicht das problem...nur habe ich das geld bei weitem nicht...und ja das wär meine erste wahl gewesen.Selbst auf die SfT bei mir inder nähe zu gehen ist aus meiner sicht ein privileg für menschen mit geld.
Und natürlich dachte ich nicht daran,dass du irgendwas für mich einscannen könntest,vieleicht hättest du da ein paar dateien auf deinem rechner bereit,dachte ich.Is aber kein ding wenn nich.Ich erkundige mich schon noch ausführlich.
Kein Ding, ich kaufe mir auch lieber neues Equipmet oder was geiles zum esen und einen Kasten Bier als irgendwo zu SAE zu gehen um das zu lernen was man eh schon weiss.
Echt zu teuer und einen Job bekommst du dann auch nicht, abgeshen davon sind Tontechniker gar nicht so gut bezahlt wie man denken würde. Ich habe letztens ei Angebot gesehen: Als Selbstständiger 17 EUR die Stunde... das kannste doch Knicken, dafür bezahl ich doch keine 10 tsd EUR SAE...
Has mir grad 2 mal die selbe PN mit deinen Kontaktdaten geschickt...weiß bereits wie ich deine seite finden kann...werd mir auch noch im einzelen die handbücher durchlesen zu den synths etc...hab auch grad in ner anderen unterhaltung von deiner empfehlung diverser magazine erfahren...wenn ich was interssantes in diversen unterhaltungen mitbekommen sollte meld ich mich einfach noch mal.
keine ahnung, ich wackel als mit dem Bein um, da kann es schon mal passieren das ich das Ziel verfehle und was doppelt schicke.
DJ Tomstrong
20.04.2008, 19:00
interessant was ich hier so gelesen hab , ich habe 1/4 verstanden, lol .
sag mal umwucht , wie lange arbeitest du so im schnitt an einem track ? ist das harte arbeit ? bei mir ist es so , dass wenn ich nicht den sound bekomm den ich will , ich sehr schnell die lust verliere.
tja, bei mir ist es genau anders rum.
Ich spiele an den Sounds rum und es entstehen tsd. von neuen Ideen, also immer wieder neue Sounds. Nur ist dann das Problem.. wie ich diese ganzen Sounds alle Sinnvoll unter inen Hut bringe damit daraus ein Track wird.
Manchmal fange ich auch enfach nur mit einem Beat an und bau darauf alles auf.
In der Regel dauert es eine Nacht und dann bis zum nächsten Mittag. Klar ist das alles dann nicht Perfekt und so, aber in der Regel dauert es immer so 2 bis 3 Tage länger nicht.
Im moment bin ich aber einfach viel zu busy irgendwas zu machen, nur alleine dieses WE habe ich wieder mein Rechner neu instalieren müssen, wegen Viren. Zumindest habe ich am Freitag bend seit 9 Monaten mal meine Plattenspieler angeschlossen. Seitdem ich nach Frankfurt gezogen bin steht die Zeit Musiktechnisch irgendwie Still. Erst der Scheiss Job mit der Nachtschicht und jetzt, naja langsam lockert es sich...
Nächste Woche bekomme ich meine SuperNova 2 zugeschickt, dann fehlen im Prinzip nur noch 2 Wunschgeräte und die Akustik. Das wars...
Muss mich echt mal wieder einarbeiten, weil im moment ist gar nichts angeschlossen, halt wieder im Aufbau. Aber trotzdem schraube ich hin und wieder mal an Sounds rum.
Gestern habe ich z.B. einen Sound gebastelt der sich wie eine startende Turbine anhört, im Hintergrund eien Fläche die sich nach Weltraum anhört, Dazu einen sanften Bass der einen die Bassdrum erahnen lässt...
und noch son Sound der sich wie eierklicker anhört, war ganz witzig, habs aber nicht fertig gemacht.
Naja, so sammelt an zumindest Übung. Aber meinem Ziel der fertigen LP dieses Jahr muss ich Treu bleiben. also min. 2 bi 4 Tracks fertig machen.
Da fällt mir grade noch ein, das ich meine Wäsche noch waschen mus und die Wohnung wieder aussieht wie Sau. Ist halt immer dasselbe. aber noch höchstens 6 Wochen dann bin ich offizell Arbeitslos, wasn Glück.
audiosync
23.04.2008, 17:59
@ umwucht
Hmmm also wenn man Fruity Loops oder Reason RICHTIG bedient und alles sauber abmastert und im FX Channel alles sauber aussteuert wirst du sicherlich nicht merken das ein track per software gemacht wurde...
Absolut korrekt. Aber in den Kreisen in denen Umwucht offensichtlich verkehrt, wurde "rein digital" zum Feindbild erklärt.
Analoge Geräte haben halt von Haus aus eine gewisse "Sättigung" im Klang, bedingt durch analoge Bauteile, die meist mehr oder weniger dezent übersteuern und natürlich steuert die leichte Ungenauigkeit auch noch ihren Teil dazu bei.
Da produzieren die meisten Geräte schon ohne Effektbearbeitung einen satten Grundklang.
Davon lässt man sich eben leicht beeindrucken.
Da es genug virtuell analoge externe Geräte gibt, denen man die sog. "digitale Kälte" nicht anmerkt, obwohl im Inneren nur DSP's werkeln, ist der Gegenbeweis eigentlich schon längst erbracht. Wenn ich einen externen Analog-Boliden absample und dies dann in Fruityloops wiedergebe, entscheiden einzig und allein die Wandler der Soundhardware über dessen Qualität,
was zu dem logischen Schluß führt, das die Erzeugung des Klanges DIE entscheidende Rolle spielt, nicht die wiedergebende Einheit.
Bei digitaler Erzeugung muss man hier gelegentlich das Klangmaterial "andicken", also durch einige Effekte laufen lassen (leichte Übersteuerung (Distortion) und auf jedenfall die meisten Einzelspuren über einen Kompressor.
Das benutzen von reinen Samples für melodiöse Themen oder aufwendige Basslines ist ebenfalls tabu. Ein Sample ist leider immer nur ein Sample.
Was beim Hochtransponieren eher gut ist, macht sich beim Runterpitchen durch ekelhaft billigen Klang bemerkbar, weil quasi die Auflösung des Samples darunter "leidet" (und die bei Fruityloops mitgelieferten sind außerdem nicht besonders gut).
Hierfür sollte man sich zwingend gute Plugins besorgen (www.kvraudio.com (http://www.kvraudio.com))
R87: Nimm Dir Fruityloops und experimentiere damit ausgiebig! Die Empfehlung von Umwucht, Fruity zu vergessen, solltest Du getrost ignorieren. Mit dieser Software kannst Du alle genannten Produktionsschritte einfach, kostengünstig und sehr schnell ausprobieren, es bietet alle Funktionen, Synthies und Module - zentral im Zugriff und ist prädestiniert für das Lernen deren Zusammenspiels.
Grade wenn Du keine Ahnung hast, was diverse Klangerzeuger und Effekte bewirken, ist es Schwachsinn, Dir haufenweise teure Hardware zu kaufen.
Wenn Du niemanden hast, der sich damit auskennt, macht das absolut keinen Sinn, weil Du sicherlich gar nicht weisst, WAS Du eigentlich brauchst, um ein bestimmtes "Problem" zu lösen oder einen bestimmten Klang zu erreichen. Nicht jeder Synth is automatisch geil, nur weil er in Hardware gegossen ist!
Solltest Du die Funktionsweise von Synthesizern sowie den korrekten Einsatz von Effekten begriffen haben, kannst Du immer noch auf Hardware umsteigen.
Wenn du mit 32 Bit Floating arbeitest, hast du so geshen keine Übersteuerung. Die UAD Karten z.B. welche ja Analoge Super Geräte Emulieren benutzt 32 Bit um genau das zu verhindern. Weil gerne tut man mal Analoge Geräte übersteuern, bei einer 24 Wandlung würde es aber sofort Clippen. Deswegen 32 Bit dann hast du mehr Headroom.
JohannesH
11.06.2008, 05:35
Hi,
bin neu hier. Zum Thema Producing:
Von meinem XP-50 abgesehen mache ich alles in-the-box (Virus TI kann man ja zu in-the-box dazurechnen).
Zur Soundauswahl/Sounddesign:
Die Presets bei meinem Virus-TI benutze ich überhaupt nicht sondern eigentlich nur selbst gebaute Klänge. Mein Tip dazu: Bei allem Melodischem unbedingt Vibrato reinmachen (Tonhöhe durch LFO varieren lassen), dadurch klingt es viel trippiger und weniger nach Computer.
Geile Sounds zu bauen ist eigentlich das Wichtigste, Effektbearbeitung der Spuren eine wichtige Nebensache, aber eben eine Nebensache. Ohne fette oder anderweitig gut klingende Sounds geht gar nichts, und Klänge erst nachträglich fett zu machen, nachdem man etwas eingespielt hat, find ich macht nicht so irrsinnig viel Laune, man will eigentlich gerne gleich die fetten Klänge spielen und dabei kommen einem auch gute Ideen. Deswegen lohnt sich der Kauf z.B. eines Virus TI meiner Meinung nach unbedingt. Und die Softwareintegration ist der Wahnsinn, das ist unheimlich praktisch, du hast beim Aufnehmen keinen Ärger mit Latenz usw.. Als Anfänger kannst du auch fast schon eine komplette Produktion nur mit dem Virus machen über Midi, weil du hast 16 Spuren mit voller Effektunterstützung.
Klar die Software-Synths werden immer besser, die guten sind aber meistens CPU-intensiv und du bruachst auch noch Power für Effektbearbeitung wie z.B. Hall, d.h. man muss sie im Endeffekt auch aufnehmen wie externe Synths.
Schlagzeug braucht man gute Samples, das ist klar. Ich hab auf meinen XP-50 die ganzen Roland Sets (TR909,808 etc), damit bin ich ganz zufrieden, für den PC gibt es halt NI Battery, Stylus RMX, etc..
Damit zu den Effekten (womit du deine aufgenommenen Spuren veredelst):
Kompression wurde schon angesprochen, außer Sidechain-compressing spielt das denke ich wie schon von umwucht gesagt nur eine untergeordnetet Rolle, das kannst du als blutiger Anfänger erstmal vergessen, weil fürs Schlagzeug benutzt du eh Samples, die wie gesagt schon getuned sind normal. Das zum Thema Einzelspurkompression.
Sidechain-Compressing find ich aber ganz ganz ganz wichtig, du schickst zb eine Basedrum in den Kompressor und die Reaktion des Kompressors schickt man z.B. auf eine Fläche, dadurch entsteht ein Pumpen, wie man es auch in etlichen Produktionen hört.
Und, was mir noch einfällt, in die Masterspur hilft zur Veredelung meistens ein Buskompressor, bevorzugt einen guten (zb von SSL-Duende den).
Hall: Sehr wichtig: Erstmal auf jede (!) Spur Hall, aber so, dass man es kaum hört, aber vermisst, wenn man ihn wegnimmt, dadurch suggeriert man Räumlichkeit, es klingt edler, wirst du merken, möglichst einen guten Hall verwenden. Langer auffälliger Hall je nachdem wie man Bock hat.
EQs: gute EQs kannst du zum Klangdesign von Sounds verwenden, ansonsten verwenden, um Klarheit im Track zu schaffen (z.B. das mit der Bassabsenkung wurde angesprochen, wobei man das auch nicht so einfach sagen kann). Jedenfalls wenn du zwei Spuren im Frequenzspekrum eng nebeneinander hast, die sich vermischen, kannst du mit dem EQ verschiedene Frequenzbereiche zuteilen, aber dann hat man im Grunde schon bei der Instrumentenwahl etwas falsch gemacht, meiner Meinung nach meistens nicht grad der Hit: Also als Anfänger halte einfach erstmal die Spuren in Grenzen und wenn die Spuren sich beißen, nicht gleichzeitig bringen, meine Meinung. Weniger ist oftmals mehr. Je mehr Spuren gleichzeitig, je schwieriger, und meistens je schlechter. Auch die professionellen Tracks tendieren immer mehr zur Einfachheit. Viele Spuren wirken als Track halt einfach nicht präzise, nachhaltig sondern verwaschen.
Du brauchst normal wenige Spuren, die aber müssen dann halt voll überzeugen, also Mühe geben beim Klangdesign, sonst wirds nix. Beim Schlagzeug bringt Höhenanhebung oft mehr Biss, dafür brauchst du aber guten EQ (zb UAD-EQs, SSLDuende, Oxford).
Delays: Sehr geil, kann ich nur sagen, würde ich unbedingt verwenden und immer mit probieren, geil auch mit einem EQ hinten dran, den man automatisiert, zum Beispiel indem mit der Zeit die Höhen immer mehr ausgeblendet werden (damit simuliert man zunehmende Entfernung), oft ist das auch schon im Delayeffekt integriert. Delays find ich eigentlich für alles geil, kann überall funktionieren, natürlich je kürzer die peaks einer Spur, je besser, je signifikanter auch das Delay. Kann auf Bässen interessant sein, auf Schlagzeugspuren, auf der Leadspur aber ganz besonders auf Vocals.
Sonstige Effekte wie Overdrive etc: zb Camelphat kann man verwenden fürs Klangdesign oder um das Ausgangssignal zu verhacken. Flanger kann auch geil sein.
Als Recording-Software benutze ich Ableton Live, ist denke ich für Dancemusik jeder Art topgeeignet wegen der Loopfunktionalität. Aber mir gefällt auch der ganze Workflow, man kann Effekte während dem Spielen einladen, usw. usw..
Sony Acid finde ich auch gut, Fruity Loops kenne ich nicht wirklich.
Cubase hat superviele Funktionen, kommt aber kompliziert rüber und überzeugt micht nicht wirklich, man hat einfach kein Spaß besonders als Anfänger, als Pro kann man aber bestimmt 1a mit Hotkeys arbeiten und hat midimäßig alles was man sich nur wünschen kann, da könnte sich Live wiederum etwas von abschneiden...
ProTools (brauchst du aber M-Audio Karte) ähnlich wie Cubase, hat aber RTAS und nicht VST als Pluginformat. Wobei die Hotkeys und der Workflow wohl noch ausgefeilter und praktischer sind als in Cubase, aber z.B im Bereich Midi weniger kann.
ProTools HD btw Industrystandard und kostet schlappe 10000€: Protools M-Powered gleiche Software, kann aber nicht in Echtzeit Plugins berechnen, wie das HD (zb wenn man eine Sängerin mit Plugins in Echtzeit aufnehmen und abhören will) und kostet deshalb 9700€ weniger :0210:, das Echtzeitrecording braucht mal als Technoproducer aber eigentlich nicht.. Naja kleiner Exkurs Sequencer-Software wobei ich mich da auch nicht gerade super auskenne.
Also an deiner Stelle würde ich mir auch unbedingt die Tishmeyer-DVDs kaufen, die Investition lohnt sich wirklich, da erfährst du alles übers Mixing.
Mein Tip:
Ich würd beim Mixing komplett in-the-box bleiben, also keine externen Effektgeräte. Du kriegst mittlerweile super-Qualität wenn du topplugins kaufst, SSL behaupten sogar, dass ihr neuer X-EQ für Duende besser ist als Analag-EQs, kostet aber auch 500-600€. Waves finde ich übrigens nicht der Bringer weil überteuert, die neuen Emulationen von SSL, Neve und API können zwar was sind aber sauteuer, UAD find ich viel besser. Die UAD-Karten sind vom Klang-Niveau her supertop, preislich aber moderat. Eine UAD Karte würde ich mir unbeding zulegen, spart ja auch Rechenpower, die UAD-Plugins werden auf derKarte berechnet.
Externe Effekte, das ist total unpraktisch und das kannst du dir auch überhaupt nicht leisten, wenn du gute Qualität willst. Ein Neve-EQ kostet schlappe 2000 Euro und damit hast du gerade mal einen Kanal, herzlichen Glückwunsch.
Synthesizer weiß ich nicht genau, da denke ich bringen es externe schon, wobei ich denke dass neuere Softwaresynths kein Schrott sind. Geh halt mal in ein großes Musikgeschäft und spiel die externen Synths. Ich benutze überhaupt nur meinen Virus TI und XP-50 im Moment.
Jo das erstmal zu dem Thema.
Was mich von euch interessieren würde, wäre wie ihr Tracks dramaturgisch aufbaut, damit tu ich mich öfters schwer.
Greets @all
Meine Antwort:
Der Virus TI ist auf jeden Fall sehr gut, die Presets sind auch von Haus aus schon sehr gut.
Zum Thema Hall kann ich nur sagen, bloss nicht auf alles einen Hall legen. Normalerweise möchte man ja keinen hall auf der Bass Spur....
Zum Thema EQ, ich benutze den EQ in erste Linie dazu um zerrende Frequenzen herauszunehmen, oder um bewusst ein bestimmtes Ding herausstechen zu lassen.
Ja Tishmeyer ist echt nicht shlecht vom Informationsgehalt her, aber der Typ labert so geschwollen daher... :0210:
In the box ist wohl für die meisten einfacher, gerade was das Abmischen betrifft. Ich denke dabei z.B. an das laden der Eq`s oder Kompressoeren pro Spur. Bei externen Geräten ist dieser Prozess sehr zeitaufwendig und ein wnig Umständlich weil man eben gezwungen ist alles Einzeln abzusamplen. Es sei denn man ist stolzer besitzer einer fetten 64 Kanal Konsole die von Natur aus schon einen geilen voll parametriechen EQ mit 8 Bändern und ein Kompressor pro Kanal eingebaut hat. SSL und Neve lässt Grüssen und der Geldbeutel erst Recht. :0210: UAD wird wohl echt ein Trend und eine echte Alternative werden :0063:
JohannesH
11.06.2008, 23:15
Also meines Wissens nach legt man auf jedes trocken aufgenommene Signal Hall, und Synth-Spuren sind ja nun alle von Haus aus trocken, außer man hat im Synth den Halleffekt bereits aktiviert - auf den Bass legt man natürlich sehr dezent einen kurzen Raum-Hall im Normalfall, wobei alles ist natürlich erlaubt, was gefällt, immer Rumprobieren. Aber jetzt zur Räumlichkeitsgewinnung natürlich dezenter Hall.
Bei Rockmusik ist es, als würde man z.B. die Livebühne imitieren, es geht einfach darum, dass jedes Instrument einen Platz im Raum hat, anstatt dass es auf der Boxoberfläche klebt. Bei einem guten Hall braucht man den Hall nur gering aufzudrehen, um dem Signal Räumlichkeit zu geben.
Was mir dabei einfällt, was überhaupt noch nicht genannt wurde, aber sehr wichtig ist, ist das Panning. Um einen Mix zu entmatschen, klarer und aufregender zu machen empfiehlt sich sehr das Panning, aber man beläßt normalerweise Basedrum, Bass, Snare, Mainlead auf cental (bei tiefen Frequenzen nimmt man die Rauminformation ohnehin nicht wahr). Panning verbessert den Mix ganz erheblich.
Ich würde auch viel mit Panning-Automation arbeiten, das belebt einen Mix, macht ihn auffälliger und aufregender.
Und auch ganz wichtig: Chorus verwenden (in Sendspur legen und Spuren auf den Effekt routen, Hall und Delay übrigens macht man es genauso), die Stereobreite erhöhen. Den Effekt kann man auch erzielen, indem man eine Spur extrem auf die linke Seite legt, eine Kopie der Spur macht und diese wenige ms nach hinten oder vorne verschiebt und auf extrem rechts pannt und dann zusammen laufen lässt. Einfach ausprobieren - das Ergebnis ist extrem bei einem Monosignal, es klingt plötzlcih um Längen besser (normalerweise haben Samples aber schon eine gewisse Stereobreite und im Synth die Klänge meistens auch schon gedoublet). Vielleicht zum Erproben ein einfaches Saw-Signal eines Synths ohne jeden Zusatz nehmen, da bemerkt man den Effekt ganz stark und auch den Effekt des Halls.
Und am Ende kann man auf alle Signale einen gleichen etwas längeren Hall legen, um die Spuren im Mix besser miteinander verschmelzen zu lassen. Natürlich richtig dosieren, aber ausprobieren schadet ja nie.
Also ich muss ehrlich sagen, die meisten Patches vom Virus gehen mir total gegen den Strich, aber ist natürlich Geschmackssache, es sind halt denke ich zu einem großen Teil einfach nur Durchschnittssounds, Außergewöhnliches wird man damit nie produzieren, und es ist sehr einfach, geile Sounds mit dem Virus hinzukriegen. Es gibt aber natürlich auch ein paar sehr gute Presets, aber im Verhältnis halt etwas gering finde ich, ist aber wohl bei allen Synths so. Ich habe auch keine Lust, um auf ein gutes Preset zu stoßen mich erstmal einmal durch 20 schlechte durchwühlen zu müssen. Ich finde viele Presets echt katastrophal und sie verderben mir die Lust.
Ich würde überhaupt grundsätzlich mir Bänke anlegen, wo nur Klänge drin sind, die man selber top findet und den Rest gnadenlos rausschmeißen, um Ordnung zu schaffen.
Anders arbeitet man nicht effektiv, mit Schlagzeugbänken ähnlich. Man muss sich Pools schaffen, aus denen man schnell das kriegt was man will. Anders ist man meiner Meinung nach uneffektiv und es vergeht einem die Laune aufs Produzieren. Heute gibt es soviele Sachen, das ist schön, aber man wird quasi überhäuft und man läuft Gefahr, schnell im Chaos zu landen, den Durchblick zu verlieren auch über Verzeichnisse etc., wo die Sachen sind, die ich in dem Moment brauche. Jedenfalls mir ging es so.
Ebenso der Plugin-Ordner, alles was man nicht braucht weg. Bei Ableton Live gibt es leider keine Auto-Sortier-Funktion zb nach EQ, Hall, Delay, Kompressor, etc.., also habe ich mir alles im VST-Ordner selbst angelegt. Irgendwelche verstaubten Demos eh sofort raus oder Plugs schlechter Qualität, weil sie Bildschirmplatz rauben. Es ist einfach doof wenn man nach jedem Plugin lange suchen muss, und bei jedem Plugin, dass man einlädt wird Zeit vergeudet durchs Scrollen, Suchen, das läppert sich auf die Dauer und nervt.
Also grundsätzlich sollte man sich denke ich überall möglichst gut organisieren.
JohannesH
12.06.2008, 00:19
Ich schreibe hier mal meine persönliche Einkaufsliste fürs Producing (Umwucht, du kannst deine ja gleich auch noch hinschreiben, das würde mich auch interessieren) wenn ich bei Null anfangen würde und nichts hätte außer einem PC. Ausgelegt für ein kleines Budget mit möglichst großer Preis-Leistung.
Aber als erstes muss ich gleich sagen: Ohne etwas Geld ist es schlecht, wenn man ernsthaft Musik machen will muss man da etwas investieren, da kommt man nicht drumrum.
PCI-Soundkarte für geringe Latenz (M-Audio finde ich gute Wahl), wenige Ein und Ausgänge nötig.
Begründung: Viele Eingänge und Ausgänge müssen es meiner Meinung nach nicht sein weil analoge Übertragung würde ich möglichst vermeiden, weil bei Audioübertragung über die Wandler nach Digital Qualität verloren geht und du zu etwas hochpreisigem greifen müsstet (wobei M-Audio auch da ok ist). Wenn externe Klangquellen, dann kauf dir am besten neue Synths mit USB-Anschluß (z.B. Virus TI), dann kannst du das kostspielige Problem geschmeidig umgehen, du gehst einfach von den Synths digital in den Rechner. Geht natürlich nicht mit Moogs oder jedwedem anderen Analog-Synth.
ADAM oder andere gute Monitore, dafür würde ich schon ordentlich Geld hinlegen
Begründung: ADAM ist Topqualität, auch die billigsten Modelle von denen, preisleistungsmäßig im Moment glaub am besten, mit ADAM Monitoren stehst du jedenfalls nicht wie ein Trottel da. Mit guten Monitoren hörst du einfach mehr und klarer, erkennst Probleme im Mix leichter und kannst sie leichter beheben. Gerade wenn du am Lernen bist, denke ich brauchst du gute Monitore.
Zur Einrichtung: Die Boxen müssen später mindestens ein Meter von der Wand wegstehen, sie sollten symmetrisch im Zimmer stehen, man selber sollte sich auch symmetrisch im Zimmer befinden, aber nicht in der Zimmermitte. Stell dein Zimmer mit Büchern voll, um die Akustik zu verbessern, katastrophl sind jedenfalls glatte Steinwände, kleine Zimmer sind problematisch, assymetrische Räume (zb mit Dachschräge) vorteilhaft. Stell deine Boxen auf Tennisbälle oder nehm gleich Stative für die Boxen, damit der Bass sich nicht auf die Umgebung überträgt. Im PC würd e ich möglichst alles mit passiver Kühlung betreiben, außer leisen Gehäuselüftern, ich hab mit einigen Maßnahmen den Geräuschoutput von meinem Rechenr quasi auf Null gefahren auch dank Festplattencases zur Geräuschdämmung.
