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Vollständige Version anzeigen : Gedichte, Geschichten


Hate
02.02.2006, 08:32
Hallo, mich interessiert ob einige von euch Gedichte oder Geschichten schreiben?
Wenn ja und ihr mögt stellt die hier rein.....

Achso, wenn jemand nichts vernünftiges dazu zu sagen hat möge er bitte die Finger still halten.




__________________________________________________ _________
Achtung auch hier gilt das Mailynsche Gesetz. Offtopic wird gelöscht!

Hate
02.02.2006, 08:44
So eins von meinen....



TOT!
Lachend verabschiede ich mich
von Eurer Welt,
spöttisch verbeuge ich mich
vor meiner Leiche,
drehe mich um
und schaue neuen
Gefilden entgegen.

mariomilano
02.02.2006, 13:24
Hier was von mir:

Der Himmelsstürmer

Jeder Schritt nach vorn innerhalb der wissenschaftlich technischen Evolution ist in Wirklichkeit ein Meilenstein auf dem Weg zurück zum Ursprung.

Das habe ich anläßlich des Umweltgipfels 1995 getextet.

Hate
02.02.2006, 17:14
Zuviel
Die Sonne scheint nicht
Mir warn´s der Schatten eh zuviel

dein Mund lächelt nicht
mir warn´s der bösen Worte eh zuviel

deine Hand hält mich nicht
mir warn´s der Schläge eh zuviel

doch ich vermisse dich nicht
nicht nach dem Schmerz
als die Tür hinter dir zufiel.
an jemand besonderen

flashfrog
02.02.2006, 17:25
Ein Technogedicht

Diese Party ist echt krass.
Wir rauchen grad mit Günter Gras,
bereden Techno-Magazine.
Der Marco sagt, die Raveline
wäre doch nur was für Doofe.
Darum liest er auch nur die Groove.
Das Geilste aber, keine Frage,
war natürlich die Frontpage.

Es war auch alles besser früher
(drum sammelt er die alten Flyer).
Manchmal sticht ihn auch der Hafer
und er verprügelt Karstadt-Raver.
Er holte sich ein Gramm und zogs
(an den Turnies jetzt Carl Cox).

Ist das da nicht der DJ Tanith?
Der war doch mal so hart wie Granit,
und jetzt legt er mit lockrer Hand
Breakbeat von Adam Freeland?

Doch dann kommt auch schon der Rush
und klopft kräftig auf den Busch.
Ich gehe tanzen - in der Tat:
Das ist ein geiler Bass-Beat!
So ein Speed-Schranz, ich vermute
200 Beats per Minute!

Dann wird es leider noch recht lahm,
der nächste DJ ist Westbam.
Er versucht grad was zu scratchen,
da kommt ein Typ, will mit ihm quatschen,
und irgend so ein Gogo-Flittchen
stört ihn die ganze Zeit beim pitchen.

Dann wird es doch noch richtig nett,
der nächste DJ heißt Sven Väth.
Der legt zum Glück nicht so nen Schrott
wie manch anderer DJ...

Schon geht es weiter mit der Tour:
Wir gehen jetzt zur Afterhour...

sabbam
02.02.2006, 18:24
also ... *raeusper* ... wenn man das vorliest, reimt sich das in etwa wie gustav auf gasthof ...

solche gedichte habe ich der schule geschrieben ... ^^

flashfrog
02.02.2006, 19:14
also ... *raeusper* ... wenn man das vorliest, reimt sich das in etwa wie gustav auf gasthof ...

solche gedichte habe ich der schule geschrieben ... ^^


Möglich auch, dass dieser Mist
volle Absicht von mir ist. :0138:
Wie ist das nun bei dem Gedicht -
soll mans schreiben wie mans spricht,
oder sprechen wie mans schreibt,
damit der Reim erhalten bleibt?

Schwierige vertrackte Frage...
Wichtig ist nur die Message.:0210:

Mailyne
02.02.2006, 19:33
aber immerhin nicht unbegabt...

ist auf dieselbe art schwer zu verstehen wie deine musik,sabbam...


jedem das seine.... :0210:

sabbam
02.02.2006, 21:20
das ist nicht schwer zu verstehen, man kann es nur nicht aussprechen. :>

sabbam
02.02.2006, 21:22
Wie ist das nun bei dem Gedicht -
soll mans schreiben wie mans spricht,
oder sprechen wie mans schreibt,
damit der Reim erhalten bleibt?


der ist allerdings genial! :0063:

Mailyne
02.02.2006, 21:37
ich meinte das mit dem schwer verstehen bezogen auf die logik des reimens,mein hase... :o :rolleyes:

sabbam
02.02.2006, 21:38
ich meinte das mit dem schwer verstehen bezogen auf die logik des reimens,mein hase... :o :rolleyes:

ich weiss schon was du meinst ...

Mailyne
02.02.2006, 21:46
doofpups! :p

Hate
03.02.2006, 07:19
Achso, wenn jemand nichts vernünftiges dazu zu sagen hat möge er bitte die Finger still halten.

Noch mal zur Erinnerunghttp://www.smileygarden.de/smilie/Sauer/169.gif




______________________________________

Stahl zerschneidet mein Fleisch
Blut-
quillt hervor
Schmerz durchfährt mich
Ich weine und verspüre
Erleichterung



________________________________



Eine leere Zigarettenschachtel,
ein überfüllter Aschenbecher,
ein beendetes Gespräch
- von uns

Ein Schließen der Tür,
ein kleiner Stich,
eine einzelne Träne
- von mir

Eine Stille nun,
ein nun grauer Traum,
nun das Erwachen

Kälte, Schmerz, Angst
- in mir

Will nicht nur eine Erinnerung
in deinen Gedanken sein.

flashfrog
03.02.2006, 12:11
der ist allerdings genial! :0063:

Der war nur die Erklärung der Pointe.
Perlen vor die Säue...:0210:



@Hate:
So eins von meinen....



TOT!
Lachend verabschiede ich mich
von Eurer Welt,
spöttisch verbeuge ich mich
vor meiner Leiche,
drehe mich um
und schaue neuen
Gefilden entgegen.

Das gefällt mir!
Ich denke, das plakative TOT! braucht es gar nicht, man versteht auch so, worum es geht.
Also ich zumindest. ;)

LarS van Core
03.02.2006, 14:43
Hier eine Geschichte von mir. Als ich sie geschrieben habe, war ich etwas betrunken und sie klingt ziemlich verrückt, aber wir leben ja auch in einer verrückten Welt

Der kleine weisse Hund

Kurz nach Anbruch des sogenannten Postmillenniums begab sich folgende kleine und eigentlich unbedeutende Geschichte. Und zwar geschah es genau so, so ähnlich oder ganz anders – der Wahrheit wird wohl niemals auf den Grund gegangen werden.
Ich flanierte an einem sonnigen Juninachmittag durch die Einkaufsstrasse unseres kleinen Städtchens und liess meinen Blick gerade über die Schaufensterauslagen eines Schuhgeschäftes schweifen, als mein Blick an einem weissen Stück Papier hängen blieb, auf welchem folgendes geschrieben war: Kleiner weisser Hund entlaufen, Tierklinik, Tel.... Belohnung 100,- €
Sofort begann ich den Horizont abzusuchen, nicht aber nach dem kleinen weissen Hund, sondern nach Leuten, die nach demselbigen auf der Suche wären. Ich konnte aber nichts entdecken, und machte mir auch selbst nicht die Mühe einen Gedanken daran zu verschwenden etwa eine getigerte Katze zu fangen, sie weiss anzupinseln und ihr das Kläffen beizubringen.
Wer macht sich schon die Mühe, wegen 100 € nach einem kleinen weissen Hund zu suchen?
Wem mag der Hund wohl gehört haben? Vielleicht einem jungen Mädchen, das diesen Hund über alles liebte und deshalb ihr Sparschwein geschlachtet und den Hund in die Tierklinik gebracht hat, um ihn dort von irgendeinem Leiden kurieren zu lassen.
Nun war es zu dieser Zeit auch hierzulande durchaus bekannt, dass es im fernen China jederzeit an der Tagesordnung war, dreiste Diebe durch einen gezielten Genickschuss hinzurichten, weil sie versucht hatten eine Handvoll Reis zu stehlen um nicht des Hungers sterben zu müssen.
Sofort nach der Hinrichtung wurden diese Verbrecher dann ausgewaidet – man entnahm ihnen sämtliche lebenswichtigen Organe und warf den Rest des Kadavers in den Müll.
Diese Organe wurden anschliessend an reiche Menschen aus dem Westen verkauft, die aus irgendeinem Grund todkrank waren und das jeweilige Organ viel dringender benötigten als ein unnützer Reisdieb und sich daher auch aus gutem Grund ein längeres Leben leisten konnten – sie hatten es sich verdient.
Etwas ähnliches könnte unserem kleinen weissen Hund widerfahren sein – eine amerikanische Milliardärsgattin wurde von ihrem greisen Ehemann plötzlich und unvorhergesehen mit einem gigantischen Vermögen und einem anderen kleinen weissen Hund im Stich und alleine gelassen.
Fortan widmete die arme Witwe all ihre Aufmerksamkeit dem kleinen weissen Hund und fristete soweit ein ganz erträgliches Dasein, bis eines Tages das arme Tier begann, an einer rätselhaften Krankheit zu leiden.
Die besten Veterinärmediziner der Vereinigten Staaten wurden sofort beauftragt, alles nur erdenkliche zu unternehmen, um das Leben des armen Geschöpfes zu retten – koste es was es wolle.
Die Ärzte stellten daraufhin ein rätselhaftes Krebsgeschwür an der linken Niere oder im rechten Lungenflügel des Getiers fest und kamen rasch zu dem Entschluss, dass das Organ ausgetauscht werden muss, und zwar so schnell wie möglich.
Fieberhaft begannen sie im Internet zu recherchieren, doch als sie kein passendes Spenderorgan finden konnten schickten sie eine Email an alle renommierten Tierkliniken der Welt, als dass diese behilflich wären, nach einem rettenden Ersatz zu suchen.
Wie es der Zufall oder das Schicksal nun wollte landete unser kleiner weisser Hund gerade in besagter Tierklinik auf dem Operationstisch als die Nachricht von der Suche bekannt wurde.
Das kleine Mädchen wurde daraufhin nach Hause geschickt, mit der Anweisung ihren Liebling am folgenden Tag wieder abzuholen, nachdem er von seinem Leiden kuriert worden wäre.
Als das Mädchen wie geheissen am nächsten Tag dort erschien wurde ihm folgende Geschichte erzählt:
Man habe versucht, den Hund auf dem Operationstisch festzuschnallen und mit einer Narkosespritze zu betäuben, doch plötzlich habe er sich gewehrt wie ein Berserker, sich von den Fesseln losgerissen und sei durch einen Spalt in der Tür entkommen noch ehe man sich´s versah.
Da mit so etwas schliesslich niemand rechnen konnte, bat man nun das Mädchen, die enstandenen Kosten für den nicht unbeträchtlichen Aufwand zu erstatten und anschliessend nach dem Tier zu suchen, auf dass man sein Leben in letzter Minute doch noch retten könne.
Das Mädchen suchte fieberhaft in der ganzen Stadt, doch sie konnte den Hund nirgends finden, darauf besann sie sich auf die letzten 100,- verbliebenen Euro ihres ersparten und begann überall Zettel aufzuhängen auf denen eine Belohnung ausgesetzt wurde, auf dass ihr die Leute helfen, nach dem armen Tier zu suchen.
Wie gesagt, ob diese Geschichte sich so, oder so ähnlich oder ganz anders ereignet hat wird wohl niemals aufgeklärt, denn die Wahrheit ist im angehenden Postmillennium nicht wirklich wichtig.

reggie
03.02.2006, 16:14
Da warste mehr als voll! lol

Mal was aus den nachrichten:

AUSLAND 03.02.2006

In China ist soeben ein Sack Reis umgefallen
Unser Auslandskorrespondent Hung Nong bestätigte, dass heute am 1. April 2005 um 9:31 Uhr MEZ ein Sack Reis (Basmati) in der Provinz Guangdong umgefallen ist. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden, allerdings wurde eine trächtige eierlegende Wollmilchsau verletzt.

Die Börse reagierte prompt. So fällt der Preis von Basmati-Reis seitdem kontinuierlich. "Das Risiko weiterer Umfälle ist uns zu groß, da ziehen wir lieber den Schwanz ein und setzen auf Kartoffeln", beschreibt der Börsianer John McLoore das Vorgehen. Die Regierung ergriff bereits erste Präventivmaßnahmen und gab Sack-Airbags in Auftrag. Staatsoberhaupt Hu Jintao erklärte den Vorfall zur Chefsache.
Verschwörungstheoretiker vermuten die Illuminaten hinter dem Ereignis. Ihrer Ansicht nach würde ein Sack niemals von selbst umfallen, dies sei den Säcken und ihrer Statik inhärent. Es ginge um wirtschaftliche Interessen, und zwar darum die einstigen Kommunisten noch einmal ordentlich bluten zu lassen. Das Hauptquartier der Illuminaten in Washington stritt alle Vorwürfe ab und verwies auf das Pentagon, das auch zu keiner Auskunft bereit war.

Der umgefallene Sack enthielt 23 Kilo Basmati-Reis und sollte fünf Stunden nach seinem Umfall mit einem Schiff nach Europa transportiert werden. Die Polizei riegelte inzwischen die Umfallstelle ab, zahlreiche Wissenschaftler wurden einberufen. Experten gehen davon aus, dass es nicht zu diesem Zwischenfall gekommen wäre, hätte ein Unwetter die Ernte zerstört. Zuletzt fiel 1867 ein Sack Reis in China um, als ein kleiner Junge über ihn stolperte.

quelle dpa

Hate
03.02.2006, 17:58
und noch eins, jaaa ich hab ganz viele....



Tränen
Dicht an dicht
schmiegen spiegelnd
sich Tränen im Licht
bleiben getrennt
verbinden sich nicht
Doch für die Augen
wird alles ein Meer
alles fließt zusammen
vom Horizont bis hier her
alles wird eine Träne
und sie schmerzt im Auge
so sehr.
Ivo



@ Dj Demon leg los, dafür is der Thread

@ Lars von was auch immer.... jaaa da warst du wohl leicht voll...aber gut

mariomilano
04.02.2006, 17:02
Gesegnet ist der Schwertkämpfer, der im Kampf eine Träne der Verzückung vergießt, nicht etwa, weil ihn das Blutvergießen traurig macht, nein, weil er von der Gabe der Anmut seiner Bewegungen so hingerissen ist.

omen_kind
04.02.2006, 17:11
Zensur

Hate
04.02.2006, 17:21
Man verletzt sein Äußeres,
um sein Inneres zu töten.

_______________________

Schmerz, Blut auf
meinem Arm.
Ich bin allein, du
nicht hier.
Ich schließe die Augen,
schlafe ein.
Ich bin frei:
von Schmerz,
von Trauer
und vom Leben.
___________________

Angebot
ich habe nicht viel zu sagen
und du kannst das alles haben
mehr hab ich nicht
mach was du willst
danke der nachfrage

mariomilano
04.02.2006, 17:27
It´s yust a fantasy:

Wenn das Leben schreit

Ich höre ein schreien, doch es ruft niemand. Ich sehe einen Mann schweigend nach der Feldarbeit und das traurige Gesicht seiner Frau und Ihrer Kinder während der Abendmahlzeit.

Es war die Zeit der großen Reinigung zu der wir uns hier finden. Die Zeit in der die, die es Wert waren zu perfekten Kampfmaschinen gemacht wurden, die Reinigung zu vollziehen. Das Maß war ein Kreuz.

Bei Zeus, die, die ihr Maß fanden, zogen aus um zu schätzen den Wert derer, die sie trafen.

Ich will euch die Geschichte von Jesus erzählen, dem der er sein sollte, wenn er schon früher gewesen wäre.
Unter den lebendigen war er gehaßt, weil der Tod mit ihm ging, und Die, die den Tod durch ihn erfuhren schienen das wirkliche Nichts aller Zeiten zu sein.

Hate
04.02.2006, 17:30
Gesegnet ist der Schwertkämpfer, der im Kampf eine Träne der Verzückung vergießt, nicht etwa, weil ihn das Blutvergießen traurig macht, nein, weil er von der Gabe der Anmut seiner Bewegungen so hingerissen ist.


Schööööön

Dj Demon
04.02.2006, 18:24
Also ich möchte vielleicht Autor werden und deshalb schreibe ich n Buch, es geht über einen Dämon:

Die Planeten der Dämonen

Es gab 2 Planeten, die so nah aneinander lagen, dass die Bewohner der beiden Planeten eine Hochdruckröhre dazwischen installierten und so von dem einen auf den anderen gesogen werden konnten.
Die Namen der 2 Planeten waren SR311 und SR312.
Auf SR311 lebten die Light-Dämonen, ein ruhiges, fröhliches, liebenswertes, überaus höfliches, was man an der Sprache erkennt, und friedliches Volk.
Auf SR312 lebten die Dark-Dämonen, ein brutales, blutrünstiges Volk.
Beide Planeten hatten einen Herrscher, aber die Darks machten jedes fünfte Dämonen-Jahr.
1 Dämonen-Jahr entspricht 20 Menschen-Jahre, eine art Ritual, wobei alle Dämonen ab 18 D-Jahren gegeneinander kämpften, und die 5 letzten wurden zu den 5 stärksten Kriegern ernannt, natürlich starben auch einige.
Dieses Jahr waren es: Sparta, Dante, Bruce, Jason und Spike.
Sie durften eine Frau heiraten. Zwar durfte jeder heiraten, aber das war was besonderes, denn der Herrscher bezahlte die Feiern und der ganze Planet wurde eingeladen.
Dante, Bruce, Jason und Spike hatten bereits eine Frau, aber Sparta fand einfach keine.
Doch eines Tages kam eine Light auf SR312 um dort auf dem Markt Gegenstände zu kaufen, die es nicht auf ihrem Planeten gab.
Sparta rempelte sie aus versehen an, wobei sie ihre Sachen verlor.
Ihre Kapuze flog zurück, so dass man ihr Gesicht sehen konnte.
Als Sparta in ihr Gesicht sah, hatte er sich sofort in sie verliebt.
„Wie heißt du, schönes Kind?“, fragte Sparta. „Und was ist, wenn ihr den Namen wisst, was wollt ihr dann?“, antwortete die Light schroff. Sparta schaute sie schräg von der Seite an. „Okay, Lucia ist unser Name und wie heißt ihr?“
„Ich heiße Sparta und bin einer der 5 stärksten Krieger.“
„Und, sollte uns das etwas sagen?“, fragte Lucia schnippisch. „Nein, aber ich sage es dir, weil ich möchte, dass du mich heiratest.“
„Nein! Wir kennen Ihn ja gar nicht.“ Dann kamen die Bewohner und meckerten, weil Sparta eine Light heiraten wollte. „Wo steht, dass man unbedingt einen von unserer Sorte heiraten muss?“, rief Sparta.
„Moment mal, ja? Wir haben nicht gesagt, dass wir ihn heiraten, oder?“, rief Lucia dazwischen.
„Aber so ist es nun mal, manche Frauen streiten sich richtig darum, um einen zu heiraten.“, sagte ein Bürger.
„Das ist ja töricht! Wer streitet sich denn schon um solch eine Type?“, meinte Lucia entsetzt.
„Aber wir sind nicht von hier und...... Okay okay, wenn es sein muss. Und wann soll es geschehen?“
„Gleich Morgen. Wir treffen uns um Marktende vor der Höllenkirche.“ Mit diesen Worten drehte sich Sparta um und sprang davon. Lucia guckte ihm nur verdutzt hinterher, dann grinst sie. „Das lief ja wie am Schnürchen, endlich haben wir es geschafft Sparta dazu zu bringen uns zu heiraten.

Die Hochzeit

Am nächsten Tag heirateten sie. Es gab ein großes Fest, und diesmal war sogar der andere Planet eingeladen.
Die Feier ging bis tief in die Nacht. Lucia und Sparta waren schon um 1 Uhr weg, es sah so aus, als ob sie sich näher gekommen wären. Gegen 5 Uhr gingen auch die letzten Gäste feuchtfröhlich nach Hause.
10 Monate nach der Hochzeit kam Jack auf die Welt. Er sah fast wie ein Drache aus, er hatte kleine mit Leder überspannte Flügelchen, rote Augen ohne Pupillen, 1 cm lange Eckzähne, die Krallen waren 1,5 cm lang und stahlhart, einen kleinen Schweif und am Ende eine kleine Dreiecksspitze. „Och, ist der aber süß.“, meinte Sparta und nahm Lucia in die Arme. „Ja, er sieht fast wie dein Vater aus.“, Sagte Lucia. „Ja, mein Vater war ein Drachen. Ich hoffe es wird ihm gut gehen.“, sagte Sparta besorgt. „Warum machst du dir denn Sorgen?“, fragte Lucia fürsorglich. „Ich habe eine schlimme Vorahnung. Aber Luzifer ist es nicht, es ist etwas anderes, ich kann es nicht beschreiben aber ich glaube es hat was mit meiner Forschung zu tun.“
„Mach dir mal keine Sorgen. Es wird schon nicht so schlimm sein. Du machst dir einfach zuviel Gedanken.“, beruhigte Lucia ihren Mann.


Die Ankunft des Grauens

Es ist jetzt schon einige Zeit vergangen, Jack wurde schnell groß und konnte schon mit 3 Menschenjahren fliegen.
5 Monate vor seinem 1. M-Geburtstag starb seine Mutter an einer seltenen Krankheit.
Seit sie gestorben war, wurde Jack für die Bewohner der beiden Planeten die reinste Plage.
Neun Jahre nach dem Tot seiner Mutter: „Jaaaaack, du kleine Rassge, wenn ich dich erwische, kannst du was erleben.“, schrie der alte Fruchtverkäufer, als Jack ihm eine Firn-Frucht geklaut hatte.
„Davon träumst du wohl nachts.“, lachte Jack den Verkäufer aus.
Er war so sehr mit Essen beschäftigt, dass er nicht bemerkte, wie er auf eine Mauer zuflog.
Und ehe er sich’s versah, lag er schon auf dem Boden.
„Auauauauau, verdammt, wo kommt denn die Mauer auf einmal her? Die stand noch nie hier.“, meckerte er.
„Du hast Recht. Die stand noch nie hier, die habe ich gerade erschaffen.“, brummte eine Stimme hinter der Mauer.
„Och Mann, Paps, du bist gemein.“
„Nein, ich bin ehrlich und kaufe die Sachen. Ich frage mich, von wem du das hast. Also von mir ni.. .“ weiter kam Sparta nicht, denn es gab einen ungeheuren Knall auf dem Teufelsberg.
Sekunden später kam eine Armee von Weltraumpiraten auf die Stadt zu. „Aaaaaaaallllaaaaaaaarm, Eindringlinge!
„Jack, nimm den Schlüssel, flieg nach Hause und Laufe ins Labor, da wirst du dann sehen, wie es weiter geht. Los, mach schon.“, rief Sparta und warf Jack einen Schlüssel zu. „Kommt her, ihre Drecksäcke, ich mache euch fertig! Los Jack, flieg endlich los!“
Jack drehte sich um und flog davon. Als er zu Hause ankam, öffnete er das Labor und ein ekliger Geruch stieg ihm in die Nase.
„Boah, wie konnte Paps das nur aushalten? Ist ja ekelhaft. Und was soll hier sein? Mal gucken. Mmmh...... . Was ist denn da unter der Decke?“ Jack ging zu der Decke und riss sie runter.
„Cool, eine Rettungskapsel.“, freute sich Jack.
Auf einmal kam ein piependes Geräusch vom Computertisch. „Verdammt, was ist denn jetzt los? Ich habe doch nichts gemacht.“ Plötzlich ging der Monitor an und ein Gesicht war zu erkennen.
Es war sein Vater, Sparta.
„Hallo Jack, wenn du das hier siehst lebe ich vielleicht schon nicht mehr. Und ich möchte, dass sie dich nicht töten deshalb hörst du jetzt genau zu.
Die Raumkapsel hast du bestimmt schon entdeckt.
Ich habe die Koordinaten für einen Planeten eingegeben, wo du überleben kannst. Du musst nur in die Kapsel klettern, den Startknopf drücken und schon fliegst du los.
Ich sag jetzt tschüß, hoffentlich sehen wir uns bald wieder.“
Als die Nachricht zu Ende war, stieg Jack in die Kapsel und drückte den Knopf.
Mit ohrenbetäubendem Krachen flog die Kapsel aus dem Haus und weg von dem Planeten.
Als er die Atmosphäre der zwei Planeten verlassen hatte füllte sich die Kapsel mit einem grünlichen Gas und kurz darauf schlief Jack ein.

sorry, aber das ist die beste Stelle um auf zu hören, wer mehr lesen will kann sich ja an mich wenden

reQuire
05.02.2006, 12:09
wenn ich ein hund wär
lief ich zu dir
würde
winseln jaulen kläfffen wedeln
dich
bedrängen bis du mich streichelst
dann
würde ich zufrieden
die augen schließen
wir würden wärme tauschen
aber
weil ich kein hund bin
sitze ich hier und weine

Hate
06.02.2006, 15:41
Wie stark sich die Pulsadern zerschneiden?
Wie schnell gegen einen Baum fahren?
Das ist doch nicht schwer?
Also
Warum bin ich noch hier
und du nicht?
______________________________


Depressionen
Schwarze Gedanken
kleben sich fest
in meinem Kopf,
lassen mich
meine Wirklichkeit
nicht mehr sehen.
Doch solange ich lebe
hat meine Wirklichkeit
ein Jetzt und ein Morgen
von dort aus kann ich
ein dunkles Gestern
verlassen.
Ich muß nur gehen.

flashfrog
06.02.2006, 15:42
@ Demon: Die Idee mit dem durch diese Röhre verbundenen Doppelstern gefällt mir! :0063: Ich stelle mir das so vor, dass durch diesen Austausch oder "Atem" das´Reich von Licht und Schatten, von Gut und Böse, im Gleichgewicht gehalten wird. Die Katastrophe könnte dann hereinbrechen, wenn diese Verbindung zerstört wird und im Reich der dunkeln Dämonen das absolute Chaos und der Terror ausbricht und Jack deswegen fliehen muss. Vielleicht wollte einer der 5 Helden die Macht für sich allein und hat deshalb den Durchgang zerstört? (Sorry, meine Phantasie geht mal wieder mit mir durch...:) )

Allerdings finde ich das kleinbürgerliche Familien-Idyll bei Dark Demons schon ein bisschen putzig. :0210: Wenn die Dunklen Dämonen wirklich so böse und blutrünstig sind, müsste der kleine Jack doch fürs Klauen belohnt werden. :0210: Und sich bei seinem Vater in Kampftechniken und Flüchen ausbilden lassen.

Und das "Okay, wenns denn sein muss heirate ich dich halt" finde ich als Mädel auch nicht so prickelnd. :p Da muss sich der Typ schon ein bissl mehr anstrengen, und eine Aufgabe lösen, bevor sie ja sagt. Z.B. beweisen, dass er nicht nur ein guter Kämpfer, sondern auch ein guter Vater sein wird...

Ansonsten bin ich gespannt, wie es weitergeht...

flashfrog
06.02.2006, 15:48
Wie stark sich die Pulsadern zerschneiden?
Wie schnell gegen einen Baum fahren?
Das ist doch nicht schwer?
Also
Warum bin ich noch hier
und du nicht?

.

