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23.05.2005
![]() 'Fight DJ Prostitution' Das Thema Deejay und Gagen ist so alt wie es Deejays gibt. Doch in letzter Zeit h?rt man immer mehr von Deejays, die sich textlich wehren. Sie wehren sich gegen immer gr??ere K?rzungen der eigenen Gage, sie wehren sich gegen Vertragsbedingungen, die die Arbeits (=Auflege) Bedingungen unzumutbar werden lassen. Tanith ist nur ein prominentes Beispiel aus diesen Tagen. Tanith ist aber ?ber seinen Schatten gesprungen hat hat sich Luft verschafft. Bereits in einem Interview am 26.2.2004 schrieb A Girl Called Sonia: "Techno.de: Wie oft legst Du auf?: 'W?hrend der letzten zwei Jahre hab ich jedes Wochenende gespielt. Leider hat letztes Jahr das Aceton in K?ln geschlossen, das war eine meiner Residencys. Ende 2003 hab ich dann aus Prinzipgr?nden meine andere Residency im Bastard aufgegeben, weil die Gage dort bis unter die Schmerzgrenze gek?rzt wurde.' " In dem Telefoninterview vom 28.2.2005 gab A Girl Called Sonia Auskunft ?ber ihr Projekt "Fight DJ Prostitution." (Ausz?ge): "Hat es damit zu tun, Bookings haben zu wollen. Koste es was es wolle. ... So wurde Stundenlohn vereinbart. Dann pl?tzlich rief mich der Veranstalter an und er teilte mir mit, dass er den vereinbarten Lohn nicht mehr zahlen k?nne. Es sei nur noch ein Betrag X pro Abend maximal m?glich. Denn die Gema wolle pl?tzlich Geld. Er k?nne sich mich nicht mehr leisten. Ich hatte aber auch Ideen, wie man das Thema Dj in einer Bar gestalten kann. Wie sich das ganze dann doch finanzieren lassen liese. Dennoch schien der Veranstalter kein Bedarf zu haben. Leider ging es nicht um die Musik." (Link: ganz am Ende) Der Aufruf von Tanith stammt vom 19.5.2005 und wurde auf seiner Seite www.tanith.org ver?ffentlicht. Er prangert zwar keine "Fight DJ Prostitution" an, dennoch macht er sich Gedanken ?ber die Anzahl seiner Bookings als auch die H?he seiner Gagen. "... nur gibt sowohl der Bookingkalender, als auch das Volumen der Gagen momentan gerade mal soviel her, das man davon zwar leben kann, gr??ere Investitionen sind damit nicht zu machen." Am Ende bittet er um die "legitime" Mithilfe nicht-professioneller Booking-Vermittler, den Besuchern von Clubs: "Ich will beileibe kein Schnorrer sein, aber falls jeder mal in seinem Stammclub nachfragen k?nnte, ob die nicht mal mich buchen wollen, bzw. wenn hier Clubbesitzer, Veranstalter etc. mitlesen, gebt Euch nen Ruck und dr?ckt den Bookingbutton da oben." Wir werden das Thema weiter aufmerksam verfolgen. Link: http://www.techno.de/cgi-bin/feature/interviews/interviews.pl?id=22 Autor: M.Seifert
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