Klangquellen:
Natürlich budgetabhängig. Ich habe wie gesagt meinen Virus-Ti (benutze ich übrigens auch als Soundkarte) + Roland XP-50 Workstation mit 4 Erweiterungskarten, beides kann ich ungeschränkt empfehlen, XP Workstations sollten bei Ebay auch relativ billig zu kriegen sein. Warum die XP-Workstations ? Die Drumsets finde ich supertop, und die Presets auch viele superbrauchbar (ich habe früher über MIDI allein mit dem XP-50 produziert, und was ich damit rausbekommen habe finde ich auch heute noch beachtlich). Ansonsten muss ich zugeben, dass ich mit anderen Synths nicht so super auskenne, aber natürlich auch zb. Korg und Nordlead sind garantiert klasse und ein Monster soll auch der Waldorf Micro-Q sein, sehr billig, aber superfetter Sound. Und natürlich alles was du mit USB anschließen kannst, aber wie schon im anderen Post gesagt: Geh ins Musikgeschäft und spiel die Dinger (wenn du mal irgendwie die Kohle auftreiben kannst).
Oder als Alternative eben Softwaresynths wie Albino 3, etc.. Die Arturiaemulationen sind auch nicht übel, kenne mich da aber nicht so aus, weil ich im Moment eh nur den Virus benutze.
Software + Plugins:
Ableton Live 7 (64bit engine)
UAD Karte mit möglichst folgenden Plugins:
- UAD Neve 88RS (Channelstrip EQ + Compresser)
- UAD Roland Dimension D (Chorus)
- UAD Fairchild Compressor (nicht als Kompressor, sondern hauptsächlich Verwendung als Fettmacher)
- UAD SPL Transient Designer
wenn noch Geld da ist UAD Helios EQ (finde ich supergeil, die Höhen)
Ausnahmslos alle Plugins für die UAD sind spitze, aber damit würde ich anfangen, du bräuchtest für mehr Plugins dann auch mehr Karten.
Hall würde ich nicht für UAD Karte kaufen, weil das deren Rechenleistung zusammen mit den anderen Plugins dann auch sprengen würde, sondern zb WizooWerb oder wenn die Kohle da ist natürlich Oxford Reverb (finde ich superspitze), Freeverb wenn kein Geld da ist, gibt überhaupt auch einige gute Umsonst-Plugs aber klar ist die Qualität niedriger.
Delays kriegt man relativ leicht auch für wenig Geld oder als Freeware, da einfach mal umgucken.
Wenn du zuviel Geld hast, natürlich SSL Duende laufen, an den SSL Channelstrip kommt meiner Meinugn nach nichts ran, auch nicht UAD, aber ist halt teuer natürlich. Aber mit dem NeveStrip der UAD bist du auch super dran.
Aber mach dich auch nicht verrückt, wenn du dir die Sachen erstmal nicht leisten kannst, am wichtigsten sind Track-Ideen und das Erzeugen geiler Klänge.
In der Rangfolge würde ich als erstes Sequencersoftware und einen guten Klangerzeuger kaufen, das sind die Basics ohne die nichts geht. Wenn ohne USB musst du einen externen Klangerzeuger eh analog anschließen, wenn du dich für interne synths entscheidest brauchst du ein Midi-Keyboard, so oder so ist eine Soundkarte auch mit Midieingang fällig (Midi über den Gameport geht zwar auch ist aber nicht grad toll). Danach die Abhöre und extra Effektplugins.
Achja und zweiten Bildschirm finde ich auch sehr empfehlenswert.
Das fürs erste...
Mein lieber Herr Gesangsverein, da hat aber einer ganz schön Tief in die Wissenkiste gegriffen und sich aber echt Mühe gegeben diesen Text zu verfassen. Selbst gramatikal.
Man merkt auf jeden Fall das du dich mit dem Thema intensive beschäftigt hast. Naja beim Bass und Hall bin ich immernoch nicht so einer Meinung, weil ein Hall aufm Bass den unteren Bereich zumatscht und es sich einfach Breiig anhört. Vieleicht ist es auch geschmackssache auf jeden Fall möchte ich die KickDrum und die Tieffrequenten Bass Mono Spuren bis 300 Hz auf jeden Fall trocken schön in der Mitte haben. Das einzigste was ich machen würde wäre höchstens ein Gates Reverb auf der Drum mit langer Predelay als Punktierte Note im Anschluss oder ohne. Dazu kann man ja ganz einfach als Predelay den ms Wert des Delays benutzen.
Sidechain ist natürlich auch ganz cool um z.B. eine Fläche zu gaten, da muss aber auch wiederum bei einigen Gates aufpassen das sie nicht anfangen zu knacken, weil man die Hysterese nicht einstellen kann.
Und Sounds alleine von Scratch mit dem TI zu bauen finde ich persönlich einfach zu Kompliziert, weil mich die Bedienoberfläche einfach etwas verwirrt, ausserdem hat das Gerät soviele Möglichkeiten das du dich irgendwann mal darin verlierst.
Ich bevorzuge lieber 2 bis 3 Oszilatoren mit mehreren Filtern und LFO übersichtlich angeordnet. Naja, ich habe ja jetzt mittlerweile einiges zusammen wie du vieleicht auf meiner Page gesehen hast. Ich werde mir aber warscheinlich doch, wo ich deinen Text lese, in fester entschlossenheit ein Doepfer System aufbauen.
Der Waldorf Micro-Q ist in der Tat echt Super, er hat eigentlich den selben sound wie der grosse Q, allerdings muss man mit den Stimmen ganz Vorsichtig sein, also nach 3 oder 4 Sounds sind die Stimmen weg. Aber es gibt ja auch ein stimmenupdate auf 75 stimmen bei waldorf zu kaufen. Der Arpegiator läuft im Timing total auseinander, also ich weiss nicht was der scheiss soll, aber der Arpegiator vom Micro Q geht mir voll auf den Senkel. Aber man kann ja das arpegiator Signal z.B. von der Super Nova 2 nrhmen und den Micro Q antrigern lassen, trotz der eigentlich vorhanden sein müssenden Latenz über diesen Weg, läuft der Scheiss trotzdem im Timming. Der TI hat soweit ich weiss ein grossen Bug m Bereich der USB Schnittstelle. XP Workstation? Jo.. aber da muss man ganz Vorsichtig sein, Teilen sich zu viele interne Devices den selben Buss kommt es zu Hohen Latenzen und knacksern oder gar totalen sync Verlusten. Benutzt man nur 1 odr 2 Spuren merkt man es nicht, aber sobald man mit vielen Spuren arbeitet geht ein normaler PC in die Knie. Am besten ist es mit enem Mac zu arbeiten. Ich für meinen tel benutze eine Workstatin von HP mit 2 XEON CPU`s auf dem PCI Bus liegt rein überhaupt gar nichts ausser die Texas Instrument Firewire Karte. Die Festplatten sind U320 SCSI und an einem PCIX Bus mit 64 Bit. Ich hatte am normalen PC immer Probleme mit meinem Interface... erst durch eine solche Extrem Konfiguration läuft es auch mit vielen Spuren bei 96 Khz Stabil. Für höhere Khz ist am besten noch eine externe Master Clock Sinnvoll. Hätte das Interface mit dem XEON Rechner nicht funktioniert wäre ich auf MAc und HD 192 umgestiegen. so da es jetzt Funktiniert, habe ich die Investition aufschieben können, aber früher oder später werde ich warscheinlich auch auf MAC umsteigen. Uneingeschränkt zu empfehelen ist warscheinlich das RME am besten mit PCI für Festinstallationen, so hat man wenigstens die niedrigsten Latenzen. PCI express soll dadurch das es intern emuliert/ umeberechnet wird Höhere Latenzen verursachen, allerdings ist der Datendurchsatz höher als beim normalen 33 Mhz PCI Bus.
Um die Stereobreite zu erhöhen benutze ich den Surround Prozessor vom SPL Vitaliser.
Ich finde es echt Scheisse das man bei der SAE oder Deutsche Pop nichts Technospeziefisch lernen kann, es ist alles viel mehr auf Recording von Akustischen Instrumenten im Bezug auf Komerzielle Musik ausgelegt. Zumindest kann man aber einige allgemeine Grundsätze und Techniken übertragen.
Das man den boxen ein wenig Platz zum Atmen lassen soll weiss ich, liess sich bei mir leider nicht vermeiden.
Du hast ja nach meiner Wunschliste gefragt:
Ich will mein altes Allen Heath Dash Saber wieder haben
Moog Voyager
Virus TI
Nord Lead 3
Jomox Neuronen Resonator
Sherman Filterbank
DACS Filterbank
Shipman Filterbank
Doepfer <--- Definitive
TC 2940 <--- mal gucken, vieleicht auch doch den TC D-two
TC M6000
SPL Passeq oder Focusrite Red oder SUMMIT AUDIO EQP-200 B (habe im moment einen Urei 546)
TUBE-TECH LCA2B
EMPIRICAL LABS EL8X-S DISTRESSOR
SPL Dynamaxx <-- werde ich mir definitive kaufen
SPL Transient Designer <-- werde ich mir definitive kaufen
SPL Tube Vitalizer
Motu HD 192 (benutze zur Zeit Saffire Pro 26)
SSL Dundue <--- Ich stand kurz davor das Geld hinzulegen... bleibe aber erst mal bei den Waves SSL Plugins
Manley und Avalon sind 2 Firmen die ich aus persönlichen Gründen abgrundtief hasse
Naja, ich habe so gesehen bereits eigentlich alles was man brauchen könnte um ganz ehrlich zu sein, selbst die Waves SSL Plugins aber das Doepfer die SPL Teile oder das Delay kommt mir doch noch ins Haus. So stark Hochqualitative Geräte wie von Tube Tech oder der M6000, Lexicon 480 lohnen sich für meinen Privaten anwendungszweck einfach nicht, es wäre wohl in der tat verschwendetes Geld.
Core2Rei
12.06.2008, 04:50
soll man sich des wirklich durchlesen wenn mans erst jetzt durchlesen will weil mans intressant findet oder(wenn man halbwegs ahnung hat)kann mans auch seien lassen???
Ich habe auch nicht gerade die volle Ahnung, vor allem muss ich ja richtig arbeiten und habe deswegen eigentlich gar keine Zeit vollständige Tracks zu basteln, weil mir der Kopf einfach zu voll ist. Ich mache das eher nur als Hobby, bastele an den Synthesizern rum und Probiere viele verschiedene Dinge mit Effektgeräten oder Outboard aus. Naja ich will auf jeden Fall mal was Sinnvolles machen, dass über mehrere Minuten nicht langweilig wird (mein Problem / Lebendigkeit und abwechslung, mir fehen teilweise einfach die Ideen in den Drumspuren). Fakt um ist es aber so, dass wenn man sich in ein solches Gebiet wagt, es nicht nur ausreicht einfach Techno zu hören, man muss sich vielmer mit der Technik auseinandersetzen. Und das ist ein sehr grosses umfangreiches und interessantes Wissen was du da lernen kannst, ob nun Musiker, Tontechniker oder einfach nur zum Spass. Ich werde jetzt demnächst auf jeden Fall einen Kurs zum Audio Engineer machen um mein selbst erlerntes Wissen zu ergänzen und alles zu vertiefen.
Wenn ich Techno höre, versuche ich unbewusst immer herauszufinden wie er den einen oder anderen Sound gemacht haben könnte, ich finde es einfach faszinierend, daran kann ich mich richtig aufgeilen.
edit:
soll man sich des wirklich durchlesen wenn mans erst jetzt durchlesen will weil mans intressant findet oder(wenn man halbwegs ahnung hat)kann mans auch seien lassen???
Das was hier oben geschrieben steht von den ganzen Leuten ist echt ein haufen Zeug aus erster Hand...
Meine Meinung zu dem Ganzen hier ist, dass man zum Produzieren von House, Techno und Trance Tracks 4 Dinge braucht.
1.) Eine gute Idee.
2.) Musikalisches Grundwissen um die Idee auch umsetzen zu können.
3.) Die nötige Technik dazu.
und last but not least 4.) Das nötige musikalische Gehör.
Nur in der Verbindung der 4 Dinge kann man es schaffen gute bis sehr gute Tracks zu produzieren da ist es egal ob man nun einen Schlagertitel *g* oder einen Uplift Trancetrack produziert.
Um mal auf 3. einzugehen da muß ich umwucht recht geben in dem was er da schreibt, denn es nützt einem rein gar nichts wenn man ein Gerät hat was Millionen von Optionen und Features hat wenn man da erstmal sich erstmal durchkämpfen muß in der Zwischenzeit hat man schon längst mit einfacheren Geräten entweder gute Sounds fertig gebastelt oder gute Einstellungen gemacht was Delay und so angeht.
Grade bei House, Techno und Trance Produktionen gilt meist das Motto: "Weniger ist mehr" und das ist auch einfach zu begründen, denn was nützt einem ein riesen Technikpark (Tonstudio Equipment) wenn man nicht damit klar kommt.
Die Meisten setzen eh heutzutage auf Software wie Logic, Cubase oder Reason und grade bei Cuase und Logic ist es ja so, dass man da die einzelnen Spuren per Interface aufs große Mischpult legen kann und dann des ganze abmischen kann was auch gut so ist, denn dadurch wird der Rechner entlastet.
Wie man hier schon sehen kann bedarfs es keiner Geräte mit haufen Optionen und Features das wichtigste was man braucht sind gescheite Synthesizer die zudem noch leicht zu bedienen sind und in der Peripherie paar Effektgeräte wie Alesis, Kompressoren von SPL, DBX oder Behringer und Soundprozessoren wie den SPL Transient Designer oder den Edison von Behringer und natürlich ein Mischpult und das nötige Interface dazu.
Den Rest kann man bequem per Software lösen selbst mit Fruityloops kann man gute Ergebnisse abliefern aber von Magix Musikmaker und so rate ich ab weil man da nichts eigenes produzieren kann, denn man hat da nur vorgefertigte Samples die man aneinander setzen kann.
Matthias
Core2Rei
12.06.2008, 17:25
Meine Meinung zu dem Ganzen hier ist, dass man zum Produzieren von House, Techno und Trance Tracks 4 Dinge braucht.
1.) Eine gute Idee.
2.) Musikalisches Grundwissen um die Idee auch umsetzen zu können.
3.) Die nötige Technik dazu.
und last but not least 4.) Das nötige musikalische Gehör.
OK die 4 sachen habe ich alle, an guten ideen mangelts mir in gar keinster weise. Du hast 5. vergessen, das nötige können.
Ich spiel jetzt seit nem halben jahr mit shynties vom cubase 4 rum aber habs immer noch nicht raus wie des geht was ich mir vorstelle.
Mein spezal hat mir jetzt mal gezeigt wie cubase 4 funktioniert, so einfach, er macht halt hip hop beats ich will hardcore, goa und noch so gschichten in der art machen, jetzt weis ich zwar wie cubase funktioniert des machts kraut jetzt zwar auch nicht fetter dadurch aberl, er hat mir empfohlen ein shynthese buch zu holen und ich soll mir des durchlesen(antwortet drauf bringts schon oder).
Und wenn mans nicht 0815 machen will sollte man sich schon eine hardware besorgen mit drehreglern, weil einfach so mit cubase die effekte live verändern hahha wer des genau hinkriegt vor demm hab ich todesrespekt.
JohannesH
12.06.2008, 20:48
soll man sich des wirklich durchlesen wenn mans erst jetzt durchlesen will weil mans intressant findet oder(wenn man halbwegs ahnung hat)kann mans auch seien lassen???
Was für eine dämliche Frage. Lass es besser bleiben. Meinst du im Ernst meinst, das Thema Producing läßt sich mit einem 5-Zeiler umreißen ?
Was wir schreiben ist lächerlich wenig im Vergleich dazu was es zu dem Thema zu sagen gibt und vor allem solltest du honorieren, wieviel Zeit ich zum Beispiel investiert habe für die Posts.
Aber du bist garantiert zu faul, mal dein Gehirn einzuschalten, sondern bleibst halt der reine Rumprobiernoob der von nichts Ahnung hat.
Du wünscht dir wohl ne Beschreibung nach dem Motto: Jo, ich hau jetzt n fetten Bass in meinen Arpeggio, dann ne geile Tranceline, Sprachsample drauf und dann gehts voll ab - alles Notwendige gesagt.
@DjRoxy:
Du hast einen ganz entscheidenden Punkt vergessen, den man unbedingt braucht (das hat auch schon umwucht geschrieben): Ohne Grundwissen in der Tontechnik ist man stark eingeschränkt, das fänkt bei der Klangprogrammierung an und geht weiter bis zum Mix.
Deine Mixes werden so immer amateurhaft klingen, selbst wenn du eine sehr gute Idee hast.
Ohne Verständnis z.B. darüber was ein Ton überhaupt ist, was Frequenzen bedeuten wird man vor jedem Synthesizer oder Effekt wie ein Kamel stehen. Natürlich kann man auch allein durch Rumprobieren was hinkriegen, aber man weiß zb. überhaupt nicht was für Möglichkeiten man hat und welche nicht. Praktisch wird man reiner Presetuser bleiben und alle Möglichkeiten einen Mix zu verbessern wirst du ungenutzt lassen.
Vielleicht habe ich dich aber falsch verstanden und du beziehst das unter "musikalischem Grundwissen" mit ein, das für klingt mich jetzt aber eher nach Verstädnis von Harmanielehre etc.. als nach Technik/Physik. Und Synths kann man eben relativ leicht programmieren, auch unterschiedliche, wenn man Grundwissen in der Tontechnik hat.
Den TI finde ich übrigens sehr übersichtlich, jedenfalls wenn man das Virus-Control-Plugin benutzt. Ich schreib später weiter... jetzt erstmal Fußball gucken
Core2Rei
12.06.2008, 23:27
Was für eine dämliche Frage.
Aber du bist garantiert zu faul, mal dein Gehirn einzuschalten, sondern bleibst halt der reine Rumprobiernoob der von nichts Ahnung hat.
Du wünscht dir wohl ne Beschreibung nach dem Motto: Jo, ich hau jetzt n fetten Bass in meinen Arpeggio, dann ne geile Tranceline, Sprachsample drauf und dann gehts voll ab - alles Notwendige gesagt.
Was!!!! Was für eine dämliche antwort.
Faul bin ich bei so was nicht, mein gehirn hab ich eingeschaltet(bezweifle stark das jemals ausgeschaltet war), und der sogenannte noob macht sich ganz schön ordentlich mittlerweile.
Und ich wollte nur wissen ob da ein paar dinge drinstehen die vielleicht nützlich sind, und nicht so ne dumme antwort.
JohannesH
13.06.2008, 05:48
ok, peace... wobei ichs nicht ganz toll finde dass du mich unvollständig zitierst. Die Frage ob das Geschriebene für dich lesenswert ist kann dir glaube ich niemand beantworten. Fang halt an zu lesen und wenn es dich langweilt lass es halt.
Mein Antwort vorhin war etwas übertrieben, ich nehms zurück.
@umwucht:
"Man merkt auf jeden Fall das du dich mit dem Thema intensive beschäftigt hast."
Ich glaub ich schreib an dieser Stelle etwas über mich und meine Geschichte was das Musikmachen angeht. Ich bin 27, mit 14 hab ich mit Roland XP-50 und Cubase 3 angefangen, das war 1995 :D
Dann 2-3 Jahre lange eifrig gemacht aber halt nur mit dem XP-50 über Midi. Dann krank geworden für ein paar Jahre deshalb auch Pause. Mit 23 dann wieder angefangen, anfangs auch nur Midi. Und ich hab dann doch immer deutlicher gemerkt (auch schon damals mit 15), dass da irgendwelche Grenzen sind, die ich einfach nicht überwinden kann, und dann hab ich den Entschluß gefasst, dass ich mal die Augen öffnen muss was es eigentlich alles so gibt :D.
Zielsetzung: Die beste Musik aller Zeiten produzieren :D Außerdem habe ich zu der Zeit meine Ausbildung als Mediengestalter Bild- und Ton angefangen, was mir für die Basics sehr geholfen hat.
Ich hab dann aus dem Internet alles runtergeladen an Porgrammen, Plugins was ich kriegen konnte und Bücher gekauft (unter anderem auch Tishmeyer), ich wollte nie wieder "hintendran" sein mit Wissen und Equipment wie früher. Mein ganzes Ausbildungsgehalt habe ich ausgegeben für mein kleines Homestudio (wie schon gesagt, fast komplett in-the-box mit DSP-Karten außer XP-50, Monitore ADAM P22a).
Im Moment studier ich, deshalb Ebbe aufm Konto und erstmal keine Anschaffungen mehr geplant, aber auch weil ich so wie ich es jetzt habe erstmal mit zufrieden bin, ich habe alle Möglichkeiten die ich brauche um gute Musik zu machen, darauf hab ich lang hingearbeitet.
Mit dem Virus verstehe ich dein Problem nicht ganz, also ich find ihn verglichen mit anderen Synths echt super aufgebaut und einfach zu bedienen und mit dem Virus Control Plugin hat man super Übersicht über einen Sound.
Kannst du deine Anschaffungsliste vielleicht nochmal ausführlicher begründen, das würde mich sehr interessieren, kenne mich mit Hardware kaum aus (wobei ich jetzt schon weiß, was ein Summierer ist und System 6000 ist mir natürlich auch ein Begriff). Vielleicht will ich ja mir irgendwann doch was anschaffen. Besonders das Doepfer-System klingt interessant, aber ich weiß auch nicht wirklich was das kann.
Und wie sieht denn dein jetztiges Studiosetup so aus ?
Wie mein jetziges Setup aussieht kannst du auf meiner Homepage sehen. www.brotbackautomat.name da hast du dann noch technische Details zu den einzelnen Geräten. Auf der Flash Seite www.tongenerator.com sind auch Fotos.
Zu den Synthesizern auf der Wunschliste brauche ich dir ja wohl nix zu sagen, ich meine mal das ist ja wohl klar was das ist, oder?
Das einzigste was ich mir Vorstellen könnte wo du nicht weisst was es ist ist der SPL Dynamaxx oder der Transient Designer.
Beim Komprimieren von z.B. einer Bassline wird dir vileicht mal aufgefallen sein das die Bassline von starken PegelSchwankungen behaftet ist. In diesem Fall nutzt es nichts den Kompressor mit einem Fixen Wert zu Konfigurieren, oder es ist sehr schwer den richtigen Mittelwert zu finden. Der Dynamaxx benutzt deinen Algorythmus um das Signal Automatisch in absoluter Präzision zu Komprimieren, ganz im Gegenteil zu vielen Kompressoren die einen Autoschalter haben. Ausserdem kannst du bereits Komprimierte Signale mit dem Dynamaxx wieder dekomprimieren. Es soll jetzt nicht heissen das ich einen Kompressor Einstellen kann und mir deswegen diese wunderkiste zulegen wrde. ich bin vielmehr daran interessiert das Gerät einfach mal zu testen, abgeshen davon soll es auch Klanglich wirklich gut sein.
Der Transient Designer.. naja erklärt sich ja fast von selbst.... Auch hier hast du beim Komprimieren mit dem Gerät schon viel gewonnen. Hast du eine Bassdrumm oder ein Signal mit Hohen Attack ist meisstens der Hchwertige Wünschenswerte Signalanteil viel zu leise. Also Komprimierst du entsprechend um den Sustain herauszuholen. Da aber nun keinen Attack mehr hast kannst du ihn mit dem Transient designer wieder drauf machen. Gut. Es gibt nacj andere möglichkeiten.. man könnte ja noch eine 2te Spur nehmen und die dazu mischen, aber ds würde sich unnatürlich anhören, da es sich nit um das selbe Signal handelt. Den Transient disigner kann man noch zu vielen anderen Zwecken gut verwenden.
Die 3 Filterbanken die ich auf der wunschliste habe, sind einfach nur Geil wobei die shipman umschaltbare filtertypen hat und sehr butterweich i charakter ist. Die DACS Filterbank ist ein sehr guter Ringmodulator , Irrer Sound, voll analag, man kann auch nichts per MIDI steuern. Die Shipmann Filterbank ist ein ziemlich Krankes Teil, allerdings muss man erst mal lernen sie richtig zu Bedienen, man kann das Signal in einer Schleife wieder zurück n den Filter führen.... Die filterbanken sind alle geil, die Shipmann ist warschleinlich am einfachsten zu Bedienen, weil sie mit den gewohnten Synthie filtertypen daher kommt.
http://www.youtube.com/watch?v=5j1vczr69zQ&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=tXQ5F62udSo&NR=1
http://www.youtube.com/watch?v=B3gcflUXp9g&NR=1
Der SPL Tube Vitalizer, was soll ich dir da grossartig zu sagen. Das Ding ist viel zu Krass als das man da grossartig Kritik üben müsste. es ist das I Tüpfelchen, das Gerät was deinem Track den Finalen Schliff un Charakter gibt. Das Ding ist kein EQ in dem Sinne sondern eher ein Hamonie Prozessor der die Harmonische Anteile dazu adiert. Er hat Spulen Filter für die Mitten und Höhren sowie Röhrenstufen. Ich benutze im moment den normalen SPL Vitalizer: Das Teil ist viel zu krass.