@ Hate: Hm, ich mach mir langsam ein bisschen Sorgen um dich...:(

Hate
06.02.2006, 15:52
ach quatch...wieso. Das is ein Gedicht von 02. und das sind bei weitem nicht die schlimmsten Sachen die ich in meinem Leben geschrieben hab.
Aber lieb von dir

mariomilano
14.02.2006, 16:49
Der durchgeknallte Magier

Vorstellung und Wirklichkeit

Wieder liegt eine Wachperiode vor mir, und kein Bock in mir´, der sich mit den minderwertigen Gegebenheiten in dieser Welt auseinandersetzen will.

Ist es Kali, die mich gegen meinen Willen irgendwo zwischen Vorstellung und Wirklichkeit begraben hat.

Sind es wirkliche Menschen, die mich umgeben oder sind es die holographischen Darstellungen eines jeweiligen Charakters die mir gegenübertreten. So wie es aussíeht ist beides Teil der Vorstellung, die mir zur Schau gestellt wird, wobei die zweite Alternative mit großer Wahrscheinlichkeit die große Macht für meine Wirklichkeitsbildung inne hat. (Wirklichkeit der Vorstellung)

Scheiße ich würde zu gern wissen, was Sache ist. Für mich liegt der Ursprung allen Seiens in einem Teil von mir befestigt. Dieser Teil in mir, warum auch immer, ist Absolut.

SpeeD
14.02.2006, 17:58
Jägermeister, Pillentee,
in der Nase wirbelt Schnee.
Donnerdruff von Kopf bis Fuß,
make me funky
Stammheimgroove!

Hat mir ma irgend so ´n verstrahltes Opfer in Kassel erzählt...:0210:
Hmm das gefällt mir sogar irgendwie :P

Hate
15.02.2006, 13:37
Was, wenn ich nicht Liebe, macht mein Herz so schlagen?
Doch ist es Liebe, Gott! wie mag sie sein?
Wenn gut, warum schließt sie so herbes ein?
Wenn schlecht, woher so süß sind ihre Plagen?

Lieb’ ich freiwillig – woher Leid und Klagen?
Und unfreiwillig – ist die Schuld dann mein?
O süßes Weh, lebendige Todespein,
Wie kommt’s, daß ich gezwungen euch muß tragen?

Und ungezwungen – klagt’ ich ohne Grund?
In morschem Kahn treib’ ich auf hohem Meer
Ganz steuerlos, ein Spiel der Wind’ und Fluten.

So leicht an Wissen und im Wahn so schwer,
Daß, was ich möchte, selber mir nicht kund;
Im Sommer beb’ ich, fühl’ im Winter Gluten.

Hate
15.02.2006, 13:40
Durch die Gitterstäbe meines Herzens
scheint die Welt mir seltsam fremd

auf und nieder hier und dorthin
doch die Tore sind versperrt

immer kleiner sind die Kreise
immer mutloser der Ausbruch

manchmal bleiben Menschen stehen

werfen ein paar leise Worte
werfen einen Blick herein

seltener kommst du vorbei

du hast meine Tür verriegelt
du hast alles abgesperrt

manchmal wirfst du eine Rose
wie ein Stückchen rohes Fleisch

im Vorübergehen herein
(Friderike Mayröcker )

Hate
15.02.2006, 13:41
Eins meiner absoluten Lieblingsgedichte von Rilke

Der Panther

Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, daß er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte,
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille -
und hört im Herzen auf zu sein.

Hate
16.02.2006, 11:45
Der Schutzengel


Die Sonne schien, denn für sie gab es kein Abendrot, das sanft die Wipfel küsste. Nicht einmal das. So profan und durchschnittlich ihr Leben war, so sollte sich auch dessen Ende abspielen. Keine dramatische Kulisse. Keine Tränen, keine verzweifelten Rettungsversuche. Nur sie, die Brücke und die Schlucht aus rotem Fels, der beinahe einladend das Sonnenlicht reflektierte. Mittagshitze.
Einen Brief hatte sie nicht geschrieben. Es war ohnehin niemand da. Die Leere in ihrem Leben, das dumpfe Zittern in ihrem Kopf hatte alle Menschen gefressen. Das Ungeheuer in ihrem Herzen nagte noch an den letzten Knochen. Der Geschmack von Verfall hatte sie letztendlich an diese Brücke getrieben. In ihr Ohr sang der Wind das Lied vom Ende – sie atmet noch einmal tief ein.
Lässt los, stößt sich ab, fällt, schweigt. Die Stille das einzig Schreiende. Sie hat keine Angst, sie bereut nicht. Dunkel.
Verwirrung weicht dem Schmerz, als sie die Augen langsam öffnet. Himmel und Hölle sind nicht aus rotem Stein. Die Schlucht. Überlebt? Jeder Knochen schmerzt, die meisten scheinen gebrochen. Einer grinst sie aus ihrem Arm an. Sie spürt, dass einige Splitter auch die Lunge verletzt haben. Sie schmeckt Blut auf der Zunge, sieht Blut im Auge. Wie kann das sein?
Der Schmerz lässt langsam nach, quälend-verwundert blickt sie in die flirrende Luft. An einer Stelle scheint die Sonne heller, der Wind stärker, der Himmel blauer. Als ob man ein Stück Welt von einem anderen Ort hier eingesetzt hätte. Ein Puzzlestück am falschen Platz.
Die Luft verdichtet sich, beginnt zu drücken, Klingeln von hunderten kleiner Glückchen dröhnt in ihrem Ohr, der Fleck wird heller. Aus dem Licht tritt eine glanzumströmte Gestalt hinaus in die leere Luft. Sie ist nicht Mann, nicht Frau, aber von solcher Reinheit, dass jeder, der kein solches Ungeheuer im Herzen trägt, weinen möchte. Das Wesen lächelt und breitet gewaltige Flügel aus, die seinen Schultern erwachsen. „Was bist du?“, fragt sie und versucht, sich ein wenig aufzurichten. Selbst das geborstene Stückwerk Skelett gehorcht. „Fürchte dich nicht“, spricht das Wesen lächelnd. „Ich bin dein Schutzengel. Ich bin hier, dich aus tödlicher Gefahr zu retten.“ Bellend lacht sie auf. „Schutzengel? Ich glaube nicht an solchen Unsinn! Ich gehe nichtmal in die Kirche!“
„Und doch steht es so geschrieben in Matthäus 18, Vers 10: >Hütet euch davor, einen von diesen Kleinen zu verachten! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel sehen stets das Angesicht meines himmlischen Vaters.< Jeder Mensch hat einen Schutzengel, denn jeder Mensch ist ein Kind des Vaters und bedarf der himmlischen Rettung.“ Das Wesen strahlt heller, streicht ihr über den Arm, der sofort zu Pochen aufhört. Der Knochen sticht immer noch durch das Fleisch, doch spürt sie keinen Schmerz mehr.
„Aber – ich will doch gar nicht gerettet werden! Ich habe keine Hoffnung mehr, der göttliche Funken ist mir abhanden gekommen!“ Der Engel betrachtet sie zärtlich. „Ich bin da, dich vor Unbill und Gefahr für dein Leben zu schützen. Dies ist meine Aufgabe und ich erfülle sie mit Freude zum Lobe des Herrn.“ Ein bitteres Lachen rollt über ihre blutige Zunge. „Du mich schützen? Dann sag mir, Engel: Wo warst du, als meine Eltern mir sagten, sie haben mich nicht gewollt, als meine Mutter tagtäglich verschwand, damit sie sich nicht um mich kümmern musste? Wo warst du, als mein Vater schrie, mich die Treppe herunter stieß? Als er so lange auf mich einschlug, bis der Stock brach? Wo warst du, als diese Männer kamen, mir die Unschuld zu rauben, als sie mich im Wald liegen ließen, um mich dort erfrieren zu lassen? Wo warst du, als die Drogen kamen, als ich diesen benutzten Körper hergab, nur um mir zwei Stunden Träumerei zu erkaufen? Als diese Träume umschlugen in Terror und Verzweiflung? Und wo, Engel, warst du, als mich jeder allein ließ, angewidert von der Kälte in mir? WO WARST DU?“ Mittlerweile schreit sie. Ihre Augen brennen von ungeweinten Tränen. Sie hebt ihren zerbrochenen Körper, frei von Schmerzen, richtet anklagend die blutigen Finger auf die Lichtgestalt. Ein irres Lachen zerreißt ihren Mund, als sie ruft: „Was glaubst du, wie ich hier gelandet bin? Warum, denkst du, sehe ich keinen Ausweg mehr? Du meinst, mein Schutzengel zu sein? Seit Jahren brennt das alles in meinem Herzen, frisst meinen Verstand, verschlingt jedes Glück! Warum hast du mich damals nicht beschützt?“
Weiter lächelt der Engel, völlig ungerührt von dem zerstörten Mädchen. „Wäre dein Leben tatsächlich in Gefahr gewesen, hätte ich eingegriffen. Doch du warst stark, hast immer allein überlebt. Schau, so göttlich bist du: Du hast nie Hilfe gebraucht, gestorben bist du nicht. Aber jetzt, da der Sturz dich getötet hätte, musste ich etwas tun. Du sollst noch nicht sterben, deine Zeit ist nicht gekommen.“
Fassungslos betrachtet sie das strahlende Wesen. Gedankenblitze von den Geschichten über Engel, die sie gehört hat – ein Leben zuvor. Absurd, dass dieses Geschöpf genauso kitschig aussieht, wie man es sich vorstellt. Doch ihr erscheint sein Lächeln nicht liebevoll, sondern selbstgerecht. Flüsternd erwidert sie: „Ihr Engel, könnt ihr nicht in die Hirne und Herzen von Menschen sehen? Hast du nicht gesehen, wie oft ich schon gestorben bin? Wie das Kind, die Frau, der Mensch in mir innerlich gestorben ist? Du sagst, ich sei stark, weil ich überlebt habe? Ich bin ein Krüppel, verarmt, gefühllos gegenüber denen, die mich geliebt haben. Taub für das Schöne in der Welt. Du behauptest, ich würde leben?! Hast du denn keinen Funken Verstand? Keine Regung in deinem leuchtenden Herzen? Es muss Gott reuen, euch Schutzengel geschaffen zu haben.“
Sie schleppte ihren zerstörten Körper weg – weg von diesem Monstrum mit Strahlenkranz. Vor einer stacheligen Felswand rutschte sie zu Boden, begann plötzlich zu schreien, schlug ihren Kopf gegen den Stein, wieder und wieder. Sie spürte, wie die Haut platzte, der Schädelknochen brach. Schlug weiter zu, fühlte etwas sanft die Schläfe herunterinnen.
Und während sie schrie, ihr Gesicht sich zu einer blutigen Masse verformte, stand der Engel wieder neben ihr und sprach: „Ich bin dein Schutzengel. Ich bin da, dich vor der Gefahr für dein Leben zu schützen. Du sollst nicht sterben, deine Zeit ist nicht gekommen.“ Und er lächelte, während die Abendsonne lange Schatten in die Schlucht warf.

Mailyne
16.02.2006, 16:54
:0063:

selbstgeschrieben??

Hate
16.02.2006, 18:12
Die Geschichte ja.....die Gedichte nein, steht ja dabei

reggie
16.02.2006, 18:19
Wow die geschichte ist nicht schlecht!:0063:

Hast du die bibel auswendig gelernt?:0210:

Hate
17.02.2006, 09:11
Nein nur gelesen. Brauch vieles nur einmal lesen dann kann ich´s auswendig.....

Mailyne
19.02.2006, 04:42
ich beneide dich.... :)

hier mal eines meiner aktuellen lieblingsgedichte....von nem kumpel.
kann leider nicht kopieren und hier rein posten...aber is vielleicht auch gut so...

Klich mich!:p (http://home.arcor.de/schwingenderfreiheit/werke/bis2004/diephantasiederlust.htm)

ps: er hat noch mehr interessante gedichte.... :)

Hate
03.03.2006, 16:45
Hier einer meiner Lieblingssongtexte....

Der Mond der klaren Nacht
Konturen an das Gewölbe malt
Zwei Körper ergeben sich der lüster'n Macht
Das Blut pulsiert, uns ist für wahr nicht kalt

Deine Hände über glatte Leder gleiten
Warme Haut lässt deine Augen weiten
Meine Hand dich grob vom Stoff befreit
Deine Brüste zittern, jetzt ist die Zeit
Deine Augen stumm, ohne Furcht erfleh'n
Dein Körper lockt, es wird gescheh'n
Dein Mund, meine Haut jetzt berührt
Die Spur deiner Zunge zu meinen Lenden führt
Die Zeit, die Tat, uns langsam zu Tieren macht
Seltene Schreie gellen durch die klare Nacht
Die Zeichen deines Körpers von meiner Liebe zeugen
Die Narben, unsres Triebes Ziel, sind nicht zu leugnen
Deine Nägel graben sich in mein Fleisch jetzt ein
Das heisse Blut meiner Wunden ist jetzt dein
Mein Honig lässt deine Lippen glänzen
Tropft auf deine Brüste, rinnt herab, kennt keine Grenzen
Fliesst über weiche Haut, sammelt sich in deinem Schoss
Die Ruine lebt, die Erde bebt, die Lust ist gross

Wie Wölfe wollen wir uns begatten
Sex regiert, ohne Sünde, ohne Schatten
Der Trieb trägt uns durch Raum und Zeit
Unsere Seele hat den Körper jetzt befreit

Der Ort der Folter ist uns ein Genuss,
bitte seid nicht böse
Wo vor Zeiten einst der Tod regierte, lecke ich deine feuchte, heisse Möse

von Umbra et Imago- Gothic Erotic

omen_kind
03.03.2006, 17:26
Schon mal von Kassierer - "Sie war 75 Jahre alt" gehört?
Der Text ist so ähnlich.....nur ein wenig....sagen wir....deutlicher...:0210:

reggie
03.03.2006, 18:53
Oh weh die Kassierer! Da kenn ich einen der die hört! Ich sag nur: "Blumenkohl am Pillermann, ja wie kommt den der da rann":0210: :0210:

reggie
03.03.2006, 19:12
@ Hate ich kenn noch nen goth ausm andern forum!

Stell hier mal nen link zu seinen gedichten rein:

http://www.dtm.at/vbulletin/showthread.php?t=14370&highlight=gedichte

Hate
04.03.2006, 13:52
Der Link funzt net......?

reggie
04.03.2006, 19:28
Hallo habs grad probiert geht!

Hate
06.03.2006, 14:00
Noch eine alte Sache von mir: (Vorsicht etwas härter)

Es war einmal ein kleines Mädchen. Dieses Mädchen lernt bei ihrer besten Freundin, den Freund ihres Bruders kennen. Sie fand ihn gleich ganz toll den er war schon erwachsen, hatte ein Auto und sah toll aus. Er war auch sehr nett zu ihr, unterhielt sich mit ihr, als ob sie auch erwachsen war. Immer wenn sie jetzt zu ihrer Freundin kam war, nennen wir ihn P., auch da. Schließlich fragte P. das kleine Mädchen ob er sie mal von der Schule abholen könnte. Sie sagte ja und freute sich.
P. fing an sie immer öfter von der Schule abzuholen und etwas mit dem kleinen Mädchen zu unternehmen. Das Mädchen fühlte sich gut dabei und so erwachsen. Es begann seine Eltern und Freundinnen anzulügen um immer wieder mit P. weg zukönnen.
Er machte tolle Sachen mit ihr, sie gingen ins Kino oder er führte sie zum Essen aus. Dann begann er sie zum Abschied auf den Mund zu küssen, was ihr sehr gefiel und sie toll fand, schließlich war P. ja ihr Freund. Aber als sie das ihren Freundinnen erzählen wollte verbot P. ihr das. Er sagte, das das keiner wissen dürfte denn sonst wären die andern eifersüchtig und würden die Beziehung kaputt machen. Da das kleine Mädchen das nicht wollte log es seine Eltern und Freundinnen weiter an und sagte niemandem etwas von P.
Nach einer Weile fragte P. sie ob sie noch mehr erwachsenen Sachen machen wolle. Das kleine Mädchen war neugierig und sagte ja, also zeigte ihr P. wie man mit der Zunge küsst und sagte ihr wie erwachsen und toll sie schon wäre. Er erinnerte sie noch mal daran niemandem etwas zu verraten. Jetzt wollte P. dm kleinen Mädchen immer mehr erwachsene Sachen zeigen. Sie sollte sich ihm in Unterwäsche zeigen und er wollte sie berühren. Das war dem kleinen Mädchen unheimlich und es schämte sich, aber P. sagte ihr das das erwachsene auch miteinander machen würden und wenn sie ihn lieben würde müsste sie mitmachen. Das kleine Mädchen wollte ihn nicht verlieren also tat sie was er wollte. Er verlangte jetzt immer mehr von ihr, sie musste ihn zwischen den Beinen berühren und sich nackt ausziehen....
Eines Tages als das kleine Mädchen wieder bei P. zuhause war ging er noch weiter. Er war betrunken und komisch, das Mädchen hatte Angst aber er sagt ihr sie brauche sich nicht zu fürchten, sie wäre so schön und er hätte sie sehr lieb. Es musste sich wieder nackt ausziehen und auf seinen Schoß setzen. Doch diesmal berührte er sie nicht mit der Hand, sondern versuchte mit seinem ***** in sie einzudringen. Das kleine Mädchen schrie vor Schreck und Schmerz und P. schaffte es nicht hineinzukommen, weil sie sich wehrte. Also schubste er sie von seinem Schoß und begann sie zu schlagen und zu treten. Er beschimpfte sie....er zwang sie sich umzudrehen und sagte sie wäre sehr böse gewesen und deswegen müsse er ihr noch mehr wehtun. Das Mädchen hatte so eine Angst, aber es wehrte sich und trat und schlug um sich, dabei erwischte e ihn zwischen den Beinen. P. fiel einfach um und das kleine Mädchen sammelte seine Sachen ein und rannte um sein Leben....
An dem Tag änderte sich alles. Das kleine Mädchen zog sich in ihre eigene Welt zurück, ging nicht mehr weg, wollte keine ihrer Freundinnen mehr sehn. Es sah seine beste Freundin nie wieder, weil P. da sein könnte. Es begann sich zu verändern, all seine Träume und Hoffnungen waren unwichtig, es glaubte nicht mehr daran das man gutes tun könnte und die Welt besser machen könnte. Es sah aber auch P. nie wieder....er war wie ein böser Traum der in ihrer Seele lebte.
Das kleine Mädchen starb und wurde zu .......

Mailyne
06.03.2006, 20:38
das ist echt schön! :)

Mailyne
07.03.2006, 20:02
Ja, ne?!
Welch tiefgründige Poesie....

ich bin echt hin und weg... http://www.neue-welt-club.com/system/smilies/icon_love.gifhttp://www.neue-welt-club.com/system/smilies/icon_love.gifhttp://www.neue-welt-club.com/system/smilies/icon_love.gif

Hate
12.03.2006, 16:58
"DIE LEERE EINES GESCHÖPFS, DAS EINE RASIERKLINGE AN SEIN HANDGELENK LEGTE UND SICH DIE ADERN ÖFFNETE,
DIE LEERE UND DIE INNERE STILLE, DAS KONNTEN WIR UNS NICHT VORSTELLEN."
(J.Eugenides - Die Selbstmord Schwestern)

Wunderschön dieser Satz....

flashfrog
10.04.2006, 12:53
Die Osterschnecke
von flashfrog

Der Hase, der ist sehr erfahren,
macht seinen Job seit hundert Jahren.
Schafft zu wenig fürs Gehalt!
Dem Management ist er zu alt.

Was Aktionären auch missfällt:
11 Monate lang Urlaubsgeld.
1-Euro-Jobber für den Posten
senken die Lohnnebenkosten...

Sei’s drum, die hohen Tiere fassen
den Plan, das Langohr zu entlassen -
des Eiernehmers Liquidierung
verspricht Gewinnes-Maximierung.

Tut uns ja auch wirklich Leid!
In solch globalisierter Zeit,
in wirtschaftsflauterischen Jahren,
müssen nunmal alle sparen.
Keine Gnade gibt es hier,
der Hase ist jetzt auf Hartz IV.

Gesucht wird nun ein Praktikant.
Als Quali werden da benannt:
Logistik, Malerei, Transport.
Die Schnecke kriegt den Job sofort.
Gibt sie sich auch alle Müh’ –
das Fest kommt dies Jahr viel zu früh!

Sie ackert fleißig im April,
weil sie die Deadline halten will.
Und schon so um Mitte Mai
bemalt sie dann das letzte Ei.

Den Juni grübelt unsre Schnecke
über coole Ei-Verstecke.
Sie muss ja einen Plan aushecken,
um sie im Juli zu verstecken...
Doch das geht, sind wir mal ehrlich,
viel zu langsam und beschwerlich...

Der Sommermonat, der August,
bringt unsrer Schnecke nichts als Frust:
Heiß brennt die Sonne auf den Rasen,
es schmelzen alle Zuckerhasen,
die Schokolade kann man trinken,
die Eier fangen an zu stinken.

Im September tritt Franz Lampe
in ein Nest mit Schokopampe.
Die kleine Annalena Frey
entdeckt im Gras ein faules Ei,
und der Malte-Jannik Böselt
einen Hasen (ganz zerbröselt).

Oktobers findet die Frau Frank
ein Nougatei im Kleiderschrank:
Es klebt – das ist ein rechter Schock -
an ihrem teuren Lieblingsrock.

Das Letzte findet im November
Luca-Leon Oberwember,
schon steinhart und grau vom Staub,
unter einem Haufen Laub.

Das wäre, wie man resümiert,
nem alten Hasen nie passiert!

Der Vertrag wird nicht erneuert,
die Osterschnecke wird gefeuert.
Ohne Job steht sie nun da.
So müssen wir wohl nächstes Jahr
ohne Hasen oder Schnecken
unsre Eier selbst verstecken.

Hate
24.04.2006, 18:10
So ein altes französisches Gedicht


Mein Herz entstammt
aus deinem
In tiefster Nacht lausche
ich dir mit entrückter Seele
Mein Streben und Begehren
führen mich zu dir
Doch jeder Vorstoß den ich wage
wird zurückgewiesen
So verbleibe ich einsam
alleine
Trotz all dem noch hoffend

Hate
24.04.2006, 18:13
9 Monate warst du in mir
9 Monate voller Gedanken,
Träume und Wünsche
Dann ein Tag Schmerzen,
Ausnahmezustand.
Jetzt bist du da.
Schöner als jeder Traum.
Ich liebe dich wie nichts je zuvor.
Du bist mein Ganz allein.
Du wirst für immer in
meinen Gedanken sein.
Ich liebe dich,
mein Sohn.


Luca Colin geb. 14.06.´04

Hate
24.04.2006, 18:27
Gewähre,
daß ich ein- und ausgehe in meinem Garten,
daß ich mich kühle in seinem Schatten,
daß ich Wasser trinke aus meinem Teich jeden Tag,
daß ich lustwandle am Ufer meines Teiches ohne Unterlaß,
daß meine Seele sich niederlasse auf den Bäumen,
die ich gepflanzt habe,
daß ich mich erquicke unter meinen Sykomoren.

reggie
24.04.2006, 19:04
Ein Maler sagte heute nen spaßigen spruch!

" Donnerwetter sprach der Vetter als er seinen Sack besah fünf Pfund wolle an der knolle reiche Ernte dieses Jahr!" :D

Hate
25.04.2006, 06:30
Schwarze Rose

Eine schwarze Rose
so alt wie die Zeit
so schwer zu erreichen
der Weg ist so weit
ihre Blüte so schön
die Dornen leicht rötlich
ist sie so verlockend
und auch so tödlich
so zog sie schon manchen an
vergoss schon so viel Blut
wer sie berührt muss sterben
denn sie ist pure Wut
von Hass und Schmerze blüht sie auf
und von all dem Leid
da dieses nie vergehen wird
übersteht sie all die Zeit

Hate
25.04.2006, 06:31
Engelstod

Deine Flügel aus Glas - zerbrochen.
Kristallene Splitter am Boden
vermischt mit silbrigem Blut.
Tränen des Schmerzes
mischen sich mit saurem Regen.

Es herrscht längst Krieg,
doch du hast es zu spät bemerkt,
zu spät dein Schwert gezogen
und ganz umsonst gekämpft.
Er war schon lang entschieden.

Nun stirbst du mit der Welt
und ertrinkst in deinem Blut.
Dein silbernes Schwert
weit weg von dir am Boden.
Diesmal bist du kein Held.

Säure verätzt deine Haut,
doch kein Schmerzensschrei,
kein Laut von dir erklingt.
Du nimmst es nur mit Tränen hin,
dass du verloren hast.

Man kann die Welt nicht retten,
selbst als Engelskrieger nicht.
Das silberne Schwert
kommt nicht gegen des
Menschen Schwärze an.

Hate
03.05.2006, 08:23
Es macht mir eigentlich keine Freude
in meine eigene Hand zu schneiden,
rote Tränen zu beobachten,
die einen kleinen Rinnsal bildend mich verlassen.
Die einzige Möglichkeit mich an mir zu rächen
Zu sühnen für das was ich sprach und tat.
Ohne bewußt gehandelt zu haben.
Es kommt mir vor als hätte ich nie gelacht
nie geweint,
gelacht geweint

Die Bilanz zeigt aufwärts
Doch verliert sich die schwarze Linie am trüben Horizont der brennt.
Mit steigender Tendenz Richtung Unendlichkeit
Weit entfernt von so etwas wie Gefühlen.

Ich spüre nicht das Stück Fleisch,
daß anstatt meiner rote Tränen weint.
Im Moment noch wenige
Und jeder Schritt abseits der Linie wird bestraft
mit flüsternden Worten die mehr rote Tränen fordern.
Hört nur wie sie flüstern und wispern
schimpfen und geifern
stechen und bohren
zerren und beißen
fordern: rote Tränen zu weinen
und schließlich darum betteln

Endlich rote Tränen zu weinen
Endlich rote Tränen zu weinen
... rote Tränen zu weinen
... Tränen zu weinen
... zu weinen
... weinen

Hate
03.05.2006, 08:24
Rote Tränen auf der Haut,
so still und doch so laut,
schreiben ein Gedicht,
doch verstehen kannst du’s nicht.

Rote Tränen auf der Haut,
so still und doch so laut,
kannst mich doch nicht immer meiden,
siehst mich doch so lang schon leiden.

Rote Tränen auf der Haut,
so still und doch so laut,
hast mich doch bereits so oft verlassen,
doch kann ich dich bis heut nicht hassen.

Rote Tränen auf der Haut,
so still und doch so laut,
siehst mich kommen, siehst mich geh’n,
wieso kannst du mich denn nicht verstehen?

Rote Tränen auf der Haut,
so still und doch so laut,
hast die Entscheidung längst gefällt gehabt,
und nur mehr auf mich herab gelacht.

Rote Tränen auf der Haut,
so still und doch so laut,
nun, da das Leben endet,
hat er sich ein letztes mal gewendet,
doch bereits zu spät…

Ein roter Fluss zieht durch das Land,
zeigt mich allein, den Rücken an der Wand.

