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Interviews auf Techno.de


FM Stroemer (17.08.2004)

Das Interview führte: Mirko Seifert

Techno Online: Wie seid Ihr zur Musik gekommen?


Frank:
Musik allgemein nahm für uns sehr früh schon eine wichtige Rolle in unserem Leben ein. Schon im Kindesalter beschäftigten wir uns intensiv damit und hatten großes Interesse an ihrer Entwicklungsgeschichte. Musik sahen wir immer schon als "Tor zur Welt" und konnten ihrer Vielseitigkeit nicht widerstehen. Anfang der 80iger ging es dann los mit der Veranstaltung von Konzerten mit Independent Gitarrenbands und ersten Vorboten elektronischer Musik. Das Ganze startete damals in unserer Geburtsstadt Ulm/Donau. Legendär der Auftritt von KMFDM im Neu-Ulmer Konzertsaal auf ihrer allerersten Deutschlandtour im Dezember 1988. Zu der Zeit beherbergten wir in unser WG ziemlich viele Independent- und Punkbands, die in Ulm Konzerte gaben. Dadurch lernten wir die Künstler und Musiker auch hinter den Kulissen kennen und bekamen Einblick in die verschiedensten Lebensweisen. Besonders in Erinnerung blieb uns die Begegnung mit der Ausnahmeband Fugazi aus Washington, D.C. und ihrem Sänger Ian Mac Kaye. Trotz musikalischem Erfolg beeindruckten sie uns im Gegensatz zu vielen anderen durch ihre Herzlichkeit und ihren respektvollen Umgang.
Die besten Technoparties in Süddeutschland gab es Anfang der 90iger freitags im "Dome" in Lindau am Bodensee. Parallel dazu ging es im "Max" in Bremen mit Jens Mahlstedt und Stefan Brüggesch, heute besser bekannt als "Steve Bug" los. Ich hatte zu dieser Zeit mein erstes festes Engagement im Gayclub "Schröders", das sich später als Technoclub "No Name" einen Namen machte.
Inspiriert vom gesamten Technomovement zündeten wir dann unser erstes erfolgreiches Event mit dem Namen "Kattekwaad-Rave "in Ulm 1993. "Kattekwaad" heißt ins Deutsche übersetzt Unfug, Fun, Spaß. Vom Partyvirus infiziert folgten wenige Monate später weitere Veranstaltungen in Süddeutschland.