Mot HD 192 würde ich einfch alleine deswegen schon nehmen weil du auf dem grossen Interface für alle kanäle eine übersichtliche Aussteuerngsanzeige hast, zudem ist das Teil mit Top Wandlern ausgestattet und wird direkt mit einer PCI Karte auf dem Systembuss verankert, wodurch das Teil Bombenstabil mit niedrigen Latenzen läuft.
Ja ich könnte jetzt hier zu fast jedem Gerät was du aufm Markt siehst was schreiben, aber wie gesagt, ich habe da olangsam echt kein Bock mehr drauf, weil eh immer alle alles besser wissen. Es mag sein das die Buben besser Musik machen können. Ist mir solangsam einfach nur noch zu Blöde.
Ich werde jedenfalls definitive Tutorial Videos im Studio an den Geräten zu verschiedenen Themen aus dem Bereich machen und die dann auf meiner Homepage zum Download bereitstellen. Das kann für den einen dann Informative sein den anderen ein wenig Unterhalten oder zum Lachen bringen. Ich selbst gucke mir auch gerne so Videos auf Youtube an :-)
Hier im Forum gibt es ja genügend offene Fragen, das sollte mir genug Material geben. Aber solche Diskussionen bringen einfach nichts, weil nicht jeder Verstehen kann, der der nicht weis mus es gezeigt bekommen oder sich die Bücher durchlesen. Das Fachchinesische schnell schreiben in den Thread antworten stösst den Leuten eher vor den Kopf und macht sie noch Unwissender oder gar agressiver als vorher, weil sie nicht verstehe was man meint.
Edit:
der Spectral Audio Neptune 2 würde mir auch gut gefallen, den haben se beim schneiders büro im angebot
Und weil so abgrundtief Dumm gefragt hast was Doepfer sei.... (Als würdest du das nicht wissen) Vieleicht hilft Dir das Video weiter:
http://www.youtube.com/watch?v=zO1h6IfnExM&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=OtZO1GxFRBg&feature=user
http://www.youtube.com/watch?v=gRea-sPEKUk
Vielleicht habe ich dich aber falsch verstanden und du beziehst das unter "musikalischem Grundwissen" mit ein, das für klingt mich jetzt aber eher nach Verstädnis von Harmanielehre etc.. als nach Technik/Physik. Und Synths kann man eben relativ leicht programmieren, auch unterschiedliche, wenn man Grundwissen in der Tontechnik hat.
Ja du hast mich da falsch verstanden unter musikalischen Grundwissen versteh ich das man sich nicht nur mit den Noten und Harmonien auskennt sondern auch mit Spieltechniken und der ganzen technischen Seite wenn es ums Producing geht.
Ein Tontechniker in einem Tonstudio braucht beides einmal das Wissen über Noten und Harmonien und einmal das Wissen über die Technik die er bedient und beides ergänzt sich ohne das Eine wäre das Andere im Producing Bereich nichts wert.
Matthias
Ein Tontechniker hat eigentlich mit der Musik gar nichts zu tun, abgeshen kannst du dir deine eigene Harmonielehre ausrechnen.
Oder was hat das mit Musik zu tun?
http://www.youtube.com/watch?v=DcXxVyIjZ1o&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=qmjL4xFKvXs
sry mein youtube wahn geht schon wieder mit mir durch... harrrrrrrrr
sowas kann ich mir den ganzen tag angucken, da geht mir einer ab, sag ich dir
Ein Tontechniker hat eigentlich mit der Musik gar nichts zu tun
Ahja ein Tontechniker oder Toningeneur braucht also nicht zu wissen wie was klingen muß und stellt es dann am Mischpult und bei der Peripherie dann so ein, dass es auch so rüberkommt wie es klingen muß? Wäre echt quatsch.
Weiterhin beispielsweise bei einem Chorus muß der Tontechniker nicht wissen inwieweit er die Harmonien betonen kann ohne, dass es disharmonisch wird?
Also scheinbar hab ich bei dem SAE Video dann irgendwas falsch verstanden. *denks*
Matthias
Je mehr man quarkt um so mehr... soviel jap jap ist nicht gut
Es nervt einfach nach einiger Zeit...
Einfach machen und gut ist...
Natürlich muss man das wissen... Ich für meinen Teil habe z.B. die Pöhlertsche Harmonielehre gelesen, aber ehrlich gesagt nur die Hälfte davon behalten.
Edit:
mit den SAE Videos kann ich dich Totwerfen wenn du magst...
Abgeshen davon ist heute ein absolut beschissener Tag: Die ganze Nacht vorm Rechner gesessen, weil wieder mal nix geht, dann habe ich eben auch noch voller Wonne in ein Stück Brot gebissen und gesehen das es verschimmelt ist. Na Super, so muss es sein, erst mal die halbe Fresse kaputt alles schmerzt, dummes Geschwätz und verschimmeltes Toastbrot gefressen. Wenigstens macht der Futt Rechner wieder das was er soll. Ich geh erst mal ne Flasche wein holen.. so geht das nicht weiter.
JohannesH
14.06.2008, 02:16
Hehe, jetzt ganz im Ernst, natürlich hab ich den Begriff Deopfer gehört und dass das Ding irgendwas kann, aber echt nicht so die Ahnung gehabt.
den SPL Transient Designer kenn ich, den hab ich ja auch als UAD Plugin. Ein absolutes Muss-Plugin, benutz ich eigentlich dauernd vor allem um Drums aufzupeppen.
Dynamaxx bis jetzt noch nicht wirklich gekannt, halt Hardware (preis zu hoch), also was solls. Kenne mich wie gesagt mit Hardware nur sehr oberflächlich aus und meistens nur die Sachen, die als Software emuliert wurden. Die ganzen Sachen klingen natürlich cool wie su sie beschreibst aber wohl auch alles garanteirt überteuer. Ich war am Hoffen, dass nach dem SPL Transient Designer UAD auch den Vitalzier emulieren aber scheint im Moment nicht so (ist wohl zu schwierig oder SPL wollen das nicht rausrücken).
Naja zu dem Grundsätzlichen, was du geschrieben hast, ich glaub die Gefahr ist, dass man sich von dem Technikkram ablenken läßt vom Eigentlichen, wie du ja schon gesagt hast. In der Phase, in der ich mein Studio aufgebaut habe, habe ich auch nur gedacht, was gibt es für Synthesizer hier, oder Plugins da, dann spielt mans an "boah supergeil" dann kommt aber schon das nächste und wirklich was schaffen tut man nicht.
Für mich war diese Phase ok, weil man muss ja erstmal gucken was es für Möglichkeiten gibt und wie man sein Studio aufbaut. Ich stelle im Moment aber bewußt etwas ab, das gefährliche ist dann nicht mehr davon runterzukommen und mir ist dann selber auch aufgefallen, dass damals, was ich nur mit meinem XP-50 gemacht habe besser war als meine neuen Sachen und es mehr Spaß gemacht hat, einfach weil ich nicht so abgelenkt war und mich auf die Musik konzentriert habe. An anderes Equipment habe ich damals auch aus Geldgründen überhaupt nie gedacht, auch keine Zeitschriften gelesen.
Ich hab auch ein paar Leute kennengelernt, die haben eigentlich nur noch gesammelt und gar keine Musik mehr gemacht - so will ich das bei mir natürlich nicht. Man muss Prioritäten setzen, dann einfach mal aufhören sich oberflächlich hypen zu lassen sondern in die Tiefe gehen und die Sachen wirklich nur noch als Werkzeuge benutzen ohne Hypegefühl und nichts anderes, man läßt sich ja sonst nur ablenken und blenden und das schadet natürlich der Musik. Es bringt einem das ganze Equipment im Endeffekt gar nichts außer dass man sich sagt "boah geil, dass ich jetzt das und das hab".
Auch das Tontechnikwissen find ich sollte man bewußt zu dem Zweck anhäufen, besser Musik zu machen anstatt dass es zum reinem Selbstzweck wird, es sei denn man entscheidet das bewußt für sich so, dass einen das mehr interessiert als letztlich das Wissen auch einzusetzen.
Ehrlich gesagt bin ich genau umgekehrter Meinung in dem Punkt, dass man sich in dem Virus TI verliert, ich will jetzt nur noch mit dem Virus TI arbeiten bis ich den wirklich auswendig kenne, und nichts neues anreißen, weil sonst ist das wieder so chaotisch. Bei meinem XP-50 habe ich einen großen Teil der Presets und deren Reihenfolge auswendig gekannt (und das sind echt einige), einfach weil ich so viel damit gemacht hab, beim TI kenn ich noch nichtmal meine selbstgemachten Sounds auswendig. Ich muss jetzt einfach damit arbeiten, und dann wirds denk ich.
Mein Studiosetup sieht jetzt so aus:
4x UAD mit fast allen Lizenzen (Deesser, Buscomp und 160dbx brauch ich nicht)
1x Powercore MkII mit DVR2 Lizenz (EMT 250 Emulation, geil zu verwenden als auffälligen Hall) und V-Station Powercore (benutz ich im Moment noch nicht)
1x SSL Duende (Kanalzug mit C200-Routinen und SSL Stereo Bus Compressor) mit X-EQ Lizenz (SSL schreibt das wär der beste EQ aller Zeiten)
alle Sonnox Plugins außer RestoreSuite
Codeoperator Delay
und paar weitere
Achja, und ich guck auch dass ich alle Stromquellen bißchen weg von mir habe damit ich nicht total im Elektrosmog sitze, dann kann man sich auch besser konzentrieren, jedenfalls ich.
JohannesH
14.06.2008, 02:57
Die Videos sind ja geil... Hab sowas bisher noch nie geguckt, also grad das erste mit der Sherman Filterbank find ich umwerfend. Der Sound ist schon echt krass, voll aggressiv
JohannesH
14.06.2008, 04:47
Wie kommst du drauf ? Dann wären sie ja schön bescheuert. In dem Control Plugin ist alles drin, hab das auch mal überprüft. Ich hab am Anfang gedacht, mit echten Reglern zu drehen ist viel geiler, aber im Moment benutz ich eher nur das Plugin, du hast jede Funktion sofort zugreifbar, auf dem Virus selbst sind ja alle Regler mehrfach belegt.
Und eben für mich ganz entscheidend, die Übersicht, ist wohl fast so übersichtlich wie sonst nur analoge Synths sein können oder komplexe Modularsysteme vom Unfang her wo auch nichts doppelt ist. Ok, man muss sich halt durch ein paar Seiten klicken, am coolsten wäre es wenn man die Option hätte, wirklich alle Einstellungen und Regler auf einmal anzeigen zu lassen auch wenns den ganzen Bildschirm füllt.
Aber auch so, gerade wenn man Anfänger ist und nicht geübt ist im Hören (man die Wellenformen nicht erkennt), du siehst sofort die Wellenformen, die in den Oscillatoren eingestellt sind und dann blickt natürlich viel schneller durch, was welchen Effekt hat. Wichtig beim Virus find ich ja den FM-Amount Drehregler mit dem man die beiden Osziallotren sozusagen vermixt.
Wobei es ginge bestimmt auch ohne Plugin, wenn man eben die Geduld hat, sich in das Gerät einzufinden, aber damit eben gehts viel schneller und leichter.
Achja, und ich guck auch dass ich alle Stromquellen bißchen weg von mir habe damit ich nicht total im Elektrosmog sitze, dann kann man sich auch besser konzentrieren, jedenfalls ich.
Du darfst dich gegen den Elektrosmog nicht wehren, sondern mit den Energien Eins werden und sie in dir aufnehmen. Elektrosmog ist eine Form der Energie, die Energie kannst du in dir aufnehmen und sie umsetzen oder mit ihr eins werden. So kann man vieleicht sogar die Technik besser verstehen, wenn man weis wie sie denkt und wo welcher Strom entlang läuft und was in den BAuteilen geschieht.
Ich bin Berufsbedingt den ganzen Tag in Räumen wo bis zu 50 Rechner aufeinmal laufen, daheim setzt sich das Spiel dann fort.
Das könnte natürlich einiges erklären, aber ich will jetzt auch nicht mit Alufolie um den Kopf gewickelt durch die Welt laufen, weil die Strahlen sind halt überall. Solange es nicht die Ausmasse einer Microwelle annimmt... :D
Edit:
Da fällt mir noch son Teil von Furmann ein, eine Galvanische Trennung und Ringtrafo zur Spannungsstbilisierung. Absolut geiles Teil, du hast reinen sinus und durch den Getrennten Kreislauf 100 Pro kein Brummen mehr. Ich glaube das Teil gibts aber nur in 110 Volt. Aber du kannst auch eine Online Dauerwandler USV nehmen, die tut den Strom dauerhaft durch die Ackkus gleichrichten, so bist du dann auch von Spannungsschwankungen gefreit und hast reinen Sinus. Das ist sehr gut für Analoge Synthies die ja sehr anfällig auf Spannungschwankungen sind, also nicht Stimmenstabil bleiben. Ausserdem lebt die Hardware so länger.
http://www.furmansound.com/product.php?div=01&id=IT-20_II
Die haben auch geiel Videos auf der Page, aber in englisch unter Multimedia wenn man das Produkt aufruft.
Soviel Blödsinn... und das morgens um 6 uhr, hehe.. ich mache mir erst mal Frühstück, heute aber ohne verschimmeltes Brot. Dir noch ein schönes WE.
edit:
Habe eben geshen das du den SPL Tube Vitalizer als Plugin umsetzen willst? Lass es lieber sein... Röhre bleibt Röhre und Spulen bleiben Spulen. Den Vitalizer kann man nicht als Pluginn machen und wenn doch wird das Plugin niemals im Leben den selben Sound haben wie das Original. Das ist genauso bei den SSL Plugins...
bevor ich mich pennen lege möchte ich hier spontan ein thema behandeln mit dem ich mich bisher kaum auseinandergesetzt habe.
es geht um bewusstseinsebenen.
in gewissen bewusstseinszuständen wie dem halbschlaf oder der traumphase soll man angeblich mehr lernen können...problematischer weise spiegeln meine träume nie oder zumindest nicht dass ich mich bewusst daran erinnern könnte irgendwas von dem wieder womit ich mich am intensivsten beschäftige...und das wäre zur zeit die produktion elektronischer musik.ausserdem kann ich so gut wie nie feststellen dass ich mich in einem traum befinde.gibt es hier andere erfahrungen an diesem punkt zu berrichten?...man will ja alles mal bedacht haben.
das erinnert mich an eine vision die ich hatte.
Ein leerer extrem grosser raum in dem sich auf einmal eine art säule mit strukturierter textur erhob. aus dieser säule etwickelten sich dann zu minimalistischem Beat immer weiter strukturirte Säulen, qwie eine Art Kaktus. zum Schluss hat ich die Säule an dern stukturen nach unten hin abgeblättert bis der raum wieder leer war.
Fett: ich hatte niht nur eine musikalische inspiration sondern auch noch gleh das passende Video dazu. Nur wie war der Traum noch gleich.
Nein ich habe auch keine Drogen genaommen oder Alkohol getrunken, keine Ahnung wie auf die Klöpse gekommen bin. Einmal habe ich sogar einen Plattenspiler im Himmel gesehen auf dem ein Elefant im Beat der Musik gelaufen ist, nachdem dann ein Asiatisch klingender Kiffer Bass eingesetzt hat entwickelte sich eine schwebende Welle ab der drehenden platte von der aus dann der elefant drauf ging und dort weiterlief...
Gut bei der Aktion hatte ich mir zuvor fast 6 stunden lang Ambient angehört und dabei gepennt.
Brainstorm sage ich dazu, aber das schwierige ist dann das genauso zu reproduzieren, weil die Ideen, gerade was die Sounds angeht sind manchesmal einfach nur viel zu abgedreht um wahr zu sein.
Core2Rei
17.06.2008, 06:54
das erinnert mich an eine vision die ich hatte.
Ein leerer extrem grosser raum in dem sich auf einmal eine art säule mit strukturierter textur erhob. aus dieser säule etwickelten sich dann zu minimalistischem Beat immer weiter strukturirte Säulen, qwie eine Art Kaktus. zum Schluss hat ich die Säule an dern stukturen nach unten hin abgeblättert bis der raum wieder leer war.
Fett: ich hatte niht nur eine musikalische inspiration sondern auch noch gleh das passende Video dazu. Nur wie war der Traum noch gleich.
Nein ich habe auch keine Drogen genaommen oder Alkohol getrunken, keine Ahnung wie auf die Klöpse gekommen bin. Einmal habe ich sogar einen Plattenspiler im Himmel gesehen auf dem ein Elefant im Beat der Musik gelaufen ist, nachdem dann ein Asiatisch klingender Kiffer Bass eingesetzt hat entwickelte sich eine schwebende Welle ab der drehenden platte von der aus dann der elefant drauf ging und dort weiterlief...
Gut bei der Aktion hatte ich mir zuvor fast 6 stunden lang Ambient angehört und dabei gepennt.
Brainstorm sage ich dazu, aber das schwierige ist dann das genauso zu reproduzieren, weil die Ideen, gerade was die Sounds angeht sind manchesmal einfach nur viel zu abgedreht um wahr zu sein.
du solltest mal mehr bewusst verarbeiten, bei mir ist zur zeit voll die traum phase, was ich träum ist aber irgendwi lol und ends cool
Erwachet - "Die Zeugen Jehovas" :0210:
JohannesH
18.06.2008, 10:46
Habe eben geshen das du den SPL Tube Vitalizer als Plugin umsetzen willst? Lass es lieber sein... Röhre bleibt Röhre und Spulen bleiben Spulen. Den Vitalizer kann man nicht als Pluginn machen und wenn doch wird das Plugin niemals im Leben den selben Sound haben wie das Original. Das ist genauso bei den SSL Plugins...
Definitv falsch. Die Frage ist nur ob im Moment schon oder im Moment nicht. Das können an sich ist nur eine Frage der Zeit. Du denkst, nur weil die Plugins vor paar Jahren kacke waren sind sie das heute noch bzw. werden sie es immer sein?
Und du willst also behaupten dass SSL Digital Pults scheiße klingen ? Ich selber kann dazu nichts sagen, weil ich noch nie ein SSL Analog Pult gehört habe, aber ich kann mir kaum vorstellen, dass SSL etwas klanglich minderwertiges rausbringt und das für unendlich viel Geld auch an große Kunden verkauft.
Allein schon die Digitalkonsolen waren der Beweis, dass auch Plugins irgendwann klanglich großartig klingen, ist alles nur Sache der Erfahrung.
"Based on the digital technology behind SSL’s C-Series consoles, Duende Classic delivers the complete SSL mix experience – powerful channel and dynamics processing and the legendary Stereo Bus Compressor. The easiest way to get professional mixes that sound like a record."
Warum bringen SSL Duende raus, das man für verglichen lächerlich wenig Geld kaufen kann im Vergleich zu den großen Digitalkonsolen, wobei jetzt 1400 Euro auch nicht unbedingt geschenkt sind ?
Ganz einfach, weil Duende erstens schon einmal Latenz hat (wegen Null-Latenz ja z.B. auch ProTools HD Plugins immer grundsätzlich doppelt so teuer wie die Version für RTAS), was es für große Studios ungeeignet macht und zweitens sehen sie, dass sie wenn sie auf dem Massenmarkt mitmischen und teilhaben wollen, sie Gutes für einen moderaten Preis bringen müssen, weil sonst UAD und co. alles mitnimmt und die Qualität ständig steigt, so dass zb Neve und mittlerweile auch API ihren Namen für Plugins hergeben.
Ich habe Stimmen von Leuten gelesen, die sagen, sie benutzen sogar lieber zb das Fairchild Plugin als das Original.
Das schreiben SSL selber zu Duende.
"Based on the digital technology behind SSL’s C-Series consoles, Duende Classic delivers the complete SSL mix experience – powerful channel and dynamics processing and the legendary Stereo Bus Compressor. The easiest way to get professional mixes that sound like a record."
Das sind ziemlich große Worte von SSL und wenn das nicht stimmen würde würden sie sich ja blamieren. Außerdem habe ich gelesen, glaube in einem Interview mit jemand von SSL, dass es tatsächlich die Originalroutinen sind und nichts anderes.
Zu X-EQ schreiben sie im Handbuch:
"X-EQ is a versatile and comprehensive
mastering grade parametric EQ plug-in built from the ground
up for Duende. It has an unprecedented clarity, smoothness,
and excellent high-frequency response.
The use of innovative coefficient generation and innovative
processing design provides superior performance that
surpasses analogue EQ in both artistic freedom and sound
quality."
Ich selbst kann nur sagen, dass ich die SSL-Plugins spitze finde, mir fehlt natürlich der Vergleich zu Spitzenhardware, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass der Preis für Musikequipment in den kommenden Jahren einbricht weil es keiner mehr kauft. Und ich mein gerade wir als Technoproducer haben ja das riesengroße Glück, dass wir mit Latenz leben können. Wir müssen nicht eine Band live einspielen mit gleichzeitiger Abhöre. Genau die Großkunden, die das machen müssen für ihren Livesound aber weiterhin dick blechen, sonst würde die Verkaufspolitik ja auch keinen Sinn ergeben wie oben gesagt.
Zu dem Elektrosmog. Ich würde das nicht als Joke nehmen und es reichen ja schon ein paar Meter Abstand, es sei denn du hast jetzt das ganze Zimmer voll von Kabeln und Kriechstrom in den Wänden. Diese ganzen elektrischen Impulse gehen auf das Nervensystem und ich bemerk das wirklich sehr schnell. Ich hab in meinem Keller alle Kabel möglichst weit weg und kann ewig vorm PC sitzen und werde immer wacher, bei einem Freund fühle ich mich schon nachner halben Stunde abgefuckt wenn ich am Rechner sitze.
Auch meine Schlafqualität hat sich entscheidend verbessert, als ich eine Endabschaltung in mein Schlafzimmer gemacht hab, aber das ist vielleicht bei jedem anders...
Keiner sagt das die Plugin Kultur an sich schlecht ist.
Aber sieh es mal so:
Die Hardware hat einfach bedingt durch Ihre Bauteile einen ganz anderen Charakter, sei es nur wegen der vielen unterschiedlichen Verstärker.
Eine Digital Konsole ist natürlich komplett aufeinander abgestimmt mit sehr Hochwertigen Komponenten, wodurch die Hersteller dann auch in der Lage sind werbeslogans wie "Mastering Grade" zu verwenden. Wobei man im Moment echt aufpassen muss, weil noch nie wie jetzt, werden die Kunden verarschet. gerade bei Musikhardware fält mir sehr auf das viel Versprochen wird aber nichts eingehalten wird.. also die fangen schon echt an gezielt auf Leute einzusprechen die wenig Ahnung von der Materie haben, Hauptsache sie haben den Mist verkauft... meine deviese bleibt daher.. nicht alle was neu auf den Markt kommt ist das Beste. Ich greife gerne mal in die Gebrauchtwarenabteilung und suche mir wirklich gute Sachen raus ...
Jetzt kommt das "Aber":
DIGITALE KOMPONENTEN SIND SCHNELLEBIG UND VERALTERN
Eine Analog Konsole kannst du selbst in 30 Jahren noch einfach von Hand reparieren indem du die Kanalzüge einfach rausschraubst und einen Lötkolben in de Hand nimmst.. den durchgescmorten Wiederstand einfach austauscht. Eine Digitalkonsole ist allerdings schon nach kurzer Zeit veraltert, weil die entwicklung auf diesem Gebiet viel zu schnell voran geht. Dadurch kann es auf kurz oder lang dazu führn das du dir ne Teure digital Konsole gekauft hast die dann aufeinmal absolut nicht mehr Up to Date ist weil einfach 48 Khz nicht mehr Aktuell sind. Oder eine eventuelle Reperatur nicht mehr möglich ist, weil die Firma Pleite ist... Eine Digital Konsole kann man nicht so einfach Reparieren. Denk nur an ein PC Motherboard.. Wer Lötet schon aufm MotherBoard rum...
Etwas anders noch zu Digital Konsolen... Sie haben meist eine unübersichtliche Funktionsweise, da viele Funktionen nur durch UNtermenüs erreichbar sind und die kanäle meist gelayert sind. Vorteil ist aber natürlich das aufgrund der tatsache das es digital ist, es kein Problem darstellt einfach mal pro kanal einen Kompressor mit zu integrieren.. ist ja eh nur Software. Bei einer analog Konsole vollwertige Kompresoren pro Kanal bereitzustellen wäre ein sehr Hoher Kostenaufwand.
Wenn du weisst wie die unterschiedlichen Analogen Typen der Kompresoren aufgebaut sind und Ihre Funktionsweise kennst, weisst du eigentlich schon von selbst das es mit der emulation Unsinn ist. Denn ein Opto kompressor reagiert ja auf die LED und steuert so den VCA.. Nur genau dieser Vorgang alleine macht aber auch schon einges am Charakter aus. Willst du jetzt die Lebenslang Unendlichen Abweichungen in der Genauigkeit Programieren? Genauso wie beim Transistor Kompressor.
Das einzigste was nun deine 30 Jahre Alte Analog Konsole die so schön Warm und Musikalisch klingt und so geile EQ hat von deiner Aufnahme trennt ist der Wandler.
Und diesen kannst du jederzeit entsprechend den aktuellen Verhältnissen anpassen und austauschen. Das Pult bleibt.