Hate
03.05.2006, 13:50
Wenn der Himmel kalte Tränen
auf die Erde weint
und stille Kälte bleich
in meine Seele scheint
Spüre ich deinen Schatten
in der Nacht
Verführericher, dunkler Engel
Mein Licht erlischt
und deine Sehnsucht sticht Dornen
in mein Herz
Ich stürze in den Nebel und
mit durchstochenen Augen
suche ich
doch nur dich


__________________________________________________ __

Vergeblich war es dich zu suchen
weil ich dich niemals wirklich fand

Als ich versuchte dich zu sehen
hab ich dich nicht einmal erkannt

Als ich versuchte mich zu nähren
hab ich mich immer mehr entfernt

Als ich versuchte dich zu spüren
zerfloß dein Bild in meiner Hand

__________________________________________________ ______

Hate
03.05.2006, 13:52
Noch immer
auf der Suche nach dem Ort zum Überleben
Vielleicht gibt es sie doch
die Abenteuer, Augenblicke
in denen alles möglich ist.
Der Sturz in eine andere Welt,
die wir erschaffen
und für Momente
kann ich
deine Gefährtin sein

Ravetheworld1983
03.05.2006, 16:11
Noch ein Frösteln auf der Haut
ein bisschen fremd, doch so vertraut
gerade war´n wir uns so nah
die Alte Angst ist wieder da
ein kleiner Traum im Kerzenlicht
sag nichts...





Ich hab dir so viel zu sagen
ich möchte´dich tausend Dinge fragen:
Kann das hier nicht für immer sein?!
Laß mich jetzt nie, nie mehr allein....
Die alten Narben warnen mich
du´s nicht...





Ich hab´s mir vorher nie erlaubt
jetzt hab ich mich dir anvertraut
den alten Panzer der mich schützt
hast du mir einfach weggeküsst
und dahinter nur noch ich
Lieb mich...

Hate
03.05.2006, 17:38
Schimmernde Rasierklingen
flüstern mir
verlockende Dinge zu
Sie wispern:
"Sieh nur wie schön
wir funkeln!
Wir ritzen deine Haut
ohne das du etwas davon spürst!
Wir lieben dich,
komm mit uns!"
Kühle Kacheln glänzen dunkel
im trüben Licht der Lampe.
Die Rasierklingen sind ganz nah:
"Du bist so süß
unter deinen schwarzen
Haarsträhnen hervorblickend.
Hab keine Angst
Wir sind bei dir
Wir streicheln zärtlich deinen Puls
und führen dich in eine Welt
ohne Tränen!
Wir lieben dich! Komm mit uns!
Wir lieben dich! Komm jetzt!"
Und das Wasser färbt sich rot............

faker
08.05.2006, 13:33
ohne worte @ #1

http://www.tanith.org/phorum-3/read.php?f=3&i=6103&t=6103

flashfrog
09.05.2006, 21:09
...das is mit Abstand das schlechteste Gedicht das ich je gelesen hab.....*grusel*

Danke für die Blumen! :0210:
Schau mal auf Seite 1 dieses Threads hier, dann wirst du verstehen, wie man es lesen muss, damit die Reime Sinn machen! Nur so ein Tipp...

J.F.KING
09.05.2006, 22:18
Raue See

Mit Sünden ist mein Kahn geladen
Voll mit Unzucht bis zum Kragen
Hab von jeder Plage zwei
In meiner Ladung dabei
Mein Leiden drückt den Kiel hinab
Ein Fingerzeig auf's nasse Grab
Doch kann mein Ziel ich nicht verheeren
Das alte Wunden sich vermehren
Ich bin der ausgestoßene Sohn
Und euer Spott ist mein Judaslohn
: Und die See ist rau und der Weg noch weit
Kein Fleckchen Erde weit und breit
Und die Reise hab ich, hab ich nie bereut
Ich segle bis zur Ewigkeit :
So steu're ich das Totenschiff
Mit voller Kraft aufs nächste Riff
Auf dass ihr an der Last erstickt
Mit der ihr mich auf Reisen schickt
Für eure Unschuld sollt' ich sorgen
Von Gott für euch die Freiheit borgen
Auf das die kurze Gnadenfrist
Nun frei von euren Zweifeln ist
Doch habt ihr dabei nicht bedacht
Mit wem ihr diese Gleichung macht
: Und die See ist rau... :
(songtext von IN Extremo)

...musste ich ma für die Schule auswendig lernen und kann es bis jetzt immer noch...

Mailyne
10.05.2006, 12:22
Danke für die Blumen! :0210:



AUTSCH! *lol*


@Rave: ist das von Dir? Das ist echt schön. Hätt ich dir garnicht zugetraut!! :0206:

flashfrog
10.05.2006, 13:39
AUTSCH! *lol*


Ja, ich bin auch ganz entgeistert. Hätte nicht gedacht, dass ich dem Gedicht tatsächlich eine Gebrauchsanweisung beilegen muss...
Ich dachte, das erklärt sich beim Lesen von selbst, dass es sich immer dann höchst präzise reimt, wenn man es so ausspricht, wie man es buchstabiert, also: "Ra-we-lie-ne" statt "Räiflein", und dass diese Diskrepanz zwischen Erwartetem und Gereimtem für gewöhnlich als komisch empfunden wird...:confused:

reggie
15.05.2006, 20:34
Gänseblümchen

Ein Gänseblümchen liebte sehr
ein zweites gegenüber,
drum rief's: "Ich schicke mit 'nem Gruß
dir eine Biene 'rüber!"

Da rief das andere: "Du weißt,
ich liebe dich nicht minder,
doch mit der Biene, das laß sein,
sonst kriegen wir noch Kinder!"

BiancaSSV
22.05.2006, 11:25
halls of the blind


i can see what you see not,
vision milkey then eyes rot.
when you trun they will begone,
whispering their hidden song.
then you see what cannot be,
shadows move where light should be.
out of darkness out of mind,
cast down into the halls of the blind

Hate
24.05.2006, 16:19
Janus- Sag doch was


Jetzt sag doch was.
Komm rein, du wirst ganz naß.
Dein Gesicht ist leichenblaß
ein Zittern bebt um deinen Mund.

Sag etwas.
Willst du wieder wortlos gehn?
Lass mich hier nicht einfach stehn
wie einen geprügelten Hund.

Sag doch was.
Bitte, sag etwas.
Ich hab genauso wenig Kraft wie du.
Sag doch was.
Einfach irgendwas
und ich hör dir zu.

Jetzt sag doch was.
Komm, wir gehn noch ein Stück.
Nichts bringt uns die Zeit zurück
nichts macht Worte ungeschehn.

Sag etwas.
Was habe ich falsch gemacht?
Wie lang schon vor dieser Nacht
hast du das Ende kommen sehn?

Sag doch was.
Bitte, sag etwas.
Ich hab genauso wenig Kraft wie du.
Sag doch was.
Einfach irgendwas
und ich hör dir zu.

Sag doch was
einfach irgendwas.
Werd einmal laut
fahr aus der Haut
von mir aus schrei mir ins Gesicht.
Brich in Tränen aus
und klag mich endlich an.
Nur bitte sag etwas
einfach irgendwas
das ich dir glauben kann…

Hate
24.05.2006, 17:05
Tanz der Vampire- Unstillbare Gier


Der Mond versteckt sich,
denn ihm graut vor mir.
Kein Licht im Weltenmeer.
Kein falscher Hoffnungsstrahl.
Nur die stille und in mir
Die Schattenbilder meiner Qual.

Das Korn war golden, und der Himmel klar,
sechzehnhundertsiebzehn
als es Sommer war.
Wir lagen im flüsternden Gras.
Ihre Hand auf meiner haut
War zärtlich und warm.
Sie ahnte nicht, dass ich verloren bin.
Ich glaubte ja noch selbst daran
dass ich gewinn.
Doch am diesem Tag geschah´s zum erstenmal.
Sie starb in meinem arm.
Wie immer, wenn ich nach
Dem leben griff,
blieb nichts in meiner Hand.
Ich möchte flamme sein
Und Asche werden,
und hab noch nie gebrannt.
Ich will hoch und höher steigen,
und sinke immer tiefer ins nichts.
Ich will ein Engel
oder ein Teufel sein,
und bin doch nichts als
eine Kreatur,
die immer das will,
was sie nicht kriegt.
Gäb´s nur einen Augenblick
des Glücks für mich,
nähm ich ew´ges leid ihn Kauf.
Doch alle Hoffnung ist vergebens:
Den der Hunger hört nie auf.
Eines Tages, wenn die erde stirbt,
und der letzte Mensch mit ihr,
dann bleibt nichts zurück
als die öde wüste
einer unstillbaren gier.
Zurück bleibt nur
Die große leere
Und die unstillbare gier.
Des Pastors Tochter lies mich ein bei nacht,
siebzehnhundertdreißig
nach der Maiandacht.
Mit ihrem Herzblut schrieb ich ein Gedicht
Auf ihre weiße haut.
Und des Kaisers Page aus Napoleons Troß...
Achtzehnhundertdreizehn
Stand er vor dem schloß.
Dass seine Trauer
mir das herz nicht brach,
kann ich mir nicht verzeihn.
Doch immer wenn ich
Nach dem leben greif,
spür ich wie es zerbricht.
Ich will die Welt verstehn
und alles wissen,
und kenn mich selber nicht.
Ich will frei und freier werden
Und werde meine ketten nicht los.
Ich will ein heiliger
oder ein Verbrecher sein,
und bin doch nichts als
eine Kreatur
die kriecht und lügt
und zerreißen muss
was immer sie liebt.
Jeder glaubt, dass alles einmal besser wird,
drum nimmt er das leid in Kauf.
Ich will endlich einmal satt sein.
Doch der Hunger hört nie auf.
Manche glauben an die Menschheit,
und manche an Geld und Ruhm.
Manche glauben an Kunst und Wissenschaft,
an liebe und an Heldentum.
Viele glauben an Götter
Verschiedenster Art,
an Wunder und Zeichen,
an Himmel und Hölle,
an Sünde und Tugend
und an und Brevier.
Doch die wahre Macht,
die uns regiert,
ist die schändliche,
unendliche,
zerstörende
und ewig unstillbare gier.

Euch Sterblichen von morgen
prophezei ich
heut und hier:
Bevor noch das nächste Jahrtausend beginnt,
ist der einzige Gott, dem jeder dient,
Die unstillbare gier.

RundfunkRob
27.05.2006, 10:07
Die Hurenmutter

Eure Arbeit ist zu Ende
und das Tagwerk ist vorbei,
geht und waschet euch die Hände,
daß nichts mehr zu riechen sei.
Von dem klebrich, weissen Rotze,
den ihr, wenn ihr ward gefickt,
aus der stinkend nassen Votze
mit den Fingern ausgedrückt.

Lottchen, du verdienst jetzt wenig,
doch das macht der rote König.
Wirst du mir erst mal wieder rein,
dann lass dich nur wacker ficken,
deine Schuld, die geht noch an,
du weiß dich schon drein zu schicken,
lass dich bohren von jedermann.

Du infarme kleine Dicke,
hab ich dirs nicht oft gesagt,
wenn der Saft kommt, zieh zurücke,
sonst wirst du noch dick gemacht;
heute tut der Gottverfluchten
Votz und Arschloch wieder weh,
Mädchen, so kommst du zur Wache,
und danach zu Charitè.

Lischen, du musst anders werden
und nicht mehr so schüchtern sein,
dich nicht wie ein Kind gebärden
und nicht dicke Schwänze scheun;
heute sag ichs dir im Guten,
künfig wirst du nicht verschont.
Mag die Votze anfangs bluten,
endlich wird sies doch gewohnt.

Sieh, da lob ich mir die Fritze,
die versteht ihr Handwerk recht.
S'spielt auf ihrer Pudelmütze
wie der Herr so auch sein Knecht.
Tschanker, Heppa und die Krätzn,
alles hat sie schon gehabt.
Doch wird der vedammte Fetzn
nimmermeher das Vögeln satt.

Heute hab ich Wilhelmien
mit Verwundrung zugesehn.
Sie verstands Geld zu verdienen,
und mit Leuten umzugehn.
Hat das Weib doch so verwogen,
den besoffnen Advokat,
bei der Nudel rumgezogen
bis er sie gevögelt hat.

Über dich du dicke Kathi,
hat ein jeder schon geklagt,
du liegst allemal im Bette
als wärest du aus Holz gemacht;
Du musst besser exerzieren,
du verdammte Teufelsbrut,
tüchtig mit dem Hintern rühen,
dann gehts noch einmal so gut.

Geht und legt euch nun zu Bette,
morgen wird es Sonntag sein,
vögelt tüchtig um die Wette,
bringt die harten Taler ein;
Ja, ich werde für euch sorgen,
wie es eine Mutter tut,
folgt ihr meinem Lehren morgen,
bin ich euch von Herzen gut.

Hate
29.05.2006, 09:12
Hier was was gut zu mir passt.....
Janus- Paulas Spiel


Sie sucht in fremden Augen
etwas, das sie kennt
besser noch, falls es das gibt
etwas, das sie liebt.
Sie würde für ihr Leben gern
zu jemandem gehören
doch sobald da etwas gutes ist
muss Paula es zerstören.

Auf alles hat sie Antwort
ihr Selbstbetrug hat Stil.
Sie hat gelernt zu rennen
doch sie kommt nie ans Ziel.
Sie sehnt sich oft nach Nähe
doch dann wird es ihr zuviel
dann ändern sich die Regeln
in Paulas Spiel.

Etwas ist geschehen
worüber sie nicht spricht
doch Spuren überschatten
ihr zerbrechliches Gesicht.
Sie schreckt auf bei Nacht
und hört sich selber schreien.
Gut, wenn da noch einer liegt
sie ist nicht gern allein.

Sie will endlich vergessen
doch sie weiß nicht, wie das geht.
Sie würde es gern lernen
doch dazu ist es zu spät.
Sie will Begehren wecken
doch alle wollen viel zu viel.
Dann ändert sie die Regeln...

Ihr Körper ist eine Wunde
der Schmerz noch nicht verdaut.
Jede Berührung brennt wie Feuer
auf ihrer nackten Haut.

Sie zerreißt die Briefe
Lügen auf Papier.
Alle wollten sie retten
doch sie ist noch immer hier.

Sie will Vertrauen fassen
doch es fällt ihr furchtbar schwer.
Das, was von ihr noch übrig ist
gibt sie nicht mehr her.
Sie hört die Treueschwüre
und schon wird es ihr zuviel
schon ändern sich die Regeln
in Paulas Spiel.

Das Unausweichliche
nimmt seinen Lauf:
je näher sie sich träumt
desto ferner wacht sie auf.
Das ist Paulas Spiel...

flashfrog
27.07.2006, 13:26
Ein Reisegedicht
(von flashfrog)

Es bildet die Reise und gibt neuen Kick,
erweitert den eigenen Tunnelblick.
In vielerlei Hinsicht, auch kultureller,
entdeckt man die Ränder ganz neuer Teller.
Auf diese Weise kann sich entfalten
was man im Alltag nur zu schnell vergisst:
Dass man für den Nabel der Welt gehalten
was eventuell nur das Arschloch ist.

Hate
01.09.2006, 13:13
So was zum nachdenken...........


Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde

Aber nach Jahrmillionen war der Mensch endlich klug genug. Er sprach: Wer redet hier von Gott? Ich nehme meine Zukunft selbst in die Hand. Er nahm sie, und es begannen die letzten sieben Tage der Erde.

Am Morgen des ersten Tages
beschloss der Mensch, frei zu sein und gut, schön und glücklich. Nicht mehr Ebenbild eines Gottes, sondern ein Mensch. Und weil er etwas glauben musste, glaubte er an die Freiheit und an das Glück, an die Börse und an den Fortschritt, an die Planung und an seine Sicherheit. Denn zu seiner Sicherheit hatte er den Grund zu seinen Füßen gefüllt mit Raketen und Atomsprengköpfen.

Am zweiten tag der letzten zeit
starben die Fische in den Industriegewässern, die Vögel am Pulver aus der chemischen Fabrik, das den Raupen bestimmt war, die Feldhasen an den Bleiwolken von der Straße, die Schoßhunde an der schönen roten Farbe in der Wust, die Heringe im Öl auf dem Meer und an dem Müll auf dem Grunde des Ozeans. Denn der Müll war aktiv.

Am dritten Tage
verdorrte das Gras auf den Feldern und das Laub auf den Bäumen, das Moos in den Felsen und die Blumen in den Gärten. Denn der Mensch machte das Wetter selbst und verteilte den Regen nach genauem Plan. Es war nur ein kleiner Fehler in dem Rechner, der den regen verteilte. Als sie den Fehler fanden, lagen die Lastkähne auf dem trockenen Grund des schönen Rheins.

Am vierten tage
gingen drei von vier Milliarden Menschen zugrunde. Die einen an den Krankheiten, die der Mensch gezüchtet hatte, denn einer hatte vergessen, die Behälter zu schließen, die für den nächsten krieg bereitstanden. Und ihre Medikamente halfen nichts. Die hatten zu lange schon wirken müssen in Hautcremes und Schweinelendchen. Die anderen starben an Hunger, weil etliche von ihnen den Schlüssel zu den Getreidesilos versteckt hatten. Und sie fluchten Gott, der ihnen doch das Glück schuldig war. Es war doch der liebe Gott!

Am fünften tage
drückten die letzten Menschen den roten Knopf, denn sie fühlten sich bedroht. Feier hüllte den Erdball ein, die Berge brannten, die Meere verdampften, und die Betonskelette in den Städten standen schwarz und rauchten. Und die Engel im Himmel sahen, wie der blaue Planet rot wurde, dann schmutzig braun und schließlich aschgrau. Und sie unterbrachen ihren Gesang für zehn Minuten.

Am sechsten Tage
ging das Licht aus. Staub und Asche verhüllten die Sonne, den Mond und die Sterne. Und die letzte Küchenschabe, die in einem Raketenbunker überlebt hatte, ging zugrunde an der übermäßigen Wärme, die ihr gar nicht gut bekam.

Am siebten Tage
war Ruhe. Endlich. Die Erde war wüst und leer, und es war finster über den Rissen und Spalten, die in der trockenen Erdrinde aufgesprungen waren. Und der Geister des Menschen irrlichterte als Totengespenst über dem Chaos. Tief unten, in der Hölle, aber erzählte man sich spannende Geschichten von dem Menschen, der seine Zukunft in die Hand nahm, und das Gelächter dröhnte hinauf bis zu den Chören der Engel.

reggie
01.09.2006, 15:55
Alle sagten es geht nicht!
Da kahm einer, der das nicht wusste, und hats einfach getan!

Schranzgirl_1985
01.09.2006, 19:08
Liebe den Mann, der dich "hübsch" nennt und "sexy". Der dich
zurückruft, auch wenn du aufgelegt hast. Der wach bleibt, nur, um dich
schlafen zu sehen. Der deine Stirn küsst. Der dich der ganzen Welt zeigen
will, auch wenn du nicht zurechtgemacht bist. Dem es nicht wichtig ist ob du
im Laufe der Jahre dicker oder dünner geworden bist. Der sagt: "Was
möchtest du heute essen, ich koche". Den, der vor seinen Freunden deine Hand
nimmt. Warte auf den, der dir ständig sagt, was du ihm bedeutest und was er
für ein Glückspilz sei, dich zu haben. Und der dich seinen Freunden mit den
Worten vorstellt: "Das ist sie." Liebe ihn, denn er liebt dich und wird es
wahrscheinlich immer tun.
:0178::0178:

Sowas kann nur von na Frau kommen ne :0206:

dakdf
01.09.2006, 19:11
hatte gerade einen guten spruch gehört :

DER LERRE RAUM IN DER MUSIK KANN JA AUCH BEWUSSTSEINSERWEITERND GENUTZT WERDEN

wenn das mal nicht fett ist......:0063:

Schranzgirl_1985
01.09.2006, 19:22
Hier noch zwei meiner liebsten (sind natürlich net von mir:o)

Beurteile nie einen Menschen nach seiner Fröhlichkeit denn auch ich habe viel gelacht um nicht weinen zu müssen!

Gute, wahre, echte Musik spiegelt die Abgründe und Frustrationen, die Leiden und Leidenschaften der Menschen wider und hebt sie auf eine andere Ebene!!

Hate
18.09.2006, 13:36
Das Ende



Sie beobachtete wie die Sonne als roter glühender Ball hinter den Bergen verschwand.....seufzend zog sie die Vorhänge zu, sicherte die Tür ihres Gemachs und trat vor den Spiegel. Ihre Finger schlossen die Knöpfe an ihrem schwarzen Kleid und begannen dann ihre Haare zu einem strengen Knoten zu binden.....nachdem sie ihr Aussehen noch mal überprüft hatte kniete sie sich vor dem Kreuz in der Ecke ihres Gemachs nieder und begann den Rosenkranz durch die Finger gleitend ihr Gebet zu murmeln.
Als sie mit einem letzten Amen endete und sich noch mal bekreuzigte lag Härte auf ihren schönen Gesichtszügen.
Sie ging zu der Truhe in der Ecke entnahm ihr liebevoll eine in samt gehüllte Peitsche, ging zu einem Wandteppich und schlug ihn zur Seite. Dahinter kam eine schmale Holztür zum Vorschein auf deren Beschlägen und Scharnieren ungelenke Kreuze geritzt waren. Sie nahm einen kleinen Schlüssel , der an einer Kette um ihren Hals hing und öffnete sie. Der Gestank nach Fäulnis und Blut der ihr entgegenschlug kümmerte sie nicht mehr...am Anfang der Bestrafung hatte es sie geekelt und Überwindung gekostet diese schmalen Stufen runterzusteigen, immer dem Gestank entgegen. Nun regte sich so etwas wie Vorfreude auf ihrem Gesicht.
Sie nahm eine Fackel von der Wand und begann den Abstieg....tiefer und tiefer...unten angekommen raffte sie ihre Röcke um dem Schmutz und Abwasser auszuweichen.
Sie stoppte vor einer Kerkertür, in die wieder Kreuze geritzt waren. Sie ließ ihre einstmals zarten Hände über die ungelenken Kreuze gleiten und erinnerte sich an die Angst mit denen sie diese selbst in das Holz gemacht hatte.
Dann öffnete sie die Tür und ließ ihren Blick über den Gefangenen schweifen, der an der gegenüberliegenden Wand angekettet war und nur noch aus Haut und Knochen und wundem, schwärendem Fleisch zu bestehen schien....
Dieser hob die Augen und bedachte sie mit einem immer noch wilden Blick. „Ihre Gnaden, ist es wieder soweit. Mir schien die Sonne ist grad erst untergegangen“ spottete er....“Still!“ fauchte sie und öffnete das Samttuch um die Peitsche zu entrollen. Mit einem leisen Klirren ließ sie die Silberkugeln an derem Ende auf den Boden aufschlagen......Dann trat sie vor den Gefangen, mit hassverzerrtem Gesicht und begann gleichmäßig mit der Peitsche auf ihn einzuschlagen....erst als sie keine Kraft mehr hatte nur den Arm zu heben hörte sie auf. Der Gefangene war in die Knie gesunken soweit die Fesseln es zuließen und blutete aus unzähligen Striemen.....doch trotz allem bedachte er sie mit einem wilden Blick in dem so viel Liebe lag das ihr schlecht wurde....“Du Monster, Ungeheuer“ schrie sie....“reicht es nicht das du meine Familie ausgelöscht hast? Muss du mich auch noch mit deinen Blicken bis in meine Träume verfolgen?“ Sie zog einen Dolch aus ihrem Kleid und trat auf den Gefangenen zu...“Ich könnte dich töten...“zischte sie.......Er schaute sie traurig lächelnd an „Nein, mein Herz. Damals, am Anfang da hättest du es gekonnt. Doch jetzt hat dich der Hass so zerfressen das du es nicht tun kannst.“ Sie prallte vor ihm zurück, strich sich Strähnen aus dem Gesicht und ging rückwärts zur Tür. Seine Blicke folgten ihr und er schüttelte den Kopf „Theresa lass es uns beenden“ Er sprengte die Ketten und trat auf sie zu...“Nein“ keuchte sie du kannst dich nicht befreien, die Kreuze bannen dich.....“Sie bannten mich als du noch an Gott geglaubt hat, mein Herz, doch jetzt bis du innerlich tot und dein Glaube schützt dich nicht mehr.“
Er packte sie an und zog sie in seine Arme.....“Es tut mir leid, niemals wollte ich dir Schmerz zufügen, ich habe dich geliebt Theresa“ Dann tötete er sie......
Noch vor Morgengrauen ritt eine gramgebeugte, weinende Gestalt aus dem brennenden Schloss die immer wieder „Theresa“ schluchzte.....und verschwand im Nebel der Zeit....

louisdpdl
19.09.2006, 10:19
Das gefällt mir. Wenn du mal deine ganzen Sachen veröffentlichst mit mir hast du deinen 1. Käufer. :0063:

Hate
19.09.2006, 13:40
Thx, wenns soweit ist sag ich mal Bescheid....*lol*

LexXx
19.09.2006, 14:36
das ist echt gut, sehr gut sogar, respekt ich find es sehr gut das der Leser nicht sofort allwissend ist, nur Stück für Stück in diese vom Umfang doch recht kleine Kurzgeschichte eingewiesen wird. Das open end macht den klassischen Aufbau auch wieder perfekt, hat nen schönen Spannungsbogen und der climax ist auch treffend gesetzt. Das der Leser nie erfährt was der Mann der gewissen Theresa wirklich angetan hat find ich auch gut, man muss ja nicht alles erfahren^^ hast auf alle Fälle Talent^^

LexXx
19.09.2006, 14:40
joa also meine Lieblingsweisheit stammt von Kafka, ich find diesen Ansatz sehr treffen, er kehrt das berühmte Sprichwort "Der Weg ist das Ziel" total um :)
»Der Weg ist nicht das Ziel. Was wir Weg nennen ist zögern.« (Franz Kafka)
und damit hat er wie ich finde vollkommen recht^^

aNNaLeNa
06.10.2006, 11:18
Oh hier sind ja wirklich tolle Sachen bei :)

Hier nun auch mal etwas von mir:

Du hast Dich in mein Herz hinein gelacht.
Mich völlig, um den Verstand gebracht.
Bin so unendlich glücklich, in Deiner Nähe.
Schlag Purzelbäume, wenn ich Dich sehe.

Ohne Dich, hat nicht´s mehr Bestand.
Klammer mich fest, an Deiner Hand.
Bist so warm und lullst mich sanft ein.
Wirst immer das hellste Sternchen sein.

Du leuchtest mir, in der dunklen Nacht.
Bezauberst mich, mit Deiner Liebekraft.
Fängst mich auf, wenn ich mal trudel.
Holst mich raus, aus dem tiefsten Strudel.

Bist für mich viel besser, als Supermann.
Du vollbringst Dinge, die der nicht kann.
Baust aus Luft und etwas Sternenstaub,
einen Traum für uns, den keiner Raubt.

Zauberst ein Strahlen, in meine Augen.
Läßt mich fazination und Freude saugen.
Bin halt glücklich, wie soll ich´s noch sagen.
Kein Kummer, kann mich jetzt zernagen.

Denn ich weiß, Du wirst bei mir wachen
und mich behüten, vor den bösen Drachen.
Wirst mich beschützen, wie in jeder Nacht.
Bist der Stern, der über´s Mondlicht wacht.

Ein fantastischer und schöner Sternenkrieger.
Der für immer bleibt, der überlegene Sieger.
Bin froh, das ich Dein Herz gewonnen habe.
Für die Unendlichkeit, unserer Sternensage.

Werd immer dicht, an Deiner Seite bleiben.
Mit fliegen und die höhsten Gipfel besteigen.
Werd dafür sorgen, das Du immer erstrahlst
und mit bunten Farben, unsere Welt bemalst.

An Deiner Seite, die Milchstraße überfliegen
und alle dunklen Gestalten, der Nacht besiegen.
Jede Nacht, Dich mit Fazination bestaunen.
Deinen Worten lauschen und flüsternd raunen.