Der anschließende Wechsel auch von Marcel dann nach Bremen gab uns einen entscheidenden Schub und von nun an folgten unzählig viele Events.
1994 gründeten wir unseren "Heaven Soundbites Houseclub" mit "100% Pure House" in der altehrwürdigen Bremer Diskothek "Lila Eule". Dann übernahmen wir die offizielle T-Dance-Afterhour, starteten die Mega-Erfolgserie "House DJ At Work und die legendären "Lovebomb House-Events" (und zählen zu den ersten Veranstaltern die überhaupt Househeroes wie Erick "More" Morillo und George Morel in Deutschland präsentierten). Weitere sehr erfolgreiche Projekte aus unserer Bremer Zeit war die "Brazil House Bar", die Unisee Housebeach, die kultigen Luvpush Weihnachtsparty oder auch den ersten Neujahrsfrühclub in Bremen. Immer in Erinnerung wird uns die Lovebomb Party im Besetzten Haus/Buntentorsteinweg mit dem damalig existierenden Frauenkulturprojekt sein. In einer genialen Fabrikhalle mitten in der City von Bremen bot sich die Möglichkeit einen außergewöhnlichen Event zu veranstalten.
Trotz Räumungsklage und eines schwebenden Gerichtsverfahrens setzten sich die Bewohnerinnen des Frauenkulturprojektes mit uns zusammen und wir veranstalteten gemeinsam einen echten Underground-Event. Zu Gast hatten wir "The Spiral Tribe Soundsystem" geladen, die Techno-Nomaden aus England. Zuletzt wegen illegaler Raves von Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgte Mitglieder der "Tribes" reisten fortan mit ihren ausrangierten Militärtrucks durch Europa. Mit Kind und Kegel kamen sie nach Bremen und zeigten dort ihren acidlastigen Live-Act. Durch die äußeren Umstände war die Atmosphäre im besetzen Haus während der Vorbereitung extrem spannungsgeladen und hinterher waren wir doch froh, dass alles glatt über die Bühne ging.
Unvergessen wird auch die "Lovebomb" im "XL-Club" sein. Dort starteten wir einen wöchentlichen Technoclub, der einschlug wie eine Liebes-Bombe. Mit DJs wie Tanith, Hardy Hard (damals Hardsequenzer), Gary 145 D und vielen mehr, kamen einige der Technopioniere zu uns. Ein Club, der unter dem Namen "XL-Club" als Flop in die Bremer Nightlife-Geschichte einging, polierten wir auf zur ersten Adresse in dieser Zeit. Tausend Technofans pilgerten Woche für Woche in diesen Club. Nachdem wir die mühevolle Vorarbeit geleistet hatten, der Laden brummte, die Zeichen auf Erfolg standen, servierte uns nach wenigen Wochen der türkische Ladenbesitzer lapidar ab. Dieser hatte nun wirklich null Ahnung von House- & Technokultur. In der Presse durften wir dann lesen, O-Ton: Mit Subveranstaltern würde er sich nicht herumschlagen. Logischerweise stürzte der Laden in kürzester Zeit wieder ab, und meldete darauffolgend Konkurs an.


Techno Online: Was hört Ihr privat ?


Musikalisch sind wir absolut open minded. Je nach Anlass hören wir unterschiedliche Musik. Also, es gibt für jeden Anlass die entsprechende Musik. Gut ­ Für manche Musik gibt es bei uns keinen Anlass.


Techno Online: Eure erste Platte?


Die erste gekaufte Vinyl von Marcel - Helen Schneider ­ "The Kick"


Die erste gekaufte Vinyl von Frank - Die erste Platte war bei mir eine Musik-Kassette von Kate Bush´s "Hounds Of Love" zusammen mit meinem ersten Walkman. Damit saß ich dann im Kino und genoss echten Stereo-Sound. Eine großartige Erfahrung ­ die Produktion mit den satten Linn-Drumsounds liebe ich noch bis heute. Wahrscheinlich wurde ich damals schon mit dem Linn-Drum-Virus infiziert. Heute steht sie in unserem Studio. Tolle Kiste!




Techno Online: Wie oft legt Ihr auf?


Jeden Tag kommt Musik auf den Teller, bei uns zu Hause hat das nervige durchformatierte deutsche Radioprogramm nämlich täglich Sendepause...im eigenen Club haben wir an 2 Tagen die Woche aufgelegt und ansonsten suchen wir uns die Bookings genau aus.




Techno Online: Was sagt Ihr zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der elektronischen Musik.