Wer kann schon sagen ob es in 5 Jahren immer noch Firewire geben wird? Jetzt hast du dein Salat.... wandler wird es auch später nch geben. Abgeshen davon werden immer bessere wandlr kommen mit über 320 Khz 32 Bit für den Heimgebruch. Toll nur wenn man vor ein paar Jahren noch 5 tsd EUR für ne gute 48 Khz Digital Konsole gezahlt hat. Wer weiss ob es in 5 Jahren noch VST geben wird.... Da hast du ein haufen Geld für Plugins ausgegeben die wirklich Schöne externe HArdware emuliert. Aber du kannst sie vieleicht nicht mehr nutzen, weil die Kompatibilität nicht mehr da ist. Also wieder alles Neu kaufen. Bald kommt MAC OS 14 und bub bub wird vieleicht kein cubase mehr gehen... Oder das beste Beispiel: Die Scope Karte und Pulsar waren damals echt sehr beliebt... aber eben PCI, jetzt wo es nur noch PCI Express im Mac gibt .. hast du eben Pech gehabt. Die Creamware Noah hingegen, die ja eigentlich das selbe ist nur eben sogar mit 14 DSP ist Unabhängig von der restlichen welt, da interessiert kein PCI oder PCI Express... 2 Analoge Ausgänge und gut ist... (Wobei die Noah eine reine Digital Maschine ist.. So klingt sie auch... echt absolut digital.. aber immernoch besser als native PC VST)
Der Charme der echten Geräte ist einfach nicht mit den Plugins zu verleichen... (Dazu zähle isch jetzt nicht unbedingt die Noah... war nur als Beispiel gedacht, obwohl sie echt von vielen Unterschätzt wird / Jett tun se einzelne Soundmodule rausbringen.. also jede integrierte Instrument der Noah als einzelnes Modul.. na klar macht man halt mehr geld mit.. ne). Das fängt nur schon bei dem Gehäuse den Knöpfen und Poties an und geht über das gute display weiter. Irgendwann nachdem du dann das erste signal durch einen Analogen schaltkreis geschickt hast spürst du einfach die Sele und das Gefühl der Geräte. De se guten Geräte sind von absoluten Liebhabern in viel Arbeit entwickelt worden, es ist einfach schade diese durch software zu kopieren, weil dann rauchen wir die Hardware gar nicht.
Es gibt da so ein Pult von Soundcraft dem man nachsagt es hätte den besten EQ für Elektro.. Tja so einen Charme gibt es bei Plugins nicht... Plugins arbeiten mit 1 und 0. Ein analoges Gerät arbeitet mit hilfe der Naturkräfte.... und hat somit seine eigene Seele.
Abgeshen davon arbeiten externe gEräte ganz anders als die Plugins. Mir ist immer wider aufgefallen das sich die Externen Geräte viel Weicher bedienen lassen. Du stzt nicht die ganze Zit vorm Bildschirm und guckst n die Röhre und musst it der Maus rum machen... sondern du hast einen Knopf in der Hand, weist was er macht und hörst es dir an...
Fazit:
ne das las ich lieber... ich muss ja nicht wieder übertreiben
Zu dem Elektrosmoke... Da hast du schon recht... was willst du machen.. ich kenne es nicht anders.. wie auf arbeit als daheim.. zum Glck habe ich ja ein schlafzimmer in dem kein einziges Gerät steht... lol
edit:
Ein letztes Beispiel habe ich doch noch. Ich arbeite von Berufswegen als Netzwerktechniker.. Weist du was in den Firmen so alles mit software angestelt ist die ein wenig älter ist? Die wird weggeschmissen.. zu alt nicht mehr kompatibel *pups brauch kener ab in den Müll.. selbst mit teurer software egal ob Photoshop oder cAD Anwendungen oder was e sonst so gibt. aber das ist eben die realität auf dem Softwaremarkt.
Daraus ergibt sich dann in diesem Falls die Gegenüberstellung: Weggeschmissene CD Scheibe für tsd. EUR weil neue Version oder sonst was. auf der anderen Seite: 220 Volt Gerät für tsd. EUR / Gut erhalten, Funktioniert, Kult
Vergleiche mal den Klang des Rauschen eines zu weit aufgedrehtem Kanalzugs eines Analogen Mischpultes mit Digitalem Rauschen. (Ich hoffe es macht endlich mal bei dem einen oder anderen Klick)
Und zu meiner Geschichte: Was war eher da? Technik odet Techno? Antwort: Ich habe durch irgendeinen dummen Zufall jemanden Kenngelernt der ein wenig tiefer in der Szene intergriert war, hier habe ich dann das erst mal nur die Technik geshen.. und was man damit machen kann. Dann habe ich auch weitre seiner Freunde kennengelernt, die Aktive Techno produzieren. Erst ab da kannte ich Techno. Aber von anfang an war für mich die technik das Geile.. Techno war dann das wo ich sagen konnte... OK, Techno nennt man eben das was dann dabei rauskommt, oder nicht....
Aber sei es drum Übung macht den Meister.. früher oder später werde ich chon ein Album fertig bekommen.. mal gucken. Wie sagte Gargamel bei den Schlümpfen immer? "Wenn es das letzte ist was ich tue..." oder so. Der Rest ist Hobby.
Der Analoge SPL Tube Vitalizer von Innen (Der Sound von über 8 Röhren als Plugin? Keine Chance):
http://www.sweetwater.com/publications/sweetnotes/sn-winter97/graphics/tubes.jpeg
Und so sieht ein EQ / Urei von Innen aus:
http://www.deepattitude.com/images/22957nt.jpg
Das ist ein alter Urei Kompressor 1176:
http://www.burtprice.com/urei1176_refurb_before.jpg
Das ist der selbe Kompressor nur nach vielen Jahren restauriert.. es wurde defekte Bauteile ausgetauscht:
Die ausgetauschten Kondensatoren kann man ganz deutlich erkennen
http://www.burtprice.com/urei1176_refurb_after.jpg
Und nun die Digitale Variante.. die würde dann wohl so aussehen:
http://www.welt.de/multimedia/archive/00164/CD_DW_Kultur_Berlin_164361g.jpg
Das Urteil darüber was nun den besseren Klang hat, muss nun schlussendlich jeder selber Entscheiden.
JohannesH
21.06.2008, 04:20
hehe nice... klar, ist bestimmt cool solche Dinger in die Hand zu bekommen, hätte ich auch gern... Nur halt das Geld ist das Problem :0210:
Bei mir ist es halt andersrum, mich interessiert erstmal nicht die Technik (hat natürlich auch was), sondern ich will Musik machen wo gescheites bei rum kommt. Eine richtige Liebe zum Instrument kommt dann bei mir auf, wenn man geile Sounds damit erzielen kann.
Mit der Emulationssache wie gesagt, ist alles nur eine Frage der Zeit. Die UAD-Karten sind einige Jahre alt und was dabei rauskommt schon wirklich phänomenal, vor allem der neue 88rs channeslstrip und man bringt damit ordenltich Instanzen auf eine Karte. Die haben bis jetzt noch keine neue Hardware auf der die Plugins laufen rausgebracht obwohl technisch bestimmt schon vielfach leistungsfähigeres möglich ist (es ging in Foren rum, dass sie damals für wenig Geld etliche Chips geordert haben, die sie jetzt noch alle verkaufen wollen). Schon heute könnte UAD also viel aufwändigere Plugins bauen. Aber selbst auf der alten Plattform haben sie immerhin schon den Transient Designer rausgebracht und die Neve-EQs, die garantiert nicht leicht zu emulieren waren, wobei mein Fav der Helios-EQ ist auf den UAD-Karten.
Ich finde du solltest dir echt mal sone Karte bei Ebay kaufen und sie ausprobieren (kannst sie auch gleich wieder verkaufen, die Preise bleiben gleichmäßig hoch), da würde mich mal dein Urteil über die Qualität der Plugins echt interessieren als anspruchsvollen Hardwarekenner.
Auf jeden Fall ist die Software für mich ein Segen, weil nur so konnte ich mein Homestudio aufbaun, vor wenigen Jahren wär das noch nicht gegangen. Der Platzverbrauch ist auch supergering, das ist gut für die Akustik. Meine Boxen stehen völlig frei, nur die Monitore und der Tisch sind in der Nähe. Meine 4 UADs und Powercore MK2-Karte ist im Rechner, die Duende Einheit liegt drauf und der Virus liegt hinter meiner Tastatur, seitlich von mir der XP-50, das wars. Das ist alles.
Aber was glaub ich echt das praktischste ist, ist die Arbeitsweise. Dass man etliche Effekte in beliebiger Reihe mit ein paar Clicks zusammenstellen kann statt umstöpseln, das ist so, als hättest du ein unbegrenztes Mischpult, in den du zum Beispiel mit einem Ruck den Transient Designer einstecken kannst oder eine Neve 1073 Einheit im anderen Kanal dann aber normal den SSL Channeslstrip.
Und nun lädst du ein anderes Projekt wo alles komplett anders ist, und du hast noch jederzeit Zugriff auf jeden Parameter. Klar wenn das Projekt sehr groß wird muss man auch mal bouncen. Rauschen bei allem = Null man kann die EQs so extrem einsetzen wie man will und theoretisch unendlich viele hintereinander setzen. Und man kann alles abspeichern, automatisieren. Man kriegt halt so einen Track viel schneller hin und kann sich mehr auf das Kreative konzentrieren als wenn man mit Hardware arbeitet, man kann mehr rumprobieren, usw..
Natürlich steht über allem der Sound. Wenn der mit Hardware besser ist überwiegt das trotzdem die ganzen Vorteile. Wie groß der Abstand im Moment noch ist im Allgemeinen kann ich nicht beurteilen. Ist natürlich auch immer die Frage inwiefern bei Urteilen anderer das jetzt Nostalgie ist oder tatsächlicher Qualitätsunterschied. Ich habe einen Tonmeister kennengelernt der war auch von Hardware 1000%ig überzeugt, aber als ich dann gesehen hab, was für alte Plugins der auf dem Rechner hatte, wars natürlich klar dass damit nichts zu gewinnen ist und er hatte auch keine Lust sich großartig damit auseinanderzusetzen, somit ist sein Urteil nicht objektiv. Aber ok er ist auch schon älter. Viele Leute haben eine unterschiedliche Meinung haben, Tishmeyer sagt ja aber dass man mit UAD und Powercore (SSL Duende kam zu der Zeit seines Buchs erst raus) allein eine profeesionelle klingende Mischung hinbekommt.
Ich probier halt das beste an Software zu bekommen was es gibt und vermeide wie gesagt analoge Signalwege. Wobei ein paar externe Effekte zum Mastering könnte man natürlich jederzeit noch dranhängen, aber für jeden Kanal auf keinen Fall, z.B. ein Mischpult werde ich mir sicher nicht kaufen, ein Summierier würde noch den Kauf einer sehr teuren Soundkarte mit einer entsprechenden Anzahl an Aus- und Eingängen nach sich ziehen.
Geile Hardwaresynths als Klangquelle wären natürlich kein Problem. Heutzutage einen externen Digitalsynth ohne USB anzuschaffen wäre aber denk ich natürlich nicht so sinnig, müsste wenn dann natürlich analog sein, wobei ich halt sagen muss, dass z.B. der neue MiniMoog natürlich nett klingt, aber der Funktionsumfang im Vergleich zum Virus gering ist. Und analoge Synths mit großem Funktionsumfang sind ja wohl unendlich teuer wobei ich mich da auch nicht auskenne, also ich sag das mal mit Vorsicht.
JohannesH
21.06.2008, 04:46
zu der Reparierbarkeit: Kann, wenn man das jetzt über ein Jahrzehnt betrachtet zu einem Problem werden, aber mich interessiert erstmal, dass mein System jetzt läuft. Natürlich mache ich Vista gar nicht erst drauf sondern bleibe bei XP. Falls z.B mein Motherboard kaputtgeht, ersetze ich es durch das gleiche, wobei ich schon zugeben muss, dass je mehr Zeit vergeht es umso schwieriger wird, wobei man auch ein neues funktionierendes Rechner-Setup finden wird. Bei USB und Firewire zb. kann ich mir nicht vorstellen, dass das so schnell abgelöst wird und man kann auch immer noch MoBos mit PCI-Steckplätzen kaufen.
Vergänglichkeit betrifft aber nur Hardware, Softwarelizenzen sind natürlich zum Glück völlig unzerstörbar und damit auch gegenüber Hardwareeffekten im Vorteil :0210: Und die Qualität bleibt immer unverändert gleich und Versionen wird es für jedes Betriebssystem geben.
DSP-Karte ist mir bis jetzt noch keine kaputtgegangen und wenn wäre es vom Preis her auch nciht so schlimm, die Lizenzen sind ja das teurere.
Also ich würde mal behaupten, dass man sich um die Haltbarkeit eher keine großen Sorgen drum machen muss, eher umgekehrt.
Ich z.B. könnte jetzt Hardware-Einheiten nicht selbst reparieren @@
Also in dem Punkt würde ich sogar eher sagen deutliches Plus für Software.
Fall jemandem Langweilig ist, kann er sich ja mal das Video reinziehen. Da vergeht die Zeit wie im Flug. Sehr sehr interessant.
http://www.sonicstate.com/news/shownews.cfm?newsid=2931
genau das Pult brauchst du....
dann brauchst du auch deine plugins nicht mehr. Die Plugins sind klar beim abmischen im Vorteil, weil du einfach so viele EQ`s laden kannst wie du willst, aber harrrr es klingt Digital.
http://cgi.ebay.de/analog-Mischpult-32-24-Zaehl-electronic_W0QQitemZ360064948024QQihZ023QQcategory Z46956QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem
Das Pult würde ich gerne sofort kaufen, super Vollparametrische EQ Sektion.. meine fresse, was willst du mehr.. ein schönes grosses Pult mit Patchbay.. du kannst dich ganz Frei bewegen.. kannst alle Ausgänge von deinen Synthesizern benutzen, du hast viel schneller einen Track zusammen, weil du dich an so einem Pult Frei ausleben kannst.
http://i16.ebayimg.com/01/i/000/f9/ag/fe1e_1.JPG
Genauso wie es aussieht... so klingt es auch... Schön warm, richtig Liebevoll Musikalisch und Weich (Analog und keine Software) Beim dem Anblick könnte ich mir ne Bettdecke schnappen und auf dem Pult schlafen.
Ich hatte ja mal das Dash saber, da bist du einfach hingegangen und hast einfach eine Spur nach der anderen reingelegt und hast probiert... Jetzt mit meinem Mini Pult fühle ich mich irgendwie eingengt in meiner kreativität, weil ich immer Rpücksicht darauf nehmen muss alle sounds eines Gerätes über den Master ausgang laufen zu lassen.
Das ginge vieleicht auch:
http://cgi.ebay.de/Yamaha-GA-32-12_W0QQitemZ120276510005QQihZ002QQcategoryZ46956QQ ssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem#ebayphotohosti ng
Ich brauche unbedingt wieder eine Konsole, mit dem kleinen Futt Pult komm ich nicht voran beim Tracks basteln.. Ich brauche die grosse anzahl der kanäle.. ich muss die Sounds einzeln haben um zu basteln....
Vieleicht kennst ja jemand jemanden der ein solches Pult günstig verkauft.
Knacksende Fader und Poties oder kleinere Mängel wie geschmorte verstärker oder wiederstöände usw. sind egal... die kann ich selber wieder reapieren
JohannesH
26.06.2008, 02:02
und kostest wieviel ? Und mal alle Nostalgie beseite: Wieviel klingt es besser als mein Duende ? Das müsste man halt mal testen. Mein Duende klingt richtig saftig, jeden Sound den ich damit ansteuere gewinnt an Farbigkeit und Kraft, das ist mit irgendeinem alten WavesQ10 Schrott EQ null zu vergleichen. Ich mein du hattest Duende nie ? Woher weißt du dass es viel besser ist ?
Und ganz ehrlich ist doch jedes Mischpult dem Software-Workflow unterlegen. Praktischer als mit der Maus alles anzusteuern geht doch nicht. Da bräuchtest du ja für alles Motorregler oder Fader und das wäre unbezahlbar.
Für dich ist gute Musik untrennbar mit einem Stück handfestem Metall verbunden. Das galt ganz sicher. Wie es jetzt ist, das ist die Frage.
Meiner Ansicht brauchst du überhaupt keine Konsole. Kauf dir ein Duende und ein Oxford Reverb und du hast alle Basics und vergiss irgendwelche Pulte. Geiler Hall ist auch die EMT250 Emulation von tc electronic für powercore (Bestandteil auch von System 6000). Für Powercore gibts auch MD3 (auch exportiert von System 6000) wenn du mastern willst.
Analogsyntesizer ok aber Mischpult halte ich echt für totalen Quatsch, wenn dann noch Summierer wenn dir 64Bit Summierung im Sequenzer nicht ausreichen.
Vor allem hast du bei Duende noch den Master Bus Kompressor dabei. Und der wertet wirklich jeden Track auf, den hab ich standardmäßig immer drin.
JohannesH
26.06.2008, 02:15
Ach ja btw nette links aber der benefit den ich daraus ziehen kann ist halt sehr gering. Wie gesagt, meiner Meinung nach sollte man sich ein Gerät kaufen und sich dann da reinknien, sonst kommt nix bei rum. Du machst wie gesagt denk ich zuviel auf einmal. Du solltest dir mal eine feste überschaubareUmgebung schaffen, die du dann auch wirklich mal so läßt, dich reinknien und dann ein Album produzieren. Du hast das absolute Know-How um geile Musik zu machen. Du müsstest dich jetzt nur mal richtig reinknien denk ich.
ganz einfach.. wenn du mit externen synthesizern arbeitest hast du pro gerät vieleicht 6 bis 8 ausgänge...
Den rest kannst du dir selbst zusammendenken...
Alle Leute die Ich kenne und Musik machen, benutzen entweder eine Analoge Konsole oder minestens 1 bis 2 Digtal Konsolen so das man 64 Mono Kanäle hat.
Dein Dundeue Sound kenne ich, ich habe die SSL Plugins selber. Es ist wie gesagt wesentlich Komfortabler zu arbeiten wie du es machen möchtest.
Ich habe es eben vor Jahren anderes gelernt und wrde es jetzt nicht ändern.
Meine KOnsole hatte ich nur verjkaufen müssen, weil se nicht in die Wohnung gepasst hat... Aber mehr und mehr vermisse ich sie, weil eben die Kanäle fehlen.
Wenn du einen Track mit 40 spuren machst.. wo willst du den den ganzen Scheiss anschliessen? Nur alleine der Akai S5000 hat 16 Ausgänge.... Die Super Nova hat 8 , der XT hat 4 der Q 6, der K4 hat 6 usw.... Dann brauchst du noch mindestens 8 Auxwege... die ganzen Returns und Subgruppen.
Wie gesagt, das arbeiten mit externer Hardwre ist ein ganz anderes. Wenn man es nicht kennt oder gewohnt ist, kann man es nicht nachvollziehen. Du weisst selbst das in den meisten Stuios extern gearbeitet wird... von daher...
Diese ganze software macherei seit einiger Zeit ist nur eine Masche den Leuten die kein Geld haben die grossen teuren Geräte, billig in Software zu verpacken. Seit der Korg Legacy Collection machen das auf einmal alle Hersteller... Alle tun se ihre Top Geräte in Software Emulieren und dann für ein paar EUR auf den Markt bringen.
deine Arbeitsweise ist gut, OK ich Akzeptiere es, es ist wesentlich einfacher keine Frage. aber ich bin eh nur Hobby Freak usw....
Guck dir mal dem sein Studio an: Meinst du er hat einfach so zum Spass das grosse Pult in der Mitte stehen????
Ganz ehrlich... wenn du dem irgendwas von Dundue erzählst .... Wie gesagt wo soll z. B. er, oder andere die mit Externen Geräten arbeiten, denn ihr Zeug anschliessen. ein Anaolg Sumierer hat damit gar nix zu tun, der ist nur dann für was gut wenn du auch die VST Synthies benutzt. Ist auch egal... ist halt immer so... die einen machen Professionell Musik und verdienen Geld... aber den Rest kann man sich in die Haare schmieren
Letzens hatte ich jemanden bei mir, der nur mit Reason Musik macht. ich habe ihm was verkauft. Er fragte mich doch allen ernstes was man mit den Geräten macht. genau da fängt es dann doch chon wider an... ich habe nur in die ecke geschaut und mir was in den Bart gegrummelt. Bei den Plugins sind die buben immer schnell dabei... aber wenn se vor Hardware stehen, kommt kein Ton raus.
Aber ey du hast volkommen Recht... Die Hersteller geben sich Mühe 2 Kanälige Geräte für 5 oder 6 tsd Euro zu bauen, damit dann ein Plugin 32 Kanäle emuliert und das dann für knapp tsd. EUR. Da liegt das doch auf der Hand das die Plugins besser sind. Ey mal ganz echt? Wie Naiv muss man eigentlich sein? Als nächstes gibts warscheinlich auch noch Neumann Micros als Plugin, oder son Unsinn.
Machs so wie du willst... Willst ja eh nur geld verdienen. einen richtigen persönlichen Bezug von Herzen her zur Technik hast du nicht. Du bist halt kein Techniker... Ich habe beruflich genug mit Plugins zu tun... zu hause will ich was in der Hand haben und vor allem Spass.
So und nun bekommst du es Dick, Alter... Von dem kannst du noch was lernen.
Rob Acid, mein Freund:
http://www.youtube.com/watch?v=yCM7ouu0oiE
JohannesH
26.06.2008, 03:34
Ok mit den Anschlußmöglichkeiten seh ich ein @@ Aber gibts da nicht Soundkarten mit genug Eingängen ? Naja egal... Es ist natürlich auch ganz klar eine Geldfrage, wenn ich mir die Bilder so anguck. Ich hab hier nicht mal eben ein paar 100 000 auf der Seite liegen oder wieviel kostet der Spaß ? 1 Mio. + ?
Aber ich glaub in dem Studio will ich auch nicht arbeiten, ganz ehrlich... Bei dem ganzen Elektrosmog gehste doch kaputt, da kann man sich doch nicht gescheit konzentrieren.
Aber wenn du Duende hast, dann sag doch mal wie siehst du den Sound im Vergleich ? Ich konnte ja noch keinen dirketen Vergleich machen...
Ich hab da keine Lust mich weiter drüber zu unterhalten...
Hör dirs selber an...
Ich kann dir allerdings sagen.. das ich sofort höre ob jemand einen Track mit Plugins gemacht hat oder nicht. Mit der Zeit merkst du einfach den Unterschied... Dein Gehör reagiert sofort darauf.. weil es einfach anders Klingt
habe eben ein Interview mit Rob Acid gefunden...
Er sagt ganz klar... Das erste was man tun soll ist: Alle Plugins Wegschmeisssen!!
http://shortcut-rec.de/page6/page6.html
Und ich fange schon an mir selbst zu zweifeln, mano mann. Der Tag ist gerettet.
Das Interview ist sehr gut.. er redet noch übers Mastering und zeigt ein paar Tipps
JohannesH
26.06.2008, 04:15
Das ist dann natürlich ein deutliches Indiz dafür dass der Unterschied tatsächlich noch groß ist. Wenn du willst kann ich dir ja mal tracks von mir schicken... Wobei ich jetzt auch sicherlich kein Mischpro bin.
Edit: Bezug sich jetzt auf deinen ersten Post.
Das Interview von dem les ich erst jetzt
JohannesH
26.06.2008, 04:38
lol, jetzt klammerst du dich aber echt an jeden Strohhalm. MD3 hat er damit GANZ SICHER nicht gemeint, weil dann würde er gleichzeitig behaupten System 6000 wär Schrott. Niemals. Es gibt natürlich 100000 Anfänger-Masteringsplugins und wenn irgendwelche noobs damit dann ihre tracks zu Tode kompromieren nur damits laut ist, ist es natürlich grottig.
Man müsste natürlich wissen von wann das Interview ist.
Achja übrigens sagt er dass er alle Höhen ab 17-18 khz wegnimmt. Damit sagt er indirekt, dass 96 khz überflüssig sind und 44,1 khz ausreichen (weil bei 44,1 khz 20 khz sound maximum ist und selbst das nicht benötigt wird). Zu dem Thema gibt es ja unterschiedliche Meinungen aber ich finde es ganz interessant. Tishmeyer sagt ja auch, dass er diesen Sampleratewahn mit bis zu 192khz für Schwachsinn hält und er auch mit 48khtz arbeitet und 96khz auf Anfrage.
Aber echt superinteressantes Interveiw, Danke für den Link. Mastern ist bis jetzt nicht grad meine Stärke (mache es bis jetzt kaum außer vielleicht einem MasterComp und nem Saturator PLugin und selten mal auch nen EQ).
JohannesH
26.06.2008, 04:47
witzig finde ich dass er sintefex gut heißt... Ich hab in Foren Stimmen von anderen gelesen, die meinten das wär ein scheiß. Ich hab mir ja auch mal überlegt ein Liquidmix von Focusrite dass auf Sintefex basiert zu kaufen hab mich dann aber aus dem Grund von abgewendet.
Aber supergeil ist bestimmt sein Bandgerät. Das wäre auch was für mich... Kriegt man irgendwoher für einigermaßenes Geld so ein Teil ?