Werd mit Dir, Saturn und Pluto dann besuchen.
Traumreisen an den See, der Elfenfee buchen.
Mit Dir, jede noch so große Hürde dann nehmen.
Bist der größte Magier, muß ich das erwähnen?

Mein Sternchen, ich lieb Dich und werd alles tun
und niemals am Aufbau, unserer Welt ruhen.
Denn mit jedem, noch so winzig, kleinen Stück,
da kommt Phantasien, auf die Erde dann zurück.

Bau rastlos mit Dir, die Schlösser unserer Träume.
Verhexe mit Dir, alle Vögel und auch die Bäume.
Werde jede neue Melodie mit Dir dann gestalten.
Wunder der Nacht, nur aus Träumen dann falten.

Denn ich weiß jetzt, mein kleiner Sternenmann,
das ich mit Dir zusammen, die Welt ändern kann.
Das alles passiert, wenn wir fest an Liebe glauben.
Komm laß uns, gemeinsam Träume einsaugen.

piff-paff-poff>>>höf
17.10.2006, 19:38
so,nun denn,dann traue ich mich auch 'mal.*räusper*


fühle - dein wesen
sehe - dein glanz
rieche -dein duft
höre - dein lachen
schmecke - dein salz
atme - dein sein

dieser moment
ist
jene erinnerung

käfer
17.10.2006, 20:08
das hätte mein thread werden sollen nun gut
also:




liegt a hos im gras
still & stad
---> kopf abgmaht


die moral aus der g´schicht: halbe eier.. :cool: genau: rollen nicht
& noch eine moral folgt daraus: :0063: ohne schwanz kann man leben ohne kopf nicht

Hate
02.11.2006, 08:23
Sie saß am PC wie fast jeden Abend. Immer als sie nach Hause kam, setzte sie sich an den Computer, wählte sich ins Internet ein und blieb so lange drin, bis sie ihre Mutter ins Bett scheuchte. Aber an diesem Tag war es anders. Sie hatte sich verliebt. Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte.

Sie hatte nur seinen Nickname im Kopf und seine Beschreibung. Andauernd dachte sie darüber nach, wie er wohl aussehen würde. Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet, nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so.

Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte wie sie selbst, aber etwa 400km weit entfernt; zu weit zum besuchen. Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen, konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm Chattete, was sie sonst nicht konnte. In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu. Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach, dann konnte sie sich richtig fallen lassen und ihren Gefühlen freien lauf lassen. Doch dass sie sich in ihn verlieben würde, daran dachte sie nie. Sie hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat zu verlieben, doch nun war es passiert; sie konnte nichts mehr dagegen machen.

Es vergingen einige Tage. Sie dachte pausenlos an ihn; war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen, aber sie schaffte es nie. Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu sagen. Als sie sich nach der Schule an den PC hockte und in den Chat ging, war er nicht da. Sie wartete lange, doch er kam nicht. Sonst war er immer da. Jeden Tag um dieselbe Zeit. Doch heute nicht. Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war und befürchtete schon das schlimmste. Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen. Sie hatte Post, es war eine Mail von ihm.

Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf. Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch...Ein Gefühl, das ihr die Luft wegbleiben ließ. Im Betreff stand: Es tut mir leid, ich mag dich nicht... Sie machte die Mail auf...

"Na du!

Es tut mir leid, ich hätte es dir schon viel eher sagen sollen, hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen. Ich bin nicht der, den du denkst. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit Dir ehrlich gesagt nichts anfangen. Ich habe Dich die ganze Zeit nur belogen. In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen. In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden. Du mit Deinem ewigen Gejammer, du, mit deiner völlig abartigen Sicht zum Leben und allem. Ich habe mitgespielt, weil es das war, was Du wolltest. Aber ich kann dich nun mal nicht leiden, deswegen werde ich Dich jetzt auch in Ruhe lassen. Das ist das letzte was du von mir hörst. "

Sie konnte es nicht glauben. Jedes Wort fühlte sich so an, als würde ein Messer in ihr Herz stechen. Es tat so fürchterlich weh, als sie das las. Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten. Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn. Es fühlte sich an, wie Dornen die sich in sie hinein fraßen. Sie war alleine daheim; zum Glück. So hätte sie es sich nie getraut, aus dem Zimmer zu gehen. Und das Weinen konnte sie auch nicht mehr unterdrücken. Es kam aus ihr heraus, als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint. Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen... Sie wollte nicht mehr. Er war die einzigste Person, der sie vertraut hatte. Der sie alles über sich erzählt hatte. Doch es war alles nur Show...Er war nicht real, diese Person die sie liebte, hasste sie. Sie wollte nicht mehr leben. Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge. Und das schlimmste war immer noch, dass er es ihr so sagen musste. Er hätte es auch anders tun können...Aber wieso so? Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chatterin?

Sie sah nicht mehr richtig, ihre Augen waren voller Tränen.
Und in ihr brannte es förmlich. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte.... Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch, als Sie sie per Zufall gefunden hatte. Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang - Keine neuen Nachrichten... Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte. Darin hatte es einige weiße Tabletten. So klein und doch so gefährlich. Sie nahm sich eine raus und schluckte sie. Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter, aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen. Der Rest kann ja nicht schlimm sein, gleich ist es eh vorbei dachte sie sich, und schluckte den Rest der Tabletten auch.
Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete konnte man nicht sagen. Es mussten Stunden gewesen sein. Ihr Kopf wurde immer schwerer, die Augenlider waren so schwer wie Blei. In ihrem Magen brannte es, doch sie spürte es nicht mehr. Alles war wie durch Watte gedämpft. Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich...Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein. Für immer.

Man fand sie am nächsten MorgenTot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen. Und auf dem Bildschirm, eine Nachricht. Irgendwer musste sie geöffnet haben. Darin stand:

"Hi!

Gott, was hat denn mein Bruder fürn Mist geschrieben? Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben...Glaub mir bitte...Ich könnte dir niemals weh tun... Denn ich liebe Dich... "

Ratlos
02.11.2006, 10:50
Sie saß am PC wie fast jeden Abend. Immer als sie nach Hause kam, setzte sie sich an den Computer, wählte sich ins Internet ein und blieb so lange drin, bis sie ihre Mutter ins Bett scheuchte. Aber an diesem Tag war es anders. Sie hatte sich verliebt. Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte.

Sie hatte nur seinen Nickname im Kopf und seine Beschreibung. Andauernd dachte sie darüber nach, wie er wohl aussehen würde. Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet, nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so.

Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte wie sie selbst, aber etwa 400km weit entfernt; zu weit zum besuchen. Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen, konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm Chattete, was sie sonst nicht konnte. In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu. Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach, dann konnte sie sich richtig fallen lassen und ihren Gefühlen freien lauf lassen. Doch dass sie sich in ihn verlieben würde, daran dachte sie nie. Sie hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat zu verlieben, doch nun war es passiert; sie konnte nichts mehr dagegen machen.

Es vergingen einige Tage. Sie dachte pausenlos an ihn; war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen, aber sie schaffte es nie. Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu sagen. Als sie sich nach der Schule an den PC hockte und in den Chat ging, war er nicht da. Sie wartete lange, doch er kam nicht. Sonst war er immer da. Jeden Tag um dieselbe Zeit. Doch heute nicht. Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war und befürchtete schon das schlimmste. Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen. Sie hatte Post, es war eine Mail von ihm.

Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf. Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch...Ein Gefühl, das ihr die Luft wegbleiben ließ. Im Betreff stand: Es tut mir leid, ich mag dich nicht... Sie machte die Mail auf...

"Na du!

Es tut mir leid, ich hätte es dir schon viel eher sagen sollen, hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen. Ich bin nicht der, den du denkst. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit Dir ehrlich gesagt nichts anfangen. Ich habe Dich die ganze Zeit nur belogen. In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen. In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden. Du mit Deinem ewigen Gejammer, du, mit deiner völlig abartigen Sicht zum Leben und allem. Ich habe mitgespielt, weil es das war, was Du wolltest. Aber ich kann dich nun mal nicht leiden, deswegen werde ich Dich jetzt auch in Ruhe lassen. Das ist das letzte was du von mir hörst. "

Sie konnte es nicht glauben. Jedes Wort fühlte sich so an, als würde ein Messer in ihr Herz stechen. Es tat so fürchterlich weh, als sie das las. Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten. Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn. Es fühlte sich an, wie Dornen die sich in sie hinein fraßen. Sie war alleine daheim; zum Glück. So hätte sie es sich nie getraut, aus dem Zimmer zu gehen. Und das Weinen konnte sie auch nicht mehr unterdrücken. Es kam aus ihr heraus, als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint. Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen... Sie wollte nicht mehr. Er war die einzigste Person, der sie vertraut hatte. Der sie alles über sich erzählt hatte. Doch es war alles nur Show...Er war nicht real, diese Person die sie liebte, hasste sie. Sie wollte nicht mehr leben. Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge. Und das schlimmste war immer noch, dass er es ihr so sagen musste. Er hätte es auch anders tun können...Aber wieso so? Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chatterin?

Sie sah nicht mehr richtig, ihre Augen waren voller Tränen.
Und in ihr brannte es förmlich. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte.... Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch, als Sie sie per Zufall gefunden hatte. Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang - Keine neuen Nachrichten... Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte. Darin hatte es einige weiße Tabletten. So klein und doch so gefährlich. Sie nahm sich eine raus und schluckte sie. Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter, aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen. Der Rest kann ja nicht schlimm sein, gleich ist es eh vorbei dachte sie sich, und schluckte den Rest der Tabletten auch.
Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete konnte man nicht sagen. Es mussten Stunden gewesen sein. Ihr Kopf wurde immer schwerer, die Augenlider waren so schwer wie Blei. In ihrem Magen brannte es, doch sie spürte es nicht mehr. Alles war wie durch Watte gedämpft. Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich...Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein. Für immer.

Man fand sie am nächsten MorgenTot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen. Und auf dem Bildschirm, eine Nachricht. Irgendwer musste sie geöffnet haben. Darin stand:

"Hi!

Gott, was hat denn mein Bruder fürn Mist geschrieben? Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben...Glaub mir bitte...Ich könnte dir niemals weh tun... Denn ich liebe Dich... "


toll geschrieben !!! Respekt!!!
aber: :0165::0105: :0105: :0105: :0165:

Das ist halt das Problem mit Internet-Kommunikation!

Deine Geschichten sind sehr düster und traurig, aber genau mein Geschmack! Schließe mich da der Meinung von louis auf der vorigen Seite an.

Mailyne
02.11.2006, 12:35
leider ist das weniger eine Geschichte, sondern etwas alltägliches. und manchmal kann es echt verdammt schief gehen.........

Ratlos
04.11.2006, 05:14
leider ist das weniger eine Geschichte, sondern etwas alltägliches. und manchmal kann es echt verdammt schief gehen.........

ja, das weiß ich. mir gings ja neulich mal ähnlich. zum glück kam ich nicht auf dumme gedanken!

Alice D
04.11.2006, 05:50
Sie saß am PC wie fast jeden Abend. Immer als sie nach Hause kam, setzte sie sich an den Computer, wählte sich ins Internet ein und blieb so lange drin, bis sie ihre Mutter ins Bett scheuchte. Aber an diesem Tag war es anders. Sie hatte sich verliebt. Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte.

Sie hatte nur seinen Nickname im Kopf und seine Beschreibung. Andauernd dachte sie darüber nach, wie er wohl aussehen würde. Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet, nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so.

Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte wie sie selbst, aber etwa 400km weit entfernt; zu weit zum besuchen. Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen, konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm Chattete, was sie sonst nicht konnte. In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu. Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach, dann konnte sie sich richtig fallen lassen und ihren Gefühlen freien lauf lassen. Doch dass sie sich in ihn verlieben würde, daran dachte sie nie. Sie hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat zu verlieben, doch nun war es passiert; sie konnte nichts mehr dagegen machen.

Es vergingen einige Tage. Sie dachte pausenlos an ihn; war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen, aber sie schaffte es nie. Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu sagen. Als sie sich nach der Schule an den PC hockte und in den Chat ging, war er nicht da. Sie wartete lange, doch er kam nicht. Sonst war er immer da. Jeden Tag um dieselbe Zeit. Doch heute nicht. Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war und befürchtete schon das schlimmste. Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen. Sie hatte Post, es war eine Mail von ihm.

Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf. Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch...Ein Gefühl, das ihr die Luft wegbleiben ließ. Im Betreff stand: Es tut mir leid, ich mag dich nicht... Sie machte die Mail auf...

"Na du!

Es tut mir leid, ich hätte es dir schon viel eher sagen sollen, hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen. Ich bin nicht der, den du denkst. Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch, kann mit Dir ehrlich gesagt nichts anfangen. Ich habe Dich die ganze Zeit nur belogen. In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen. In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden. Du mit Deinem ewigen Gejammer, du, mit deiner völlig abartigen Sicht zum Leben und allem. Ich habe mitgespielt, weil es das war, was Du wolltest. Aber ich kann dich nun mal nicht leiden, deswegen werde ich Dich jetzt auch in Ruhe lassen. Das ist das letzte was du von mir hörst. "

Sie konnte es nicht glauben. Jedes Wort fühlte sich so an, als würde ein Messer in ihr Herz stechen. Es tat so fürchterlich weh, als sie das las. Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten. Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn. Es fühlte sich an, wie Dornen die sich in sie hinein fraßen. Sie war alleine daheim; zum Glück. So hätte sie es sich nie getraut, aus dem Zimmer zu gehen. Und das Weinen konnte sie auch nicht mehr unterdrücken. Es kam aus ihr heraus, als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint. Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen... Sie wollte nicht mehr. Er war die einzigste Person, der sie vertraut hatte. Der sie alles über sich erzählt hatte. Doch es war alles nur Show...Er war nicht real, diese Person die sie liebte, hasste sie. Sie wollte nicht mehr leben. Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge. Und das schlimmste war immer noch, dass er es ihr so sagen musste. Er hätte es auch anders tun können...Aber wieso so? Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chatterin?

Sie sah nicht mehr richtig, ihre Augen waren voller Tränen.
Und in ihr brannte es förmlich. Sie konnte sich noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte.... Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch, als Sie sie per Zufall gefunden hatte. Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang - Keine neuen Nachrichten... Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte. Darin hatte es einige weiße Tabletten. So klein und doch so gefährlich. Sie nahm sich eine raus und schluckte sie. Es war ekelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter, aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen. Der Rest kann ja nicht schlimm sein, gleich ist es eh vorbei dachte sie sich, und schluckte den Rest der Tabletten auch.
Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete konnte man nicht sagen. Es mussten Stunden gewesen sein. Ihr Kopf wurde immer schwerer, die Augenlider waren so schwer wie Blei. In ihrem Magen brannte es, doch sie spürte es nicht mehr. Alles war wie durch Watte gedämpft. Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich...Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein. Für immer.

Man fand sie am nächsten MorgenTot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen. Und auf dem Bildschirm, eine Nachricht. Irgendwer musste sie geöffnet haben. Darin stand:

"Hi!

Gott, was hat denn mein Bruder fürn Mist geschrieben? Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben...Glaub mir bitte...Ich könnte dir niemals weh tun... Denn ich liebe Dich... "



:0105: Schluchz-Seufz *ohne worte* :0312:

Alice D
04.11.2006, 05:52
ja, das weiß ich. mir gings ja neulich mal ähnlich. zum glück kam ich nicht auf dumme gedanken!

jaaaaaaaaaaaaaaa zum glück,:0112:sonst hätte ich Dich nie kennen gelernt :0217:

Mailyne
04.11.2006, 16:40
ja, das weiß ich. mir gings ja neulich mal ähnlich. zum glück kam ich nicht auf dumme gedanken!

:0210:

hach jaaaaa ^^

Ratlos
05.11.2006, 20:38
danke ihr zwei! :)

cara
07.11.2006, 10:46
Geliebtes Herrchen

Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt. Du nahmst meine Leine, ich war glücklich ! Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub. Hurra ! Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Straßenrand angehalten. Die Türe ging auf und Du hast einen Stock geworfen ! Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn Dir zurückzubringen ! Als ich zurück kam warst Du nicht mehr da ! In Panik bin ich alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden, aber vergebens ! Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und großen Hunger. Ein fremder Mann kam und legte mir ein Halsband um und nahm mich mit. Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr. Aber Du bist nicht gekommen ! Dann wurde der Käfig geöffnet. Nein, Du warst es nicht. Es war der Mann der mich gefunden hat. Er brachte mich in einen Raum, es roch nach Tod ! Meine Stunde war gekommen. Geliebtes Herrchen, ich will, das Du weißt, dass ich mich trotz des Leidens das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere und falls ich noch einmal auf die Erde zurück kommen könnte, ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb !


Wie konntest du nur

Als ich noch ein Welpe war, unterhielt ich Dich mit meinen Possen und brachte Dich zum Lachen. Du nanntest mich Dein Kind, und trotz einer Anzahl durchgekauter Schuhe und so manchem abgeschlachteten Sofakissen wurde ich Dein bester Freund. Immer wenn ich "böse" war, erhobst Du Deinen Finger und fragtest mich "Wie konntest Du nur?" - aber dann gabst Du nach und drehtest mich auf den Rücken, um mir den Bauch zu kraulen.
Mit meiner Stubenreinheit dauerte es ein bisschen länger als erwartet, denn Du warst furchtbar beschäftigt, aber zusammen bekamen wir das in den Griff. Ich erinnere mich an jene Nächte, in denen ich mich im Bett an Dich kuschelte und Du mir Deine Geheimnisse und Träume anvertrautest, und ich glaubte, das Leben könnte nicht schöner sein.
Gemeinsam machten wir lange Spaziergänge im Park, drehten Runden mit dem Auto, holten uns Eis (ich bekam immer nur die Waffel, denn "Eiskrem ist schlecht für Hunde", sagtest Du), und ich döste stundenlang in der Sonne, während ich auf Deine abendliche Rückkehr wartete.

Allmählich fingst Du an, mehr Zeit mit Arbeit und Deiner Karriere zu verbringen - und auch damit, Dir einen menschlichen Gefährten zu suchen. Ich wartete geduldig auf Dich, tröstete Dich über Liebeskummer und Enttäuschungen hinweg, tadelte Dich niemals wegen schlechter Entscheidungen und überschlug mich vor Freude, wenn Du heimkamst und als Du Dich verliebtest.
Sie, jetzt Deine Frau, ist kein "Hundemensch" - trotzdem hieß ich sie in unserem Heim willkommen, versuchte ihr meine Zuneigung zu zeigen und gehorchte ihr. Ich war glücklich, weil Du glücklich warst. Dann kamen die Menschenbabies, und ich teilte Deine Aufregung darüber. Ich war fasziniert von ihrer rosa Haut und ihrem Geruch und wollte sie genauso bemuttern. Nur dass Du und Deine Frau Angst hattet, ich könnte ihnen wehtun, und so verbrachte ich die meiste Zeit verbannt in einem anderen Zimmer oder in meiner Hütte. Oh, wie sehr wollte auch ich sie lieben, aber ich wurde zu einem "Gefangenen der Liebe".

Als sie aber grösser waren, wurde ich ihr Freund. Sie krallten sich in meinem Fell fest, zogen sich daran hoch auf wackligen Beinchen, pieksten ihre Finger in meine Augen, inspizierten meine Ohren und gaben mir Küsse auf die Nase. Ich liebte alles an ihnen und ihre Berührung - denn Deine Berührung war jetzt so selten geworden - und ich hätte sie mit meinem Leben verteidigt, wenn es nötig gewesen wäre.

Ich kroch heimlich in ihre Betten, hörte ihren Sorgen und Träumen zu, und gemeinsam warteten wir auf das Geräusch Deines Wagens in der Auffahrt. Es gab einmal eine Zeit, da zogst Du auf die Frage, ob Du einen Hund hättest, ein Foto von mir aus der Brieftasche und erzähltest Geschichten über mich.
In den letzten Jahren hast Du nur noch mit "Ja" geantwortet und das Thema gewechselt. Ich hatte mich von "Deinem Hund" in "nur einen Hund" verwandelt, und jede Ausgabe für mich wurde Dir zum Dorn im Auge. Jetzt hast Du eine neue Berufsmöglichkeit in einer anderen Stadt, und Du und sie werdet in eine Wohnung ziehen, in der Haustiere nicht gestattet sind. Du hast die richtige Wahl für "Deine" Familie getroffen, aber es gab einmal eine Zeit, da war ich Deine einzige Familie.

Ich freute mich über die Autofahrt, bis wir am Tierheim ankamen. Es roch nach Hunden und Katzen, nach Angst, nach Hoffnungslosigkeit. Du fülltest die Formulare aus und sagtest "Ich weiss, Sie werden ein gutes Zuhause für ihn finden".
Mit einem Achselzucken warfen sie Dir einen gequälten Blick zu. Sie wissen, was einen Hund oder eine Katze in "mittleren" Jahren erwartet - auch mit "Stammbaum".
Du musstest Deinem Sohn jeden Finger einzeln vom Halsband lösen, als er schrie "Nein, Papa, bitte! Sie dürfen mir meinen Hund nicht wegnehmen!" Und ich machte mir Sorgen um ihn und um die Lektionen, die Du ihm gerade beigebracht hattest: über Freundschaft und Loyalität, über Liebe und Verantwortung, und über Respekt vor allem Leben.
Zum Abschied hast Du mir den Kopf getätschelt, meine Augen vermieden und höflich auf das Halsband und die Leine verzichtet. Du hattest einen Termin einzuhalten, und nun habe ich auch einen. Nachdem Du fort warst, sagten die beiden netten Damen, Du hättest wahrscheinlich schon seit Monaten von dem bevorstehenden Umzug gewusst und nichts unternommen, um ein gutes Zuhause für mich zu finden. Sie schüttelten den Kopf und fragten "Wie konntest Du nur?".

Sie kümmern sich um uns hier im Tierheim so gut es eben geht. Natürlich werden wir gefüttert, aber ich habe meinen Appetit schon vor Tagen verloren. Anfangs rannte ich immer vor ans Gitter, sobald jemand an meinen Käfig kam, in der Hoffnung, das seiest Du - dass Du Deine Meinung geändert hättest - dass all dies nur ein schlimmer Traum gewesen sei... oder ich hoffte, dass es zumindest jemand wäre, der Interesse an mir hätte und mich retten könnte. Als ich einsah, dass ich nichts aufzubieten hatte gegen das vergnügte Um-Aufmerksamkeit-Heischen unbeschwerter Welpen, ahnungslos gegenüber ihrem eigenen Schicksal, zog ich mich in eine ferne Ecke zurück und wartete.

Ich hörte ihre Schritte als sie am Ende des Tages kam, um mich zu holen, und trottete hinter ihr her den Gang entlang zu einem abgelegenen Raum. Ein angenehm ruhiger Raum. Sie hob mich auf den Tisch und kraulte meine Ohren und sagte mir, es sei alles in Ordnung. Mein Herz pochte vor Aufregung, was jetzt wohl geschehen würde, aber da war auch ein Gefühl der Erleichterung.
Für den Gefangenen der Liebe war die Zeit abgelaufen. Meiner Natur gemäss war ich aber eher um sie besorgt. Ihre Aufgabe lastet schwer auf ihr, und das fühlte ich, genauso wie ich jede Deiner Stimmungen erfühlen konnte. Behutsam legte sie den Stauschlauch an meiner Vorderpfote an, während eine Träne über ihre Wange floss.
Ich leckte ihre Hand, um sie zu trösten, genauso wie ich Dich vor vielen Jahren getröstet hatte. Mit geübtem Griff führte sie die Nadel in meine Vene ein. Als ich den Einstich fühlte und spürte, wie die kühle Flüssigkeit durch meinen Körper lief, wurde ich schläfrig und legte mich hin, blickte in ihre gütigen Augen und flüsterte: "Wie konntest Du nur?"

Vielleicht verstand sie die Hundesprache und sagte deshalb "Es tut mir ja so leid!"
Sie umarmte mich und beeilte sich mir zu erklären, es sei ihre Aufgabe dafür zu sorgen, dass ich bald an einem besseren Ort wäre, wo ich weder ignoriert noch missbraucht noch ausgesetzt werden könnte oder auf mich alleine gestellt wäre - einem Ort der Liebe und des Lichts, vollkommen anders als dieser irdische Ort.
Und mit meiner letzten Kraft versuchte ich, ihr mit einem Klopfen meines Schwanzes zu verstehen zu geben, dass mein "Wie konntest Du nur?" nicht ihr galt. Du warst es, mein geliebtes Herrchen, an den ich dachte. Ich werde für immer an Dich denken und auf Dich warten.

Die Geschichte von einem billigen Hund

Ich weiß nicht mehr viel von dem Ort, wo ich geboren bin. Es war eng und dunkel und nie spielte ein Mensch mit uns. Ich erinnere mich noch an Mama und ihr weiches Fell, aber Sie war oft krank und sehr dünn. Sie hatte nur wenig Milch für mich und meine Brüder und Schwestern. Die meisten von ihnen waren plötzlich gestorben. Als sie mich von meiner Mutter wegnahmen, hatte ich furchtbare Angst und war so traurig. Meine Milchzähne waren kaum durchgestoßen und ich hätte meine Mama doch noch so sehr gebraucht. Arme Mama, es ging ihr so schlecht. Die Menschen sagten, das sie jetzt endlich Geld wollten und dass das Geschrei meiner Schwester und mir Ihnen auf die Nerven gingen.

So wurden wir eines Tages in eine Kiste verladen und fortgebracht.

Wir kuschelten uns aneinander und fühlten wie wir beide zitterten, ohnmächtig vor Angst. Niemand kam, um uns zu trösten. All diese seltsamen Geräusche und erst noch die Gerüche - wir sind in einem PETSHOP, einem Laden, wo es viele Tiere gibt.

Einige miauen, andere piepsen, einige Pfeifen. Wir hörten auch das Wimmern von anderen Welpen. Meine Schwester und ich drücken uns eng zusammen in dem kleinen Käfig.

Manchmal kommen Menschen uns anzuschauen, oft ganz kleine Menschen, die sehr fröhlich aussehen, als wollten sie mit uns spielen.Tag um Tag verbringen wir in unserem kleinen Käfig. Manchmal packt uns jemand und hebt uns hoch, um uns zu begutachten. Einige sind freundlich und streicheln uns, andere sind grob und tun uns weh. Oft hören wir sie sagen “Oh, sind die süß, ich will eines”, aber dann gehen die Leute wieder fort. Letzte Nacht ist meine Schwester gestorben. Ich habe meinen Kopf an ihr weiches Fell gelegt und gespürt , wie das Leben aus dem dünnen Körperchen gewichen ist. Als die sie am Morgen aus dem Käfig nahmen, sagen sie, sie sei krank gewesen, und ich sollte verbilligt abgegeben werden, damit ich bald wegkomme. Niemand beachtet mein leises Weinen, als mein kleines Schwesterchen weggeworfen wird. Heute ist eine Familie gekommen und hat mich gekauft! Jetzt wird alles gut! Es sind sehr nette Leute, die sich tatsächlich für MICH entschieden haben. Sie haben gutes Futter und einen schönen Napf dabei und das kleine Mädchen trägt mich ganz zärtlich auf den Armen. Ihr Vater und ihre Mutter sagen, ich sei ein ganz süßes und braves Hündchen. Ich heiße jetzt Lea. Ich darf meine neue Familie sogar abschlabbern, das ist wunderbar. Sie lehren mich freundlich, was ich tun darf und was nicht, passen gut auf mich auf, geben mir herrliches Essen und viel, viel Liebe. Nichts will ich mehr, als diesen wunderbaren Menschen gefallen und nichts ist schöner als mit dem kleinen Mädchen herumzutollen und zu spielen.