Marcel:
Are Friends Electric? Ja klar.
Als der Boom Anfang der 90iger so richtig losging, war das ein unglaublich fantastisches Gefühl. Die allgemeine Aufbruchstimmung lebte von einer stark kreativen Experimentierfreude und Begeisterung. Alles war neu und der Durchbruch der House- und Technokultur war eine enorme Bereicherung für das allgemeine Clubleben weltweit. Plötzlich traute man sich was, die Partygänger waren aufgeschlossen, tanzten sich frei und die gewohnten Hemmbarrieren des Diskolebens wurden endlich geknackt. Internationale und nationale DJs und Produzenten hatten angefangen, eigene Musikstile abseits vom Mainstream zu entwickeln. Die damaligen Technohouse-Parties wurden zu einer regelrechten Inszenierung, jeder hatte das Gefühl ein Teil dieser Gesamtentwicklung zu sein und die positiven Energien verfehlten ihre Wirkung nicht. Neue Flyerkultur, Klamottenstyles, das Event-Management im Clubbereich entwickelten sich rasant, Magazine, Clubs, DJs, Labels kamen neu auf den Markt. Die Schallplatte bekam in der 12" Form eine neue wichtige Bedeutung als schneller Träger der musikalischen Entwicklung. Nicht zu vergessen, der Keim lag im Underground!
Heutzutage legen einige DJs nur noch mit Laptop auf, was wir dann doch ziemlich unsexy finden. Noch schlimmer wird das Ganze, wenn es auch noch im Sitzen passiert. Nachvollziehbar ist es ja, wenn die Lust schwere Plattenkisten zu schleppen nachlässt, aber wenn DJs so aussehen, als würden sie gerade ihre E-Mails checken kann es das ja auch nicht sein.


Im Produktionsbereich ist die technische Entwicklung in den letzten Jahren in großen Schritten vorangegangen, was die Arbeit im Studio um Einiges erleichtert hat.
Die Zukunft gerade im elektronischen Bereich ist immer spannend. Davon hat der Mainstream musikalisch sehr profitiert. Heute nutzen sogar konservative Rockbands ganz selbstverständlich die technischen Möglichkeiten und elektronischen Sounds, die man noch vor einigen Jahren als seelenlos, digital und als "Konservenmusik" abgewertet hatte. Die Grenzen werden fließender und das ist auch gut so.
Für den House- und Technobereich ist es sehr wünschenswert, dass gerade in der bundesweiten Clublandschaft wieder positive Arbeit geleistet wird. Unser Faible zu kleinen aber feinen Clubs ist nicht zu verleugnen. So geschehen ­ die ersten Schritte mit dem eigenen Club in Bremen "Heaven Soundbites ­ Houseclub" oder hier in Magdeburg mit dem "Heaven FM" und dem bereits über 10 Jahre währenden Motto: "100% Pure House".


Frank:
Marcel hatte zuletzt als Veranstalter mit den größeren Projekten in Bremen "Vision Park" und der damit verbundenen "Vision Parade" die bittere Erfahrung gesammelt, dass ab einer gewissen Größenordnung der inhaltliche Anspruch absolut zu kurz kommt. Machtstreben und Geldgier kommen dann bei Menschen zum Vorschein, gerade auch bei solchen, wo man es am wenigsten erwartet hat. In Marcels Fall wurde von seiner Kreativität, von seinen Ideen und seinen erarbeiteten Kontakten profitiert. Nach dem sensationellen Erfolg der ersten Vision Parade 2002 passierte dann Unglaubliches: Marcel wurde als Mitveranstalter vom Mitstreiter richtig mies abserviert und abgezockt, Geld gab es keins und auf seinen Kosten blieb er sitzen. Seine Arbeit wurde negiert und es wurde versucht, seinen guten Namen zu schädigen. Wenn man bedenkt, dass Marcel die Anschubfinanzierung, die sich im fünfstelligen Bereich bewegte, allein aus seinem Privatvermögen geleistet hat, ist das als Endergebnis ein Riesenskandal. Solche Leute haben mit der Aussage die hinter dem Slogan "Love, Peace & Unity" nichts mehr zu tun. Schade nur, dass (mit wenigen Ausnahmen) kein Ehrenkodex mehr in der Branche existiert. Trotzdem lassen wir uns nicht die Butter vom Brot nehmen.
Ich selber habe durch meine Jahre bei Container Records in Hamburg und der A & R Arbeit für Warner Music natürlich auch viel Erfahrung gesammelt und erlebt was hinter den Kulissen abläuft. Den Spaß an der Musik habe ich mir dadurch aber nicht nehmen lassen. Die Motivation das unbeschadet zu überstehen holt man sich immer wieder bei der Arbeit im Club(den viele Major-Plattenfirmen-Angestellte scheinbar nur von außen kennen).
Für uns heißt das in Zukunft, dass sich unsere Arbeit wieder auf ureigene Projekte im überschaubarem Rahmen konzentriert. Der Trend im Housebereich geht allgemein sowieso wieder in diese Richtung, und das heißt zurück in die kleineren Clubs. Und wir sind dabei!