JohannesH
29.06.2008, 01:33
ok, jetzt hab ich dir anscheinend die Laune verdorben :0210:
Naja also wie gesagt ich respektier natürlich auch völlig wie du das machst, aber wie gesagt meine Meinung: Analog-Synths, ja, analoge Effekte (wenn nicht hochkaräter) weiß ich nicht obs sein muss... Weil Effekte find ich eh nicht sooo wichtig, ist eigentlich Nebensache, dass der Synth geil klingt ist ja eigentlich das A und O.
Mal ne andere Frage:
Woher nimmst du das Geld für das teure Zeug ??
so teuer ist das "Zeug" nicht
ob ich mir jetzt 4 uad und ein dundue kaufe oder lieber ein paar synthies, also da kommt es doch beim selben raus
Abgesehen davon, müsstest du doch nur im Geld schwimmen, als Bekannter DJ und "Producer" ;-)
Hier noch ein ganz gutes Forum mit mehr Leuten die so was machen wie wir...
http://forum.electronicattack.de/frontpage.php?page=media
JohannesH
29.06.2008, 04:17
mit Musik verdien ich gar nichts, Djing habe ich bis jetzt noch nie gemacht (will ich aber noch, aber will keinen Mainstream-Müll spielen). Und selbst wenn man einen Plattenvertrag hätte würde man damit auch nichts verdienen. So ist das nunmal in Zeiten von Torrent und Emule... Soweit ich weiß kommt man heute schon mit lächerlich wenig verkauften Scheiben in die Top100... Das sagt ja schon alles.
Zu den Anschaffungskosten, Ich glaub der Unterschied ist schon enorm, was die Kosten betrifft. UAD machen ständig extra-Angebote und der Dollar ist im Moment sehr billig, das hilft nochmal extra. Ich hab halt mein Erspartes und mein Ausbildungsgehalt in die Sache reingesteckt und damit kam ich gerade hin. Im Moment studier und unter anderem da ich Schlafprobleme habe (bin abgeschlagen und nicht besonders leistungsfähig) schiebe ich auch keine extra große Arbeitsschichten um Geld noch reinzukriegen.
Ich mein allein, was kostet ein gescheites Mischpult ? Was soll ich mit einem billigen Mischpult mit schlechten bis mittelmäßigen Kanalzügen ? Allein das überdeckt ja alle meine Kosten denk ich mal... Wenn man ein gescheites Setup will, braucht man doch ein paar 100 000 oder kalkulier mir das mal vor wie du das machst ^^ Und vor allem ein Mischpult bringt doch Funktionen mit die ich als Technozusammenbauer (klingt niicht so "modisch" wie producer) gar nicht brauche, ich muss doch nicht in der Lage sein, eine Band aufzunehmen mit 20 Mikros. Das sind natürlich alles Features die jedes Studio braucht und dafür auch blechen muss, aber nicht ich... Gut ok wer weiß, vielleicht kauf ich mir ein kleines Mischpult wenn ich noch mehr Synths hier hab aber nur mit dem Zeil nicht Umkabeln zu müssen... Naja.
Ok das zum Mischpult, weiter mit Effekten. Was kostet ein schöner Neve EQ ? 2000 Euro ? Naja ka.... Halt alles unendlich teuer. Da müsste ich echt mal den Direktvergleich hören zu den Emulationen ob es das wirklich hergibt.
Im Moment denke ich eher, das Hardware Vergangenheit ist und die Preise im Vergleich zur Qualität der Software nicht mehr angemessen sind (es sei denn man braucht Nulllatenz) aber ich kann mich ja irren...
ich habe bereits fast 7 tsd EUR für meine Mischpulte ausgegeben... leider habe ich eben alles selber lernen mssen, ich hatte niemand der mir gesagt hat was wirklich sinnvoll und gut ist.
Hätte ich die 7 tsd EUR nochmal wüde ich mir jetzt sone gebrauche Fette alte Analog Konsole dafür kaufen. Da gibts so einge Bretter. Am besten aus nem Studioverkauf von ZDF oder son Unsinn...
Jetzt im Nachhinein vermisse ich eben 2 Pulte, das Allen Heath, das hätte ich sogar fürs Recording benutzen können so gut war das, ein ganz anderer Klang. Das Behringer MX 9000 vermisse ich weil ich eben die grosse Menge an Anschlüssen sehr gut gebrauchen kann um die Sounds zusammenzustellen und am Arrangment zu arbeiten... Klar eine Aufnahme selbst über den Dirkt Out am Behringer Pult kannst du vergessen, man muss halt alles direkt ins Interface stecken.. aber es hilft beim Basteln auf jeden Fall, wenn man Live an inem grösseren Pult arbeiten kann.
Ich arbeite seit 10 Jahren in der IT Branche.. Naja ich habe aufgrund persönlicher Probleme einige Schwierigkeiten überhaupt in die Gänge zu kommen, zwischendurch oft Arbeitslos, ansonsten hätte ich mir warscheinlich schon längst mal einen Tube Tech Kompressor, Avalon, Orville, PCM 92, grosses Pult, Apoggee, Moog Voyager und nen TI leisten können. Vor allem... naja... ist die persönliche Leistungsfähigkeit mit beeinflusst.
wenn du dir ein Pult kaufen willst... kauf dir gleich ein Grosses, mindestens 32 Kanäle
[...]
wenn du dir ein Pult kaufen willst... kauf dir gleich ein Grosses, mindestens 32 Kanäle
*zustimm*
Wenn man heutzutage ne anständige Produktion auf die Beine stellen möchte braucht man echt nen großes Pult, denn man muß alles einzeln abmischen können beispielsweise die Bassdrum, die HiHats, diverse Drumloops, diverse Sequenzeloops bis hin zu den Vocals und Melodiesounds.
Auch wenn man überwiegend mit Software arbeitet wie Logic oder Cubase macht es sich echt besser die ganzen Spuren über ein Interface auf ein großes Pult zu leiten wo dann diverse Effektgeräte, Kompressoren und so angeschlossen sind zumal man dadurch auch den Rechner entlastet beim Mixing, denn jeder Effekt mehr oder jeder Kompressor verlangt einiges an Rechenleistung.
Ich selbst besitze nur ein Behringer XENYX 1622FX Pult und merke immerwieder, dass die 4 Mono-Kanäle und die 4 Stereo-Kanäle echt zuwenig sind und auch meine billig Soundkarte im Rechner ist nicht der Bringer ich bräuchte schon eine Soundkarte mit einem Interface inclusive ein großes Pult und richtige Midianschlüsse um das was mir so im Kopf an Ideen rumschwirrt auch richtig umzusetzen.
Meine Tracks die ich hier im Forum veröffentlicht hab klingen zwar ansich nicht schlecht wie mir das hier gesagt wurde aber passen halt nicht so wirklich in die heutige Zeit da es an Druck fehlt und diversen Effekten und so.
Matthias
Ja ist nicht schlecht die Idee... mit dem Routen der Kanäle auf eine grosse Konsole. Das kann man machen wenn man die Spuren von Akustischen Instrumenten im Rechner hat, oder die Audiospuren von Leuten zugeschickt bekommt.
Mir ist es eben wichtig... das ich Live alles Anschliessen kann, das heisst wenn ich einen Sound will dann will ich ihn auf einen einzelnen Ausgang vom Synth legen. So dass ich auf jedem Ausgang einen eigenen Sound habe. So kann ich dann am Pult einfacher herummachen...
Gerade wenn man mehrere Sounds aus einem Gerät nutzt, entsteht irgendwann eine Frequenzsuppe aus der ich dann gar nix mehr erkennen kann. Oder einige Sounds gehen einfach unter, weil sie zu leise sind. Jetzt könnte man natürlich hergehen und im Synthie die einzelnen Parts von der Lautstärke her anpassen. Dann musst du aber wieder hergehen und den Mixer neu Einpeglen usw.... Ist alles vielzusehr ein Riesenheckmeck und gefummel auf das ich gar kein Bock habe. Ganz vergessen habe ich jetzt die Problematik mit den Internen Effekten.
Einfach ein Sound Trocken ohne Effekt nehmen. Diesen dann ohne Effekt auf einen Kanal am Pult legen, den nächsten usw.. Jetzt kann ich mich frei ausleben... gefällt mir was nicht...? gut dann wird einfach gemutet. Ouuuuu jezt will doch gerne ml einen Effekt oder Kompressor ausprobieren...?
Kein Problem Auxweg aufgedreht oder ein Insertkabel geschnappt und ab gehts. Das Arrangment kann man auch Live mit den Muteknöpfen ein wenig Performen (noch besser Muteprozessor der über MIDI geht). Das macht einfach Spass so zu arbeiten.
Oder Subgruppen? Kein Problem, ein Knopfdruck und bub bub ist es in der Gruppe.... Insertkabel ausgepackt und reingesteckt.
Wenn du eben noch Glück hast son schönes gut klingendes Analog Pult zu haben.. kannst du sogar die EQ benutzen um den Sound zu bearbeiten und dann die Spuren direkt über das Pult an den Direkt Outs aufnehmen. Der Signalfluss ist nämlich Eingang ->Insert->EQ->Direkt Out. Wobei man ja den EQ meistens Ausschalten kann.
Also ist es auch hier wichtig ein Pult mit guten Preamps und EQ zu haben, sofern man auch gleich über das Pult die Spuren aufnehmen will. Wenn eben nicht ist es auch nicht so schlimm, man hat seinen Mix erstellst und weiss wie man es haben will. Also geht man dann her und steckt die Synthies am Patchfeld vom Pult aufs Interface um und bearbeitet die Spuren nachdem man sie aufgenommen hat mit seinem EQ oder sonst was. Hierzu kann man dann zum Beispiel einen Buss anlegen um Outboard mit in die DAW zu integrieren. Klar ist halt, das hier durch häufige Wandlung auch Qualitätsverlust entsteht. Deswegen beutzte ich z.B. 192 Khz, da kannst du so oft hin und herwandeln wie du willst und zum Schluss auf 16 Bit 44 Khz....
Was ich eigentlich sagen wollte, es gibt verschiedenste Anwendungszwecke für verschiedenste Situationen. Man muss vor allem nur aufpassen wofür man was benutzen will. Der häufig Zitierte fehlende Druck kommt meiner Meinung nur viel zu oft von dünnen Plugins. Da kann jetzt wieder jemand aufschreien wer will... es ist einfach so... ich für meinen Teil höre es sofort raus. Ein analoger Signalweg klingt Weich, Druckvoll, hat ein sattes Volumen und strahlt eine harmonische Wärme aus.
Das gilt aber für Anaolgsignale im eigentlichen Sinn, kein SMD Technik Billigschrott, der ja zu Hauf mit Analog im werbeprospekt angepriesen wird. Im Moment an "Neuen" Sachen würde ich nur die Macki, Allen Heath oder die Soundcraft GB Serie nutzen. Alles andere ist Scheissdreck (Gnadenlos / es mag noch gute Digitalpulte geben, aber die Berücksichtige ich meinen Gedanken erst gar nicht).
Am liebsten sind mir ehrlich gesagt die älteren Geräte, die weisen meist... oder eigentlich besser gesagt immer eine wesentlich bessere Verarbeitung auf und haben höhere Qualität. Die Geräte damals waren teilweise noch Handgearbeitet und sogar noch wesentlich teurer als Heute. Abgeshen davon will ich mal sehen wie jemand SMD Technik Handfertigt. Das ist alles nur noch Beschiss um das Zeug Billig zu verkaufen. Es gibt Pulte von vor 30 Jahren, die klingen so Hammerhart Geil, die sind selbst noch in den nächsten 30 Jahren vom Klang her Super, weil sie eben eine natürliche Harmonie und Wärme im Klang austrahlen.
Die Heutigen Sachen werden doch alle nur noch im Preis gedrückt und genau darunter leidet dann auch die Qualität. Das fängt dann schon bei den Knöpfen und VU Metern an. Vom Klang her ist es einfach ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Was haltet Ihr eigentlich von dem Track?
http://www.youtube.com/watch?v=qPgI8CgWJRM&feature=related
JohannesH
30.06.2008, 00:42
Mann, ein gutes großes analog Pult kostet doch ab 10 000, eher 100 000 aufwärts... Das ist doch nur interessant, wenn du selbst ein Tonstudio aufmachst. Andererseits kannst du NIE in der Pro-Liga mitmischen. Mit deinem Behringer Pult dass du früher hattest lacht dich auch jeder Studiobesitzer aus, der Musik in einer Qualität auf hoher Ebene macht. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass diese 1000 Euro Witzpulte soundmäßig irgendwas draufhaben.
Hochwertige Analogtechnik ist etwas für MIllionärssöhne oder für Leute mit extrem hohem Einkommen, wenn du ansonsten mit sowas arbeiten willst, musst du das beruflich machen und möglichst in irgendeinem Studio arbeiten. Und mal abgesehen davon, so ein Pult würde sich wiederum nur dann lohnen, wenn dein Raum die entsprechende Akustik (kein quadratisches kleines 4mx4m Zimmer) hat usw. usw.. Also es läuft immer drauf hinaus: Wenn man ein gescheites Pult kauft, macht man im Grunde ein Studio auf. Fertig, sonst machts doch keinen Sinn. Sowas ist für Leute, die ihr Leben einzig und allein der Musik verschreiben und bereit sind auf viel zu verzichten, den Tonstudiomeister den ich kennengelernt habe, hat immer auf Urlaube verzichtet, um sich stattdessen Equipment für sein Studio kaufen zu können, und das ein Leben lang.
Ich denke dass du in einer Traumwelt lebst, jedenfalls diese analoge Hardware für um die 1000 Euro kann es mit UAD wohl ganz bestimmt nicht aufnehmen und noch viel weniger mit Duende. Wenn du viele Anschlüsse brauchst, warum nicht stattdessen 4 mal eine M-Audio Delta 1010 kaufen, dann hast du 36 symmetrische in und Outs.
Du hast mich nicht ganz verstanden...
Zum Live Arrangieren und arbeiten / auswählen der sounds langt son MX 9000. Zum Aufnehmen gehst du dan Logischerweise über die Patchbay direkt ins Interface, weil eben das Pult Scheisse ist.
Es ist aber möglich gerade einige alte Schätze zu ergattern, die einen eigenen besonderen Klangcharakter haben und dadurch begehrenswert sein können. Da gibt es ein paar richtig Rare Teile die absolut geile eq haben.
Ich werde mir eben keine 4 Delta von M Audio kaufen, da müsste ich ja schön blöd sein, da kann ich auch gleich beim Behringer Pult bleiben und damit aufnehmen. abgeshen davon darfst du nicht vergesen das mit der steigenden anzahl an Karten odeer Firewire Teilen der Buss immer knapper wird.. das geht zu Lasten der Bittiefe und Abtastrate.. der Bus ist eben nur so und so Breit und kann dementsprechen Daten verarbeiten.
Im moemnt beutze ich immer 32 Bit und 192 Khz, mit deinem komischen Delta Blub kannst du froh sein wenn es mit 48 Khz stabil ohne Knackser funktioniert.. dann am besten noch 4 Stück, na klar mein Freund. Ich frage mich eher in welcher Traumwelt du lebst. Du hast einfach keine grosse Erfahrung was die unterscheidlichen Hardwareteile angeht.
Ich habe soger rein Zufällg heute einen geshen der verkauft sein Firewire Dundue und steigt um auf PCI e... da fängt der ganze scheis doch schon an.. gerade gekauft und schon wieder Umsteigen wei die Leistung eben doch nicht das ist was es sein soll.
Also bei aller Liebe aber M audio kommt mir nicht ins Haus.. erst recht kein Delta irgendwas... mein Interface ist sehr gut....
Abgeshen daon würden dir die 4 Interfaces gar nicht reichen ich bräuchte Locker mal fast 10 Stück! Ja wo soll ich denn jetzt hier Anfangen 10 Motu HD 192 Aufzubauen. am besten Am neuen Mac der alleine nur für die Interfaces zuständig ist... Soll ich dir wa sagen.... Da komme ich mit meiner Analog Konsole aber noch billiger weg.
Zum Aufnehmen brauch ich nur ein Intrface, oder? Also noch ist bei mir nicht der Wohlstand ausgebrochen.
Abgeshen davon mag ich eben diese ganz alten Geräte, fals du das immernochnicht mitbekommen hast.. diese alten Geräte haben ihren eigenen Charme nicht nur alleine wegen ihres Klanges.
Du magst nur das Techno machen, die Partys und den Ruhm sowie das Geld.
ich mag den Klang und die Geräte, ob das Techno ist oder bib bib bib ist und welche partys das alles sind, das juckt mich nicht. Ich sehe immer wieder das so Leute wie du keinen Respekt vor der Technik haben, ihr wollt alle schnelle Stars werden am PC mit Karten und was weiss ich was es da alles gibt. Als ob Techno so was besonderes wäre? Na es kommt doch gerade auf die Bastelarbeiten an, mit Kabeln um der Schulter hängend durchs Zimmer zu rennen, sich unters Pult zu bücken... hier einen Stecker rein stecken... dort einen Stecker reinstecken... sich ein neues kleines Gerät kaufen das dann hier und dort einschleifen und ausprobieren, den Lötkolben auspacken usw.... das ist für mich Techno... da brauch ich keine Plugins, Alletztendlich möchte ich das Thema abschliessen. Ich habe die richtigen Techno Jungs gesehen wie se Musik machen im Keller mit Hardware Kippe im Maul und am schrauben und basteln... Und die machen alles andere als Plugins zu benutzen, die bauen sich höchstens ihren eigenen Synthesizer.
Echt kein Herzblut bei der Sache...
edit:
bevore du gleich was sagts von wegen warum man dann 10 Motu brauch. Ganz einfach: Hast du schon an die Auxwege oder Inserts gedacht? Ganz im ernst das ist Unfug, abgeshen davon reicht die Leistung der Rechner einfach nicht aus. Das Teil wird dir gnadenlos in die Knie gehen. Dann musst du höchstens mehrere Rechner nehmen und die dann verschachteln.
Mir ist eben noch was eingefallen. Wenn du so viele Interface beutzt musst du die Teile ohnehin Synchronisieren. Ich glaube das Delta 1010 hat warscheinlich noch nicht mal Word Clock, oder? Ja toll, jetzt fang ich auch noch an mir ne Clock zu kaufen... und die Clock macht auch eniges aus. Das heisst es sollte schon villeicht ne Big Ben sein.
Habe jetzt nochmal geguckt, wenn ich alles auf Digital machen würde, bräuchte ich 6 RME Wandler, einen Sampelraten Konverter (Ich habe mehrere Geräte die ich über ADAT oder SPDIF Anschliessen könnte), eine Clock (Bei so vielen Interface ein muss, ab 96 Khz ohnehin von den meisten Herstellern empfohlen), 2 oder 3 RME MADI Karten (Pro Karte 2 Interface), einen Mac Quad, da komme ich dann auf so ca. 25 tsd. EUR
Aber danke für den Tipp:0063:
Alles in allem ist der ganze Digtal Kram kein Funken billiger als das Analoge. Der einzigste Unterschied bleibt der Klang und die Tatsache das Analog das Original ist und Digital die bequeme Nachmache in Rechteckiger Wellenform.
Mit deinem Behringer Pult dass du früher hattest lacht dich auch jeder Studiobesitzer aus, der Musik in einer Qualität auf hoher Ebene macht. Du glaubst doch nicht im Ernst, dass diese 1000 Euro Witzpulte soundmäßig irgendwas draufhaben.
Sorry, dass ich mich da einmische aber da liegst Du im Irrtum Johannes, denn in den meisten professionellen Tonstudios heutzutage stehen immernoch die alten Pulte von Behringer, Soundcraft, Midas, Yamaha und Mackie klar mag es mittlerweile auch Digitalpulte geben aber es wird bei den Profis immernoch mit Analogpulten gearbeitet weil die eben einen lebendigen, dynamischen und warmen Klang haben.
Matthias
Hey, das ist ja mal cool:
Midas?
wow da kennt sich aber einer aus, es gibt auch alte Behringer Pulte das ist wahr. Ich habe sogar letztens in einer Szene Zeitschrift jemand geshen der noch mit dem Teil im Studio mischt.
In der Heimatmusik Branche ist Behringer sogar nicht so ganz unüblich, es kommt halt immer drauf an was man haben will.
Für meinen Gschmack, eignen sich die neuen Behringer Sachen leider nicht für Aufnahmen.
Jo Midas beispielsweise die beiden Alben "Gourmandises" und "Mes Courants Electriques" von Alizée einer französischen Popsängerin wurden mit nem Midas produziert.
Auch bei ihren Liveauftitten hatte ihr Tontechniker immer ein Midas dabei mit nem schönen großen Siterack dazu wo 19zoll Teile drin waren die Rang und Namen haben wie DBX, SPL und so.
Matthias
Wobei ich jetzt auch sicherlich kein Mischpro bin.
Irgendwie passt da meiner Meinung was nicht. Wozu brauchst du 4 UAD Karten und ein SSL Dundue, wenn du nicht Mischen kannst oder nicht mit Mastering vertraut bist. Ist doch so geshen Witzlos sich sowas zu kaufen und dann zu sagen: "Ich bin kein Mischpro". Denn der Hauptanwendungszweck der Geschichten ist doch das Mischen, deswegen kaufen sich die leute doch das Zeug, damit sie in den Genuss von Kompressoren und Channels/EQ kommen können.
Wenn sich so Plugins anhören... na dann bitte, aber naja auf so Musik stehe ich halt... und sowas wird auch bei mir gemacht... schön analog...
http://www.mixotic.net/dj-mixes/punchy-minimal-robotic-techno/131
Da spürt man richtig den Druck und die wärme die die Geräte ausstrahlen. :0063:
Wen ich so Musik höre.l. she ich bei geschlossenen Augen langhaarige Typen mit Kippe im Maul, das Hemd aus der Hose hängen und Bier auf dem Tisch, mit Kabel um der Schulter hängen zum Beat wackelnd und am Synthie schrauben....
So... Alter muss das sein.... das ist Techno Philosophie und Kultur
Ich so warm und Druckvoll, meine Fresse, jetzt weiss ich wieder warum ich mir Synthies gekauft aheb und keine PLugins, boaaaa das Drückt, ist Warm und Rund.. fast wie ein Stück Knete das man matschen kann, auch die Hi Hats sind schon weich
Aber was sage ich da... der Komerz ist im aufmarsch... Mega lol
da komen einem die tränen in die augen vor Glück so geil ist der Klang, man kann sogar ganz kla und deutlich erkenn edas die einen voll analogen drum synthie genutzt haben und keinen billigen sampler
@ johannesh
dummlaber hannes
JohannesH
30.06.2008, 15:33
Sorry, dass ich mich da einmische aber da liegst Du im Irrtum Johannes, denn in den meisten professionellen Tonstudios heutzutage stehen immernoch die alten Pulte von Behringer, Soundcraft, Midas, Yamaha und Mackie klar mag es mittlerweile auch Digitalpulte geben aber es wird bei den Profis immernoch mit Analogpulten gearbeitet weil die eben einen lebendigen, dynamischen und warmen Klang haben.
Matthias
Ja, aber du kriegst bestimmt keinen lebendigen, dynamischen und warmen Klang für 1000 Euro. Oder warum werden dann für gute Pulte 100 000 Euro +++ ausgegeben ? Guck doch mal, was so ein SSL Pult zum Beispiel kostet, oder von Neve. Das wirst du in normalen Shops natürlich nirgends finden, weil das außer Studios niemand kauft, bzw kaufen kann.
Das ist eben DIE Hardware, die in der Lage ist, Songs soundmäßig aufzuwerten, die im Klang den Unterscheid ausmacht.
Oder guck doch mal, was du für einen Fairchild-Kompressor bezahlst. Ich glaub gebraucht aktuell 20000 Euro. Die Firmen die in der Lage sind diese hochwertigen Effekte zu bauen, lassen sich das natürlich ordentlich vergolden.
Da kommt man aber als Otto-Normal-User nie hin.
JohannesH
30.06.2008, 16:07
Irgendwie passt da meiner Meinung was nicht. Wozu brauchst du 4 UAD Karten und ein SSL Dundue, wenn du nicht Mischen kannst oder nicht mit Mastering vertraut bist. Ist doch so geshen Witzlos sich sowas zu kaufen und dann zu sagen: "Ich bin kein Mischpro". Denn der Hauptanwendungszweck der Geschichten ist doch das Mischen, deswegen kaufen sich die leute doch das Zeug, damit sie in den Genuss von Kompressoren und Channels/EQ kommen können.
Naja, es kommt denk ich mal drauf an wie man das Wort "Pro" auslegt, das war vielleicht missverständlich ausgedrückt. Profi in dem Sinn als Gegenteil von Anfänger bin ich natürlich, aber ich würde mich nicht zur Elite zählen, dazu fehlt mir die Erfahrung, und mit Elite mein ich jetzt die Leute, die damit täglich ihr Brot verdienen. Gut, Geld damit verdienen, dass könnte ich wohl zur Not auch, ich habe ja eine Ausbildung Mediengestalter Bild und Ton. Aber ich mein jetzt die absoluten Spitzenleute, und mir fehlt vor allem auch die Arbeitserfahrung mit guten Leuten. Vielleicht bin ich ein "Pro" aber ich mag es nicht mich selbst hoch zu hängen, und ganz viele Leute können es viel viel besser als ich.