Erster Besuch beim Tierarzt. Es war ein seltsamer Ort, mir schauderte. Ich bekam einige Spritzen. Meine beste Freundin, das kleine Mädchen, hielt mich sanft und sagte, es wäre o.k. dann entspannte ich mich. Der Tierarzt schien meinen geliebten Menschen traurige Worte zu sagen, sie sahen ganz bestürzt aus. Ich hörte etwas von schweren Mängeln und von Dysplansie E und von Herz zwei. Er sprach von wilden Züchtern und das meine Eltern nie gesundheitlich getestet worden seien. Ich habe nichts von alledem begriffen, aber es war furchtbar, meine Familie so traurig zu sehen.

Jetzt bin ich 6 Monate alt. Meine gleichaltrigen Artgenossen sind wild und stark, aber mir tut jede Bewegung schrecklich weh. Die Schmerzen gehen nicht weg. Außerdem kriege ich gleich Atemnot, wenn ich nur ein wenig mit dem kleinen Mädchen spielen will. Ich möchte so gerne ein kräftiger Hund sein, aber ich schaffe es einfach nicht. Vater und Mutter sprechen über mich. Es bricht mir das Herz, alle so traurig zu sehen. In der Zwischenzeit war ich oft beim Tierarzt und immer hieß es “genetisch” und “nichts zu machen”. Ich möchte draußen in der warmen Sonne mit meiner Familie spielen, möchte rennen und hüpfen. Es geht nicht. Letzte Nacht war es schlimmer als eh und je. Ich konnte nicht einmal aufstehen, um zu trinken und nur noch schreien vor Schmerzen. Sie tragen mich ins Auto. Alle weinen. Sie sind so seltsam, was ist los? War ich böse? Sind sie am Ende böse auf mich? Nein, nein, sie liebkosen mich ja so zärtlich. Ach, wenn nur diese Schmerzen aufhörten! Ich kann nicht mal die Tränen vom Gesicht des kleinen Mädchen ablecken, aber wenigstens erreiche ich seine Hand. Der Tisch beim Tierarzt ist kalt. Ich habe Angst. Die Menschen weinen in mein Fell, ich fühle, wie sehr sie mich lieben. Mit Mühe schaffe ich es, ihre Hand zu lecken. Der Tierarzt nimmt sich heute viel Zeit und ist sehr freundlich, und ich empfinde etwas weniger Schmerzen. Das kleine Mädchen hält mich ganz sanft, ein kleiner Stich……Gott sei Dank, der Schmerz geht zurück. Ich fühle tiefen Frieden und Dankbarkeit. Ein Traum, ich sehe meine Mama, meine Brüder und Schwestern auf einer großen grünen Wiese. Sie rufen mir zu, das es dort keine Schmerzen gibt, nur Frieden und Glück.

So sage ich meiner Menschenfamilie Auf Wiedersehen auf die einzige mir mögliche Weise: mit einem sanften Wedeln und einem kleinen Schnuffeln. Viele Jahre wollte ich mit Euch verbringen, es hat nicht sein sollen.


Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.

Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.

Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land

mit Wiesen,Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,

geht es zu diesem wunderschönen Ort.

Dort gibt es immer reichlich Futter und Wasser,

und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.

Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache,die sie vermissen.

Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,

die sie auf der Erde geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,

bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.

Die Nase hebt,die Ohren stellen sich auf,und die Augen werd en ganz groß!

Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.

Die Füße tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich gesehen.

Du nimmst ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.

Dein Gesicht wird geküßt, wieder und wieder,

und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,

das so lange aus Deinem Leben verschwunden war,

aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,

und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...............

Dj Onedaxe
07.11.2006, 13:07
Im dunkel gehen, allein auf sich gestellt
und plötzlich zeig dir jemand den nachthimmel
und du staunst über die vielzahl der sterne...

Im dunkel sitzen,gedanken versunken
und dann zündet jemand eine kerze an
und du staunst über das warme licht der kleinen kerze...

im dunkeln fliehen, verängstigt
und auf einmal reicht dir jemand die hand und lädt dich in den kreis seiner freunde eine...

und du staunst das es menschen gibt wie du....

the melody

Hate
08.11.2006, 13:32
Also, ich poste hier jetzt was....was nichts für schwache Nerven ist......und wohl das härteste ist was ich je geschrieben hab....

Eisbaby

Es war nur ein ganz kurzer Moment,
nur ein Atemzug und es war vorbei.
Du hast nicht einmal die Augen aufgeschlagen,
nur ein Seufzer und dann war Dunkelheit.
Oh wie sehr hatte sie sich auf Dich gefreut,
doch die Freude wich dem Entsetzen.
In ihren Armen hielt sie Deinen kleinen Körper,
und schrie ihren tiefen Schmerz in diese Welt.

Eigentlich war alles wunderbar gewesen,
als klar war ein Kind würde geboren werden.
War sie so glücklich und voller Lebensfreude,
sie freute sich über jede Bewegung in ihrem Bauch.
Über Deinen Herzschlag der aus den Boxen klang,
nur er war der schweigende Stein im Sturme.
Ihre Begeisterung wich dem kalten Grauen,
als er verlangte das sie das Kind abtreiben solle.

Sie wehrte sich gegen diese unglaubliche Forderung,
er verließ sie kurzerhand, nun war sie allein mit Dir.
Aber sie wollte das er seine Vaterschaft anerkennt,
und für Dein Überleben auch Alimente zahlen sollte.
Nur kurz hast Du Deine Augen aufgemacht,
als Du ein leichtes Rumpeln im Körper spürtest.
In seiner Wut hat er sie ins Gesicht geschlagen,
und sie mit wüsten Beschimpfungen bedroht.
Du spürtest ihren Herzschlag der wild pochte,
das Blut das sich rasend durch die Venen pumpte.
Doch bald war Stille und Du träumtest wieder,
während draußen die Tragödie begann.

Sie hat ihn schließlich bei der Polizei angezeigt,
mit einem blauen Auge saß sie mit Dir auf dem Revier.
Und sie streichelte stetig den Bauch um Dich zu beruhigen,
auch wenn Du gar nicht verstandest was da los war.
So ging der Streit immer hin und her zwischen ihnen,
während Du weich und warm im Bauche schliefst.
Sie freute sich immer mehr auf Deine Geburt,
die langsam aber stetig näher rückte.

Kurz vor Deinem Geburtstermin ist es geschehen,
er kam mit dem Vorwand der Versöhnung zu ihr nach Haus.
Doch es war nicht Versöhnung die er von ihr wollte,
so eskalierte die Situation schlimmer als je zuvor.
Wie musst Du geschrieen haben da im Bauch,
als er sie in rasender Wut bewusstlos prügelte.
Und dann wie von Sinnen auf Dich eingetreten hat,
da drinnen beschützt und doch so verletzlich.

Er war fort als sie ihre Augen wieder öffnete,
eine große Blutlache war aus ihrer Scheide geflossen.
Unter Tränen quälte sie sich durch die Stunden,
und irgendwann dann warst Du endlich da.
Wie betäubt hielt sie Dich in ihren zitternden Armen,
und wiegte Deinen kalten und leblosen Leib.
In ihrem Kopfe warst Du trotzdem irgendwie lebendig,
der Schock ließ sie nicht wahrnehmen das Du tot warst.
Sie raffte sich unter Schmerzen mit Dir auf,
während das Blut aus ihrem Unterleib floss.
Zum Schlafen legte sie Dich in ihre Kühltruhe,
damit Du sie niemals mehr verlassen könntest.
Als man schließlich Tage später die Türen aufbrach,
lag sie tot in ihrem Blut vor der Tiefkühltruhe.
Und man fand Dein kleinen geschundenen Körper,
ein blutiges Stück Fleisch zwischen Tiefkühlkost...

Hate
08.11.2006, 13:33
und dann weil ja bald Weihnachten ist, hust....eine meiner Lieblingsgeschichten:

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern

Es war so gräßlich kalt; es schneite und es begann dunkler Abend zu werden. Es war auch der letzte Abend des Jahres, Silvesterabend. In dieser Kälte und in dieser Dunkelheit ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen mit bloßem Kopf und nackten Füßen; ja, sie hatte zwar Pantoffeln angehabt, als sie vom Hause wegging, aber was nützte das schon! Es waren sehr große Pantoffeln, ihre Mutter hatte sie zuletzt benutzt, so groß waren sie, und die verlor die Kleine, als sie über die Straße eilte, während zwei Wagen so erschreckend schnell vorbeifuhren. Der eine Pantoffel war nicht zu finden, und mit dem andern lief ein Knabe davon; er sagte, den könne er als Wiege brauchen, wenn er selbst einmal Kinder bekomme.

Da ging nun das kleine Mädchen auf den nackten, kleinen Füßen, die vor Kälte rot und blau waren. In einer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer, und ein Bund hielt sie in der Hand. Niemand hatte ihr den ganzen Tag hindurch etwas abgekauft; niemand hatte ihr einen kleinen Schilling gegeben. Hungrig und verfroren ging sie dahin und sah so eingeschüchtert aus, die arme Kleine! Die Schneeflocken fielen in ihr langes, blondes Haar, das sich so schon um den Nacken ringelte, aber an diese Pracht dachte sie wahrlich nicht. Aus allen Fenstern glänzten die Lichter, und dann roch es auf der Straße so herrlich nach Gänsebraten; es war ja Silvester- abend, ja, daran dachte sie!

Drüben in einem Winkel zwischen zwei Häusern, von denen das eine etwas mehr vorsprang als das andere, dort setzte sie sich hin und kauerte sich zusammen. Die kleinen Beine hatte sie unter sich hochgezogen; aber es fror sie noch mehr, und nach Hause zu gehen, wagte sie nicht. Sie hatte ja keine Schwefelhölzer verkauft, nicht einen einzigen Schilling bekommen. Ihr Vater würde sie schlagen, und kalt war es zu Hause, sie hatten nur eben das Dach über sich, und da pfiff der Wind herein, obwohl in die größten Spalten Stroh und Lumpen gestopft waren. Ihre kleinen Hände waren beinahe ganz abgestorben vor Kälte. Ach! Ein kleines Schwefelhölzchen könnte guttun. Wenn sie es nur wagen würde, eines aus dem Bund zu ziehen, es gegen die Wand zu streichen und die Finger zu erwärmen! Sie zog eins heraus, ritsch! Wie es sprühte, wie es brannte! Es war eine warme, helle Flamme, wie ein kleines Licht, als sie, es mit der Hand umschirmte. Es war ein seltsames Licht: dem kleinen Mädchen war es, als säße es vor einem großen, eisernen Ofen mit blanken Messingkugeln und einem Messingrohr. Das Feuer brannte so herrlich, wärmte so gut; nein, was war das! Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen - da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand, sie saß mit einem kleinen Stück des abgebrannten Schwefelhölzchens in der Hand.

Ein neues wurde angestrichen, es brannte, es leuchtete, und wo der Schein auf die Mauer fiel, wurde diese durch- sichtig wie ein Schleier; sie sah gerade in die Stube hinein, wo der Tisch gedeckt stand mit einem blendendweißen Tischtuch, mit feinem Porzellan, und herrlich dampfte die gebratene Gans, gefüllt mit Zwetschgen und Äpfeln; und was noch prächtiger war: die Gans sprang von der Schüssel herunter, watschelte durch die Stube, mit Messer und Gabel im Rücken; gerade auf das arme Mädchen kam sie zu. Da erlosch das Schwefelholz, und es war nur die dicke, kalte Mauer zu sehen.

Die Kleine zündete ein neues an. Da saß sie unter dem schönsten Weihnachtsbaum; er war noch größer und schöner geschmückt als der, den sie bei der letzten Weihnacht durch die Glastür bei dem Kaufmann gesehen hatte. An den grünen Zweigen brannten tausend Kerzen, und bunte Bilder, gleich denen, welche die Schaufenster schmückten, sahen auf sie herab. Die Kleine streckte beide Hände in die Höhe - da erlosch das Schwefelholz; die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher. Sie sah, jetzt waren sie zu den hellen Sternen geworden, einer von ihnen fiel und hinterließ einen langen Feuerstreifen am Himmel. »Jetzt stirbt jemand«, sagte die Kleine, denn die alte Großmutter, die einzige, die gut zu ihr gewesen, aber nun tot war, hatte gesagt: wenn ein Stern fällt, geht eine Seele hinauf zu Gott.

Sie strich wieder ein Schwefelhölzchen gegen die Mauer, es leuchtete ringsumher, und in dem Glanz stand die alte Großmutter, so klar, so schimmernd, so mild und lieblich.

»Großmutter«, rief die Kleine, »oh, nimm mich mit! Ich weiß, du bist fort, wenn das Schwefelhölzchen ausgeht, fort, ebenso wie der warme Ofen, der herrliche Gänsebraten und der große, gesegnete Weihnachtsbaum!«

Und sie strich hastig den ganzen Rest von Schwefelhölzern an, die im Bund waren. Sie wollte Großmutter recht festhalten; und die Schwefelhölzer leuchteten mit einem solchen Glanz,
daß es heller war als der lichte Tag. Großmutter war früher nie so schön, so groß gewesen; sie hob das kleine Mädchen auf ihren Arm, und sie flogen in Glanz und Freude so hoch, so hoch dahin; und dort war keine Kälte, kein Hunger, keine Angst, sie waren bei Gott.

Aber im Winkel beim Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit einem Lächeln um den Mund - tot, erfroren am letzten Abend des alten Jahres. Der Neujahrsmorgen ging über der kleinen Leiche auf die mit den Schwefelhölzern dasaß, von denen ein Bund fast abgebrannt war. Sie hatte sich wärmen wollen, sagte man. Niemand wußte, was sie Schönes gesehen hatte und in welchem Glanz sie mit der alten Großmutter eingegangen war zur Neujahrsfreude.

Dj Onedaxe
08.11.2006, 13:42
Also, ich poste hier jetzt was....was nichts für schwache Nerven ist......und wohl das härteste ist was ich je geschrieben hab....

Eisbaby

es ist schon kurios....ich hab wieder was zum nachdenken gefunden.....

Ratlos
08.11.2006, 15:33
und dann weil ja bald Weihnachten ist, hust....eine meiner Lieblingsgeschichten:

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern ...


Schönes, trauriges Märchen. Hat mir auch schon immer gefallen!
:0033:

Ratlos
08.11.2006, 15:36
Im dunkel gehen, allein auf sich gestellt
und plötzlich zeig dir jemand den nachthimmel
und du staunst über die vielzahl der sterne...

Im dunkel sitzen,gedanken versunken
und dann zündet jemand eine kerze an
und du staunst über das warme licht der kleinen kerze...

im dunkeln fliehen, verängstigt
und auf einmal reicht dir jemand die hand und lädt dich in den kreis seiner freunde eine...

und du staunst das es menschen gibt wie du....

the melody

Das gefällt mir. Kann ich gut nachvollziehen! Leider reicht einem im reellen Leben nicht so einfach die Hand... :(

Ratlos
08.11.2006, 15:43
Also, ich poste hier jetzt was....was nichts für schwache Nerven ist......und wohl das härteste ist was ich je geschrieben hab....

Eisbaby

Es war nur ein ganz kurzer Moment,
nur ein Atemzug und es war vorbei. ...

Ist krass ja, aber SUPER! Leider viel zu oft traurige Wahrheit!!!

Mailyne
09.11.2006, 12:02
*schluck*

hate, wo hast du das her?



Im Leben gibt es Momente,
in denen Dir jemand so sehr fehlt, dass du ihn aus
Deinem Traum nehmen würdest,
um ihn fest zu umarmen!

Diejenigen, die glücklich sind,
müssen nicht immer das Beste haben.
Sie versuchen aber, aus dem,
was sie auf ihrem Weg finden, das Beste zu machen.

Das Leben misst sich nicht in Atemzügen,
sondern in Momenten, die Dir den
Atem geraubt haben!

Hate
09.11.2006, 14:10
Naja, das is teilweise wirklich passiert..........und das hat mich eben inspiriert........

Mailyne
09.11.2006, 14:24
das heißt, das ist selbstgeschrieben?

Ratlos
14.11.2006, 11:34
Hier mal ein trauriges Liebesgedicht (hab ich nicht selbst geschrieben, grad im net gefunden)

AN MEINEN SCHATZ

Ich höre das Rauschen des Meeres
in Deinen Worten.
Ich sehe die Strahlen der Sonne
in deinen Augen.

Ich fühle das Wehen des Windes
in deinem Atem.
Ich rieche die Blüten des Frühlings
an deinem Körper.

Ich fühle mich wie neugeboren
an deiner Seite
und erkenne das Lächeln eines Engels
in deinen Mundwinkeln.

Und doch fragte ich mich,
wieso ich nicht glücklich sein kann...

Ein Blick auf Dich jedoch genügte.
Denn solange du nicht auch
einen Engel in mir siehst,
kann ich mich nicht wie im Himmel fühlen...

Hate
16.11.2006, 13:13
@Kühchen ja

Sie sitzt in der Ecke, die Arme um die Knie geschlungen, die Haare im Gesicht. Vor ihr liegt die Klinge....in Gedanken streichelt die Klinge ihre Haut, schneidet, hinterlässt rote Spuren. Langsam rinnt ihr Blut in roten Tränen den Arm hinab....sie spürt nichts, nichts außer Stille in ihr. Immer wieder schneidet die klinge, tiefer, fester......Sie verspürt Erleichterung, die Schmerzen in ihr werden weniger.....immer weiter schneiden, immer wieder...solange bis kein Fleck Haut mehr zu sehen ist, solange bis die schmerzen verstummt sind, bis ihr Blut den Boden nässt.......
Sie legt den Kopf in den Nacken. greift die Klinge...sieht wie sich das Licht in ihr spiegelt....
Stille, ja das wäre schön.....
Im Flur trappeln kleine Füßchen über den Boden, die Tür geht auf „Mama?“ Sie legt die Klinge zurück in die Schublade und steht auf. „Hier bin ich“
..wieder ein Tag mehr........................

piff-paff-poff>>>höf
16.11.2006, 13:27
..wieder ein Tag mehr........................

das hört sich traurig an.hoffe das sind zeilen die vergangene tage beschreiben.


na,dann will ich auch 'mal:

tosende wellen schwarzen lärms brechen zusammen...
...wieder und wieder... ...reißen stücke heraus...

der horizont scheinbar nie dagewesen...

...sie toben,sie hämmern...

schmerz läßt pein verblassen
kurze,befreite augenblicke des qualvollen aufatmens

ist es das?war es das?

piff-paff-poff>>>höf
16.11.2006, 13:28
ich und der gedankenzwerg

klein,unscheinbar in windungen versteckt
verborgene wege entlangschleichend
gebückt,gekrümmt,kriechend
sich seiner stets bewußt
unterschätzt,verhöhnt,belächelt
in der besseren lage
macht er mich klein

in jenem augenblick
vereinbarung zur koexistenz
macht er uns groß
in jedem augenblick

Hate
16.11.2006, 13:39
das hört sich traurig an.hoffe das sind zeilen die vergangene tage beschreiben


Nein, eher die jetzigen und es ist durchaus positiv gemeint, den die Klinge bleibt in Gedanken...deshalb wieder ein tag mehr

piff-paff-poff>>>höf
16.11.2006, 13:41
Nein, eher die jetzigen und es ist durchaus positiv gemeint, den die Klinge bleibt in Gedanken...deshalb wieder ein tag mehr

ahh,alles klar.zumindest teilweise erfreulich.dann sieh zu,daß es in gedanken bleibt. ;)

flashfrog
23.12.2006, 10:39
Wunschzettel
(by flashfrog)

Liebes Christkind, schreibt die Schnecke,
ich wohne in der Weinberghecke
Nummer 21a.
Mein Name ist Amalia.

Meine Nachtgebete weiß ich,
war in der Schule immer fleißig,
und es gab nur selten Tadel.
Bin ein braves Schneckenmadl.
War immer höflich, nett und lieb.
Doch neulich kam ein Schneckendieb,
hat in diesen dunklen Tagen
meine Eltern fortgetragen,
die nun im Schneckenhimmel sind.
Bin ein armes Waisenkind.

Ich wünsche mir zur heilgen Nacht
(wenn es nicht zu viel Mühe macht)
nur ein ganz besondres Futter:
Einen Koch in Kräuterbutter.

Schnuff Schnuff
23.12.2006, 12:50
hihi... sehr geil

Schnuff Schnuff
23.12.2006, 12:55
@Kühchen ja

Sie sitzt in der Ecke, die Arme um die Knie geschlungen, die Haare im Gesicht. Vor ihr liegt die Klinge....in Gedanken streichelt die Klinge ihre Haut, schneidet, hinterlässt rote Spuren. Langsam rinnt ihr Blut in roten Tränen den Arm hinab....sie spürt nichts, nichts außer Stille in ihr. Immer wieder schneidet die klinge, tiefer, fester......Sie verspürt Erleichterung, die Schmerzen in ihr werden weniger.....immer weiter schneiden, immer wieder...solange bis kein Fleck Haut mehr zu sehen ist, solange bis die schmerzen verstummt sind, bis ihr Blut den Boden nässt.......
Sie legt den Kopf in den Nacken. greift die Klinge...sieht wie sich das Licht in ihr spiegelt....
Stille, ja das wäre schön.....
Im Flur trappeln kleine Füßchen über den Boden, die Tür geht auf „Mama?“ Sie legt die Klinge zurück in die Schublade und steht auf. „Hier bin ich“
..wieder ein Tag mehr........................

ich hoffe das sind keine eigenen Erfahrungen!! :(

Hate
23.12.2006, 18:16
Natürlich sind das eigene Erfahrungen, immer wieder......aber in letzter Zeit immer seltener.....

toneor
23.12.2006, 19:35
Natürlich sind das eigene Erfahrungen, immer wieder......aber in letzter Zeit immer seltener.....

fuck borderline. Viel Kraft Hate:0063:

BiancaSSV
24.12.2006, 05:08
ich weiß nich ich konnte nie gedichte schreiben
aber langsam hab ich das borderline unter kontrolle

toneor
24.12.2006, 07:07
ich weiß nich ich konnte nie gedichte schreiben
aber langsam hab ich das borderline unter kontrolle

sehr gut:0063:

BiancaSSV
24.12.2006, 07:13
sehr gut:0063:

thx ^^

hab doch eins gefunden is zwar nich von mir aber mir gefällts gut

i can see what you see not
vision milkey then eyes rot
when you turn the will be gone
whispering their hidden song
then you see what cannot be
showdows move where light should be
out off darkness out off mind
cast down into the halls of the blind

( aus dem game Diablo 1 )


edit : mirs grad aufgedallen das ich das schon gepostet hatte -.-

CrazyMurrem
23.01.2007, 01:59
Love is a Name,
Sex is a Game,
forget the Name
and play the Game!

VincentMercutio
23.01.2007, 21:26
Hinter eines Baumes Rinde
wohnt die Made mit dem Kinde.
Die Made ist Witwe,
denn der Gatte den sie hatte
fiel vom Blatte.
Eines Tages ging die Made fort,
sagt zum Kind: denk was geschah,
geh nicht aus, denk an Papa.
Hinter eines Baumes Rinde
ruft die Made nach dem Kinde....

Belot
24.01.2007, 18:25
"Die voluminöse Expanzität subteraler Agrarprodukte
ist reziprok zum intelligenzquozienten des Produzenten"

zu gut deutsch:
Der dümmste Bauer erntet die dicksten Kartoffeln

piff-paff-poff>>>höf
24.01.2007, 18:32
hehe,wenn ich den spruch höre muß ich immer an das schild an einem traktor der mal vor uns auf der landstraße mit 25 daher tuckerte denken:"ohne bauer nix pommes.":0210:

lele
07.02.2007, 15:24
Hallo! Die nachfolgende Geschichte ist von RATLOS. Aber da sie ja selbst nichts mehr posten kann, hat sie mich gebeten, dies zu tun:

Ein junger, intelligenter Mann war auf der Straße des Lebens unterwegs, mit dem Ziel den richtigen Ort und die richtige Aufgabe für sich zu finden.
Dabei musste er allerdings ständig einen Korb mit einer schweren Last auf seinem Rücken tragen. Diese Last hinderte ihn natürlich bei vielen Dingen. Er wünschte sich, eine Frau zu finden, die diese Last nicht stören würde, die bestenfalls sogar helfen konnte, diese Last nach und nach abgeben zu dürfen. Immer, wenn er eine Frau traf, stellte er fest, dass sie ihm nicht helfen konnte, so sehr sie es vielleicht auch versuchte. So ging er immer wieder allein weiter und hoffte, dass ihm irgendwann die richtige über den Weg laufen würde. Allerdings wurde diese Hoffnung mit der Zeit immer geringer.
Eines Tages traf er wieder eine Frau. Sie schien seine Last genau zu kennen und er schöpfte neue Hoffnung, dass sie diejenige wäre, die ihn endlich befreien oder zumindest mit dieser Last umgehen konnte und er verliebte sich in sie Sie kannte seine Last auch nur zu gut und sie wollte nichts mehr, als ihm diesen Wunsch erfüllen. Aber leider trug sie selbst auch einen ähnlichen Korb auf ihren Schultern. Dennoch waren beide überglücklich, endlich jemanden gefunden zu haben, der sie verstehen konnten und hofften, dass nun alles gut werden würde.
Anfangs lief alles gut, doch natürlich veränderte sich die Schwere der Last regelmäßig, je nach der Tagesstrecke, der getanen Arbeit oder anderen Faktoren. Dadurch kam es immer wieder vor, dass sie die Lasten auch untereinander (ungewollt) austauschten oder einer bzw. beide mal mehr und mal weniger zu tragen hatte. Eines Tages machte die Frau unüberlegt einen schweren Fehler, durch den sich ihre Last erheblich vermehrte. Sie hatten sich vorübergehend für ein Stück des Weges getrennt und die Frau wurde plötzlich durch einen anderen Mann angegriffen. Sie wollte sich nur schützen, doch da sie durch die Situation unter Stress stand, traf sie eine falsche Entscheidung, die sich leider als ihr größter Fehler herausstellen sollte. Da sie sich selbst nicht verstehen konnte, veränderte sie sich durch dieses Ereignis, klammerte sich noch mehr an die Hoffnung, dass er ihr helfen würde, konnte ihm aber die Gründe für ihr Verhalten nicht erklären. Unbewusst setzte sie sich und ihn immer mehr unter Druck und war nicht mehr sie selbst. Und weil siel befürchtete, die schwerere Last nicht allein tragen zu können, bat sie ihn, ihr einen Teil davon zumindest für einen Teil des Weges abzunehmen. Er tat dies auch, doch merkte er bald, dass ihm das auf Dauer zu schwer war und er Angst hatte, unter dem gesamten Gewicht früher oder später zusammen zu brechen. Er dachte über ihren Fehler nach, konnte es aber nicht verstehen. Dies beeinflusste sein Verhalten und Empfinden und erhöhte das Gewicht seines Korbes noch mehr. Da es ihm aber unangenehm war, dies zuzugeben, beschloss er, ihr zu erzählen, dass er sie nur bis zu einer bestimmten Stadt hatte begleiten wollen, er von dort aus aber eine andere Richtung gehen müsse. Obwohl das nicht stimmte, wusste er keinen anderen Rat.
Er wollte einfach eine Weile warten, bis sie weitergegangen war und seinen Weg wie gehabt, allein fortsetzen. Sie ahnte, dass das nicht stimmte, weil er sehr oft von derselben Stadt gesprochen hatte, in die sie auch gehen wollte. Sie ärgerte sich über ihren Fehler und den Einfluss den er auf alles gehabt hatte. Aber sie wusste, dass sie keine andere Wahl hatte und ihren Weg allein fortsetzen musste. Darüber war sie sehr traurig. Aber plötzlich merkte sie, dass sie neue Kraft gesammelt hatte, da er ihr vorübergehend einen Teil des Gewichtes abgenommen hatte. Endlich war ihr Wille wieder erwacht und ihre Kraft zurückgekehrt, sie war sich wieder ihrer eigentlichen Stärke bewusst. Ihr Kopf klarer geworden und sie wurde wieder sie selbst. Sie wusste genau, wie sie den Korb langsam, aber irgendwann sogar vollständig leeren konnte, so dass sie am Ende des Weges endlich wieder leicht und unbeschwert leben können würde. Sie war stark genug, sich auch ohne seine Hilfe aus dieser Situation zu befreien. Sie war sich plötzlich so sicher, dass es ihr gar nichts ausmachte, zunächst einmal wieder den vollen Korb zu tragen. Nachdem sie zuerst sehr traurig und verzweifelt war, begann sie gleich mit ihrer Arbeit und sie war erstaunt, wie einfach das war. Es war zwar noch ein langer Weg bis zu ihrem Zielort und sie würde auf dem Weg dorthin einige Umwege in Kauf nehmen müssen, dennoch stellte sie fest, dass dieser Ort in greifbare Nähe gerückt war, wenn sie bedachte, welch langen Weg sie schon hinter sich hatte. Beide gingen ihren Weg also allein weiter und gingen mit dem Korb, den sie bei sich trugen, auf ihre eigene Art um.
Aber nach einer Weile fragten sich beide dasselbe: Hatten die Umstände, die die Frau so verändert hatten, Ihnen einen Streich gespielt? Hatten sie vielleicht einfach zu früh aufgegeben? Hatten Sie einfach War es nicht so, dass sie, nachdem sie ihre Last endlich los war, mit seiner Last hätte besser umgehen, eventuell einen Teil seiner Last abnehmen und ihm helfen können, selbst eine Möglichkeit zu finden, mit dem Gewicht auf seinen Schultern umzugehen? War sie nicht gerade deshalb genau die Richtige gewesen. War das nicht genau das, was beide vom ersten Moment an gespürt hatten?