Techno Online: Seid Ihr Eurem Stil treugeblieben oder zieht Ihr bei Trends mit?


Natürlich sind wir unserem Stil treugeblieben! (Was für eine Frage?)
Das eine schließt das andere doch nicht aus. Echte DJs setzen immer wieder Trends und wer seinem Stil nicht treu bleiben kann, sollte es vielleicht mit CDs wechseln probieren.



Techno Online: Euer schönster bzw. außergewöhnlichster Gig?


Die schönsten Gigs sind immer auf den eigenen Veranstaltungen, weil da eben alles rundherum stimmt. Die Partyleute haben echten Bezug zu dir, die Technik und der Sound sind perfekt, die Ausstattung ist hervorragend, und dabei entsteht immer wieder eine ganz besonders tolle Atmosphäre. Was will man mehr? Nicht umsonst wurde unsere langjährige Partyserie "House DJ At Work" unlängst als "die Party der 90iger" betitelt.
Der ausgefallenste Gig war zweifelsohne in der legendären schwulen Lederbar "Bronx". Wo sich in den 80igern Limahl und Frankie Goes To Hollywood nach der Musikladen-TV-Aufzeichnung des NDR die Klinke in die Hand gaben, rotierten unsere Housescheiben. Mitten unter der Woche füllte sich der stilecht mit Darkroom, Tarnnetzen und Türklingel ausgestattete Laden mit partywütigen Housefreunden. Ungewöhnlicher Ort ­ außergewöhnliche Gäste ­ eine wilde Mischung garantierte eine wild durchtanzte Partynacht. Und diese Party endete wirklich erst im Morgengrauen.




Techno Online: Engagiert Ihr Euch für den Nachwuchs, wenn ja, wie?


Ja natürlich! Die Nachwuchsarbeit war und wird immer ein Schwerpunkt unserer Arbeit sein. Von Anfang an förderten wir Nachwuchs-DJs und motivierten sie, ihren eigenen Weg zu gehen. Die House DJ At Work­Partyserie war in Bremen z.B. eine exzellente Plattform, neue DJ-Acts zu präsentieren und zu fördern. Mit Rat und Tat zur Seite. Dazu muss man aber auch sagen, dass Nachwuchsarbeit auch sehr viel Kraft kostet. Denn Nachwuchsarbeit bedeutet auch, reinen Wein einzuschenken, die Leute immer wieder auf den Teppich zu holen. Die Bedeutung ihrer eigenen Bestrebungen auch kritisch zu beleuchten, trotz Euphoriegefühlen. Nicht zuletzt weiß man als Förderer im Voraus nicht, ob die positive Energie, die man dabei abgibt, auch wieder in dieser Form zurückkommt. Dabei haben wir natürlich in den letzten zehn Jahren viel erlebt und könnten damit Bücher füllen. Eins haben wir festgestellt,viele Nachwuchs-DJs haben oftmals nicht die Ruhe, eine gesunde Entwicklung zu durchlaufen. Möchten in Windeseile Erfolg erzielen und sind durchaus in der Lage, den fälligen Dank deiner Unterstützung zu vergessen.
Durch viele Veranstaltungen in den letzten 10-15 Jahren haben wir vielen jungen DJs, männlich wie weiblich, die Möglichkeit gegeben sich vor Publikum zu präsentieren. Oft denken Veranstalter nur an Ihren Geldbeutel oder an big-names...eigentlich schade.



Techno Online: Was ist Eure derzeitige Inspiration fürs Djing bzw. Produzieren?