Aber ich bin ja auch nicht nur Mischer und Masteringcrack, ich mache ja auch meine Musik selbst worauf ich im Moment mein Hauptaugenmerk lege, und dadurch zb das Mastering in den Hintergrund gerät im Moment.
Ich würde mal sagen von der Wichtigkeit her machen allermindestens 60% eines Tracks das Ausgangsmaterial aus, 30% die Mischung und vielleicht 10% das Mastering, wobei man das nicht verallgemeinern kann denk ich.
Natürlich kann ich mischen und natürlich brauch ich die Sachen für meine Tracks sonst hätte ich sie mir nicht gekauft...
Ja, aber du kriegst bestimmt keinen lebendigen, dynamischen und warmen Klang für 1000 Euro. Oder warum werden dann für gute Pulte 100 000 Euro +++ ausgegeben ?
[...]
Die Pulte die Du da anspricht die so teuer sind, sind meistens Spezialanfertigungen für die Tonstudios die wenn sie sich bewähren natürlich auch in einer kleinen Serie dann produziert werden.
Aber was Du wahrscheinlich immernoch nicht gecheckt hast ist, dass gerade bei solchen Pulten meistens viel Handarbeit drinne steckt sprich da werden keine Lötroboter oder dergleichen mehr eingesetzt sondern da haben die Arbeiter einen Lötkolben in der Hand und verlöten die ganzen Bauteile von Hand.
Genauso was das Gehäuse angeht da werden für die Stanzpressen und so extra Formen gebaut und so was natürlich sich alles dann im Preis widerspiegelt.
Und von wegen man bekommt keine anständige Pulte für 1000,--€ klar bekommt man die man muß nur etwas Glück haben das Geld gleich zur Hand und schon kann man aus einem Räumungsverkauf von einem Tonstudio oder von einem Radio/TV Studio sich ein Pult holen.
Da bekommt man von Behringer über Soundcraft bis hin zu Mackie und Midas immer mal was auch so weil Du den Sound ansprichst ein DBX oder Behringer Kompressor kostet auch nicht die Welt und kann sich ein Otto-Normal-Verbraucher leisten auch ein SPL Transient Designer kostet auch nicht die Welt auch bei Effektgeräten bekommt man für wenig Geld anständige Sachen wie beispielsweise Alesis oder so.
Wie Du hier siehst ist es nur eine Frage wie man sich umschaut und auch Preisvergleiche anstellt vor allem ist es auch wichtig, dass man ein Musikhaus seines Vertrauens hat wo man unter Umständen auch diverse Vorführgeräte billiger bekommen kann.
Matthias
ich habe ja eine Ausbildung Mediengestalter Bild und Ton.
So siehts nämlich aus... du bist kein Techniker
Von daher...
abgeshen davon wiedersprichst du dich bis ins letzte lächerlichste Eck. Einerseits sagts du selbst das die SSL Pulte für den normalen Menschen unbezahlbar sind, aber kaufst die für tsd. EUR Dundue. Meine Fresse...
Komm hör uff
JohannesH
30.06.2008, 17:30
Sag mal bist du dumm ? Brauchst mir hier nicht blöd von der Seite kommen... Jetzt werd ich langsam sauer.
Checkst dus nicht ? Oder willst du mir einfach nur dumm kommen. 10 000 ++ oder 100 000 gehört zur Kategorie unbezahlbar, die 900 Euro, die ich gebraucht bezahlt habe fürs Duende waren gerade noch machbar. 900 oder 9000, kleiner Unterschied oder ? 9000 und 90000 nochmal Unterschied ? Kapiert ?
Ich hab aber dann den geilen Sound mit Duende, der normal unendliches Geld kostet, checkste das ? ABER zum 1000. Mal, nur mit Latenz, aber das macht mir NICHHTSS, das ist der Trick.
Und Roxy, wenn man keine Ahnung hat dann sollte man ...
Wenn man von der großen Tonwelt nichts weiß, sollte man einfach mal zuhören und nicht irgendwas erfinden. Ist ja lächerlich hier.
Ein Kanalzug (!!) Solid State Logic XLogic E-Series Signature Channel kostet 3500 Euro. Was dann ein E-Seres Pult kostet, kannste dir denken.
Ich seid einfach totale noobs und macht hier auf große Fresse... Gibts ja gar nicht.
ja genau, ist schon klar du hast ds mega schnäppchen gemacht... und den SSL Sound von 100 000 tsd EUR für 900 bekommen... und das auch noch als Software ;-)
Ich habe die SSL Plugins selber... habe ich ja schon mal ewähnt gehabt... also von daher...
Du bist echt ein komischer Vogel. Du merkst scheinbar noch nicht mal wie du dir selbst wiedersprichst.
abgeshen davon wirfst du hier mit Beträgen um dich, das es mir Shwindelig wird...An solche Preise denke ich noch nicht mal...
Warscheinlich ein wenig Grössenwahnsinnig :0210:
edit:
Änder dein Nick... das ist ja noch Peinlicher
JohannesH
30.06.2008, 19:59
Dein Problem ist, dass du ein Noob bist. Was mich unglaublich ärgert ist, dass du auf Posts antwortest deren Inhalt du nicht verstanden hast und wo du dir auch keine Mühe gibst es zu verstehen. Also was soll ich weiter meine Zeit mit dir verschwenden, ich hab keine Lust mich ständig zu wiederholen.
Du laberst hier rum, erfindest einfach irgendeinen Scheiß, holzt mit Urteilen um dich obwohl du KEINEN SCHIMMER hast. Halt einfach mal deinen Rand stattdessen und hör zu, aber es ist mir auch egal, was soll ich mich hier weiter abgeben.
Und warum sollte ich meinen Namen ändern ? Weil du denkst dass ich Johannes Heil bin weil hinter meinem Vornamen ein H steht ? Du Noob, wenn ich er wär, würde ich auch wohl Johannes Heil hinschreiben oder mir ein anderes Pseudonym suchen. Wie kann man denn so blöd sein, auf die Idee zu kommen, dass ich meinen Namen ändern soll, weil ein Heini wie du auf die Idee kommen könnte, ich könnte Johannes Heil sein. Mannomann...
Und grundsätzlich, Du brauchst einfach irgendeinen Feind, gegen den du deinen Frust raushauen kannst, und der ist anscheinend Digitaltechnik, Plugins. Dagegen holzt du nun an wie ein Besoffener ohne jeden Sinn und Verstand. Dir geht es gar nicht um die Realität, du willst einfach ein Feindbild haben auf das du draufhaust. Mein Gott...
Ist jetzt vielleicht etwas hart, wie ich mich ausdrücke, aber du solltest mal probieren, es konstruktiv zu sehen und dich zu ändern, weil was du hier abziehst ist einfach nur losermäßig...
Dine erste antwort hat mich schon erstaunt.. weil es gibt wirklich echt wenige Leute die Ahnung haben. Da ich nicht mal weiss wer Heil ist, kann ich dazu nix sagen.
Nur im weiteren Verlauf, nachdem ich mich tsd. mal erklärt habe und du scheinbar keine Ahnung hast. Ist mir aufgefallen, Ey das kann nicht Heil sein. Weil Heil hat selbst ein album ".. MIDI" genannt.. Also kann er sich nicht so gegen analog Hardware äussern... Alle aber wirklich alle benutzen richtige Hardware. nicht umsonst ist die 303 für 1500 EUR zu haben und das nach 10 Jahrten
ja du dummer Vogel:
Die ganzen guten Hardware Teile steigen sogar im Preis.. jetzt frag dich mal warum.. es ist sinnlos... *by the way: schönen gruss an den tonmeister den du kennst... lerne von ihm!!!!
Abgeshen davon finde ich es schon ein wenig Peinlich.. als Musiker mit 4 UaD Karten und einem Dundue sich mit so nem Namen anzumelden. Abgshen davon bin ich ohnehinn von andren darauf aufmerksam gemacht worden das du heil sein könntest.
Gut, wie gesagt ich kenne den Vogel nicht.
Ne Besoffen bin ich nicht.. lol, na das gibt mir ja zu denken...
Nach 7 Jahren Studio brauch ich keine Angst davor zu haben mich von die als Noob bezeichnen zu lassen, das ist OK.
Ey, ich habe an so vielen Pulten und Synthesizern gedreht, die kannst du dir noch nicht mal in zehn Leben leisten.
Sorry für meine nun raus hängende berschwänglichkeit, aber du bist einfach nur ein Mediengstalter und kein Tontechniker.
Ich sehe ganz konstruktive... als ich damals angefangen habe mit der Musik gab es gar keine Plugins... Macht es grade mal Klick bei dir!!!!
Ich habe s nicht anders gelernt und werde mich jetzt auch nicht veräändern. Der ganze Plugin Mist ist ein neuer Trend um so Leute wie dich um den Finger zu wickeln. Die Firmen müssen shlisslich verkaufen.
Ein SSL Pult wird eben nur paar mal verkauft.. da verdient de Firma nix dran. Aber ey, ich habe die Idee.. wir nehmen die Waves Plugins SSL Collection und packen die in ein Interface mit DSP, das verkauft sich dann zu tsd fach...
Dir fehlt immernoch der Durchblick und die erfahrung in der Branche mein Freund... Du lässt dich Blauäugig von der Werbung einwickeln.
aber ist mir eigentlich im endeffekt alles egal, weil von den Leuten von den ich gelernt habe....
Egal, solange mr selbst Rob Acid Recht gibt ist die Welt heile.
Fazit:
Du hast echt scheinbar was gelernt.. und schon ahnung, aber keine Erfahrung. Du bist eben ein Noob der in die jetzige Digital welt hineingeboren ist. Ich habe vor einigen Jahren Angefangen.. da war der Thomann Katalog noch voll mit anolg Hardwar und Synthesizern. Jetzt ist ja im Thomann nur noch Gitarre und PA
Hier habe ich noch was für dich... steig da mal durch.. und dann mache die nächste antwort... wenn du von dem zeug da keine ahnung hast, dann bitte verdammt nochmal verkneife dir bitte jede weitere antwort, denn ich bekomme solangsam Kopfschmerzen. Ich sitze doch nicht seit 7 Jahren im studio, damit ich mir von so nen Hosenmatz erzählen lassen muss wie ein Pugin funktioniert, also jetzt geht es aber los...
http://www.schneidersbuero.de/
Oder machen wir es mal so:
erkläre mal in deiner nächsten antwort was du da auf dem Willkommensbildschirm der seite siehst.
Fange einfach mal an und erkläre mir was du da siehst....
Keine angst ich kann deine Beschreibung schon zuordnen und weiss was du meinst. ;-)
JohannesH
30.06.2008, 21:50
"Da ich nicht mal weiss wer Heil ist, kann ich dazu nix sagen."
Das klang in der pm anders...
"Also kann er sich nicht so gegen analog Hardware äussern... Alle aber wirklich alle benutzen richtige Hardware. nicht umsonst ist die 303 für 1500 EUR zu haben und das nach 10 Jahrten"
Erstmal ist Hardware nicht gleich Analog, zweitens habe ich nichts gegen eine 303, drittens benutz ich selber im Moment nur Hardwaresynths.
"ja du dummer Vogel:
Die ganzen guten Hardware Teile steigen sogar im Preis.. jetzt frag dich mal warum.. es ist sinnlos... *by the way: schönen gruss an den tonmeister den du kennst... lerne von ihm!!!!"
Ich hab nichts gegen Hardware, sage nur, dass wirklich gutes Analogoutboard für mich unerschwinglich ist und hohe Folgekosten haben. Nicht ich, sondern du bräuchtest einen guten Tonmeister, von dem du lernen kannst. Ich habe auch nie behauptet dass Hardwaresynths schlecht sind sondern gesagt, dass ich in Betracht ziehe selbst welche zu kaufen wenn das Geld da ist, ich im Moment aber eh mit dem TI ausgelastet bin.
"Abgeshen davon finde ich es schon ein wenig Peinlich.. als Musiker mit 4 UaD Karten und einem Dundue sich mit so nem Namen anzumelden. Abgshen davon bin ich ohnehinn von andren darauf aufmerksam gemacht worden das du heil sein könntest.
Gut, wie gesagt ich kenne den Vogel nicht."
Ich übrigens auch nicht wirklich, kenne nur den Namen, du hast doch gesagt, du hättest Zeug von dem gehört ? Naja egal. Was hast du gegen meinen Namen ? Ist doch scheißegal mit welchem Namen ich mit anmelde. Johannes ist mein Vorname. Fändest dus jetzt cooler, wenn ich micht jetzt "Virus TI" oder DJBlablabla nennen würde ? Ich nicht...
"Ne Besoffen bin ich nicht.. lol, na das gibt mir ja zu denken...
Nach 7 Jahren Studio brauch ich keine Angst davor zu haben mich von die als Noob bezeichnen zu lassen, das ist OK."
Du redest von dem hervorragenden analogen Klang, weißt ja aber gar nicht wie gute Hardware klingt bzw. was sie kostet, tust aber so als wüsstest du alles, sprichst Plugins jede professionelle Tauglichkeit ab ohne Ahnung zu haben, usw. usw.. Das hat mit der Länge deiner Studioerfahrung nichts zu tun. Dir fehlt meiner Meinung nach einfach die nüchterne Sachlichkeit, Dinge zu beurteilen.
"Ey, ich habe an so vielen Pulten und Synthesizern gedreht, die kannst du dir noch nicht mal in zehn Leben leisten."
Schön für dich.
"Sorry für meine nun raus hängende berschwänglichkeit, aber du bist einfach nur ein Mediengstalter und kein Tontechniker."
Ich bilde mir auf meine Ausbildung nichts ein. Sie ist eh nur der Grundstein von dem was ich mir selbst angeeignet habe. Aber schon in meiner Ausbildung habe ich erfahren, wie teuer gute Hardware ist und was Schrott ist, ein Wissen, dass dem Ottonormal-User sehr leicht verborgen bleibt. Wie auch du es bis jetzt nicht verstanden hast, was wirklich abgeht in der Tonwelt. Ich bin in der Lage, mit einem beliebigen Pult eine Band aufzunehmen, und du ? Vielleicht auch, aber wie sich das dann anhört ist ne andere Frage... Also ganz so überheblich brauchst du auch nicht sein, dass ich "nur" eine Mediengestalterausbildung habe.
"Ich sehe ganz konstruktive... als ich damals angefangen habe mit der Musik gab es gar keine Plugins... Macht es grade mal Klick bei dir!!!!"
Ich merke es. Und es spricht gegen dich, dass du nicht offen für neue Entwicklungen bist, sondern es grundsäztlich als Feind abtust oder als etwas mit dem man keine gute Musik machen kann. Natürlich ist in den vergangenen Jahren viel Schrott rausgekommen. Aber ich möchte mal behaupten, dass damit jetzt Schluss jetzt. Ich glaube nicht, dass die neuen Releases noch Schrott sind. Waves Diamand Bundle war Schrott und überteuert. Das API-Bundle ist sicherlich kein Schrott.
"Ich habe s nicht anders gelernt und werde mich jetzt auch nicht veräändern. Der ganze Plugin Mist ist ein neuer Trend um so Leute wie dich um den Finger zu wickeln. Die Firmen müssen shlisslich verkaufen."
Warum willst du dich nicht verändern ? Woher willst du wissen, dass ich mich um den Finger wickeln lasse ?
"Ein SSL Pult wird eben nur paar mal verkauft.. da verdient de Firma nix dran. Aber ey, ich habe die Idee.. wir nehmen die Waves Plugins SSL Collection und packen die in ein Interface mit DSP, das verkauft sich dann zu tsd fach..."
Die Waves SSL Collection läuft auf dem Rechner und nicht aufner DSP. Die Waves SSL Plugins klingen völlig anders als der Duende SSL Channel, weil Waves ein anderes Gerät emuliert.
Die Duende Plugins sind keine Emulation, sondern umgeschriebene Originalalgorithmen der C200 Digitalkonsole.
"Dir fehlt immernoch der Durchblick und die erfahrung in der Branche mein Freund... Du lässt dich Blauäugig von der Werbung einwickeln."
Das bezweifel ich. Ich habe meine Plugins vorher probiert und habe etliche Tests gelesen, bevor ich gekauft habe. Übrigens, die OxfordPlugins, die es lange nur für Powercore gab sind auch Originalalgorithmen einer 400 000 Euro Konsole. Kleine Infos hier:
http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=540
"aber ist mir eigentlich im endeffekt alles egal, weil von den Leuten von den ich gelernt habe....
Egal, solange mr selbst Rob Acid Recht gibt ist die Welt heile."
Tut er nicht. Anscheinend hast du das Interview nicht bis zum Schluß gesehen und erfindest einfach wieder wild drauf los. Die ganzen Arturia-Emulationen von Synths lobt er in höchsten Tönen, und weiter sagt er, dass er auch selber Plugins von seinem Sequencer benutzt und erst ab einer gewissen Stufe auf sein Outboardequipment setzt.
"Fazit:
Du hast echt scheinbar was gelernt.. und schon ahnung, aber keine Erfahrung. Du bist eben ein Noob der in die jetzige Digital welt hineingeboren ist. Ich habe vor einigen Jahren Angefangen.. da war der Thomann Katalog noch voll mit anolg Hardwar und Synthesizern. Jetzt ist ja im Thomann nur noch Gitarre und PA"
Es ist richtig, dass ich in der Anfangszeit von Software angefangen habe. Zum Glück habe ich damals nichts gekauft, sondern erst später, aber das lag daran dass ich intuitiv gemerkt habe, dass es das Geld nicht wert ist.
"Hier habe ich noch was für dich... steig da mal durch.. und dann mache die nächste antwort... wenn du von dem zeug da keine ahnung hast, dann bitte verdammt nochmal verkneife dir bitte jede weitere antwort, denn ich bekomme solangsam Kopfschmerzen. Ich sitze doch nicht seit 7 Jahren im studio, damit ich mir von so nen Hosenmatz erzählen lassen muss wie ein Pugin funktioniert, also jetzt geht es aber los..."
Echt grauenhaft, du hörst dich an wie ein altkluger 50jähriger der jetzt der "Jugend" erzählen will das früher alles besser war. Du willst nicht, dass ich antworte, damit du weiter ungestört in deiner Traumwelt leben kannst ? Sei mal ein Mann...
"http://www.schneidersbuero.de/
Oder machen wir es mal so:
erkläre mal in deiner nächsten antwort was du da auf dem Willkommensbildschirm der seite siehst.
Fange einfach mal an und erkläre mir was du da siehst....
Keine angst ich kann deine Beschreibung schon zuordnen und weiss was du meinst. ;-)"
Ich sehe ganz links eine Oszillator-Sektion, das nächste glaub auch oder das ist ein LFO, das dritte ist eine Mischsektion, das vierte sieht mir auch nach einer Mischsection mit Low-Cut-Filter aus, beim Doepfer kann man unterschiedliche Noise-Arten erzeugen, das russische Dings daneben sieht mir nach ner Filtersektion aus aber könnte auch ein Oszillator sein, beim nächsten steht ja schon drüber Stereo Ring Modulator, in der oberen Sektion kann man eine Frequenz stellen, blick ich aber nicht ganz... das vorletzte check ich nicht... ka was mit fall und rise gemeint ist, ein Kompressor ? Das letzte ka.
Jetzt klär mich bitte auf :)
Du redest von dem hervorragenden analogen Klang, weißt ja aber gar nicht wie gute Hardware klingt bzw. was sie kostet, tust aber so als wüsstest du alles, sprichst Plugins jede professionelle Tauglichkeit ab ohne Ahnung zu haben, usw. usw.. Das hat mit der Länge deiner Studioerfahrung nichts zu tun. Dir fehlt meiner Meinung nach einfach die nüchterne Sachlichkeit, Dinge zu beurteilen.
Ich habe alles an Plugins da was es auf dem Markt gibt (Fang bei A an und ich höre bei Z auf). Genau daher kommt ja mein Urteil. Ich bentze kein einzigstes Plugin ausser die SSL Collectionen oder die Sonalksis Teile.
Wenn du willst kann ich dir Zugang zu Massenburg, Avalon, Manley, Tube Tech und co. geben. Kannst dir die Geräte ja mal anhören.
er auch selber Plugins von seinem Sequencer benutzt und erst ab einer gewissen Stufe auf sein Outboardequipment setzt.
Ich kann mir die Situation schon sehr gut bildlich Vorstellen. Erst mit der Maus rumgeklickert... dann kommt die "gewisse Stufe"... Komm hör uff mach den Scheiss aus und geht an den Synth. lol Ok, Sampler Plugins sind in Ordnung, die verbrauchen auch nicht so viel CPU Leistung *glaub ich;-)
Ich bekomme echt Kopfschmerzen... Das halte ich echt bald nicht mehr aus, das ist Unglaublich.
edit:
Oder so, die Geräte kann ich dir anbieten:
Drawmer DC2496 Mastering AD
Universal Audio 2192 AD-DA Wandler
Avalon VT 737sp
Avalon AD 2044 Compressor
Avalon AD 2055 Mastering EQ
Eventide Eclipse
Eventide Orvill
Focusrite Liquid Channel
Lexicon PCM 70
Manley Massiv Passiv Mastering EQ
Massenburg Mastering Compressor 8900
SPL Vitalizer Tube 9530
Tube Tech LCA 2B
Auf dieses Outboard habe ich umgehenden Zugriff, die Synthesizer habe ich jetzt nicht alle Aufgeschriebn... weil sonst werde ich ja nie fertig mit dem Scheiss. Hast du jetzt endlich genug Aufklärung bekommen, oder soll ich dir es auf die Stirn malen?
Abgeshen davon ist diese scheiss Diskussion sowas von Off Topic
JohannesH
01.07.2008, 16:11
Ganz hervorragend... Und was kostet zum Beispiel der Manley EQ ? Schlappe 6000 Euro. Den kauf ich mir mal eben, kein Ding. Den Punkt Preis-Leistung läßt du weg.
Und was bringt es dir dass du einmal daran gedreht hast und ihn nicht daheim stehen hast ? Musik machen kannste damit auch nicht weil preislich einfach zu abgefahren. Sicher, würde ich ein Masteringstudio aufmachen und hätte gleich ordentlich Kunden am Start, würde ich mir das Teil holen.
Und zu den Plugins, ich rate mal du hast alle Plugs die es bei Emule gibt :P Dazu gehören aber nicht Oxford, UAD, Powercore und Duende aber genau die Plugins spielen eben in einer anderen Liga. Das Waves SSL Bundle ist sicherlich ok für die Mitten, aber seidige Höhen kriegt man damit nicht hin. Ich kenne kein Plugin außer die UAD EQs und den Oxford EQ die geeignet sind, seidige Höhen zu erzeugen und die in der Lage sind einen Track cremig zu machen wobei ich das Waves API Bunde aber noch nicht probiert habe.
Und du wirst auch kein vergleichbares Plugin zum Fairchild finden den jedenfalls ich gar nicht als Kompressor sondern nur als Fettmacher benutze usw.. Eigentlich alle Plugins der UAD sind unersetzbar.
Nur Hallplugins wie zb. die Faltungshalle von Waves oder der Altiverb sind ordentlich, aber Hall war ja schon immer eine Digitaldomain.
Das beste Beispiel für den Unterschied von DSP-Karten zu Rechner Plugin ist die Vstation. Die Novation VStation klingt verglichen zu der VStationPowercore einfach nur nach Schrott. Exakt der gleiche Look, die gleichen Parameter, die gleichen Presets, aber zwischen dem Klang liegen einfach Welten. Mit keinem Sound der Novation VStation kann ich was anfangen, die VStation Powercore aber hat mir so gut gefallen, dass ich sie mir gekauft habe.
Übrigens was dir auch zu denken geben sollte: Den Tube Tech Compressor gibt es auch als Plugin für Powercore, mitentwickelt von Tubetech und mit 600 Euro das teuerste Plugin, dass ich kenne. Universal Audio ist die Mutterfirma von UAD, und SSL die Mutterfirma von Duende. Du kannst zu 100% sicher sein, aber zu mehr als 100%, dass solche Firmen nicht Sachen auf ihrer Page promoten, wenn sie Müll sind, damit würden sie ihren guten Ruf ruinieren.
Und natürlich sind Plugins billiger, ist doch klar, die Rohstoffkosten sind Null, das Gewicht bei Null, keine Montage, keine Lagerung, Transportkosten sind billig oder fallen zb. bei UAD völlig weg, weil du dir die Plugins nur übers Internet kaufen kannst.
Audio-Effekte sind keine Massenprodukte und da fallen die Montagekosten ganz stark ins Gewicht, die werden doch zum Teil auch in Handarbeit zusammengebaut, ist ja klar, dass man bei einer niedrigen Stückzahl viel Geld verlangen muss.
Duende PCIe kostet "nur" 900-1000 Euro weil SSL die Algorithmen und das Know-How eh schon besitzt (Firewire Version hat ja anfänglich 1400 Euro gekostet) und mit der Latenz eh eine Handbremse eingebaut ist, die es zu keiner Konkurrenz für ihre Konsolen werden läßt.