Aber ihre Wege hatten sich bereits getrennt und diese Frage würde für immer ungeklärt bleiben…


:0033: :0033: :0033:

Hate
08.02.2007, 09:16
Och meine Süsse.......ich wünscht ich könnt dir was positives sagen, aber du kenns meine Meinung.....(Sie sollte sich auf sich besinnen und ihre Last erleichtern und er sollte besser das Land verlassen mit seiner Last)!

lele
08.02.2007, 17:19
Och meine Süsse.......ich wünscht ich könnt dir was positives sagen, aber du kenns meine Meinung.....(Sie sollte sich auf sich besinnen und ihre Last erleichtern und er sollte besser das Land verlassen mit seiner Last)!

Ich habe es ihr ausgerichtet. Naja, wenn einer das Land verlassen muss, dann die Frau, sie hat einen Fehler gemacht. Aber bestraft hat sie sich damit eigentlich schon selbst, weil sie ihn dadurch verloren hat :( Aber sie wird sich auf sich besinnen und ihre Last erleichtern, ganz sicher. :0206:

Hate
02.03.2007, 09:10
Wenn du vorhast, mich wieder los zu lassen
Bitte halte mich niemals fest
Wenn es nicht für immer ist

Bitte mach mir keine Hoffnungen
Wenn du nicht für immer bleiben kannst
Bitte mach mir keine Hoffnungen
Wenn du mich nicht zerstören willst

Bitte schenke mir keine Berührungen
Du weckst damit nur die Sehnsucht in mir
Bitte schenke mir keine Berührungen
Wenn du mich danach nie wieder berühren willst

Bitte gib mir keine Geborgenheit
Sie ist das, was mir am meisten fehlt
Bitte gib mir keine Geborgenheit
Wenn du gehst, wird es mich zerreißen

Bitte tu es mir nicht an
Ich werde 1000 Tode sterben
Bitte tu es mir nicht an
Denn der Schmerz geht nie wieder vorbei

Bitte liebe mich niemals
Denn ich fühle anders als du
Bitte liebe mich niemals
Wenn es nicht für immer ist.....




"Fürwahr ich lieb dich mit den Augen nicht, die tausend Fehler ja an dir betrachten. Mein Herz ist's, das den Augen widerspricht und das vergöttert nun, was sie verachten."

Dishant
17.06.2007, 14:55
ja der ist genial:0063:

Ratlos
17.06.2007, 15:04
Och meine Süsse.......ich wünscht ich könnt dir was positives sagen, aber du kenns meine Meinung.....(Sie sollte sich auf sich besinnen und ihre Last erleichtern und er sollte besser das Land verlassen mit seiner Last)!

Also inzwischen ging es dann doch anders weiter als gedacht., Sie hat sich auf sich besonnen und ihre Last doch seeeeeeeeeeeeehr erleichtert. Und ja, er sollte schleunigst das Land verlassen mit seiner Last aber da sich ihre Wege getrennt haben, kann sie ihm das nicht mehr sagen. Aber vllt. gehen sie ja weit genug auseinander. ;)

Ratlos
10.07.2007, 02:21
Ich hab hier mal ein paar Gedichte aus einen Buch von Kristiane Allert-Wybranietz zusammengestellt, die teilweise zum Nachdenken anregen, teilweise aber auch zu meinen eigenen Erfahrungen passen:

Unfähig, ehrlich zu sein
Ich habe geweint,
und alle sahen Lachtränen
in meinen Augen,
weil ich nach außen hin lachte.

Ich habe geschwiegen,
und alle dachten,
ich habe nichts zu sagen,
während es in mir schrie.

Ich habe geliebt,
aber du konntest es nicht wissen,
da ich dir Belangloses erzählte,
während in mir die Wellen der Liebe
an den Klippen der Angst zerbrachen.

Freundschaft auf der schiefen Bahn
Schlimm ist es,
wenn mein Wagen in der Achterbahn
nach steiler Auffahrt
hinabsaust ins Tal

und
die Menschen,
mit denen ich die Fahrt begann,
noch gerade fröhlich lachte,
schnell abspringen
und im Sicherheitssprungtuch
mir kopfschüttelnd nachsehen.

Dann wird mir kalt und die Tränen in meinen Augen
Kommen nicht nur vom scharfen Fahrtwind.

Heimliche Liebe
Resigniert
Du rufst nicht an,
dabei hätte ich Dir
soviel zu sagen,

doch ob wir nun zusammen
sprechen oder schweigen:

irgendwann steht sowieso wieder
jemand auf der Leitung.

Gefangen in dem, „was sein soll“
Du bist wie ein zugeklebter Briefumschlag,
der nicht verschickt und nicht geöffnet wird
weil ihn niemand zur Post bringt.

Schlimm, abwarten zu müssen,
bis man geschickt wird
und nie mehr den Mut zu haben,
selber zu gehen.

Ein anderer
Du siehst zu, wie ein anderer geschlagen wird. –
Wärst du der Geschlagene,
würdest du den Umstehenden vorwerfen,
sie hätten dir nicht geholfen?

Du schweigst,
wenn ein anderer Unrecht erfährt. –
Wärst Du der Unrechterfahrende,
würdest du den anderen klagen,
niemand habe für Dich recht gesprochen?

Du hast genug zu tun,
wenn ein anderer um Hilfe bittet. – Und bist betrübt, wenn niemand
dir als Hilfesuchendem die Hand reicht?

Du bist auch
ein anderer
Für die anderen.

Entdornte Rosen
Werden heute längst gezüchtet,
Sie sind nicht natürlich, aber bequem;
Sie stechen nicht.

Du hast mir meine Fehler und Schwächen
- aus Deiner Sicht -
aufgezählt und gewünscht, dass ich sie ändere…

So kam unser Abschied
- zwangsläufig -
denn deine Rose ohne Dornen
wollte ich nicht sein.

Wo bist Du?
Du hast viele Worte gesprochen,
die andere Dir in den Mund gelegt haben.
…hast Du schon deine Worte gesagt?

Du hast vieles gesehen,
worauf andere dich aufmerksam gemacht haben.
…hast du schon mit deinen Augen geschaut?

Du hast vieles gemacht,
was andere so tun.
… hast du schon dein Herz machen lassen?

Du hast viel gefühlt,
wie andere sagen, man fühle so
… hast du schon einmal dich gespürt?

und ein paar kleine, zu denen ich keinen Titel habe:

Du wirkst auf mich
Wie ein Schauspieler,
der seine Rolle perfekt
spielen will:
und (fast) alle
bewundern dich und
applaudieren
und keiner glaubt
(dazu spielst Du auch zu überzeugend),
dass auch du Geborgenheit brauchst,
Schwachsein können möchtest
Und oftmals einsam bist.
Gehst Du denn
Nie
Von der Bühne?


Zwei Fotos habe ich von dir; -
Die schaue ich oft an
Und werfe damit
In meinem Gefühlsglashaus
Mit den schweren Steinen
der Sehnsucht…
…schon sind die dünnen
Vergessensscheiben zersplittert.


Viele Worte,
große Gesten,
schickes Aussehen,
großer Freundeskreis,
tolles Auto
und „in“ sowieso
alles hochgestylt…
Du müsstest Dich
Zufrieden fühlen!
Nur
Eines passt nicht:
Die Sehnsucht in deinen Augen.


Arbeiten, Verpflichtungen, Aufträge,
lässt kaum wer unerledigt liegen.
Sich selbst
lassen sehr viele Menschen
liegen…
Was sie selbst dann wiederum
„erledigt“.

Bittersuid
06.08.2007, 18:43
es gibt menschen denen es schlechter geht als uns!
predigt mein lehrer vorn an der tür,während am fenster wilde wolken ziehen
sie hungern ,doch jeder betrachtet sein schicksal als das schlimmste
gibt er mir zu bedenken,während die schwachen neon -lampen an der decke flackern
sie dursten, doch jeder betrachtet sein schicksal als das schlimmste
verkündet er während ein windstoß an den fenstern rüttelt
sie sterben an krankheiten,doch jeder betrachtet sein schicksal als das schlimmste
beendet er sein satz während ein blitz zuckt.....
und nun frage ich euch
und blickt in die runde
sind es drogen wert
ein blitz zuckt
sein eigenes leben zu opfern??
ich hebe die hand um etwas zu sagen doch der lehrer beachtet mich nicht
wer möchte etwas sagen???
ich habe mich mittlerweile vom platz erhoben und beginne zu reden
doch keiner hört mir zu
alle reden wild durch einander
war es das wert???
ich stehe auf und gehe zur toilette um etwas nachzudenken
über das leid was mein lehrer mir erklärte.....ich leide anders

man fand ihn auf der toilette
über und über besudelt mit blut
er betrachtete sein schicksal als das schlimmste.

Ratlos
06.08.2007, 21:30
das ist grausam schön, Spatz

So ist es aber auch, jeder betrachtet sein Schicksal als das schlimmste...

Aber, gibts n Grund dafür, dass Du das heute schreibst? Wenn ja => ICQ!!

Bittersuid
06.08.2007, 22:52
mir gehts gut.....

reallife
29.09.2007, 12:04
es gibt menschen denen es schlechter geht als uns!
predigt mein lehrer vorn an der tür,während am fenster wilde wolken ziehen
sie hungern ,doch jeder betrachtet sein schicksal als das schlimmste
gibt er mir zu bedenken,während die schwachen neon -lampen an der decke flackern
sie dursten, doch jeder betrachtet sein schicksal als das schlimmste
verkünd


von dir bittersuid?
wenn ja is richtig gut.


ausgeträumt
ihre augen rot geschwollen vom weinen
ihre kehle wie zugeschnürt vom schreien.
ihre ohren taub von den bösen worten.
ihr körper blau von den schlägen.
ihre brüste zerstört von den misshandlungen.
ihre hände zerschnitten, sie hält es nicht aus.
sie will nicht mehr.
kann nicht mehr.
ein leiser einsamer hund.
sehr einsam.
sie konnte einmal singen, doch man verbot es ihr.
sie konnte einmal zeichnen, doch man verbot es ihr.
sie konnte einmal lachen, doch man verbot es ihr.
sie konnte einmal leben und man musste sie dazu zwingen.
doch nun hat sie ihren eigenen willen.
geht allein in die dunkle nacht.
sucht sich einen schönen platz.
sieht den baum,
nimmt ihren strick.
legt ihn sich um den hals.
springt...
das war der traum von dem mädchen.
es war ihr nicht verboten worden zu springen.
dunkelheit.

copyright by ewitched/ewp 12.05.2002

reallife
29.09.2007, 12:56
Wenn du vorhast, mich wieder los zu lassen
Bitte halte mich niemals fest
Wenn es nicht für immer ist

Bitte mach mir keine Hoffnungen
Wenn du nicht für immer bleiben kannst
Bitte mach mir keine Hoffnungen
Wenn du mich nicht zerstören willst

Bitte schenke mir keine Berührungen
Du weckst damit nur die Sehnsucht in mir
Bitte schenke mir keine Berührungen
Wenn du mich danach nie wieder berühren willst

Bitte gib mir keine Geborgenheit
Sie ist das, was mir am meisten fehlt
Bitte gib mir keine Geborgenheit
Wenn du gehst, wird es mich zerreißen

Bitte tu es mir nicht an
Ich werde 1000 Tode sterben
Bitte tu es mir nicht an
Denn der Schmerz geht nie wieder vorbei

Bitte liebe mich niemals
Denn ich fühle anders als du
Bitte liebe mich niemals
Wenn es nicht für immer ist.....




hammer hart, da krieg ich sowas von ner gänsehaut.

dj bluemoon
29.09.2007, 17:58
[I]Ich Du wirkst auf mich
Wie ein Schauspieler,
der seine Rolle perfekt
spielen will:
und (fast) alle
bewundern dich und
applaudieren
und keiner glaubt
(dazu spielst Du auch zu überzeugend),
dass auch du Geborgenheit brauchst,
Schwachsein können möchtest
Und oftmals einsam bist.
Gehst Du denn
Nie
Von der Bühne?



Das erinnert mich an mich, von der Bühne geh ich, wenn ich die richtige gefunden hab.....

Ratlos
29.09.2007, 19:47
Das erinnert mich an mich, von der Bühne geh ich, wenn ich die richtige gefunden hab.....

Ich weiß, Blue, und ich wünsch es Dir von ganzem Herzen..

Aber ich wünsche Dir noch mehr: nämlich, dass Du Dir dann auch wirklich traust, von der Bühne zu gehen und Vertrauen zu ihr hast, dass sie Dich wirklich so sein lässt, wie Du eigentlich bist... denn manche können das nicht, obwohl sie die richtige dafür hätten, einfach aus Angst und wegen schlechten Erfahrungen...

Du weißt, warum ich das sage... mach nicht denselben Fehler... aber ich vertrau da ganz auf Dich!

Hate
04.10.2007, 10:19
Ich glaube das hab ich noch nicht gepostet? Habs grad wieder gefunden und finde das beschreibt mich sehr gut. (Ist aber nicht von mir)

Wenn wir uns vorstellen, dass Gefühle Pferde sind, dann sitzen "normale" Menschen auf einem alten Ackergaul. Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung hingegen sitzen auf einem Araberhengst. Er geht schnell durch, hat ein starkes Temperament und ist nur schwer wieder zu bändigen. Daher müssen "Bordis" einfach besser reiten können.

Borderline...
...ist den ganzen Farbkasten des Lebens in seiner Intensität gleichzeitig zu leben - von Tiefschwarz bis Grellpink-, Lieben und Leiden in einem Augenblick, ohne dass auch nur eine kleine Nuance des "kreativen Chaos" verloren geht.
...bedeutet für mich, dass ich mich nie auf mich verlassen kann.
...bedeutet, dass ich die, die ich liebe, verletzen muss.
...bedeutet für mich, hinter die Kulissen zu blicken, auch wenn ich gar nicht will.
...ist wie ein Leben ohne feste Wurzeln.
...bedeutet, ein Kind im Körper eines Erwachsenen zu sein, dass verzweifelt nach seiner Mutter sucht.
...ist wie eine Reise in einem rasenden Zug, dessen Notbremse defekt ist.
...bedeutet kilometerweit zu wandern und trotzdem immer am selben Abgrund anzukommen.
...bedeutet für mich ein irrsinniges Gefühlschaos zwischen Liebe und Hass, Idealisierung und Abwertung, in einer schwarz-weißen Welt ohne Grenzen zu leben.

Hate
04.10.2007, 10:23
und hier, danke an meine Lieben....

Borderline-
ist für mich wie eine Reise ohne Fahrschein und der Kontrolleur naht.
ist wie ein Leben ohne feste Wurzeln.
ist wie eine Reise im Zug, dessen Notbremse defekt ist.
zu sein bedeutet für mich, ein Baum zu sein der versucht seine Wurzeln in harten Beton zu schlagen.
ist ein Land, das immer wieder droht mich zu verschlingen.
ist ein Leben am Rande des Aushaltbaren.
ist der Abgrund, an dem ich steh.
ist wie ein Kind, das in einem erwachsenen Körper lebt.
ist die Blume, die nie erblühen durfte.
bedeutet für mich, rote Tränen weinen zu müssen.
bedeutet, das ich die die ich liebe verletzen muss.
bedeutet für mich, einsam zu sein, weil ein du für mich unerreichbar ist.
ist der Alptraum, aus dem es kein Erwachen gibt.
bedeutet ein Kind zu sein, das verzweifelt nach seiner Mutter sucht.
bedeutet für mich, dass ich mich nie auf mich verlassen kann.
ist für mich eine geniale Überlebensstrategie der Psyche in einer Hölle, das Problem dabei ist nur, diese gelernten Verhaltensmuster wieder los zu lassen, wenn die äußere Hölle vorbei ist. Solange dies nicht gelingt lebt man in einer anderen inneren Hölle weiter.
ist irgendwie ganz schön kompliziert und schwierig zu beschreiben.
bedeutet für mich Gefühle wie in einer ungewollten/erzwungenen Fahrt in der Seilbahn.
ist der ständige Kampf zwischen Wollen und Nicht-Wollen, Müssen und Nicht-Müssen.
ist der Kampf zwischen Rationalität und Irrationalität.
ist der Kampf der Gefühle gegen die Realität.
den ganzen Farbkasten des Lebens in seiner Intensität gleichzeitig zu leben - von tiefschwarz bis grellpink - Lieben und Leiden in einem Augenblick ohne dass auch nur eine kleine Nuance des "kreativen Chaos" verloren geht.
ist für mich "Borderline"! Ich möchte versuchen, es als "kreatives Chaos" zu sehen, weil diese "Störung" viele Türen öffnet, die für andere verschlossen sind - wir aber gerade genau darunter leiden. Trotz allem möchte ich die Kreativität, die ich gewonnen habe, nicht mehr missen.
Segen und Fluch gleichermaßen.
ist Himmel und Hölle zusammen.
bedeutet für mich ein irrsinniges Gefühlschaos zwischen Liebe und Hass, Idealisierung und Abwertung, in einer schwarz-weissen Welt, ohne Grenzen.
ist wie eine ständig wieder tickende, sich selbsterneuernde Zeitbombe, man spürt sie, weiß aber nie, wann sie explodiert!
ist ein stimmungsschwankendes, selbstzerstörerisches, süchtiges, Monster !
ist eine gespaltene, unsichere Seele, die kein "entweder-oder" kennt!
ist, wenn man innen langsam stirbt und sich trotzdem viel zu lebendig fühlt für diese tote Welt.

- mein Leben
- mein Ich
- mein Alptraum
- schwarz- weiss
- meine persönl. Hölle in mir
- meine größte Herausforderung
- mein längster und schwierigster Kampf
- eine Gratwanderung zwischen mir und meinem Leben
- die Mauer, die mir im Weg steht
- etwas das mich hindert eine wirklich gute Mutter zu sein
- ein Kampf gegen rote Tränen
- etwas das ich besiegen muss
- und trotz allem etwas ohne das ich nicht ich geworden wäre und das
seit ewigen Zeiten zu mir gehört und das mir oft fehlt, je weiter meine
Thera vorran geht.


-sich selbst zu zerstören, obwohl man es nicht will
-andere zu verletzen, obwohl man es nicht will
-leben und sterben zu wollen
-kalt zu sein
-leer zu sein
-extremes Verhalten an den Tag zu legen
-abhängig zu sein
-emotional instabil zu sein
-zu hassen und zu lieben
-wenig dazwischen
-sich zu schnell zu verlieben
-nicht verzeihen zu können
-gegen sich selbst zu kämpfen

-ein wechsel von gut zu böse in kürzester zeit
-das gefühl niemanden zu haben, der alle meine seiten verstehen und akzeptieren könnte
- der grund, weshalb ich mich viel zu schnell und zu intensiv verliebe
- das, was mir mein leben bewusst macht
-etwas sehr schmerzhaftes (allerdings meist im psych.)
- der bisherige trennungsgrund in allen meinen beziehungen
- der grund, weshalb ich mom keine bez. habe
- meine härteste prüfung
- das was enorm viel selbstdisziplin von mir abverlangt
- ein grund für überdimensionale ängste, zurückhaltung, unruhe, vergleiche mit anderen
- empathie, soziales interesse( in guten phasen)
- übertriebenes verlangen nach aufmerksamkeit, körperl. nähe, solidarität der anderen mir gegenüber
- und noch vieles mehr

· sich allein fühlen obwohl man nicht allein ist.
· die Menschen um mich herrum gleichzeitig in den Himmel zu loben und zu verachten
· die Angst vor dem Leben und dem Tod
· sterben wollen um Leben zu können
· Schwarz-Weiss
· eine Beziehung zu jemandem zu zerstören den man mehr braucht als alles andere
· gestörtes Sex-Leben
· den Unterschied zwischen Liebe und Freundschaft verschwimmen zu lassen nur um nicht allein sein zu müssen
· jeder einzelne Schnitt und jede Narbe
· endlich das zu bekommen was Ich mir schon seit Jahren wünsche und gleichzeitig panische Angst davor zu haben.
· Liebe und Hass im selben Augenblick

-mir absichtlich zu schaden (emotional, körperlich, finanziell)
- einem ständigen Stimmungswechsel unterlegen zu sein
- immer das haben zu wollen, was unerreichbar ist u es verprellen sobald es erreichbar ist
- anderen weh zu tun (emotional)
- ständig komplette Änderungen meiner Ansichten
- Angst vor Veränderungen
- immer wiederkehrende Suizidgedanken
- mir alles zu sehr zu Herzen nehmen
- die Kontrolle verlieren
- nicht wissen, was ich will
- wenig Selbstwertgefühl zu haben
- Lethargie
- Selbstmitleid
- konfuse Männer- u Bettgeschichten
- allgegenwärtig
- Unberechbarkeit

-ständige Gegensätze
- Eigenhass
- unendliche (nicht loslassende) Liebe, auch in der eigenen Familie
- festhalten an Negativem
- die Suche nach Positivem
- Schwäche und Stärke
- Schwarz und Weiss
- eine geschundene Seele
- eine sensible Person, die unsensibel ist
- Autoaggession
- Verletzung und Zerstörung dessen was ich liebe
- Ich
- meine Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft
- etwas womit ich lernen muss(te) zu leben
- nichts schönes
- Schmerzen
- der Wechsel zwischen der liebevollen Mutter zur nyphomanischen Hure, zur prüden Frau ,zur Sklavin, zur Domina (ich hoffe es wird richtig verstanden)
- Demütigung und Demut
- Keine Ausrede - wobei ich oft feststellen musste, dass es viele so sehen
- eine in Haut geschriebene Geschichte
- Tränen
- Leid
- eine große Verantwortung
- ein Frack
- Depressionen
- Selbstkontrolle
- Kontrollverlust

Kress
16.10.2007, 19:32
Einmal fragte die LIEBE die FREUNDSCHAFT:
"Für was bist du da wenn es mich gibt?"

Die FREUNDSCHAFT antwortete:
"um dort ein lächeln zu bringen wo du eine Träne
hinterlässt."

Hate
17.10.2007, 05:38
PS: Hab was vergessen Klick mich (http://www.slideshare.net/Hate/borderline/1)

MarieChen77
17.10.2007, 14:05
Einmal fragte die LIEBE die FREUNDSCHAFT:
"Für was bist du da wenn es mich gibt?"

Die FREUNDSCHAFT antwortete:
"um dort ein lächeln zu bringen wo du eine Träne
hinterlässt."

Das ist ja schön gesagt :)

Ravermausi
17.10.2007, 14:51
Wenn du vorhast, mich wieder los zu lassen
Bitte halte mich niemals fest
Wenn es nicht für immer ist

Bitte mach mir keine Hoffnungen
Wenn du nicht für immer bleiben kannst
Bitte mach mir keine Hoffnungen
Wenn du mich nicht zerstören willst

Bitte schenke mir keine Berührungen
Du weckst damit nur die Sehnsucht in mir
Bitte schenke mir keine Berührungen
Wenn du mich danach nie wieder berühren willst

Bitte gib mir keine Geborgenheit
Sie ist das, was mir am meisten fehlt
Bitte gib mir keine Geborgenheit
Wenn du gehst, wird es mich zerreißen

Bitte tu es mir nicht an
Ich werde 1000 Tode sterben
Bitte tu es mir nicht an
Denn der Schmerz geht nie wieder vorbei

Bitte liebe mich niemals
Denn ich fühle anders als du
Bitte liebe mich niemals
Wenn es nicht für immer ist.....




"Fürwahr ich lieb dich mit den Augen nicht, die tausend Fehler ja an dir betrachten. Mein Herz ist's, das den Augen widerspricht und das vergöttert nun, was sie verachten."



schööööön... klingt total toll :(

trinity_25
17.10.2007, 14:52
@hate ja hört sich alles ganz schön kaputt an diese und hier, danke an meine Lieben....

Borderline-
ist für mich wie eine Reise ohne Fahrschein und der Kontrolleur naht.
ist wie ein Leben ohne feste Wurzeln. usw

und sehr egoistisch

Hate
17.10.2007, 21:15
Ist es auch kaputt, egoistisch.....und mein ehemaliges Leben

trinity_25
18.10.2007, 08:45
ehemalig hört sich gut an

Hate
18.10.2007, 10:53
Ja, ich arbeite dran......langsam wirds was....