Auf unseren DJ-Gigs sind wir immer voll für unser Publikum da. Das heisst, wir lieben die Kommunikation mit ihm und möchten unsere Vorstellung von guter und facettenreicher Musik weitervermitteln. Ganz bewusst führen wir es auf eine Reise vollgepackt mit Spannungen, Überraschungen und natürlich auch Provokationen. In der elektronischen Musik haben wir eine künstlerische Ausdrucksform gefunden, das unserer eigenen Gefühlswelt entspricht. Diese zu suchen, zu finden und sie in einem DJ-Set aufleben zu lassen, ist immer wieder eine sehr schöne Erfahrung. In erster Linie sind wir DJs verantwortlich, dass es für die Clubgänger interessant ist, einen Club überhaupt zu betreten. Inspiration ist in erster Linie der eigene persönliche Charakter und die damit gewachsene Intuition. Schließlich möchte man als Künstler, seine eigene Begeisterung zur elektronischen Klangwelt weitervermitteln, Freude teilen. Das heißt, dass wir uns immer am Puls der Zeit bewegen und für neueste Sounds und Impulse garantieren. Als wir vor über zehn Jahren mit der Devise "100 % Pure House" begannen, mussten wir noch etliche Überzeugungsarbeit bzw. Pionierarbeit leisten. Damals wurde Housemusic allgemein immer als Anhängsel von Events im "Hinterstübchen" gehandelt und oft in schäbige, zweitklassige Dancefloors verbannt, im Gegensatz zum Technofloor. Das hat sich ja inzwischen geändert. Für uns war ausschlaggebend, mit unserem Housesound nicht hausieren zu gehen, sich nicht zu verbiegen oder eine Kopie von irgendjemand zu sein, sondern mit viel Selbstbewusstsein und innerer Überzeugung eigene Wege zu beschreiten. Das haben wir bis zum heutigen Tag gemacht.


Beim Produzieren ist es genauso. Es gehört immer eine Portion Mut und Open Mindness dazu sich ganz zu öffnen, um den eigenen Gefühlen und Vorstellungen den entsprechenden Raum zu geben. Aber gerade das ist es, was uns an dieser Arbeit reizt, einem Track ein individuelles Format und ein fantasievolles Arrangement zu geben. Wenn wir im heimischen Lovebomb Studio arbeiten, dann ist das immer auch eine ganz persönliche Zusammenarbeit. Da wir beide Brüder sind, ist das vielleicht um einiges einfacher. Die Grundlage für einen gemeinsamen kreativen Prozess ist schließlich das gegenseitige Verstehen und Vertrauen. Denn das Produzieren im Team ist immer verbunden mit Auseinandersetzung der Ideale. Jeder weiß bei uns um seine Stärken und kann sie dem anderen blind zugestehen. Die Parts unserer Arbeit sind gut verteilt. Bei uns darf jeder frei agieren und walten. Das Schubladendenken hat bei uns keinen Platz, wir leben unsere eigene Lebensweise. Als wir unsere erste eigene Single "Morning Light" (erschienen auf Fuel Records/EastWest) im Container Studio in Hamburg produzierten, mussten wir in kürzester Zeit, binnen drei Tagen unsere Vorstellungen auf den Punkt bringen. Das war kreative Knochenarbeit und kostete dazu für Miete des Tonstudios noch jede Menge Geld. Heute ist es leichter, wir können uns mehr Zeit nehmen und auch mal eine Nacht drüber schlafen. Lustig war dabei nur, dass der Track einige Jahre in den Schubladen schlummerte, bevor "Morning Light" dann auf Fuel Records released wurde und anschließend zur Loveparade 1998 zum Clubhit regelrecht explodierte. Dieser schöne Erfolg bestätigte eindrucksvoll unsere Arbeit und belohnte unseren unermüdlichen Einsatz zusätzlich mit einer "Goldenen Schallplatte".
Inspiration gibt es genügend, die Musik bietet so viele Ausdrucksmöglichkeiten. Jede neu gekaufte Schallplatte erinnert uns daran, lädt dazu sich mit neuen Ideen auseinander zu setzen. Die Kreativität lebt eben vom Spiel der Möglichkeiten oder besser gesagt, einfach vom Geben und Nehmen. Es gibt unserer Meinung nach in der Welt der elektronischen Musik auch heute noch gute und berechtigte Gründe sich weiter für diesen Bereich einzusetzen und in positiver Weise vorzuleben. Wir können auf eine lange Zeit zurückblicken als Veranstalter und DJ-Team. So manche Hürde mussten wir überspringen um unsere Ziele, die wir uns gesetzt haben zu erreichen. Wir haben einiges im Techno- & Housebereich bewegt und geschaffen. Gerade in Bereichen, wo nicht das Ziel war, möglichst viel Kohle zu scheffeln, unter dem Motto "egal wie". Wir verstehen uns als universale Künstler, freischaffend und beweglich im Geist, aufgeschlossen für neue Möglichkeiten. Wir haben die wunderbare Chance unsere Gefühle in Musik auszudrücken und uns auszuleben. Im Handgepäck immer dabei: "Wer respektiert, verletzt keine Grenzen, ob sie ihm gefallen oder nicht"!