Dann geh arbeiten und spare.
Wenn du es so willst habe ich die Geräte mitfinanziert ;-)
JohannesH
01.07.2008, 16:53
Die Links habe ich noch vergessen...
http://www.proaudioreview.com/april04/SSL_C200.shtml
http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=1338
http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=1524
http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=1203
Den Manley kaufe ich, wenn ich einen Plattenvertrag habe :D
Jep und du hast recht, viel zu viel im Forum rumgeschrieben, Zeit Musik zu machen...
edit: Wenns mir grad vor die Augen kommt. Wenn du amazona nicht glaubst, proaudioreview schreiben ähnliches...
http://www.proaudioreview.com/pages/s.0029/t.3845.html
http://www.proaudioreview.com/pages/s.0029/t.9444.html
UAD oder Duende vom Sound her als völlig unterlegen hinzustellen ist einfach nur Quatsch. Mag sein, dass ein Manley oder Massenburg ein Tick besser klingt, aber das ist auch ein anderer Einsatzbereich und dann hab ich halt Pech.
Und ich erinnere dran, SSL behaupten, der X-EQ wär analogen EQs überlegen*edit. Aber wie auch immer...
Wie gesagt ich kenne die ganzen Geschichten. Über den Link zum UAD Helios Type 69 Passive Equalizer sind unten dann noch Klangbeispiele. Da kann man wieder ganz klar raushören das es eben Digital ist, es klingt einfach viel zu scharfkantig und kalt (unnatürlich). Das 5te Klangbeispiel wird ein wenig wärmer, ist aber trotzdem auf keinem Fall mit einem echten 220 Volt Analogen EQ zu vergleichen.
Wie gesagt, die Plugins funktionieren und geben die Eigenschaften der Originalen Geräte entsprechend wieder. Allerdings hat die eine wie die andere Methode Vor und Nachteile. Was der eine lieber mag oder nicht muss jeder für sich selber entscheiden.
Ich wollte mir den Dundue ja selber auch kaufen...
Ich benutze hier zu Hause den EQ:
http://en.audiofanzine.com/img/produits/audiofanet_en/normal/3/7/37834.jpg
Der EQ ist zwar schon älter aber hat einen super warmen Klang... man kann ein absolut digital und kaltes rechteckiges Signal am Signalweg anlegen und das reicht schon aus. Das was dann da hinten rauskomt ist ein Signal das klingt so als wäres aus einem Vollanalogen Synth gekommen. Der Eq selber ist sehr präzise. Ausserdem hast du noch pro Kanal jeweils einen HP und einen TP mit 18 db / Butterworth Filter mit dem du die Eckfrequenzen geschmeidig abschneiden kannst.
Wie gesagt der ist zwar alt... aber immernoch gut... vor allem klingt der richtig schön warm und dickt selbst als Verstärker richtig gut an. Ich werde mir irgendwann mal vieleicht den SPL Pass EQ kaufen oder so... aber erst mal reicht der hier. Vor allem wollte ich mir als nächstes ja zuerst den Tegler Magnetism 2 kaufen.
Wenn ich mir jetzt noch mal den Klang von dem Urei vor Ohren führe und das mit dem Plugin aus den Klangbeispielen von dem UAD Helios Type vergleiche... Vergiss es da kommst du einfach nicht ran. Das Klingt wie Tag und Nacht.
JohannesH
02.07.2008, 01:48
Wieviel kostet das Ding ? @@ Ja, ich hab eben übrigens grad ein bißchen die neuen Waves Sachen getestet, hat mich auch beeindruckt, der API hat in dem einen Drumloop alle meine Plugins ausgestochen @@
Aber kann wohl echt gut sein, dass ich mir nen AnalogEQ kaufen muss, werde das mal ernsthaft in Betracht ziehen. Würde das nur gern mal irgendwie ausführlich testen bevor ich soviel Schotter hinleg.
Aber was man braucht glaub ich wär echt ein Bandgerät durch das man seine Tracks durchzieht.
Ich kann mir schon vorstellen dass du recht hast, nur sind dann die ganzen Tester taub oder bestochen oder was ? In dem einen Bericht bei Amazona sagen sie, der 1073 würde sich vom analogen Vorbild fast nur dadurch unterscheiden, dass das Rauschen fehlt. Kannst du dir mal die 1073 Beispiele reinziehn und sagen was du von hälst ? Naja jedenfalls, die Höhen vom Helios haben mir bis jetzt immer gut gefallen und fands eigentlich meistens brauchbar.
Ich glaub ich brauch echt mal so ein Analogteil hier damit ich das mal richtig austesten kann ich frag mich nur wie.
Edit: Achja, dass ist aber auch eine Charakteristik vom Helios, dass er scharfkantig klingt, das hat mir am Anfang auch missfallen, aber je mehr ich ihn benutzt habe, desto mehr ist mir aufgefallen, dass da immer was brauchbares bei rum kommt. Besonders wenn mans auf Höhen anwendent, die wirken dadurch schärfer, bissiger, deswegen ists mein LieblingsEQ auf der UAD geworden. Probier doch mal den Neve 1073, den haben die auch getestet, da sind auch Klangbeispiele dabei, der klingt eher seidig. Ganz im Gegenteil unauffällig und cremig klingt der Neve 88rs Channelstrip, da gibts aber glaub kein extra Test, den Strip find ich aber sehr stark, ganz anders als Duende, dass auch eher bissig ist. Aber dieser EQ von Duende funktioniert bei mir ausgezeichnet auf Bassspuren, dadurch stechen die viel mehr raus, ich konnte meinen Bass dadurch echt entscheidend verbessern.
Wenn du dir die Testberichte mal anschaust wirst du Feststellen, dass überall das selbe drinne steht. Am besten steht auch immernoch dabei welcher "Star" die Geräte benutzt. Na klar sind se bestochen worden. Die tun zuerst ihre hardware erst an die Top Major Studios verschenken, so können sie dann besser Marketing betreiben. Auf der anderen Seite schaut man doch einem geschenkten Gaul nicht ins Maul, also wird man dem Interview Typen sagen, ouaaa Geil ja Geil ey alles Geil....
Manchmal fällt mir bei den Berichten sogar auf das bekannte Mängel oder einige, naja kleinere Macken gerne umschrieben wrden. Teilweise heisst es dann: Aber das ist nicht so schlimm weil das Gerät hat ja dies und und jenes...
Selbst der beschissenste SMPRO 8 Kanal Kompressor für 300 EUR wid als unersetzlich Bezeichnet. Und ein Behringer Tube Composer, hat einen Seidigen Röhrensound. Soll ich dir mal sagen was für ein Röhrensound der hat: Da kannst du die Röhre auch rausbauen und an den Weihnachtsbaum hängen.
Am besten sind echt neutrale Meinungen von Musiker, die die Geräte benutzen, oder man testet die Geräte selber und macht sich einen Eindruck. Im Laden auf die Verkäufer (um Gottes willen) darf man wirklich gar nichts geben, weil die drehen dir wirklich jeden Mist an, ob was taugt oder nicht. Hauptsache es wurde verkauft.
Es gibt einige kleine Spezial Läden wie eben Schneiders Büro oder Techno Music in Frankfurt, die mehr Erfahrung und Ambition im dem Bereich haben. aber im grossen und ganzen haben die meisten der Verkäufer selber keine Ahnung und verkaufen Scheisse.
Die Plugins sind so gesehen echt gut, wie gesagt ich habe selbst die SSL Plugins und die Sonalksis Suite. Man kann mit diesen Plugins sehr gut schnell arbeiten, einfach reinladen und gut ist. die Ergebnisse funktionieren auch. Aber was mich stört ist der klangliche Unterschied. und das macht für mich sehr viel aus, weil ich eben diesen natürlichen Klnag lieber hab, als dieses klinisch sterile. Du hast dir auf jeden Fall kein Scheissdreck gekauft, ein Kollege vertreibt sogar die UAD Karten. und der würde das Zeug nicht verkaufen wenn es Mist wäre. Nur nochmal für mich ist das nix, weil ich es eben anders kenne. Und ein Unterschied ist nicht von der Hand zu weisen. Da kann man sich nur noch von den Ohren überzeugen lassen.
JohannesH
02.07.2008, 02:58
Ja es stimmt, echt jedes Produkt ist absolut berauschend in den Tests, es gab noch nie Sachen bei denen es heißt: Das Ding ist sein Geld nicht wert. Das kann irgendwie nicht sein. Das grenzt schon echt an Betrug, zb wie ich schon gesagt hab mit der Novation V-Station, einfach eine Frechheit, sowas zu verkaufen, das ist nur Müll, macht Null Spaß weils wie Müll klingt, das ist echt nur billiges Abkassieren.
Ich mein es ist klar, dass man automatisch dazu neigt, das was man hat zu verteidigen, aber das bringt einen ja nicht weiter. Vielleicht wäre es klüger gewesen statt vielen Plugins zb einen Top-AnalogEQ zu kaufen, keine Ahnung. Andererseits zum Beispiel bringt z.B. der Summenkompressor von Duende schon echt was für meine Mixe, schwieriges Thema. Vielleicht hätte ich mir die OxfordSachen sparen sollen, funktioniert bei mir grad eh nicht bis aufs OxfordReverb, wobei das aber echt der Oberbringer ist find ich. Wobei, der Inflator ist ja auch ganz nett und man kann wirklcih alles einstellen in den Dynamics und ist Lookahead. Schwierig.
Naja konnte ja bis auf das Reverb sie länger nicht mehr benutzen.
Wenn ich UAD nicht hätte würd mir ja echt alles fehlen, und die Plugins hab ich ja alle verbilligt gekauft und die Karten auch bis auf eine alle gebraucht und die mit extragroßem Gutschein, es hat mich nicht so viel gekostet.
Ohne UAD hätte ich keine Chorusse, kein Fairchild, keinen Transient Desiger (ok, den kann man auch echt billig als Hardwaregerät kaufen).
Und die Powercore, dadurch kann ich halt 8 Instanzen von meinem rechenaufwendigen DVR2 Hall ziehen, der find ich schon echt schön klingt und Hall auf Rechner statt auf dsp wär ja saumäßig CPU-intensiv.
Es würd auch nix bringen wenn ich einen Hall outboard kaufen würde, da hätte ich ja nur einen Hallsend und die ganzen Lexicon Sachen sind ja eh digital...
Wie ist denn deine Erfahrung mit Hallgeräten ? Jetzt erzähl mir bitte nicht, die ganzen Outboardshall sind 100 mal besser als Oxford oder DVR2 :D, haha, (wobei das kannste ja glaub nicht wissen, wenn du keine PoCo-Karte hast). Naja der DVR2 ist ein System 6000 Hall, das kann ja wohl nicht scheiße sein.
Den Sonalksis EQ find ich ehrlich gesagt nicht toll, weil damit kann man denk ich nichts erreichen, aber die neuen Waves Sachen finde ich schon stark (habs ja eben ausprobiert). Wobei ich finde das Waves sich bei API und V-Series nochmal gesteigert haben gegenüber dem SSL Bundle, jedenfalls auf den Sachen die ich probiert hab, aber kann man auf die schnelle natürlich schwer sagen. Klingen alle schon groß würd ich sagen, das SSL Bundle übrigens ganz anders als Duende aber ist ja wie gesagt auch auf anderes Gerät bezogen. Naja...
So ein Analog-EQ zum Einschlafen und am Ende für den Summenmix das wär schon nicht übel, das ist auch nicht umständlich weil man die Spuren ja intern auch aufnehmen muss und da ist auf meinem Tisch auch noch viel Platz :D ... Aber erst müsste mich natürlich der Klang überzeugen, aber so wie du klingst würde er das wohl :D
In deiner Situation ist eh schwierig, weil du ja bereits so geshen alles hast. Aber für weitere Zukunft wird es bstimmt nicht schaden zumindest einen Analog Sumierer oder den SPL Tube Vitalizer zu haben um dann doch noch mehr wärme und volumen reinzubekommen.
Hallgerät...
Puuh, da will ich mich ehrlich gesagt ein wenig Vorsichtiger äussern. So die grosse Erfahung habe ich mit den Geräten nicht.
Es gibt Hallgeräte bei denen kannst du sogar die einzelen Reflexionen an den Ecken der Wände einstellen und so weiter und so fort.. also das ist echt ein sehr Kompliziertes Gebiet. Solche riesen Maschinen wie das 960 oder eben das 6000 lohnen sich meiner Meinung nach höchsten für sehr anspruchsvlle Anwendungen wie z.B. im Film oder so.
Rein für Techno reicht es doch aus wenn man mit dem Hall den Sound im Raum positionieren kann und das Gesamtbild Lebendig gesalten kann. Ganz klar ist aber das gerade der Hall sehr viel zum Charakter beiträgt. Aber mit einem Hallgerät von Lexicon oder TC macht man bestimmt keinen Fehler. Ich selber habe nur das MX 400 aber immerhin kann man sogar Surround hall machen. Was mir aber nicht gefällt ist, das wenn man den Stereohall nutzt, man nicht alle 4 CPU`s nutzen kann. Das Lexicon hat auch seinen eigenen färbenden Charakter der eigentlich nicht schlecht ist aber nicht unbedingt zu jedem Sound passt. Deswegen würde ich sogar sagen OK dann nimm zusätzlich noch eins von TC das wesentlich natürlicher Räume produziert und nicht so sehr den Klang verfärbt.
Beim Kollegen habe ich kurz einige andere Geräte wie die Eventide Maschinen gehört, leider nicht selbst Bedient, weil bis ich da durchgestiegen wär.... Ist ostern und Weihnachten zusammen... Beim Orville kann man z.B. bis zu 25 verschiedene Delays verschachteln. ich frage mich zwar wer den Scheiss brauch, aber nun gut.
Auf jeden Fall ist es bei den Hallgeräten wichtig das du das Predelay, Diffusion und vor allen die Frequenz einstellen kannst. Meistens kann man ja sogar die Raumgrösse mit angeben. Wie gesagt mit den grossen Hallmaschinen habe ich keine Erfahrungswerte sammeln können. Allgemein ist Hall ein Bereich in dem mich gerade hineinbewege.
Delay ist im moment ganz klar, gerade wenn man Techno macht, oder überhaupt: TC D-Two, oder der alte TC 2940 heisst er glaube ich.
Also für Hall im Techno Bereich würde wohl ein MX 400 reichen, wenn man es sich Leisten kann und einen günstigen PCM bekommt auch gut. Und von TC vieleicht den 1000er odr 3000er, die sind ja auch schon wirklich gut.
Diese Multieffekte bei denen man nur 2 Regler hat, taugen bestenfalls auschliesslich für Live. Für Studio kann man die total in die Tonne treten.
Achso, man tut sich vielicht noch einen gefallen, wenn das Effektgerät mit der Clock zu Synchronisieren ist, damit man nicht jedesmal den Taschenrechner rausholen muss. Bei so Asbach Delays wie das TC 2940 muss man ja nämlich noch die ms selber einstellen was jetzt auch nicht das Problem darstellen muss, weil bei eventuellen latenzen kann man hier nach gehör einfach ein paar ms vor oder zurück gehen.
Bei en Hallgeräten kann man wohl sagen, je neuer um so besser. Je neuer das gerät um so mehr dSP Power und weiterntwickelte Algorythmen. Aber auch bei den hallgeräten gibt es ein paar alte teile die auch Geil sind, nur alleine wegen des charkters z.B. Yamaha Rev7, Dynachord rp 20, roland space verb 330 oder son asbach Teil von Ibanez. die haben halt ihren Reiz wegen des Charakters. aber generell sind schon die neuen Hallgeräte rein von der technischen Sicht her besser, nur alleine schon wegen der Wandlung. Wobei diese alten Teile damals fast unbezahlbar waren.. Was hat den damals ne CPU oder Speicher gekostet. Heutzutage kann man viel leitungsfähigere Prozessoren für weniger Geld produzieren.
ja, schön wie ihr euch hier die hardware um die ohren schlagt, aber: um elektronische tanzmusik professionell zu machen, brauch man anloges equipment oder hardware nicht oder nur bedingt.
bestes beispiel spl transient designer: kostet zuviel und macht nix anderes als das dominion von digitalfishbones. ergebnis ist das gleiche bzw schlechter. (getestet)
und wenn ich n eq brauch um frequenzen zu korrigieren, reicht auch der sonalksis. alles andere is overdozed, weil kosten-/ nutzenfaktor in keinem verhältnis steht.
das mal, damit hier nicht der eindruck entsteht, man braucht den ganzen schnickschnack noch um techno zu machen... ;)
wichtig um musik zu produzieren, sind meiner meinung:
musikalisches gehör (disharmonien sollte man schon erkennen)
grundwissen für die abmischung (<300 Hz mono, hp bei 50-75 hz für die kick usw.)
gute abhöre, auf der man klarkommt.
ganz viel kreativität.
ganz grobe ahnung, was das mastering studio dann macht.
das reicht. mehr schadet nicht, kann aber auch aufhalten.
dass das dann nur software ist, und oder nur minimale hardware, oder ganz viel hardware ist heutzutage reine geschmackssache / frage des geldbeutels oder sonst was. hat aber mit professionalität oder plattendeals ect.pp gar nüscht zu tun. das endergebnis zählt.
und jetzt schlagt mich :D
Den Sonalksis EQ find ich ehrlich gesagt nicht toll, weil damit kann man denk ich nichts erreichen, aber die neuen Waves Sachen finde ich schon stark (habs ja eben ausprobiert).
oh, doch der sonalksis ist gerade für HP aufgaben sehr viel besser geeignet als die waves EQs (zumindest die standard grafischen). nimm dir ne kick und dreh mal unten rum ein paar hz weg. und dann schau dir mal das ergebnis im analyser an... sonalksis eq trennt da sauber alles weg. waves hingegen nicht, da hast du immer noch "reste" drin.
JohannesH
02.07.2008, 14:54
Grundsätzlich stimm ich dir zu, dass Effekte eine Nebensache sind und die Kreativität viel wichtiger. Und dass ein Grundstock an Wissen die Grundvorraussetzung ist eine gut klingende Mischung hinzukriegen. Gehör sowieso. Und guter Einwand mit den Monitoren, dass das wichtig ist.
Aber ich denke schon dass man mit gutem Equipment einfach einen höheren Spaßfaktor hat und die Kreativität mehr angeregt wird, und dazu gehört denk ich mal als Allerwichtigstes erstmal ein gescheites Instrument.
Und ich find eben schon, dass gute EQs wirklich sehr gut mit dazu geeignet sind, Klänge zu designen und letztlich muss ich sagen find ich sind ist der Klang entscheidend. Natürlich ist da die Klangquelle erstmal das wichtigste, aber auch die Effekte können helfen wie halt EQs.
Meine Erfahrung ist, wenn der Sound scheiße ist kann man wenig erreichen. Das ist ungefähr so als würde man mit Blockflöten ein RocknRoll-Konzert schmeißen wollen. Der Klang macht eben doch viel mehr aus als man spontan denkt im Vergleich zur Melodie, denn von nichts kommt einfach nichts, oder man macht automatisch einen anderen Stil.
Klar, für einen Highpass gegen tiefe Frequenzen benutzt man keinen FärbungsEQ, ok, dafür ist der Sonalksis gut.
Aber ich kann damit keinen zusätzlichen Sexappeal bei der Mischung herauskitzeln möcht ich mal behaupten aber ist ja egal. Ich würde dir doch raten mal einen besseren Channel-EQ auszuprobieren als den Sonalksis, eine UAD mit einem Neve 88rs Plug oder einem Cambridge (der hat übrigens etliche Filter, auch supersteile) ist jetzt ja nicht so teuer, aber wenn du eh wenig mit dem EQ machst und nur paar Frequenzen raushaben willst und der Sonalksis dir dafür reicht ist es ja auch ok.
Jeder sollte das machen wie ers braucht und wie er am besten zurechtkommt. Ich hab auch Tracks wo ich nur sehr wenig Effekte benutzt habe.
Mit dem Hall ist es halt so: Je besser der Hall, je weniger Send auf ihn musst du einstellen, um einem Signal Räumlichkeit zu geben. Dadurch hast du einen transparenteren, edler klingenden Mix. Bei einem schlechteren Hall musst du mehr aufdrehen und es klingt vergleichsweise matschig.
Der DVR2 ist jetzt eher kein Hall für die beste Räumlichkeit, der hat eine besonders schön klingende Hallfahne, das benutzt man, wenn man den Hall bewußt in den Vordergrund stellen will. Um Räumlichkeit zu erzeugen sind Convolution Reverbs besser oder eben der Oxford, aber gibt andere gute. Die MX von Lexicon sind halt eher untere Preiskategorie, aber kenne das Gerät selbst nicht, kann nichts dazu sagen.
Ich bin grade am schauen, welches Pult ich mir kaufen sollte. Was hälst du von dem hier? Das gibt es sogar schon für ein paar EUR gebraucht zu kaufen.
http://www.mackie.com/products/32-8bus/
Den Tegeler Magnetism 2 oder den SPL Tube Vitailzer muss ich eben nach hinten verschieben... ich brauche mein grosses Pult. Ansonsten komme ich hier nicht vorwärts.
JohannesH
02.07.2008, 19:43
Jo, das sieht ordentlich aus @@ Das ist glaub sogar das Pult von meiner Berufsschule, witzig. Für wieviel würdest dus denn kriegen ? Das ist neu glaub ich nicht billig... 32 Kanäle, 8 Busse, das sollte ja echt reichen.
Das ist ein Inline-Pult mit Mix B Schalter in jedem Kanal, heißt, du hast im Grunde die doppelte Kanalanzahl soweit ich mich richtig erinner... Also mit dem Pult bist du glaub ich gut bedient, kommt jetzt halt auf den Preis an. Aber würde ich ausprobieren wenns geht, ich hab damals leider das Ding nicht wirklich auf Soundqualität getestet und Musik oder sowas haben wir damit auch nicht gemacht nur irgendwelche dämlichen Pseudo-Radio-Mischungen...
edit: hab grad mal geguckt, kostet neu €3990,00 ist aber überall nicht mehr im Lager...
audiosync
21.07.2008, 13:57
Ich benutze hier zu Hause den EQ:
http://en.audiofanzine.com/img/produits/audiofanet_en/normal/3/7/37834.jpg
Der EQ ist zwar schon älter aber hat einen super warmen Klang... man kann ein absolut digital und kaltes rechteckiges Signal am Signalweg anlegen und das reicht schon aus. Das was dann da hinten rauskomt ist ein Signal das klingt so als wäres aus einem Vollanalogen Synth gekommen. Der Eq selber ist sehr präzise. Ausserdem hast du noch pro Kanal jeweils einen HP und einen TP mit 18 db / Butterworth Filter mit dem du die Eckfrequenzen geschmeidig abschneiden kannst.
Wie gesagt der ist zwar alt... aber immernoch gut... vor allem klingt der richtig schön warm und dickt selbst als Verstärker richtig gut an.
Das hört sich äußerst interessant an - Suche noch ein nettes analoges Equalizerchen für meine digitale Summe. Meinst Du ich kann mit sowas ein wenig warme Seidigkeit rausholen? Wie heisst das Teil eigentlich?
Das ist der Urei 546 und der ist alles andere als Seidig, der ist dick und breig wie knetmasse, richtig warm und druckvoll.
Wenn du deine digitale Summe aufwerten willst würde ich dir eher den SPL Vitalizer T empfehlen. Das langt dir aus
http://www.house-musik.de/images/spl-vitalizer-mk2-t.jpg
audiosync
21.07.2008, 15:00
Meinst Du wirklich? Sicherlich besitzt Du den Vitalizer (ohne jetzt zu Deiner Equipmentliste zurückkehren zu wollen) oder hast ihn zumindest mal gehört?
Mich hat Deine Aussage bzgl. des warmen Signals bei dem UREI allerdings sehr angesprochen. Es ist schon eher analoge Wärme, die ich hinzufügen möchte, vielleicht ist "seidig" nicht der richtige Ausdruck, vielleicht eher "weichere" Höhen.
Über den Druck kann ich mich eigentlich nicht beschweren.
Habe eben den Test des Vitalizers auf Amazona (http://www.amazona.de/index.php?page=26&file=2&article_id=701) gelesen, das hört sich eigentlich ganz interessant an, vielleicht sollte ich das Teil mal zum Probehören antanzen lassen - durch die Röhren erhoffe ich ja eigentlich, das der Vitalizer meinem Wunsch nach Analogie entgegenkommt... Habe dennoch etwas Bedenken, das das Teil sich als Kompressor mit Stereoenhancer entpuppt, wozu ich in erster Linie keinen Bedarf sehe. Kannst Du meine Bedenken vielleicht durch Deine Erfahrung aus dem Weg räumen?:0112:
ich habe noch den alten Vitaliser eins und der ist der oberhammer.
gehört habe ich den Vitaliser-2 T nicht, aber den Tube Vitalizer, also den ganz grossen.
Im endeffekt klingen die beiden gleich, bei dem grossen hat man halt noch mehr regler und wesentlich mehr röhren.