Hate
22.10.2007, 07:54
Schattenschwester
In meiner zweiten Haut wohnt meine zweite Seele
Sie geht nur rückwärts, hat Angst vor dem was ich sehe
Kein Schritt zu nah, kein Wort zuviel, sie weint allein
Sie kennt dich nicht, traut dir nicht, hat schon zuviel gesehn
Sie ist ein Teil von mir doch niemand wird je bei ihr sein
Nur weil du mich kennst, kennst du sie noch lange nicht
Sie ist klein und krank und fürchtet sich vor jedem Schritt
Sie lässt sich nicht berühren, nicht ansprechen, nicht verstehn
Sie kommt und geht wann sie will, du wirst es sehn
Kurz war sie da und schon wieder fort
Zeigt mir Angst und Einsamkeit, um genauso schnell zu flüchten
Zurück in ihre Hölle, in ihren dunklen Ort
Von dort wird sie alles sehen, doch sich niemals stellen müssen
Wir sind eins, mit zwei Seelen und doch sind wir Schwestern
Sie hat gelitten, sich schlagen und quälen lassen
Sie weiß es noch genau, erpresst und benutzt, als wars erst gestern
Einsam und verlassen will sie bleiben, kann sich und ihn nur noch hassen
Ich habe überlebt und sie zahlte den Preis für mein Leben
Als es gefährlich wurde lies sie mich gehen, stand es alleine durch
Was sie erleben musste wird sie mir niemals vergeben
Erst jetzt, Jahre später zeigt sie mir ab und an all ihre Furcht
Sie hat niemals vertraut, hat niemals Wärme gespürt
Erschaffen und gelebt nur für den Schmerz danach vergessen und verlassen
In ihr wurde immer nur Schmerz und Hass geschürt
Das sie Vertrauen fasst, ihre Hölle verlässt, kann das jemand schaffen?
Sie weiß nicht was Glück ist, was Liebe bedeutet
Ich kanns ihr nicht zeigen, bin froh wenn sie still ist
Aus Angst vor ihrem Schmerz hab ich ihr Dasein verleugnet
Wir haben Angst voreinander, doch ich weiß, dass sie da ist
Meine kleine Schattenschwester wohnt in meiner zweiten Haut
Sie ist meine zweite Seele, ein Teil meiner Gedanken
Manchmal ist sie still, manchmal schreit sie laut
Sie wird immer in mir wohnen, denn ihr hab ich mein Leben zu verdanken.

Ratlos
22.10.2007, 16:11
@Hate: Ach Süße, das ist sooooooo... :0033: ich finde gar keine Worte dazu...

...traurig, grausam schön, nachvollziehbar...:(





... und auf jeden Fall sehr gut geschrieben, Respekt! :0063:

Scardyon
25.11.2007, 05:29
Der Erlkönig V.1
(neue Version)

Wer surft so spät durch Nacht und Netze?
Es ist der User in wilder Hetze!
Er hält sein Windows fest im Arm,
und auch dem Modem ist schon warm.

"Mein Windows, was birgst du so bang dein Gesicht?"
Siehst, User, du das Virus nicht?
Den Trojanerkönig mit Macro und Wurm? -
"Mein Windows - es ist nur ein Datensturm."

"Betriebssystem, komm geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel ich mit dir;
Manch' bunte WebSites sind an dem Strand,
und auf den Servern gibt's viel Tand."

Mein User, mein User, und hörest du nicht,
was der Virus mir leise verspricht? -
"Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind;
es piepst nur das Modem, das wieder mal spinnt."

"Willst feines Windows, du mit mir gehn?
Mein Macro soll dich kitzeln schön,
meine Routinen werden die Bytes dir recht schütteln,
und löschen und deine Dateien gut rütteln!"

Mein User, mein User, und siehst du nicht dort
des Trojaner's EXE am düsteren Ort? -
"Mein Windows, mein Windows, ich seh's genau;
es glimmt doch mein alter Schirm nur so grau."

"Ich liebe dich, mich reizt deine DLL;
und willst du gleich booten dann lösch ich dich schnell."
Mein User, mein User, die Platte lauft an!
Trojaner hat mir ein Leid angetan!

Dem Surfer graust's, er klickt geschwind,
und in der Leitung das Bit gerinnt;
er kappt die Verbindung mit Müh' und Not,
jedoch zu spät - der Bildschirm bleibt tot.

Scardyon
25.11.2007, 05:31
Der Erlkönig V.2
(neue Version)


Wer tastet sich nachts die Finger klamm?
Es ist der Programmierer mit seinem Programm!

Er tastet und tastet. Er tastet schnell,
im Osten wird der Himmel schon hell.

Sein Haar ist ergraut, seine Hände zittern
vom unablässigen RAMspeicherfüttern.

Da aus dem Speicher ertönt ein Geflüster,
"wer poltert in meinem Basisregister?"

Nur ruhig, nur ruhig, ihr lieben Bits,
es ist doch nur ein kleiner Witz.

Mein Meister, mein Meister, sieh mal dort,
da vorne schleicht sich ein Vorzeichen fort!

Bleib ruhig, bleib ruhig, mein liebes Kind,
ich hole es wieder. Ganz bestimmt.

Mein Meister, mein Meister, hörst du das Grollen?
Die wilden Bits durch das Extended tollen!

Nur ruhig, nur ruhig, das haben wir gleich,
die sperren wir in den Pufferbereich.

Er tastet und tastet wie besessen,
Scheisse! jetzt hat er zu saven vergessen.

Der Programmierer schreit in höchster Qual,
da zuckt durch das Fenster ein Sonnenstrahl.

Der Bildschirm schimmert im Morgenrot,
Programm gestorben, Programmierer tot!

trinity_25
28.11.2007, 13:03
"Wenn der Schranz durch den Körper schwingt, der Bass in Dein Gehirn eindringt, wenn Dir soviel Gutes widerfährt ist es das Feiern immer wert!"

habsch grad gefunden auf ner myspace seite ;)

Hate
28.11.2007, 21:51
Na, passt eher in den andern thread.... (http://www.techno.de/forum/showthread.php?t=2952&page=24)

Alice D
29.11.2007, 00:53
schon, aber wenns ihre Wochenends- Geschichte is, sprich Erlebnisse sind, dann doch hier her , oder?

Hate
29.11.2007, 11:22
Nunja, für mich ist ein kleiner Spruch kein Gedicht oder eine Geschichte....





So hier mal wieder 2 Gedichte:



SchwarzWeißKämpfe

Halt mich fest, umarme mich, sag mir "Alles ist gut."
Aber halt doch endlich mal den Mund!
Gib mir Halt, aber halt mich nicht fest.
Wärme mich, aber fass mich bloß nicht an!
Lass mich nicht allein, aber endlich in Ruhe!
Ich hasse dich, verlass mich nicht.
Komm mir doch mal entgegen, aber bloß nicht zu nah!

Wenn du gehst tue ich mir was an, du hast mich allein gelassen.
Wenn du bleibst rückst du mir auf die Pelle, läßt mir keinen Freiraum.
Alles was du tust drehe ich um.
Jedes Wort was du sagst kann und wird gegen dich verwendet werden.
Meine Welt in einer Kugel, bereit jeden Moment die Richtung zu wechseln.
Ich reiße mich in Stücke und schenke dir ein Stück.
Wie ein Clown in Schattenwelten, angemalt und unerkannt



__________________________________________________ _______________


Das schwarze Loch

Und wieder mal das schwarze Loch
Aus dem Ich letzte Woche kroch
Vom Pech verfolgt, vom Glück gehasst

Niemand weiß, wie es mir wirklich geht
Man sieht es nicht, die Fassade steht
Ich hab die Klinge lang nicht angefasst

Ich fühl mich leer
Lasst mich allein
Ihr seid glücklich
Ich werd's nie sein

Ich hab so Angst vor dieser Zeit
Und dieser Regelmäßigkeit
Ich hasse es, denn es geht abwärts

Ich vermiss die Klinge auf der Haut
Ich darf es nicht, Ich schreie laut
Ich bin allein mit meinem Schmerz

Zu müde zum Aufsteh'n
Die Gedanken gleich
Wieder ein Absturz
Ich fall nicht weich

Soll ich's tun, soll Ich's lassen?
Auch wenn mich alle dafür hassen
Ich hab eh' nichts zu verlier'n

Ich bin clean, so lange schon
Die Klinge läuft mir nicht davon
Ich muss es ohne sie probier'n

trinity_25
29.11.2007, 17:02
blöb für mich is es ein Gedicht :)

Ratlos
29.11.2007, 17:23
@Hate: ich bewunder das immer wieder, wie Du das so kurz und prägnant, aber so nachvollziehbar ausdrücken kannst. Wahnsinn. :0063:

Mailyne
04.01.2008, 12:48
ich meine sie sagte mal das wären eigene Erfahrungen, die sie damit verarbeitet. keine ahnunh ob das bei jeder geschichte /jedem gedicht so ist :confused:

hateilein wie gehts dir eigentlich so? lange nichts von dir gehört... :(

Hate
04.01.2008, 14:22
Mir gehts ganz gut.....und es ist beifast jedem Gedicht so das es meine Gedanken, Gefühle ect sind.....ich kann die ja auch nur schreiben wenns mir schlecht geht...mit zunehmender Dauer der Thera wirds immer schwerer...was bedeutet das es mir besser geht, also eigentlich poisitiv ist.....

dj bluemoon
04.01.2008, 14:37
...was bedeutet das es mir besser geht, also eigentlich poisitiv ist.....


dann kommen schöne gedichte bei raus, die voller lebensfreude sind, was ist daran schlimm.....

Hate
05.01.2008, 07:22
dann kommen schöne gedichte bei raus, die voller lebensfreude sind, was ist daran schlimm.....


Das ich keine schönen Gedichte schreiben kann, bzw meine Kreaivität zum Teufel geht wenns mir gut geht....ich hass Gedichte die ich schreibe wenns mir gut geht, die sind so---hm....schlecht. :0138:

Kress
05.01.2008, 07:23
ich kann die ja auch nur schreiben wenns mir schlecht geht...mit zunehmender Dauer der Thera wirds immer schwerer...was bedeutet das es mir besser geht, also eigentlich poisitiv ist.....

Wie du hier ja schon gesagt hast...

Ratlos
05.01.2008, 12:36
Das ich keine schönen Gedichte schreiben kann, bzw meine Kreaivität zum Teufel geht wenns mir gut geht....ich hass Gedichte die ich schreibe wenns mir gut geht, die sind so---hm....schlecht. :0138:

Ich find zwar Deine Gedichte und Geschichten immer super und bin ja auch Fan, wie Du weißt *zwinker*, aber mir ist dann doch vieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeel lieber, wenns Dir besser und irgendwann wirklich gut geht, Süße... :0061: Vllt. ist das auch nur eine Frage der Umstellung und irgendwann schreibste dann ganz super Liebes- oder Lebensfreude-Gedichte, wer weiß? :0206: Oder es findet sich was anderes... ;)

Hate
06.01.2008, 08:57
Danke meine Süsse.....

KL4NGMEISTER
06.01.2008, 15:24
Dunkel war's, der Mond schien helle,
Schneebedeckt die grüne Flur,
Als ein Auto blitzesschnelle
Langsam um die Ecke fuhr.

Drinnen saßen stehend Leute
Schweigend ins Gespräch vertieft,
Als ein totgeschossner Hase
Auf der Sandbank Schlittschuh lief.

Und der Wagen fuhr im Trabe
Rückwärts einen Berg hinauf.
Droben zog ein alter Rabe
Grade eine Turmuhr auf.

Ringsumher herrscht tiefes Schweigen
Und mit fürchterlichem Krach
Spielen in des Grases Zweigen
Zwei Kamele lautlos Schach.

Und auf einer roten Bank,
Die blau angestrichen war
Saß ein blondgelockter Jüngling
Mit kohlrabenschwarzem Haar.

Neben ihm 'ne alte Schachtel,
Zählte kaum erst sechzehn Jahr,
Und sie aß ein Butterbrot,
Das mit Schmalz bestrichen war.

Oben auf dem Apfelbaume,
Der sehr süße Birnen trug,
Hing des Frühlings letzte Pflaume
Und an Nüssen noch genug.

Von der regennassen Straße
Wirbelte der Staub empor.
Und ein Junge bei der Hitze
Mächtig an den Ohren fror.

Beide Hände in den Taschen
Hielt er sich die Augen zu.
Denn er konnte nicht ertragen,
Wie nach Veilchen roch die Kuh.

Und zwei Fische liefen munter
Durch das blaue Kornfeld hin.
Endlich ging die Sonne unter
Und der graue Tag erschien.

Dies Gedicht schrieb Wolfgang Goethe
Abends in der Morgenröte,
Als er auf dem Nachttopf saß
Und seine Morgenzeitung las.

zwar nich von mir aber ziemlich gut find ich^

Kress
31.01.2008, 17:53
Die Liebe und der Wahnsinn

Es wird erzählt, dass alle Gefühle und Qualitäten
des Menschen ein Treffen hatten.
Als die Langeweile zum dritten Mal gähnte,
schlug der Wahnsinn wie immer gewitzt vor:
"Lasst uns verstecken spielen"
Die Intrige hob die Augenbraue
und die Neugierde konnte sich nicht mehr zurückhalten
und fragte:" Verstecken, was ist das?"

"Das ist ein Spiel" sagte der Wahnsinn
"Ich verdecke mein Gesicht und fange an zu zählen,
von 1 bis 1Million. Inzwischen versteckt Ihr Euch.
Wenn ich das Zählen beendet habe, wird der letzte den ich finde
von Euch meinen Platz einnehmen um das Spiel fort zusetzen."

Die Begeisterung und die Euphorie tanzten vor Freude.
Die Freude machte so viele Sprünge, dass sie den letzten Schritt tat,
um den Zweifel zu überzeugen und sogar die Gleichgültigkeit,
die sonst an nichts Interesse zeigte, machte mit.

Aber nicht alle wollten mitmachen:
Die Wahrheit bevorzugte es sich nicht zu verstecken, wozu auch?
Zum Schluss würde man sie immer entdecken
und der Stolz meinte, das es ein dummes Spiel wäre,
(im Grunde ärgerte er sich nur, das die Idee nicht von ihm kam)
und die Feigheit zog es vor, nichts zu riskieren.

"eins, zwei, drei,......."der Wahnsinn begann zu zählen.
Als erstes versteckte sich die Trägheit,
die sich wie immer hinter den ersten Stein fallen ließ.
Der Glaube stieg zum Himmel empor
und die Eifersucht versteckte sich im Schatten des Triumphes,
der es aus eigener Kraft geschafft hatte,
bis zur höchsten Baumkrone zugelangen.
Die Großzügigkeit schaffte es kaum, sich selber zu verstecken,
da sie bei allen Verstecken die sie fand glaubte,
ein wunderbares Versteck für einen ihrer Freunde gefunden zu haben.

Ein kristallklarer See........ein wunderbares Versteck für die Schönheit.
Eine dunkle Höhle............ein perfektes Versteck für die Angst.
Der Flug eines Schmetterlings.........das Beste für die Wollust.
Ein Windstoß...........großartig für die Freiheit,
so versteckte sie sich auf einem Sonnenstrahl.
Der Egoismus dagegen fand von Anfang an einen sehr guten Ort,
luftig und gemütlich.........aber nur für ihn.
Die Lüge verstecke sich auf dem Meeresgrund
(stimmt nicht, in Wirklichkeit verstecke sie sich hinter dem Regenbogen).

Die Leidenschaft und das Verlangen im Zentrum der Vulkane.
Die Vergesslichkeit.....ich habe vergessen, wo sie sich versteckte,
aber das ist auch nicht so wichtig.

Als der Wahnsinn"999 999" zählte, hatte die Liebe noch kein Versteck gefunden.
Alle Plätze schienen besetzt zu sein,
...bis sie den Rosenstrauch entdeckte
und gerührt beschloss sich in der Blüte zu verstecken.

"Eine Million", zählte der Wahnsinn und begann zu suchen.
Die erste, die entdeckt wurde, war die Trägheit,
nur drei Schritte, vom ersten Stein entfernt.
Da nach hörte man den Glauben, der im Himmel mit Gott über Theologie diskutierte.
Das Verlangen und die Leidenschaft, hörte man im Vulkan vibrieren.
In einem unachtsamen Moment fand er die Eifersucht
und so natürlich auch den Triumph.
Den Egoismus brauchte er gar nicht zu suchen,
ganz allein kam er aus seinem Versteck heraus,
das sich als Bienen Nest entpuppt hatte.

Vom vielen laufen bekam er Durst und als er sich dem See näherte,
entdeckte er die Schönheit.
Mit dem Zweifel, war es noch einfacher,
ihn entdeckte er auf einem Zaun sitzend,
weil er sich nicht entscheiden konnte,
auf welcher Seite, er sich verstecken sollte.
So fand er einen nach dem anderen, das Talent im frischen Gras
und die Angst in einer dunklen Höhle.

Nur die Liebe tauchte nirgendwo auf.
Der Wahnsinn suchte sie überall. Auf jedem Baum,
in jedem Bach dieses Planeten, auf jedem Berg
und als er schon aufgeben wollte, erblickte er die Rosen.

Mit einem Stöckchen fing er an, die Zweige zu bewegen,
bis ein schmerzlicher Schrei aufkam.
Die Dornen hatte der Liebe die Augen ausgestochen.
Der Wahnsinn war hilflos und wusste nicht,,
wie er seine Tat wieder gutmachen konnte.
Er fing an zu weinen und entschuldigte sich.
Er versprach Ihr, für immer Ihr Blindenführer zu sein.

Seit dieser Zeit, seit das erste Mal auf Erden Verstecken gespielt wurde,
ist die Liebe Blind und der Wahnsinn immer Ihr Begleiter.

Autor leider unbekannt

Ratlos
03.02.2008, 01:43
Tote Gefühle -
Innere Kälte
Empfind keine Freude, Zuneigung, Liebe oder Hoffnung, keine Dankbarkeit oder Wärme.
Spür keine Enttäuschung oder Trauer, keine Wut oder Hass.
Das Glück meiner Freunde weckt keine Freude in mir, aber auch keinen Schmerz oder Neid. Das Unglück von anderen berührt mich nicht.
In mir ist nichts mehr -
nur Stille, Gleichgültigkeit und dunkle Leere…

Die Blume meiner Liebe - im Dunkeln verwelkt u ohne Wasser vertrocknet
Die Schreie meines Herzens ungehört, bis dessen Stimme versagte
Meine Gefühle getreten, meine Seele verletzt
Meine Kräfte erschöpft vom Kampf gegen unüberwindbare Mauern
Will nur noch schlafen
wie Dornröschen
doch ohne Befreiungskuss
Denn ganz gleich, welcher Prinz kommen mag
- am Ende ist er doch nur
ein verzauberter Frosch.

Ratlos
03.02.2008, 01:57
Das könnte aus einem Depressive Blackmetal oder Gothic Song sein.

Hab ich aber selbst geschrieben...

Ratlos
03.02.2008, 02:09
Stehst du auf son deprie Zeug? :rolleyes:

Nö, wer steht da schon drauf. Hab nur geschrieben, was ich fühle...

Kress
03.02.2008, 16:27
Tote Gefühle -
Innere Kälte
Empfind keine Freude, Zuneigung, Liebe oder Hoffnung, keine Dankbarkeit oder Wärme.
Spür keine Enttäuschung oder Trauer, keine Wut oder Hass.
Das Glück meiner Freunde weckt keine Freude in mir, aber auch keinen Schmerz oder Neid. Das Unglück von anderen berührt mich nicht.
In mir ist nichts mehr -
nur Stille, Gleichgültigkeit und dunkle Leere…

Die Blume meiner Liebe - im Dunkeln verwelkt u ohne Wasser vertrocknet
Die Schreie meines Herzens ungehört, bis dessen Stimme versagte
Meine Kräfte erschöpft vom Kampf gegen unüberwindbare Mauern
Will nur noch schlafen
wie Dornröschen
doch ohne Befreiungskuss
Denn ganz gleich, welcher Prinz kommen mag
- am Ende ist er doch nur
ein verzauberter Frosch.



Ich finde des total schön, auf sein eigene Art. Nicht alles was schön ist muss auch was mit fröhlichkeit zu tun haben oder so

umwucht
03.02.2008, 18:43
ich finds ehrlich gesagt ziemlich krass

wenn man sich mal überlegt das einem sowas spontan durch den kopf geht

Hate
05.02.2008, 07:47
Super schön meine Süsse......

Ratlos
05.02.2008, 21:36
Super schön meine Süsse......

Danke, hätte nie gedacht, dass das bei mir auch mal anfängt...

reggie
06.02.2008, 19:38
Hört er techno rauf und runter ..
dann wird der müde wieder munter ... :D

;)

Ratlos
08.03.2008, 20:00
Die folgende Geschichte ist nicht von mir. Ich habe sie aus dem Internet, der Verfasser ist unbekannt. Der ein oder andere kennt sie vermutlich schon. Die Moral von dieser Geschichte (wie man so schön sagt^^) ist aber absolut wahr und vllt regt sie den einen oder anderen ja zum nachdenken an:

Der Nagel!

Es war einmal ein Junge, der einen sehr schwierigen Charakter hatte. Eines tages gab ihm sein Vater einen Beutel mit Nägeln und forderte ihn auf, jedesmal dann einen Nagel in den Gartenzaun zu schlagen, wenn er seine Geduld verlieren und/oder mit jemanden in Streit geraten würde. Am ersten Tag schlug der Junge 37 Nägel in den Gartenzaun, am folgenden Tag nur noch 30... In den folgenden Wochen lernte der Junge, sich zu beherrschen und die Zahl der Nägel, die er täglich in den Zaun schlug, wurde immer kleiner. Schließlich merkte der Junge, dass es einfacher war, sich zu beherrschen, als Nägel in den Zaun zu schlagen. Schließlich kam der Tag, an dem er keinen einzigen Nagel mehr in den Gartenzaun schlagen musste. Er ging zu seinem Vater und erzählt ihm davon.
Da sagte der Vater sagte zu ihm, er solle ab sofort, an jedem Tag, an dem er sein Temperament erfolgreich unter Kontrolle halten konnte, einen Nagel wieder aus dem Zaun herausziehen.
Viele Tage vergingen, bis der Junge schließlich alle Nägel aus dem Zaun gezogen hatte. Sein vater ging mit ihm an den Gartenzaun und erklärte ihm folgendes:
,,Mein Sohn, du hast dich in letzter Zeit gut benommen, aber schau, wie viele Löcher du in dem Zaun hinterlassen hast. Er wird nie wieder sein wie vorher. Jedesmal, wenn du Streit mit jemanden hast und ihn beleidigst, bleiben Wunden, wie diese Löcher im Zaun. Wenn Du jemanden mit einem Messer stichst und es wieder herausziehst, bleibt eine Wunde. Ganz egal, wie oft du dich entschuldigst, die Wunde wird bleiben. Und eine Wunde, die du durch Worte erzeugst, tut genauso weh wie eine körperliche Wunde.

Black Hole
08.03.2008, 20:04
gute geschichte
aber rache ist suess

Ratlos
08.03.2008, 20:15
Was hat das mit Rache zu tun? Es geht dabei eher um was anderes: Wenn Du zum Beispiel grad genervt bist und nur deshalb jemandem unüberlegt was an den Kopf wirfst, was diese Person verletzt, dann kannst Du Dich zwar entschuldigen und die Sache klären, aber ein kleiner Teil von dieser Verletzung wird bleiben... Noch schlimmer ist es, wenn man nicht mal mehr merkt, dass man andere verletzt. Deshalb sollte man erst überlegen, bevor man unüberlegt was sagt, was man später evt. wieder bereut...:0206:

Black Hole
08.03.2008, 20:22
ja klar hab ich das verstanden
aber im mom haette ich sowas von lust mal einige leute so richtig fertig zu machen... deshalb rache ist suess... ich hab naemlich nicht angefangen...
da wuerde ich garantier nichts bereuen... also nicht wegen der betreffenden person zumindest

Ratlos
08.03.2008, 20:30
Achso, na das ist was anderes... Naja, aber obs was bringt? Kommt drauf an, worum es geht und wie die Rache aussieht...

Ich persönlich halte nicht viel von Rache, hab aber mal als Tip für Dich zwei Zitate rausgesucht, die ich sehr gut finde, denn wenn Rache, dann doch clever, oder?

Die beste Art, sich zu rächen ist: Nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten
Marc Aurel

Erfolg ist die beste Rache.
Michael Douglas

umwucht
15.04.2008, 17:55
Achso, na das ist was anderes... Naja, aber obs was bringt? Kommt drauf an, worum es geht und wie die Rache aussieht...

Ich persönlich halte nicht viel von Rache, hab aber mal als Tip für Dich zwei Zitate rausgesucht, die ich sehr gut finde, denn wenn Rache, dann doch clever, oder?

Die beste Art, sich zu rächen ist: Nicht Gleiches mit Gleichem zu vergelten
Marc Aurel

Erfolg ist die beste Rache.
Michael Douglas

Das ist aber so nicht richtig. ich will dir auch sagen warum.
Die beiden Sätze hören sich zwar auf dem ersten Blick ganz schalu an, aber da hat jemand vergessen den Gedanken zu ende zu denken.

Zum ersten: Gleiches mit Gleichem

Also da kannst du wohl on ausgehen, das das in einer endlosschleife endet, weisst du worauf ich hinaus will? Irgendwann ist halt mal auch die Siptze des Gipfels erreicht ;-)

Zum 2ten: Erfolg als Rache

Das führt zu den selben Folgen. Abgesehen davon sind Leute die mit Erfolg Rache üben wollen, Leute die keine Ahnung haben und sich so kurzfristig Beweisen können bis sie wieder auf den Boden geholt zum Gespött werden. Das führt dann wieder zu noch mehr Rache


Fazit:

Keine Rache lohnt sich, ausser du wirst so angegriffen das du dich wehren musst, oder du übst Rache so aus das es der andere nicht merkt (indirekt). Aber meist muss man einfach nur den Dingen seinen Lauf lassen und abwarten.

Kress
15.04.2008, 18:20
jemand seine Liebe geben


jemand seine ganze liebe zu geben
ist keine garantie zurück geliebt zu werden
erwarte keine liebe im gegenzug
warte bis sie in den herzen der anderen wächst
aber wenn sie es nicht tut
so lasse sie in deinem herzen

es gibt dinge die du hören willst
aber du wirst sie niemals von der person hören
von der du es hören willst
aber sei nicht taub gegenüber den wörtern
die jemand mit seinem herzen sagt


sage nie "Goodbye!"
wenn du es noch versuchen willst
gib nie auf
wenn du denkst du könntest es noch schaffen
sage nie du liebst jemanden nicht mehr
wenn du nicht loslassen kannst


die liebe kommt zu denen, die immer noch hoffen
obwohl sie enttäuscht wurden
zu denen die immer noch glauben
obwohl sie verraten wurden
zu denen die liebe brauchen und zu all denen
die immer noch lieben obwohl sie verletzt wurden!

Mailyne
15.04.2008, 18:27
das heißt nicht "jemand" sondern "jemandem" Liebe zu geben...

und wörter sollten worte sein... ^^

Kress
15.04.2008, 20:00
hab ich ja auch nicht selber geschrieben, sondern kopiert, aber wenn das deine einzige Sorge ist...

umwucht
15.04.2008, 20:05
ich glaube kress ist irgendwie nicht gut drauf...

naja, aber es bringt nix, ganz ehrlich, mir hat es auch nie was gebracht ausser das es noch mehr wehtut.

Ratlos
15.04.2008, 20:52
Das ist aber so nicht richtig. ich will dir auch sagen warum.
Die beiden Sätze hören sich zwar auf dem ersten Blick ganz schalu an, aber da hat jemand vergessen den Gedanken zu ende zu denken.

Zum ersten: Gleiches mit Gleichem

Also da kannst du wohl on ausgehen, das das in einer endlosschleife endet, weisst du worauf ich hinaus will? Irgendwann ist halt mal auch die Siptze des Gipfels erreicht ;-)

Zum 2ten: Erfolg als Rache

Das führt zu den selben Folgen. Abgesehen davon sind Leute die mit Erfolg Rache üben wollen, Leute die keine Ahnung haben und sich so kurzfristig Beweisen können bis sie wieder auf den Boden geholt zum Gespött werden. Das führt dann wieder zu noch mehr Rache


Fazit:

Keine Rache lohnt sich, ausser du wirst so angegriffen das du dich wehren musst, oder du übst Rache so aus das es der andere nicht merkt (indirekt). Aber meist muss man einfach nur den Dingen seinen Lauf lassen und abwarten.