Techno Online: Eure Alltime Top 15?


Bücher
Bret Easton Ellis ­ Unter Null
Jesse Saunders ­ House Music...The Real Story
Joseph Olshan ­ Nachtschwimmer
Alex Garland ­ Der Strand
Brigitte Reimann ­ Franziska Linkerhand
Hermann Hesse ­ Die Blaue Ferne
Andreas Steinhöfel ­ Die Mitte der Welt
Ulf Poschardt ­ DJ Culture
Tschingis Aitmatow ­ Dshamilja
J.D. Salinger ­ Der Fänger Im Roggen
Rainald Goetz ­ Irre
Denis Belloc ­ Neon
Paul Auster ­ Die Musik Des Zufalls
Julien Green ­ Der andere Schlaf
Fjodor M. Dostojewskij ­ Schuld und Sühne


Zeitschriften
Wallpaper
Spex
Groove
Mixmag
Keyboards
Keys
DJ Magazine
Frontpage
Attitude
Muzik
Hinnerk
Jockey Slut
Select
Tempo
I-D


Singles
Farley "Jackmaster" Funk ­ Love Can´t Turn Around
Stone Roses ­ Fools Gold
Pete Heller ­ Big Love
N.O.H.A. ­ Start (FM Stroemer House Classics Remix)
Inner City ­ Pennies From Heaven
Chicane ­ Offshore
Stardust ­ Music Sounds Better With You
Romanthony ­ The Wanderer
S-Express ­ Theme From S-Express
Pet Shop Boys ­ New York City Boy(David Morales Remix)
Lil´Mo´Yin Yang ­ Reach
Robert Owens ­ I´ll Be Your Friend
Taiko ­ Echo Drop
RAW ­ Unbe(Erick Morillo Mix)
Blaze ­ Lovely Day
Francois Kevorkian ­ FK EP


Alben
Nightmares On Wax ­ Word Of Science
Holly Johnson - Soulstream
Armando ­ One World One Future
Primal Scream ­ Screamadelica
Stevie Wonder ­ Songs In The Key Of Life
Gary Clail/On-U Sound System ­ Presents End Of The Century Party
Foreigner - 4
The Beach Boys ­ The Pet Sounds Session
KMFDM ­ Naïve
Lee "Scratch" Perry ­ From The Secret Laboratory
LFO - Frequencies
The The ­ Soul Mining
Die Doraus und die Marinas ­ Blumen und Narzissen
St. Germain ­ Boulevard
Cesaria Evora ­ Café Atlantico
Tracy Chapman-Tracy Chapman

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