Der bei amazona angegebene preis stimmt aber nicht, den kriegst du bereits für unter 700. gebraucht noch blliger.
der urei ist ein vollparametrischer eq. Kannst du natürlich auch benutzen, ist ganz dir überlassen. So ein vollparametrischer EQ in der Summe kann allerdings gerne falsch bedient werden. Ich benutze den EQ für ganz andere Zwecke. Das was du erreichen willst, wird dir der Urei nicht bringen, wie gesagt ich nutze ihn um Frequenzen zu entzerren und digitale kalte synth aufzunehmen (also als Preamp). Mit dem Vitalizer machst du bestimmt nix verkehrt. Du wirst über den Sound überascht sein.
audiosync
21.07.2008, 15:50
habe weiterhin noch diese Aussage gefunden:
"Wer etwas Geld zur Verfügung hat und als Produzent einen fetten Sound bekommen mag, sollte nicht lange warten. Kurz gesagt: Mit dem Vitalizer MK2-T ist man bei professionellem Mastering oder Producing auf der sicheren Seite.
Hintergrundinfos: Wer wie viele Produzenten – egal ob professionell oder nur als Hobby–Musik mit einem Computer produziert, hat das Problem, dass die ausgegeben Töne steril und teilweise flach klingen.
Nun will man aber den Club zum Beben bringen und dabei alle Details behalten. Der Sound soll schön warm, edel oder auch vintage klingen. Genau aus diesem Grund hat SPL den Vitalizer MK2-T entwickelt, mit welchem man für relativ wenig Geld sehr gute Ergebnisse erzielen kann."
Der Bericht enthält genau die Adjektive, die ich erwarte :0210:, aber wie es halt so ist, sollte man bei solchen Aussagen immer ein wenig vorsichtig sein - Wer weiss wer den Testbericht sponsort.
Daher bin ich sehr dankbar für Deine Empfehlung!
Wo gibt es ihn denn billiger? Ich finde ihn bei Thomann für 799,-
Möchte natürlich daheim gerne erstmal ausgiebig Testen und 30 Tage Rückgaberecht sind da schon was schönes - kannst Du mir einen kulanten Händler unter 700 euro nennen?
ou, ich seh grad... dann ist er wohl wieder teurer geworden.
Die Preise gehen ja immer hoch und runter...
musicstorekoeln.de macht auch 30 tage rückgabe
audiosync
24.07.2008, 09:42
Ich habe mir das Teil nun bestellt.
Für 760,- bei 'nem Händler mit 4 Wochen Rückgaberecht.
Bin mal schwer gespannt!
Schöne Geräte zeigst Du übrigens auf Tongenerator, ist ja eine edle Sammlung.
Da ich primär Samples verwurste, interessiert mich Deine aufgeführten Sample-CDs.
Was hast Du da drauf? Multisamples? Loops? Die Bleeps von Deiner Homepage hören sich gut an. Sowas wär prima für meine Slice-Exzesse...
Was willst Du für die CDs?
In welche Stilrichtung würden Deine Tracks eigentlich tendieren, wenn Du Dich wieder dazu durchringen könntest, welche zu produizeren?
audiosync
04.09.2008, 10:50
Vitalizer ist geil. Dickt schön an, wo es fehlt. War eine klasse Empfehlung für's digitale Master! Danke nochmal.
ach was...
was meinst du warum ich den vitalizer habe, ich habe aber noch die allererste als stereo version.. ist ein import aus den USA gewesen... gabs nämlich hier deutschland noch nicht...
der klingt auch ein wenig anders, aber leider nicht all zu viel headroom...
vor allem der surround prozssor ist geil, der macht das ganze stereo bild richtig lebendig... der bass wird brutal und in den hohen kann man brilianz rausholen...
für die mitten würde ich den aber nicht nehmen...
ausser du hast den ganz grossen tube vitalizer... der ist im prinzip so ne art multiband kompresor
Vitalizer ist geil. Dickt schön an, wo es fehlt. War eine klasse Empfehlung für's digitale Master! Danke nochmal.
ei ich laber doch kein scheiss mann...
das problem ist eben nur das die leute einem nicht vertrauen :o, weil se alles besser wissen wollen...
weisst doch wie es ist.. kaum geht es um musik oder sie stehen in der disse, sind se die grössten musik profis...
Ich weis das wird einigen vielleicht aufstoßen, aber klanglich is die Abhöre das wie ich finde entscheidenste. Ausserdem ein guter EQ & vorallem Erfahrung was gut klingt. Das Argument das mancher Synth besser klingt zieht nur in so fern das viele Synths - gerade die älteren wie der Attack, nicht den Workflow & die Haptik digitaler VSti besitzen. Was dazu führt das diese einen fettern "lebendigeren" Klang und somit einen bestimmten Charakter haben. Im Studio is das nice sowas zu haben jedoch setzen viele heute auf Digitale Synths. Über 70% der Lieder welche heute im Plattenladen stehn wurden mit Kontakt oder ähnlich klassischen VSTi Synths wie dem Absynth & Co geschaffen. Und die Kostenlosen Freeware Synth sind heute schon sehr gut. Insbesondere wenns um Retrosounds geht.. Record & Reason haben auch riesen Fortschritte gemacht & man kann sagen das man den Sound bekommt den man "macht" - wer also kein Plan hat kriegt auch nur Müll heraus.. Doch zugegeben - es könnte besser sein.
Will jemand heute einen sehr guten Start haben würde ich im zu einer Soliden Basis raten was die Abhöre angeht. KRK VXT6 oder HS80M oder Genelecs sollte man sich min. rauslassen. Und zusammen mit einer Pro 40 at man Hardware seitig schon eine Basis die so machem Profistudio vor 8 Jahren das 5-10 fache an Kosten verursacht hätte. Wer Geld hat sollte sich Adams rauslassen oder aber Expose..
Und das 2 ist ein effektiver und guter Stereo EQ der in der Lage ist als Skalpell zu arbeiten ohne einem Grenzen zu setzen. Je besser man das Signal EQed ums so besser wir der Mix am Ende klingen. Damit kommen wir zu Punkt 3 der Erfahrung. Wie man was wo & warum andickt absenkt oder Breiter macht is letztlich auch auf den Style zurück zu führen WAS man mischt. Techno wird anders gemischt als Rock oder Klassik. Und somit hat man andere Ansprüche die man ereichen will. Viele Technoproduktioen kommen ohne Sidechaining und diversen Stylistischen Elementen (bei vocals is da zb. das Autotune..) unausweichlich. Wobei manche Effekte auch schon so exzessiv ausgelutscht wurden das es eher langweilt als inovativ zu sein. Der Hipe um die Klassischen Effekte & Kompressoren welcher momentan stattfindet is sowieso seltsam. Man verkauft den Klang alter "Hardware" und macht damit Millionen. Obwohl es wesentlich sinnvoller wäre statt noch einer Pultec Emulation oder einem weiteren LA 2A oder Fairchild in die Entwicklung kreativer Effekte zu investieren. Da muss ich sagen war melodyne seit langem mal wieder ein Produkt das allen anderen das rampenlich stahl. Zurecht wie ich finde..
Aber was bedeutet Effizient überhaupt? Wenns um Effizienz geht so wäre der Virus TI ganz weit vorne aber ist es Sinnvoll sich einen zu kaufen ohne das Passende Eqiptment den Klang auch aufzunehmen? Ich würde es mal so bezeichnen - je schlechter die Aufnahme um so schlechter das Endergebniss. Und hier beginnt es schon der Wahnsinn der Professionellen modernen Musikproduktion. Es wird viel zu intensiv danach geschaut was bringt die Hardware.. was ist aktuell.. was hat der benutzt und so on.. statt sein eigenes Ding durch zu ziehen. Sicher - es ist hart. Es ist schwer & man wird vielleicht nie den Ruhm erlangen den man sich wünscht weil der Sound oft einen Eigenen Charakter besitzt und sich von der 0815 Scheiße abgrenzt die den Markt überflutet. Aber unterm Strich is für mich Effizienz dann erreicht wenn ich den Sound welchen ich im Kopf habe schnell und ohne lange Fummelei "spielen" kann. Dabei ist es doch letztenendes Scheiss egal ob es aus ner Libary kommt oder selbst designed wurde - wenn das Ergebniss das ist was man wollte! Und wenn es dann auch noch anderen Gefällt - was will man mehr?
Hardware ersetzt einem kein Talent & Musikalisches können. Entweder man hats oder nicht - wers nicht hat kann üben & wird vielleicht einmal genauso gut oder besser. Aber oft ist es eben so das Jene mit denen man sich vergleicht und denen man nacheifert an all den Orten schon waren auf die einen die Reise führt. Und warum? Weil man neben all der Technik vergessen hat das sie IHR Leben leben. Sie leben ihren Style den sie oft lange & hart erarbeitet haben. Und für den SIE & nur Sie die Anerkennung bekommen. "Klingt wie ..." ist das schlimmste was einem Künstler passieren kann. Zwar ist es eine Ehre für das Vorbild doch unterm Strich ist es Sinnlos den Weg zu beschreiten den ein anderer gegangen ist. Denn dieser ist nie der eignene Weg. Und wenns um die Effizenz geht ist das & nur das der Aspekt welcher zählt. Wer eine gute Basis hat der sollte sich auf die Musik konzentrieren & seine Eigene Technik entwickeln. :0215:
also zum thema seinen sound finden kann ich nur empfehlen, dass sobald man ne einigermaßen gescheite abhörsituation hat man sich mit dem abmischen seiner stücke intensiv auseinander setzen sollte bzw auch mit dem mastering. ersma richtig pegeln und die verhältnisse einschätzen und hören, dann auch auf den gruppen mixen, eqen etc und die summe atmen lassen...der rest ist mastering...nennt sich ja nicht umsonst masterchannel:0206:. aber auf keinen fall da nur andere walten lassen sondern selber schon zumindest soviel ahnung bekommen, dass man en masterbaren mix machen kann. schon mal en bischen mit nem lässigen eq aufm master cutten, senken heben, den mix klarer und lauter machen und auch mit comps in reihe geschaltet mal probieren den sound fetter zu machen aber das is übungssache. ersma gescheit mixen und dann kommt die politur...und ganz wichtig refernzstücke hören! wie du ja schon sagtest mischt man verschiedene musikstile unterschiedlich. also wenn du jetzt en stück oder ne compi gehört hast wo du denkst so soll der sound bei mir klingen diese auch immer als referenz nehmen wenn du "vergleichbares" machen willst.
nur was ich hier schreibe hab ich schon tausend mal mittlerweile gehört und daher ganz wichtig nicht lange fakeln und einfach machen und in erster linie ideen fließen lassen...ich hatte schon so meine phasen wo ich mich fast nur mit dem mischen und experimentieren um en besseren sound zu bekommen beschäftigt habe aber kaum produziert habe...das kannse auf dauer nich bringen...is auf jeden fall aber beides wichtig.
flying_sorcerer
07.12.2009, 05:02
hier ein stückchen da ein stückchen, den rest weggeschmissen und dann passt es...
mir ist aufgefallen das man immer alles um jeden Preis abspeichern muss, alles richtig beschriften muss, gegebenenfalls
sich zusätzliche Notizen machen sollte, so das man später alles nocheinmal rekonstruieren kann...
weil... jedesmal aber immer und wirklich immer jedesmal denkst du ey so passt es und sagst, ich kein bock mehr, fertig...
nach ein ein paar monaten machst du durch zufall den track an und denkst dir, ey... eigentlich hat es ja potential, hmmm
da müsste man eigentlich weiter machen... meistens fallen einem dann auch tsd Fehler auf, neue Sounds ein usw usw...
usw...
Deswegen mein Tipp: speichern speichern speichern, ordnen und dokumentiren, egal ob samples, presets, spuren,
MIDI Dateien oder arragments, alles abspeichern und regelmässig ein backup machen
jetzt kommt die edit:
man soll sich zudem nocheinmal überlegen wie man mit dem Wort Produzent umgeht... Wir sind im Endeffekt gut und
gerne Geecks und selbst wenn man in seinem bescheidenem Leben einmal 2 oder 3 Alben fertig gemacht hat, macht es
einen noch lange nicht zu einem Produzenten.
Ein Produzent kennt alle hohen Tiere der Musikbnranche hat am besten noch über ein paar Ecken ein paar Verwandte
aus dem TV oder sonst was... denkt sich, ey ich brauch mehr Geld... komm ich mach ein Track setz die Alte davor und
ab in die Werbetrommel... am besten wie auf dem auf dem Fliessband, den die Mio Beträge müssen fliessen... Es gibt
Produzenten die Investieren erst mal ne halbe Mio in einen Track bevor dann die Werbung über Bildschirm flimmert... um
dann 5 Mio oder sonst was Gewinn zu schöpfen Wenn ich dann noch an die ganzen Radioübertragungen / GEMA
Zahlungen denke, meine FResse die verdienen ein haufen, vielleicht nicht mehr so viel wie früher, aber immerhin.). Das
sind so geshen in meinen Augen Produzenten... aber ich kann diese Arschlöcher nicht abhaben diese scheiss drecks
bonzen, die bilden sich ein nur weil Klavier gelernt haben und zu viel Geld im Arsch stecken haben... (Dieter Bohlen
könnte genauso gut einen Techno Track machen wenn er wollte.. wird er aber nicht, weil er ganz genau weiss das es sich
nicht verkaufen wird).
Und dann kommen wir schon wieder zum Thema Mastering oder der Definition was ein Studio ist...
Ich kann schon mal so viel sagen, ich bin weder DJ, noch producer, noch hab ich was mit Mastering zu tun noch
ein habe ich ein Studio... Wir sind alles nur kleine Popel, wovon die einen oder anderen noch nicht mal wenigstens
einen Synthesiezer haben
Wenn du in der Techno Szene Geld mit Tracks verdienst, dann sehe es als milde Spende an... Deswegen sage ich ja
auch immer unbeachtet dessen das es ohnehin eine copyright verletzung ist, hört auf die scheiss mp3 dj sets hoch
zu laden, weil dann brauch wirklich kein Arsch mehr Platten zu kaufen. Warum nicht ein Webradio mit Playlist?
Ist halt so wie in der Natur, der Mensch ist sich selbst sein grösster Feind ohne es zu merken. Und hier zerstört sich die
Szene selber ohne es zu merken. Ist so wie so nur noch alles Pop, gefertigt von sog producern die scheinbar zu reiche
eltern haben
ja ich hab zu viel stolz um mich popel zu nennen aber du hast recht. mit dem produzieren meine ich nicht industriell produzieren sondern workflow optimieren usw. das was du mit dem abspeichern meintest passt da ja zu...das hab ich bisher noch garnicht angesprochen. das ist auf jeden fall auch genau meine methode...ich hab teilweise nur tagelang damit verbracht basslines in verschiedensten varianten oder padsequencen, arps etc einzuspielen oder halt nur zu editieren und dann zu midifiles abgespeichert und das halt immer mal wieder machen weil wenn du an nem tag an dem du ne coole drumsequence gemacht hast fällt dir vielleicht kein thema dazu ein bzw ne coole bassline und dann stöberst du halt so durch deine files und nimmst was daraus.
mit den projekten nie fertig machen und immer wieder einzelne varianten und schnipsel abspeichern wo man den sound xy benutzt hat und im nächsten wieder en anderen und im nächsten vielleicht mit filterautomation etc das kenn ich. hab mich voll wieder erkannt.
ich mach das zum beispiel so:
ich hab en ordner fürs jahr sprich 2009 und darin sind wiederum 12 ordner für die monate.
darin sind die ordner der einzelnen projekte. bis dahin sieht der pfad dann zb so aus: 11_09#01. manchmal setz ich auch noch ne bezeichnung dahinter die mich besser an das projekt erinnert.
in dem ordner kommen dann die ganzen varianten des projekts wo ich immer nur mal dies und das ändere aber zb der drumkit nicht ausgetauscht ist und wenn doch notier ich halt sowas oder mach gleich en neues projekt mit neuem ordner...das muss man halt mit der zeit rausfinden wie man da am besten zu recht kommt.
die varianten heißen dann zb 11_09#01-01; 11_09#01-02; 11_09#01-03feedbackdrums zb wenn ich en effekt benutze der cool kommt usw.
dann hab ich zich files und hinter die, die mir am besten gefallen setz ich en ausrufezeichen.
dann denk ich: joa das feedback auf den drums kommt schon cool aber immoment fällt mir noch nichts genau für drum herum ein ( hehe...drum herum) aber das projekt davor...da kann man mal was ausbauen...also mach ich en neuen ordner in dem selben ordner und den bennen ich dann nach genau diesem projekt das schon vorhanden ist und da bau ich dann aus und bennen variationen eben wieder mit -01; -02 etc am ende.
joa und ab und zu wenn ich total verkrustet bin und eh nix geschissen krieg dann zap ich durch die ordner und hör mir an was ich noch ausbauen könnte.
hab auch mal en ziemlich altes interview mit the future sound of london gesehen in dem sie befragt wurden wie lange sie für ihre platte gebraucht hätten und ihre antwort war sowas in der art das man das nicht genau sagen kann da sie ihr material im laufe der jahre gesammlt und kombiniert haben...:0206: ich mein mich erinnern zu können dass der der track "just a fucking idiot" vom isdn album in der zeit rauskam als sie mit irgendwelchen forderungen vom plattenlabel konfrontiert wurden diesen und jenen sound abzuliefern und sie so nicht arbeiten konnten...eben wie wahre visionöre.
so en moderner, komerzieller produzent macht ja eben genau das was du angesprochen hast...time is money und es geht darum ein produkt abzuliefern für die industrie. das hat natürlich weder was mit techno zu tun noch mit irgend ner anderen form der selbstverwirklichung.
flying_sorcerer
07.12.2009, 14:38
bei mir ist es ganz anders, ich könnte nie stundenlang herum sitzen und nur basslines machen.... auf das ganze
scheiss absampeln und recording und hinterher nachbearbeiten habe ich gar kein Bock.
ne
ich fange eigentlich immer mit dem schrauben an, irgendwann einmal habe ich mich so sehr verschraubt, oder
warm geschraubt das automatisch eine inspiration kommt... das Problem nur... wenn du nix abspeicherst kann die
Idee oder der Sound noch so geil sein... Bei mir muss alles in einem Fluss gehen incl Kompressoren oder Effekte
und sonst was, es kommt einfach über mich. Am PC ist es noch einfach mit dem speichern, ber wenn du jetzt
externe Geräte hast.. ja.. dann hast du ein Problem mit dem Speichern, weil du kannst nicht einfach hergehen und
global abspeichern, sondern musst in jedem Gerät einzeln speichern. Und EQ Einstellungen kannst normal nicht
abspeichern. Deswegen du musst immer alles aufschreiben abspeichern und sonst irgendwie dokumentieren, um
im Falle des Falles das Ding ncohmal in Hand nehmen zu können
Ich würde nie hergehen und bewusst auf eine grosse Preset Datenbank hinarbeiten, aus der man dann später
einfach nur noch alles zusammen setzen muss... sondern alle presets als samples die ich nicht gebrauchen kann
zum download anbieten... rofl
für mich amcht es mehr spass immer wieder von vorne zu anfangen um so jedesmal etwas komplett neues zu schaffen.
Samples zu benutzen macht mir keinen Spass, ich muss es Live haben, denn nur so habe ich auch wirklich noch die
Möglichkeit das ganze auf experimetelle weise mit dem Poti in der Hand so zu lenken wie ich es will.
Problem ist nur das wenn du 2 oder 3 Tage ohne zu schlafen da rum gemacht hast ist irgendwann mal die Power
weg... und nach ein paar monaten kannst du nix mehr verändern oder verbessern, weil einfach einfach nix
abgespeichert ist, weder die sounds noch die spuren noch sonst was
flying_sorcerer
07.12.2009, 14:52
hab auch mal en ziemlich altes interview mit the future sound of london gesehen in dem sie befragt wurden wie lange sie für ihre platte gebraucht hätten
Naja die besten Ideen sind immer die Spontanen, weil die mehr aus der tiefen unbeachteten Emotion heraus
entstehen. Problem ist halt wie gesagt... das es nicht Perfekt sein wird und wenn du dann nix gespeichert hast,
kannst du auch nix mehr dran machen
Wenn jemand ein ganzes Jaar für einen Track brauch und dafür 5 jahre lang Samples gewühlt hat ist das traurig,
ganz ehrlich gesagt bekomme ich nur alleine schon von dem Gedanken kopfschmerzen. Das ist auch der Grund
warum ich mit meinem Mentor keine Tracks machen kann. von der Technik haben wir beide Ahnung, aber wenn es
darum geht Tracks zusammenzustellen... ne ne ne ich fang doch net an... und such 5 Stunden lang nach einem
Bassdrum Sample... Also bitte, ne Ist doch kein problem, wenn ich ne Bassdrum haben will, dann mach ich mir halt eine
Also ich mache mir lieber einen auf die Situation heraus einen Neuen einzigartigen Sound als irgendwelche Saples
durch zu wühlen. Jeden Sound Sound den du machst kommt aus einer Situation heraus. Du hast ja Einflüsse, du
stehst ja unter Emotionalen Einflüssen und Gedanken.. und genau dementsprechend entshenen dann auch in
diesem Moment ganz einzigartige Sounds beim Schrauben, die du so nie in einer Sample librarie finden wirst.
Auf der anderen Seite wirst du solche auch nur schwer in eine Librarie integrieren können da sie aufgrund ihrer
Modulation nicht in das timming von anderen Tracks passen. Das macht dann auch die Individualität der Tracks
aus, ja... wenn ich mir mal die Tracks anhöre, die Sounds sind alle gleich.. alle benutzen mittlerweile wirklich den
selben Sound. Das ist eben leider das Resultat der Sample Librarys... Es bastelt keiner mehr selber Sounds...
Nur wenn du Sounds bastelst sollte man sie auch abspeichern.
Ich benutze seit 1 Jahr nur noch den INIT lade mir meine Oszis rein und fange zu schrauben. Weil bis den Preset sound
so angepasst habe das er ssich nach meinen eigenen Vorsatellungen in den Track fügt, habe ich schon 10 andere
sounds selber gemacht. Was di Buben da in den Presets teilweise an Modulationen versteckt haben... da blickst du eh
nciht durch, da bist du schneller wenn du dir den sound selber Neu machst.
Nur mit selbst erstellten Sounds kommst auch wirklich du in den Track. Wenn du Presets und Samples von anderen
benutzt, musst du zwangläufig auf irgendeine Art und Weise kompromisse eingehen, da du unbewusst an gewisse
Vorgaben gebunden bist
edit:
und wo ich grade lese "drum"
bitte! tut euch selbst einen gefallen und gebt nicht so viel auf die scheiss bassdrum, Bassdrum ist immer das selbe.
Da brauch man keine grossen diskussion zu machen, oaaaa was für ne bassdrum nehme ich...
kümmert euch lieber um die Sounds. Ich fange z.B. überhaupt nicht mit der Bassdrum sondern mache alles andere
zuerst und erst ganz zum Schluss nehme ich eine Bassdrum, ja.... Natürlich passiert es öfters das dann da hier
und da was nicht nicht passt aber das kann man anpassen, ja... Nicht immer nur bassdrum bassdrum bassdrum
die bassdrum ist nciht das wichtigste, als Tacktreferens kann man ja eine Bassdrum laufen lassen, kein Tehma,
aber *lch es nutzt rein gar nichts sich 5 Stunden mit der Auswahl und Kompresion der Bassdrum beschäftigen,
aber nur eine Stunde in die Sounds zu investieren...
Die Bassdrum kannst du auch ganz weglassen.. Das nennt man dann Ambient :D
Und wenn du ganz krass bist, kannst du eine Bassline bauen die durch ihre Modulation eine Bassdrum erzeugt..
Aber dafür muss man halt den Synthie richtig beherschen können.. Oder iregndeinen anderen Sound ist eigentlich
scheiss egal, ne Bassdrum kriegt man immer irgendwie hin und wenn es nur durch einen dummen zufall bei zu
krass eingestellter modulation ist
meine fresse jetzt habe ich weider ein text geschrieben, dabei habe ich doch gar keine ahnung
Hallo,
bin auf der Suche nach Soft-und Hardware,workshops, elektronischer Musik(downloads zur musikalischen Orientierung) etc...
http://vimeo.com/24050637
:0063:
D.o.S. DJ Team
07.12.2011, 01:12
http://vimeo.com/24050637
:0063:
Das iss aber ne SCHÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖNE Bassdrum!!!!!!!!;)Das könnt`mer gleich ne halbe Stund so laufen lassen!
Techno iss nämlich keine Kunst!
Techno iss nämlich keine Kunst!
selbst wenn.
D.o.S. DJ Team
07.12.2011, 16:17
selbst wenn.
Mensch!
Das war nen Insider!Nich alles gleich so ernst nehmen!
Ich habe gerade den minimalsten vom minimalen Sound für mich wieder entdeckt.Da bräucht ich nur nen 4Spur Sequ.;)
hier:
http://www.youtube.com/watch?v=bI_xx82oTO8&feature=related
hier:
http://www.youtube.com/watch?v=bI_xx82oTO8&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=7ShAWzqAzYM&feature=related
die welt ist echt vollkommen im arsch...
http://www.youtube.com/watch?v=Rq9umE1-2Vw&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=6GtRvNvjqhI&feature=related