Mein lieber umwucht, erst genau lesen, dann meckern bzw. feststellen, dass es gar nichts zu meckern gibt ;) Beim ersten Zitat hat niemand vergessen, den Gedanken zuende zu denken, sondern Du hast da wohl ein "nicht" überlesen. DAs Zitat sagt ja aus, dass man NICHT Gleiches mit Gleichem vergelten soll... also genau das, was Du auch sagen wolltest *g*
Deinen Argumenten dazu geb ich Recht, seh ich auch so...

Was das zweite angeht, das ist ja nicht so gemeint, dass man sich NUR anstrengen soll, weil man Rache üben will. Das ist eigentlich so gemeint, dass man sich gar nicht bewusst rächt, sondern den anderen links liegen lässt und sein Ding durchzieht und das eben so gut es geht. Und, wenn man damit Erfolg hat, dann hat man es dem anderen eben gezeigt - eine direkte Rache ist das ja nicht, sondern so wie Du es auch in Deinem Fazit beschrieben hast, indirekt ;)

Insgesamt geb ich Dir Recht, ich halte auch nichts von Rache, sagte ich ja schon... :)

Ratlos
15.04.2008, 21:00
jemand seine Liebe geben


jemand seine ganze liebe zu geben
ist keine garantie zurück geliebt zu werden
erwarte keine liebe im gegenzug
warte bis sie in den herzen der anderen wächst
aber wenn sie es nicht tut
so lasse sie in deinem herzen

es gibt dinge die du hören willst
aber du wirst sie niemals von der person hören
von der du es hören willst
aber sei nicht taub gegenüber den wörtern
die jemand mit seinem herzen sagt


sage nie "Goodbye!"
wenn du es noch versuchen willst
gib nie auf
wenn du denkst du könntest es noch schaffen
sage nie du liebst jemanden nicht mehr
wenn du nicht loslassen kannst


die liebe kommt zu denen, die immer noch hoffen
obwohl sie enttäuscht wurden
zu denen die immer noch glauben
obwohl sie verraten wurden
zu denen die liebe brauchen und zu all denen
die immer noch lieben obwohl sie verletzt wurden!

Das ist wunderschön! :0033:
Traurig, wahr, aber doch Mut und Hoffnung machend, grad, wenn man eigentlich keine Hoffnung mehr hat...

Mailyne
15.04.2008, 21:33
hab ich ja auch nicht selber geschrieben, sondern kopiert, aber wenn das deine einzige Sorge ist...



nein, aber ich finde man muss es ja nicht noch falsch weiter geben oder? :0138:

Ratlos
29.05.2008, 14:46
Das hab ich grad zufälig gefunden, find ich ganz schön:

Im Strom der Zeit ist alles gleich,
Gut und Böse, Tag und Nacht, Hass und Liebe,
was du daraus machst liegt allein bei dir.

Das Gute erkennst du nur,
weil es auch Böses gibt.
Und Stärke zeigt sich dann,
wenn auch das Schwache siegt.

Liebe ist unendlich,
durchdauert Raum und Zeit,
der Hass ist wie ihr Bruder,
seit aller Ewigkeit.

Geliebt wirst du dort,
wo du auch schwach sein darfst,
ohne Spott dafür zu ernten,
finde diesen Ort!

(Zitat vom Zauberer aus Tabaluga und Lilli)

umwucht
11.11.2008, 17:54
Hallo, hallo! Hier kommt der Gendreck–Song
Der bringt ‘ne heiße Story für euch
Hier geht’s rund um eure Gesundheit.
Und um Macht. Und einen Haufen Geld.

1.
Es kann mir ja egal sein – wie and’re ihr Geld machen
Doch bei meiner Gesundheit – da hört der Spaß doch auf!
Man spuckt mir in die Suppe – da kann ich nicht mehr lachen
So spucken sie auch dir rein – da hau’n wir jetzt mal richtig drauf:

(Refrain )
Fresst euren Dreck doch selbst!
Pfui Spinne! – Ich will nicht euer Versuchskaninchen sein!
Aber ohne uns zu fragen jubelt ihr uns da was unter
Gendreck gibt es schon für Rind und Schwein! (Und für Hühner!)
Schiebt euch das selber rein!

2.
Im Labor, da steh’n die Fuzzys – pfuschen an den Genen rum
Wenn sie’s auch nicht voll kapieren – halten sie uns doch für dumm
Wir soll’n diesen Gendreck fressen – dafür tun sie, was nur geht
Darum gebt mit mir die Antwort – denn es ist schon bald zu spät:

(Refrain Wiederholung)













3.
Ihr schleicht rum in der Lobby – kennt alle Bürokraten
Um die zu überzeugen – gibt’s ne Menge ab zu schmier’n
Wir aber wollen wissen – wir riechen schon den Braten
Was in dem Braten drin ist – wollt ihr uns nicht deklarier’n
Ihr nehmt aus Spinnen Gene – steckt sie in Kartoffeln rein
In den Futtermais da setzt ihr – Gene aus Bakterien ein
Mit den Rattengenen macht ihr – den Salat zum Abendbrot
Und von euren Gendreckerbsen – war die Maus gleich mausetot

(Refrain Wiederholung)

4.
Ihr macht Pflanzen resistenter – gegen Gift aus eurem Haus
Denn so lässt sich besser spritzen – und der Giftumsatz geht rauf
Doch für manchen braven Landwirt ist der Gendreck nur ein Graus
Denn er muss euch viel bezahlen – und ihr setzt noch einen drauf
Ihr lasst den Gendreck patentieren – Saatgut wird zum Monopol!
Und wer da als Landwirt mitmacht – fühlt sich nicht mehr lange wohl
Der muss hohe Preise zahlen – fällt es ihm auch noch so schwer
Saatgut kann er sich nicht ziehen – euer Gendreck keimt nicht mehr
(the terminator is comming!)

(Refrain Wiederholung)
(Schluss:)
Fresst euren Dreck doch selbst!
Pfui Spinne! – Ich will nicht für euch Versuchskaninchen sein!
Und von jedem Gendreck-Acker fliegen nun die Gendreckpollen
Überall in andre Äcker rein
Gendreck weg! Gendreck weg!

Bantam! Bantam!


http://www.rrreiche.de/rrreiche/musicplayer.php?name=gendreck

feierlöckchen
07.12.2008, 02:59
Distance

Schwebend legt sich ein Schatten über die Nacht …
Bringt keine Dunkelheit, die Angst hat sich schon breit gemacht
Flüssiger Schmerz durchdringt melancholisch verhasst gestimmt die Mauern des Bewusstseins
Geht nach unten … tief hinein … lässt Es entstehen, lässt Es wachsen ..
Die Einsamkeit verblichen erscheinend in Träumen .. solch bösartige Fratzen
Angst und wieder nur fühlende, zerstörende Einsamkeit .. fehlende Verbundenheit …
Innerlich gefangen im eigenen Labyrinth
zu sehen wie die Furcht täglich neue Psychosen spinnt
Zerinnt all jener Bezug ..
Eigene Fehler tragen bei .. alles verschissen …
Alles Lug und Trug

Erfüllt von jener Leere die mein Herz befüllt, besetzt ..
Der endlose Zweifel anhaftet und dieses noch beschwerend umhüllt .. benetzt
Near of the Fear … got just fear of the near
Vertrauen fassen .. meine Seele einmal fallen lassen ...
Es stoppen so viele Gedanken zu verprassen
Drifte aus mir selbst, steige neben mir her, überlappe mich selbst
Come closely near, just one time .. come hear .. wanna make you to understand this fear

Sternenlicht vergisst sich selbst in den weiten der Zeit
Wo bin ich versteckt in mir?
Sehne mich … hätte dich so gerne hier
Würde sogerne immer lieben nicht immer gleich mit leiden …
Würde so gerne lachen … und das nicht nur um zeitweise tränen zu vermeiden

I want u to know me .. please dont go ..
No one else can see, find no definition ... find never me

Endlose Einsamkeit, welch Sehnsucht wachsen lässt ..
Gleich der Zweisamkeit
Verloren im Sein
Ganz allein
Verloren in mir
Täglich da ….
Aber niemals wirklich hier
Parallel zum Sein bildet sich kontinuierlich Stein für Stein diese dicke Mauer und schließt mich ein
Ganz allein
Gang verworren stoppt Tag für Tag der Wille das nur ein kleiner Teil vermag den Kampf zu spielen ..
Spielend zu kämpfen

Lizzy
24.01.2009, 22:36
Mein Baby

Wer braucht schon das Lachen der Sonne,
wenn Deins soviel schöner ist,
Du strahlst und machst mich so glücklich,
weil Du jemand ganz besonderes bist.

Wenn ich sitze und traurig bin,
und nicht mehr weiter kann,
dann bist Du da und verzauberst mich,
und ich denk nicht mehr daran.

Du bist mein Engel, mein kleiner Schatz,
für den es sich zu kämpfen lohnt,
Du bist mein Hauptgewinn,
Mein erster Platz.

Pupi, Liebling; Mami ist immr für Dich da,
und ich pass auf Dich auf,
bei jeder Gefahr,
für die Liebe zu Dir gibt's keine Frist,
denn mein Herz gehört Dir,
weil Du mein Baby bist.

In Liebe Mama

Hab ich mal für meinen Sohn geschrieben..:00360:

Alice D
25.01.2009, 12:22
Sehr schönes Gedicht kleines =)

Lizzy
25.01.2009, 12:38
danke:)

Julian
25.01.2009, 13:21
das ist echt schön:0063::0063:

Lizzy
25.01.2009, 13:31
thx kam auch von herzen:)

Julian
25.01.2009, 18:13
merkt man richtig:0063:

flying_sorcerer
11.11.2009, 11:30
Ich habe hier heute was in der Zeitung gefunden. Ein Text zu einem Hans Magnus Enzenberger... Ich musste so lachen...

Zitat: Er spürt wenig Bereitschaft dazu, sich den üblichen Erwartungen und Moralvorstellungen zu fügen: Nächstenliebe "dem Penner die Bruderhand zu küssen"

Ich musste mir sofort bildlich vorstellen wie die verdreckte Hand eines richtigen Penner ausieht, der sich noch mi der blossen Hand den Arsch abgewischt hat. Ganz im ernst... die Hand würde ich auch nicht küssen wollen, rofl

Hate
02.12.2009, 13:41
Mal was anderes, aufgrund einiger Umstände....

Kleines Mädchen

Kleines Mädchen ganz allein
Kleines Mädchen traurig, klein
Kleines Mädchen weint und schreit
Kleines Mädchen einsam in der Dunkelheit
Kleines Mädchen voller Schmerz
Kleines Mädchen gebrochenes Herz
Kleines Mädchen schutzlos und schwach
Kleines Mädchen schwarze Nacht
Kleines Mädchen schlaf jetzt ein
Kleines Mädchen ganz allein




Am Abgrund

Am Abgrund stehend,
schaue ich in die Dunkelheit,
in der irgendwo meine Seele,
belastet mit Kummer und Sorgen,
solange Fällt
bis sie auf dem harten Boden
des Lebens aufkommt
und zerschellt.

Hate
02.12.2009, 13:42
Und was positives für ne Baumübung;-)

Ich bin ein Baum (von Fritz Steinbock)

Ich bin ein Baum mit vielen Blättern,
ein starker Stamm, der den Stürmen trotzt.
Meine Wurzeln wachsen in warmer Erde,
zum Himmel erhebt sich hoch meine Krone.

Ich war eine Weide am dunklen Gewässer,
lebte schon lange vor heutigen Leuten.
Trauer trug ich um tausend Geschlechter,
wuchs am Weiher weiter dennoch.

Bin eine Birke nun, blühend und jung.
Der Frühling färbt mich frisch und hell.
Weiß und wundlos wächst meine Rinde.
Zarte Zweige zeig ich dem Morgenlicht.

Eine alte Eiche werde ich einmal sein.
Rauh und rissig rag ich empor.
Habe Wind und Wetter wohl überstanden,
bin hart und harzig, bis der Herbst mich entlaubt.


Bin schon bald ein Baum am Wege,
breite aus meine Arme nach allen Seiten.
In die Rinde geritzt trag ich manche Runen,
bin groß und grau und glatt nimmermehr.


Ich bin ein Baum mit vielen Blättern,
ein starker Stamm, der den Stürmen trotzt.
Meine Wurzeln wachsen in warmer Erde,
zum Himmel erhebt sich hoch meine Krone.

flying_sorcerer
02.12.2009, 13:46
Am Abgrund

Am Abgrund stehend,
schaue ich in die Dunkelheit,


das ist das Produkt der religösen Erziehung durch Gott...

Kress
02.12.2009, 13:48
Ich kann auhc ohne Gott an einem dunklen Abgrund stehen oO

flying_sorcerer
02.12.2009, 13:51
Ich kann auhc ohne Gott an einem dunklen Abgrund stehen oO

ich auch, aber ich sage, ey... ja hehe come to daddy :D

Kress
02.12.2009, 13:53
Kann ja nicht jeder seinen kummer im Alkohol ersäufen -.-

flying_sorcerer
02.12.2009, 13:59
Kann ja nicht jeder seinen kummer im Alkohol ersäufen -.-

mach ich auch nicht, ganz im gegenteil, wenn ich weiss das es krass wird, hör ich auf zu
saufen um mich um das zu kümmern worum ich mich kümmern muss... Da müsste ich ja
bekloppt sein... Wenn ich das tun würde, würde ich in ner 1 Zimmer Apartment Wohnung
mit 15 qm wohnen und nur nen 30 cm TV haben

Was ich meine ist... das du zur dunkelen Siete der Macht übertretten musst um über dieser
Gesellschaft stehen zu können, wobei die Definition dunkele Seite schon wieder eine definition
Gottes ist. Wie auch immer, ist Gott ein Produkt Satan um sich so die Gläubigen zu seinem
Vorteil untertan zu machen. Nun liegt der Trick darin nicht selbst Opfer zu werden sondern,
die bereits geschaffenen Strukturen für sich selbst zu verwenden..

Darum sage ich.. ich habe keine Angst vor dem dunkelnen Abgrund, den ich stehe mitten drinne
und lache dem Licht entgegen.

E-Nomine: Der Fürst der Finstenis
http://www.youtube.com/watch?v=T2SF1F3FHZU&feature=related

Warum Angst vor dem Tod haben, wenn man doch schon längst Tod ist?

Axl_X
03.12.2009, 00:06
mach ich auch nicht, ganz im gegenteil, wenn ich weiss das es krass wird, hör ich auf zu
saufen um mich um das zu kümmern worum ich mich kümmern muss... Da müsste ich ja
bekloppt sein... Wenn ich das tun würde, würde ich in ner 1 Zimmer Apartment Wohnung
mit 15 qm wohnen und nur nen 30 cm TV haben

Was ich meine ist... das du zur dunkelen Siete der Macht übertretten musst um über dieser
Gesellschaft stehen zu können, wobei die Definition dunkele Seite schon wieder eine definition
Gottes ist. Wie auch immer, ist Gott ein Produkt Satan um sich so die Gläubigen zu seinem
Vorteil untertan zu machen. Nun liegt der Trick darin nicht selbst Opfer zu werden sondern,
die bereits geschaffenen Strukturen für sich selbst zu verwenden..

Darum sage ich.. ich habe keine Angst vor dem dunkelnen Abgrund, den ich stehe mitten drinne
und lache dem Licht entgegen.

E-Nomine: Der Fürst der Finstenis
http://www.youtube.com/watch?v=T2SF1F3FHZU&feature=related

Warum Angst vor dem Tod haben, wenn man doch schon längst Tod ist?

Friedrich Schiller

„Die Worte des Wahns"

Drei Worte hört man bedeutungschwer
Im Munde der Guten und Besten,
Sie schallen vergeblich, ihr Klang ist leer,
Sie können nicht helfen und trösten.
Verscherzt ist dem Menschen des Lebens Frucht,
So lang er die Schatten zu haschen sucht.

So lang er glaubt an die Goldene Zeit,
Wo das Rechte, das Gute wird siegen,
Das Rechte, das Gute führt ewig Streit,
Nie wird der Feind ihm erliegen,
Und erstickst du ihn nicht in den Lüften frei,
Stets wächst ihm die Kraft auf der Erde neu.

So lang er glaubt, daß das buhlende Glück
Sich dem Edeln vereinigen werde,
Dem Schlechten folgt es mit Liebesblick,
Nicht dem Guten gehöret die Erde.
Er ist ein Fremdling, er wandert aus,
Und suchet ein unvergänglich Haus.

So lang er glaubt, dass dem irdschen Verstand
Die Wahrheit je wird erscheinen,
Ihren Schleier hebt keine sterbliche Hand,
Wir können nur raten und meinen.
Du kerkerst den Geist in ein tönend Wort,
Doch der freie wandelt im Sturme fort.

Drum edle Seele, entreiß dich dem Wahn,
Und den himmlischen Glauben bewahre.
Was kein Ohr vernahm, was die Augen nicht sahn,
Es ist dennoch, das Schöne, das Wahre!
Es ist nicht draußen, da sucht es der Tor,
Es ist in dir, du bringst es ewig hervor.

flying_sorcerer
03.12.2009, 04:33
ich zhabe eben wieder so eine geshen... komplett schwarz angezogen, mit schwarzen haaren und ein haufen
piercing. Und weil das noch nicht reicht, neben prodigy funky shit ne nase gezogen... am abgehen

ih habe mir nur gedacht... du opfer

Das sind so Leute die aus ihrer emotionalen Tiefe oder Depression heraus denken das sie einer auf Gothik machen
müssen, das hat aber rein gar nichts mit Satanismus zu tun.. Das sind alles brave Engel die einem Hype nachrennen,
weil sie mit ihrem Leben unzufrieden sind... Der Satanismus brauch keine öffentliche Darstellung in modischer Form, weil
er Allgegenwärtig ist, er umgibts uns überall jeden Tag an jedem Ort, versteckt hinter dem öffentlichen Bild des "Guten"

Nur wenn du nach aussen hin das "Gute" zeigst kannst du profitieren, alles andere ist Emo

Der wahre Satan stiftet Choas und zieht das Böse an und verbreitet es, aber so das es keiner merkt.Selbst die ganzen
Konzerne.. die sich bei Wohltätigkeitsveranstaltungen in der Öffentlichkeit als heiligen Samariter darstellen... In
wirklichkeit ist es aber der Profit den sie haben wollen. Das tiefe Böse versteckt sich immer hinter dem Licht... Wenn ein
Satanist her gehen würde (seien es Politiker oder sonst wer) und würden in die Kamera sagen, wir wollen euch versklaven
wir wollen über euch regieren und euer Hab und Gut verwalten, würde das Volk aufständig werden. Aber wenn se sich
hinstellen und so tun als ob sie ws gutes tun indem sie Almosen versprechen...

Deswegen sage ich ja auch, das man Satan erkennen muss um ihn ncht in die Falle zu laufen um selbst Opfer zu
werden. Ich habe letztens schon gesagt, ich werde persönlich für euch die Hölle anzünden, rofl Komplette verarschung die
ganze Scheisse. Hätten se niht einfach den Mensch so leben lassen können wie es von der Natur bestimmt war, dann
gäbs die ganzen Probleme gar nicht

Und das Christentum hat mit den Grundstein für das Verderben gelegt, aber da muss man viel weiter zurück gehen
Vornerum Hui und hintenrum Pfui, wen man sich mal anguckt was da damals für blutige kämpfe im namen Christi geführt
wurden.. und selbst heute reist man in fremde unkultivierte Länder um sie zu missionieren, so legt man den Grundstein für
die Wirtschaft, also im Endeffekt auf lange Sicht hin gesehen die kapitalischtishe Einahmequelle Satans
Das gilt auch für den Islam... da sag ich erst gar nichts dazu.. ich habe den Koran hier rum fliegen...

Ich will nocheinmal zu bedenken geben, das die Definition über Gut und Böse alleine durch das Böse das sich
hinter dem öffentlichen Bilde des Gute getroffen wurde um sich so das Volk untertan zu halten, denn es kann nur
einen Herscher geben... Und hier hat man eine ganz einfache Methode gefunden den Menschen zu erziehen

Ansonsten wären wir wilde

Es wird ja heutzutage auch nicht Star Treck oder Herr der Ringe als Religion anerkannt, selbst das Wort Ateist, alles
Unsinn, alles hat nur einen Ursprung egal ob ie Religion oder der Ateismus, Satan... Es gibt tsd Götter, aber nur einen Teufel, wobei selbst dieser nur eine Definition ist.

Sie glauben an das Gute aber dienen dem Bösen

Hate
03.12.2009, 06:43
flying_sorcerer du labers einen scheiss, das ist echt anstrengend....und hiermit erinner ich nochmal an:


__________________________________________________ _________
Achtung auch hier gilt das Mailynsche Gesetz. Offtopic wird gelöscht!

Danke.

Wenn du über die Dunkle seite (komm rüber wir haben Kekse) reden willst, mach nen thread auf.

flying_sorcerer
03.12.2009, 09:34
Wenn du über die Dunkle seite (komm rüber wir haben Kekse) reden willst, mach nen thread auf.

ich rede nicht über die dunkle seite, sondern erzähle eine geschichte aus der Realität

Wenn ich das Fenster aufmache und raus schaue, sehe ich nur dreck und mist. warum soll ich mich dann
selbst belügen indem ich an den heiligen Geist oder Allah glaube, denn die Tatsache ist doch eine ganz Andere
Man kann nicht blind einem Gott glauben und das Böse verdrängen, denn so lässt man ihn gewähren, weil keiner
drauf achtet... Und dann schliesst sich erneut der Teufelskreislauf über die Definition.

Deswegen sage ich ohnehin, macht was ihr wollt... ihr werdet so wie so alle in der Hölle brennen rofl "spass muss sein"

das ist echt anstrengend....

:D

Hate
03.12.2009, 10:16
Mir entschließt sich immer noch nicht ganz wie du von dem Gedicht auf eine Diskussion über Sinn- Unsinn der Religion gekommen bist *kopfkratz*, mal abgesehen davon das ich als Atheist ja nichts in der Richtung schreiben würde...

Axl_X
03.12.2009, 10:49
Novalis , Georg Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg
Dichter der Romantik

Der Teufel

Ein loser Schalk, in dessen Beutel
Es just nicht allzu richtig stand,
Und der den Spruch, daß leider alles eitel
Auf unserm Runde ist, nur zu bestätigt fand,
Zog einst voll Spekulationen
In eine Stadt en migniatur,
Und schlug an jedes Tor und an die Rathaustür
Ein Avertissement mit vielen Worten schier,
Er werde heut in den Drei Kronen
Um fünf Uhr nachmittags den Teufel jedermann
Vom Ratsherrn bis zum Bettelmann
Für zwanzig Kreuzer präsentieren
Und ohne ihn bevor erst herzukommandieren.
Was Beine hatte, lief zum großen Wundermann,
Und überall war eine Weihnachtsfreude;
Der Bürgermeister schrieb mit Kreide
Den Tag an seiner Türe an,
Und jeder Ratsherr kam mit einem Galakleide
Und einer knotigen Perücke angetan,
Und will das Wunder sehn; auch mancher Handwerksmann
Kam hübsch bedächtlich angeschlichen
Und gab die Kreuzer hin, die er den Tag gewann.
Ein Schneider nur ging nicht zum Wundersmann
Und sprach: »Ich seh umsonst den Teufel alle Tage
In meiner jungen Frau zu meiner größten Plage,
Und der ist toller fürwahr als der beim Wundersmann.«
Als endlich männiglichen
Der Held sich mit dem leeren Beutel zeigt
Und erst mit wichtger Miene schweigt
Und dann geheimnisvoll nur wenig Worte saget
Und seine Auditoren fraget,
Ob auch kein Atheist in der Versammlung sei,
Erstieg die Trunkenheit der blöden Phantasei
Den Gipfel, und der Schalk beginnt die Gaukelei.
Nach manchem hocus-pocus ziehet
Der Schalk den Beutel auf und jeglicher bemühet
Sich sehr den Leidigen zu sehn, doch jeder siehet
Nichts auf der Welt –; ein junger Taugenichts,
Der näher stand, ein bel esprit, voll Zweifel
Wie mancher Kandidat, beginnt: »Ich seh ja nichts.«
»Das eben«, rief der Schalk, »das eben ist der Teufel.«

Agatha
07.11.2010, 15:08
Erschwerung

Dich nur einmal sehen
und dann nie wieder
muß leichter sein
als dich noch einmal
und dann nie wieder zu sehen

Dich noch einmal sehen
und dann nie wieder
muß leichter sein
als dich noch zweimal
und dann nie wieder zu sehen

Dich noch zweimal sehen
und dann nie wieder
muß leichter sein als dich noch dreimal
und dann nie wieder zu sehen

Aber ich bin dumm
und will dich noch viele Male
sehen
bevor ich dich
nie wieder sehen kann

http://www.liebeskummer.de/forum/gedichte/9974-drei-gedichte.html

kilfgh
07.11.2010, 15:21
es kommen sicher wieder sonnige tage ... aber nicht aussitzen

flying_sorcerer
19.11.2010, 16:35
Personen (einschliesslich Kinder), die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu bedienen, sollten dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.

Emiliano Nenzo
19.11.2010, 17:41
Personen (einschliesslich Kinder), die aufgrund ihrer physischen, sensorischen oder geistigen Fähigkeiten oder ihrer Unerfahrenheit oder Unkenntnis nicht in der Lage sind, das Gerät sicher zu bedienen, sollten dieses Gerät nicht ohne Aufsicht oder Anweisung durch eine verantwortliche Person benutzen.

Jowoll das lass ich mir über den Schw...z tattoowieren... :0210::0210::0210:

Edit: aber ohne das (einschließlich Kinder)

flying_sorcerer
19.11.2010, 18:18
So gross ist dein Schwanz nicht... vielleicht solltest du es mal mit deinem Hinterteil probieren, da ist bestimmt mehr Platz

Emiliano Nenzo
19.11.2010, 20:47
So gross ist dein Schwanz nicht... vielleicht solltest du es mal mit deinem Hinterteil probieren, da ist bestimmt mehr Platz

über mein Freund, über.........:0063:

flying_sorcerer
19.11.2010, 21:57
scheiss was drauf, es gibt wichtigeres

para.mumpitz
13.01.2011, 14:04
Der Gefangene

August 1919

Ich hab's mein Lebtag nicht gelernt,
mich fremdem Zwang zu fügen.
Jetzt haben sie mich einkasernt,
von Heim und Weib und Werk entfernt.
Doch ob sie mich erschlügen:
Sich fügen heißt lügen!

Ich soll? Ich muß? - Doch will ich nicht
nach jener Herrn Vergnügen.
Ich tu nicht, was ein Fronvogt spricht.
Rebellen kennen bessre Pflicht,
als sich ins Joch zu fügen.
Sich fügen heißt lügen!

Der Staat, der mir die Freiheit nahm,
der folgt, mich zu betrügen,
mir in den Kerker ohne Scham.
Ich soll dem Paragraphenkram
mich noch in Fesseln fügen.
Sich fügen heißt lügen!

Stellt doch den Frevler an die Wand!
So kann's euch wohl genügen.
Denn eher dorre meine Hand,
eh ich in Sklavenunverstand
der Geißel mich sollt fügen.
Sich fügen heißt lügen!

Doch bricht die Kette einst entzwei,
darf ich in vollen Zügen
die Sonne atmen - Tyrannei!
dann ruf ich's in das Volk: Sei frei!
Verlern es, dich zu fügen!
Sich fügen heißt lügen!

Erich Mühsam . 1878 - 1934